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Montag, 12. Februar 2024

Montagsfrage 12.02.24 - Wo seid ihr am Rosenmontag zu finden?


Wo seid ihr am Rosenmontag eher zu finden? 
Verkleidet und feiernd oder lesend auf der Couch?

Rosenmontag ist in der Schweiz kein Feiertag und Fasnacht wird auch nicht überall gleich "gefeiert". An meinem Wohnort gibt es keine Fasnacht - also schon ä bitz, aber eben nicht wirklich richtig, so wie ich es von zuhause her kenne oder wie zum Beispiel in Luzern am Schmutzigen Donnerstag und am Güdis-Montag oder wie nächste Woche in Basel die drei "scheenschte Dääg", die mit dem Morgestraich beginnen. 

Waggis auf Basler Läggerli
Waggis (typische Basler Fasnachtslarve) auf Basler Läggerli

Deshalb findet man mich am Rosenmontag normalerweise am ehesten zuhause im Homeoffice an. Dich dieses Jahr am Rosenmontag sogar Ferien habe, bin ich dieses Jahr tatsächlich zuhause. Ausnahmsweise hat die ganze Familie mal gleichzeitig Ferien, aber da das Wetter nicht mitspielt, machen wir keinen Ausflug, sondern bleiben daheim und schlafen aus, weil wir (zum ersten Mal) Super Bowl schauen. Und das, obwohl ich American Football unglaublich langweilig und uninteressant finde. Aber wenn es schon mal mit einem freien Tag anschliessend aufgeht, kann man sich das ja mal ansehen, vielleicht auch nur bis zur Pause - die ist gerade jetzt, während ich hier schreibe. Mal sehen, wie lange wir durchhalten.

Irgendwann am Tag werde ich aber sicherlich lesen, da ich am Sonntag "Book Lovers" beendet habe, und überlegt habe, ob ich mit dem dritten Teil der Hafenärztin oder "Der Buchclub" beginne, mich dann nicht entscheiden konnte und die Entscheidung auf Montag vertagen wollte. Nun kam vor einer Stunde überraschend ein vorbestelltes Buch rein, das ich erst im März erwartet habe, dessen ET (also des eBooks) anscheinend spontan vorgezogen wurde: "Mayfair House" - auch wenn ich die Rezi-Exemplare erst lesen wollte, ziehe ich das wahrscheinlich vor, denn die Leseprobe hatte mich Ende Dezember völlig überzeugt. Was hätte ich gegeben, hätt ich es damals schon zu Ende lesen können! Mal schaun, ob das heute bereits der Fall ist...

EDIT: Ich hab kurz nach 3:00 Uhr aufgegeben...


Montag, 29. Januar 2024

Montagsfrage #100 und #101 am 22./29.01.24 - Ausgeliehene Bücher nachkaufen? Leseziele 2024?



Bis Ende 2018 habe ich regelmässig bei der Montagsfrage mitgemacht, ganze 165x, bis sie erst eingestampft und später wohl bei "Lauter und leise" weitergeführt wurde, doch dann bin ich warum auch immer ausgestiegen. Ich erinnere mich dunkel, dass unsere Links irgendwo gesetzt wurden (auch wenn man das nicht angekreuzt hatte beim Antworten setzen) und Blogspot meinte dann, es wäre Spam. Wohl deshalb hab ich mich ausgeklickt, bzw. wurde es dann anscheinend eh bald darauf von anderen übernommen und nun führt Wordworld die Montagsfrage weiter. Dies habe ich aber erst jetzt, Anfang Januar, bei Sophia von Wordworld entdeckt. Aber da war mir schnell klar: ich bin wieder dabei, denn es machte zumindest in den ersten Jahren sehr viel Spass.

Da die ersten beiden Montagsfragen in diesem Jahr den Jahreshighlights (8. Januar) und den Monatsfragen Recap (15. Januar) galten und ich erstere schon zweimal beantwortete (in meinem Jahresrückblick und dann auch im TTT) steige ich erst jetzt mit der #100 mit ein. 


#100 - Ausgeliehene Bücher nachkaufen?

Das habe ich mir vor einigen Jahren mal überlegt, als ich Band 1 der Schwester Fidelma-Bücher nicht mehr zurück bekam. Ich hab mir den Band schliesslich als eBook nachgekauft, was eine gute Idee war, denn im Dezember 2023 hab ich endlich meine Bücherregale ausgemistet und zwar sehr konsequent. Da wanderten dann die restlichen circa 20 Bände auch gleich im Bücherbrocky. Ich lese seit Jahren ja nur noch digital, da brauch ich die Bücher nicht auch als Print herum stehen. Und nachkaufen tue ich sie schon gar nicht als Print, wenn dann als eBook. Mittlerweile hab ich die ersten drei Fidelma-Bände als eBook, die anderen kann ich in der Onleihe ausleihen, wenn mir danach sein sollte. 

Bücher, die ich in der Onleihe ausgeliehen habe und nach dem Lesen für gut befunden habe, kaufe ich mir nur äusserst selten selbst. Am ehesten noch, wenn es ein Sachbuch ist, um etwas nachzuschauen. Aber Romane oder Krimis nicht, denn die kann ich mir für ein Re-Read ja jederzeit wieder ausleihen. 


Da ich den Beitrag vergessen habe am 22.01 online zu stellen (bin entschuldigt, ich hatte Geburtstag), verbinde ich ihn gleich mit Montagsfrage von heute #101, die nach folgendem Thema fragt:

#101 - Leseziele für 2024

Leseziele setze ich mir nur sehr selten. An Challenges mache ich höchstens mal mit #12für.... mit, aber schlussendlich fahre ich besser, wenn ich einfach das vom SuB lese, auf das ich grad Lust habe. Eigentlich ist es immer in etwa so, dass ich mir vornehme, einiges (aber nichts Bestimmtes) vom SuB zu lesen - und das klappt dann logischerweise auch, weil es eben keine bestimmtes Buch oder eine bestimmte Anzahl Sub-Bücher ist.  

Vor etwa drei Jahren hab ich mir mal vorgenommen, eventuell zu schauen, dass ich von meinen bevorzugt gelesenen Autoren und Autorinnen alle Bücher gelesen haben, so dass ich jeweils up to date bin, und danach nur noch die neuen Bücher jener Autor*innen oder die von im aktuellen oder vergangenen Jahr neuentdeckten Autor*innen  lesen "muss". Manchmal klappt das besser, manchmal nicht. Es ist aber auch nicht ein wirkliches "Leseziel". 

Letztes Jahr hab ich endlich eine vierteilige Reihe vom SuB gelesen, und somit diesen Autor quasi "abgeschlossen", da es keine weiteren übersetzten Krimis von ihm gibt. Drei weitere Autorinnen hab ich auch endlich gelesen, alle mit zwei Büchern und nun freue ich mich diesen Frühling auf Nachschub von ihnen. Diese und andere neuentdeckte Autorinnen hab ich im Top Ten Thursday vom 18.01.24 erwähnt. 

Wie sieht es bei euch auch - kauft ihr ausgeliehene Bücher nach? 


PS: Nächsten Montag werde ich bereits pausieren, da ich die Frage #102 nach "Genres, die man noch nicht gelesen hat oder grundsätzlich nicht liest" in einem Satz beantworten kann: Ich lese Genres, die mich interessieren, alle andern Genres nicht. 

Montag, 3. Dezember 2018

Montagsfrage 03.12.18


Was sind für dich die schönsten Weihnachtsbücher?

Weihnachtsromane gibt es ja jedes Jahr neue, immer mehr wie mir scheint.  Ein Dezember ohne Karen Swan geht fast nicht (z.B. "Winterglücksmomente" oder "Winterküsse im Schnee"). Und Matt Haig hat mit seiner Trilogie über den Weihnachtsmann und seine Familie wohl ein neues Lesevergnügen für Jung und Alt geschrieben. Die ersten beiden Bücher habe ich letztes Jahr gelesen, ich kann sie nur empfehlen - auch als Geschenk! - den dritten Teil werde ich nächste Woche lesen.

Mein allerliebster Lieblingsroman stammt aber aus der Feder von Carmel Harrington. Leider hat man "Every Time a Bell Rings" einen dämlichen deutschen Titel verpasst: "Ist die Liebe nicht schön?". Bitte nicht davon abhalten lassen, diese wunderschöne gefühlvolle Geschichte zu lesen!
Aber auch die Geschichte von Amanda Prowse, "Ein Winter voller Wunder", hat mir letztes Jahr sehr gut gefallen. 

Wenn ihr nur zwei Weihnachtsromane lesen könnt, dann bitte diese beiden!

Mit den diesjährigen Weihnachtsromanen bin ich noch nicht durch, sondern mitten drin: einer ist von Abby Clements, dann noch zwei von Karen Swan. Dazu noch Matt Haigs "Ich und der Weihnachtsmann", dann kann Weihnachten kommen! 


Und sonst so:
Habt ihr es gestern schon gelesen? Wir lesen historisch, vom 20. Dezember bis 6. Januar. Liest ihr mit? Abonniert schon mal den Hashtag #litlovehistory 

Montag, 5. November 2018

Montagsfrage 05.11.2018



Montagsfrage #10 (bei Lauter und Leise)

Unterhalten dich Biografien, oder findest du die non-fiction Geschichten anderer Menschen eher öde?

Biografien las ich früher sehr gerne, mittlerweile bevorzuge ich sie in Form von "Romanen nach einer wahren Geschichte". 

Zum Beispiel wie das neue Buch von Dave Eggers "Der Mönch von Mokka", in dem der Autor die Geschichte von Mokhtar erzählt (Rezension folgt diese Woche), einem jungen Amerikaner mit jemenitischen Wurzeln, der sich die Aufgabe stellte, Kaffee aus dem Jemen in Amerika zu verkaufen. Gespickt mit wissenswerten Informationen über den Kaffeepflanzenanbau, die toll in den Roman verpackt sind. So hat man einen Roman, der gleichzeitig Biografie wie auch Sachbuch ist. 

Oder die Romane über nicht so berühmte Frauen an der Seite berühmter Männer, wie sie in der Serie des Aufbau Verlags regelmässig erscheinen, wie etwa "Madame Picasso" oder "Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe"

Von Biografien bin ich hauptsächlich aus zwei Gründen weg gekommen. Zum einen, weil ich im Laufe der Jahre einfach gesehen habe, dass damit fast inflationär umgegangen wird. Viele - besonders die Cervelatprominenz - meinen, sie hätten ein so aufregendes Leben, dass sie bereits mit 25 Jahren ihre Memoiren schreiben (lassen) müssen. Und dann folgt mit 40 Jahren die nächste Biografie. 

Oder, mein zweiter Grund, wenn es eine wirklich interessante Person war, wird dessen Geschichte oft langweilig präsentiert (ich sage nur Reclam-Biografien über Komponisten...) oder in eine bestimmte Richtung gedrängt, wo man nicht weiss, was nun wirklich stimmt oder was auf die Kappe (bzw. die Phantasie) des Biografie-Schreibers geht.

Deshalb lese ich lieber gleich fiktive Geschichten über reale Personen. Oft sind deren Autoren genauer oder geben zumindest am Ende an, was sie an der Biografie geändert haben.

Wie ist das bei euch? Welche Variante bevorzugt ihr, falls ihr Biografien liest?


Und sonst so:
Meine (Rezensions-)Bibliothek ist auf dem neuesten Stand! Zudem habe ich sie in Romane und Krimis aufgeteilt, weil die Liste sonst einfach zu lang war und unübersichtlich wurde. Falls ihr also mal nach einer Rezension sucht, sollte es nun schneller gehen.

Am Freitag reise ich nach München zur lit.Love. Ich freue mich sehr, es ist meine erste lit.Love! Nachdem ich dieses Jahr nicht zur Frankfurter Buchmesse gehen konnte, ist das nun mein "Ersatz" dafür :-) Wer von euch wird denn auch alles in München sein? 

Habt eine gute neue Woche!


Montag, 24. September 2018

Montagsfrage 24.09.18

Ich mach auch mal wieder mit, bei der Montagsfrage. Neu ist sie allerdings beim Blog "Lauter und Leise" angesiedelt. 



Montagsfrage #4


Ordnest du deinen Bücherschrank oder ist bei dir alles kruez und quer?

Ursprünglich waren meine Bücherregale mal nach Themen geordnet: Belletristik, Pädagogik, Philosophie, Theologie, Orientalistik, etc. Und innerhalb der Themen habe ich jeweils alle Bücher eines Autoren zusammengestellt. Momentan sieht es aber chaotisch aus, denn drüber und und davor stehen nun weitere Bücher, einfach grad so wie es Platz hat. Nehme ich aus der "Ordnung" ein oder mehrere Bücher raus, schiebe ich die davorstehenden rein, damit die draufliegenden nicht runter fliegen... Nur bei den Kochbüchern und Sprachbüchern ist die Unordnung immerhin noch Genre-rein ;-)

Dafür habe ich umso mehr Ordnung auf meinen Readern. Ich habe Sammlungen angelegt: Romane, Krimis, Historisch, Harry Potter, Sachbücher, etc. Die jeweils gelesenen Bücher entferne ich aus der Sammlung (beim Kindle habe ich eine eigene Sammlung dafür, beim Tolino gibts die quasi ja von alleine). So sehe ich schnell, welche Bücher noch auf dem virtuellen SuB liegen. Und wenn ich mal nicht weiss, welches Buch ich als nächstes lesen will, aber Lust auf einen Krimi habe, schaue ich schnell in der Krimi-Sammlung nach und entscheide mich dann, ohne lange suchen zu müssen. 




Und sonst so:
Der Herbst ist angekommen - der erste Herbststurm, und leider auch gleich die erste Erkältung! Ich nehme es heute daher gemütlich und werde mir ein paar extra Lesestunden gönnen. Möchte schliesslich wissen, wer für die Morde an den griechischen Ministern als Täter in Frage kommt und begleite Kostas Charitos dabei. 

#aktuellelektüre: "Drei Grazien" von Petros Markaris


Kommt gut und gesund in die neue Woche! 

Montag, 7. Mai 2018

Montagsfrage 07.05.2018


Welche Bücher sind aktuell die Top 5 auf eurer Leseliste? 

Wie bereits in meiner April-Lesebiografie in der Mai-Aussicht angekündigt, habe ich mir für den Mai einiges vorgenommen zu lesen. Nur fünf Bücher zu nennen ist ein bisschen wenig - gerade auch weil ich weiss, dass ich mich nicht an Leselisten halte, sondern gerade nach Lust und Laune lese.

Fünf Titel, die ich im Mai sicherlich lesen werde, aber wohl nicht in genau der Reihenfolge, sind folgende Bücher:

- "Ein Sommer wie Limoneneis" von Marie Matisek - meine aktuelle Lektüre
- "Die Inselgärtnerin" von Sylvia Lott
- "Lost in Fuseta - Spur der Schatten" von Gil Ribeiro
- "Die Blumenmädchen von Valentina Cebeni
- "Letzte Fahrt" von Yann Sola 

Welche Bücher wollt ihr nächstens lesen?

Montag, 9. April 2018

Montagsfrage 09.04.2018


Habt ihr schon Jahres-Quartal-Highlights?

Die ersten drei Monate des Jahres sind vorbei, aber da ich in den ersten zwei Monaten vor allem Sachbücher gelesen habe, finden sich noch nicht so richtige Favoriten. Die ersten Bücher dieses Jahres, die ich mit voller Punktzahl ausgestattet habe, habe ich jetzt im April gelesen. Ich muss aber sagen, ich bin nicht sehr grosszügig mit 5 Punkte verteilen und vergebe die eher selten. Da muss dann doch einiges stimmen, um die zu bekommen; da bin ich geizig. 

Vielleicht ist es auch so, weil ich viele Krimis lese. Bei Krimis ist das Schema ja in etwa immer ähnlich - es gibt immer Opfer und Täter. Daher ist es für Kriminalromane schwierig mich total zu überraschen und so bekommen die für gut befundenen Krimis von mir normalerweise vier Punkte und nur wenn sie mit etwas Speziellem (Atmosphäre, ausgeklügelte spezielle Ideen oder Figuren) auftrumpfen die fünf vollen Punkte. 

Im ersten Quartal habe ich drei für mich neue Krimiserien begonnen. Zum einen die neue "Sandra-Flemming"-Serie von Rebecca Michéle "Auf Eis gelegt". Dann die ebenfalls in England spielende "Tee? Kaffee? Mord?"-Serie von Ellen Barksdale, deren erste beide Bände ich gelesen habe; der dritte Teil erscheint morgen. Danach ging es nach Frankreich, zur "Rosalie"-Serie von Julie Lescault. Der erste Band, "Rosalie und der Duft der Provence" erschien bereits vor einem Jahr, doch er lag lange auf meinem SuB. Zum Glück, bin ich versucht zu sagen, denn gerade wurde der zweite Teil veröffentlicht und so kann ich den gleich kurz darauf lesen und muss nicht ein Jahr darauf warten. Der erste Teil gehört zu meinen Quartal-Highlights - herrlich erfrischend eine Coiffeuse als Ermittlerin! Die Rezension dazu liefere ich nach. 

Das zweite Highlight war "Der Teufel von Eguisheim", zweiter Teil der im Elsass spielenden "Kreydenweiss & Bato"-Reihe von Jules Vitrac - spannend bis zum Ende! Auch zu diesen zwei Krimis schreibe ich euch noch je eine Rezension.


Um nicht nur Krimis aufzuzählen, nehme ich den Roman "Rückkehr nach Mandalay" von Juliet Hall kurzerhand zu den Januar bis März Favoriten dazu. Leider war der in Burma spielende Roman stellenweise zu langatmig und vorhersehbar, so dass er in meinen Jahreshighlight nicht auftauchen wird, aber eine Erwähnung im ersten Quartal hat der Roman verdient. 


Welche Bücher habt ihr als eure ersten Highlights im 2018 gewählt?

Montag, 8. Januar 2018

Montagsfrage 08.01.2018


Hast du einen Jahresrückblick 2017 verfasst oder interessiert dich das eher weniger? Wenn ja, was magst du daran?


Erstmal guten Morgen und allen ein gutes neues Jahr!


Heute ist der Alltag halbwegs wieder bei uns eingekehrt - der Wecker ging wieder los und meine Tochter musste wieder zur Schule. Mein Mann hat noch eine weitere Woche Ferien. Bis alles wieder auf "normal", sprich Alltagsleben, eingestellt ist, dauert es also noch eine Woche. Die Schulferien dauerten nur zwei Wochen, aber mir kommt es vor als ob Weihnachten und Silvester eine Ewigkeit her sind. Gebloggt habe ich in der Zeit nicht, wie eigentlich immer wenn Schulferien sind und dann meine Zeit anderswo eingesetzt wird. 

Deshalb kam ich auch noch nicht dazu einen Jahresrückblick zu verfassen, obwohl ich das vorhatte. Jahresrückblicke - also welche Bücher meine Jahresfavoriten oder  Jahresflops waren - schreibe ich hauptsächlich für mich selbst, damit ich später noch weiss, welche Bücher mich am meisten beeindruckten. So kann ich nachschauen, falls ich Jahre später nicht mehr weiss, welches Buch ich denn in welchem Jahre gelesen habe. Und nicht zu jedem Favorit kann man ein Erlebnis festmachen, wie bei mir im Frühling die Reise nach Rom, bei der ich mich u.a. auch auf die Spuren von "Liebe auf drei Pfoten" gemacht habe. 

Vielleicht ist es aber gerade auch gut, dass ich noch nicht dazu gekommen bin, denn in geballter Ladung Jahresrückblicke in meinem RSS-Feed zu lesen, wie letzte Woche, ermüdet. Wenn zusätzlich auch noch andere Termine anstehen, schenke ich den Jahresrückblicken anderer Blogger dann weniger Aufmerksamkeit, als sie verdient hätten. 

Meine Aufmerksamkeit wollte ich heute eigentlich meinem Schreibtisch (und den zugehörigen Schubladen) widmen, aber jetzt trinke ich erstmal meinen Kaffi fertig und schaue der Sonne zu, wie sie aufgeht. Viel zu oft war es grau in grau in den letzten Wochen, so dass Sonnenlicht geradezu ein Auslaufmodel war.  


Habt eine gute Woche!

Montag, 11. Dezember 2017

Montagsfrage 11.12.2017


Falls du dir ein Jahresziel gesetzt hast, wie viele Bücher davon hast du bereits geschafft?

Dank dem Bücherregal bei Wasliestdu weiss ich genau, wieviele Bücher ich pro Monat oder pro Jahr lese. Dort setze ich als Jahresziel jeweils 120 Bücher ein, also 10 pro Monat. Das mache ich aber nicht um dieses Ziel zu erreichen, sondern schlicht nur deshalb, weil es mir dann die effektiv gelesene Anzahl Bücher anzeigt und ich so nicht nachrechnen muss, falls mal jemand nachfragen sollte, wie heute bei dieser Frage. Ich brauch die Listen dort als Überblick für alle Bücher, die ich seit Blogstart gelesen habe und finde die Bücherregale dort sehr praktisch. So kann ich nachschauen, wenn ich zum Beispiel für eine Verlinkung eins meiner gelesenen Bücher suche. 

Schlussendlich ist es mir egal, wieviele Bücher ich gelesen habe. Ich gehöre schon seit Kindesbeinen an zu den Viellesern. Einfach deshalb weil ich gern lese und beim Lesen nicht mit Wettbewerben konfrontiert bin. Respektive war. In meiner Kindheit war das zwar noch nicht so, aber wenn ich sehe, wie heute schon in der Schule alles gemessen wird - sogar das Lesen. Das Leseprogramm Antolin soll zwar das Lesen fördern, aber auch dies verkommt teilweise zu einem Leistungsvergleich. Schade drum.

Muss man sich immer ein Ziel setzen? Darf man nicht einfach etwas machen, weil man es gerne tut (egal ob man es auch gut kann oder nicht, egal ob es Sport, Bügeln, Stricken oder was ganz anderes ist - es gibt zu viele Leute, die "etwas nicht gerne machen" mit "etwas nicht können" gleichsetzen oder eben umgekehrt), ohne ständig zu vergleichen?

Ich bin mir sicher, heute wird man bei vielen etwas in der Art von "nur xx Bücher, aber...". Lasst doch das "nur" und das "aber" - es braucht keine Rechtfertigung über die Anzahl gelesener Bücher oder Seiten.

Lasst uns stattdessen über Bücher, Autoren und Verlage reden. Welches Buch ihr dieses Jahr noch unbedingt lesen wollt, oder auf welches ihr euch im nächsten Jahr freut. Welchen Autor entdecken oder welches Verlagsprogramm ihr euch näher ansehen möchtet. 
Ich zum Beispiel möchte im Dezember mit dem ersten Inspector Rebus-Fall (von Ian Rankin) beginnen - nach all den Weihnachtsromanen bin ich auf jeden Fall parat für einen guten Krimi. Wie sieht es bei euch aus?


Habt eine gute Woche!
PS: Um die Frage noch konkret zu beantworten: 147 Bücher habe ich 2017 bisher gelesen. 

Montag, 4. Dezember 2017

Montagsfrage 04.12.2017


Hast du eine Lieblingsbuchhandlung? Was gefällt dir daran besonders gut?

Gerne würde ich mit "ja, eine kleine, gemütliche Dorf- oder Quartierbuchhandlung, in der man die Kunden mit Namen begrüsst" antworten. 

Doch in unserem Quartier gibt es im Gegensatz zu anderen Stadtkreisen keine Buchhandlung und deshalb muss ich in die Innenstadt fahren. Dort aber steht die grosse Traditionsbuchhandlung Orell Füssli. Auf drei Etagen findet sich alles, was das Leserherz sich wünscht und wenn nicht, wird es bestellt. Ich stöbere gerne dort und kaufe Bücher für meine Tochter oder Bücher zum Verschenken. Ausserdem haben sie ein Café - wenn meine Tochter zu lange in der Kinderbuchabteilung verweilt kann ich mich ins Café setzen und lesen! Seit einigen Jahren haben sie nun auch einen Onlineshop, bei dem man sich die Bestellungen wahlweise direkt nach Hause oder in eine Filiale liefern lassen kann. Ihre eBook-Auswahl kann sich mittlerweile sehen lassen und seit kurzem bevorzuge ich books.ch sogar öfters gegenüber Amazon. 

Das grosse A habe ich kurz nach dem Millenium entdeckt. Gerade hatte ich mein Studium abgeschlossen, musste Studiendarlehen zurück zahlen und hatte (mit über 30) meine erste Kreditkarte im Portemonnaie. Die Bücherpreise bei Amazon - und ganz allgemein in Deutschland - lagen viel tiefer als bei uns in der Schweiz und ich sah nicht ein, wieso ich für dasselbe so viel mehr zahlen soll. Die Lieferung war erst noch gratis und schneller als wenn ich im Inland bestellt hätte. 
So war es für mich auch keine Frage, dass ich mein erster (und auch der zweite) eReader ein Kindle war. Obwohl ich die damals noch aus der USA bestellen bzw. mitbringen lassen musste, da Amazon Deutschland keine eReader in die Schweiz schickte. Mittlerweile hat sich das glaub geändert und ich bekomm Kindles auch in Elektronikfachgeschäften in der Schweiz. 

Da ich fast ausschliesslich eBooks lese, stöbere ich sehr gerne in den Bücheronlineshops und vermisse deswegen "kleine, gemütliche Dorfbuchhandlungen" nicht stark. Manchmal jedoch überkommt mich eine Wehmut, wenn ich an die beiden Buchhandlungen denke, in denen ich meine Ausbildung gemacht und gearbeitet habe. Beide waren grosse, zweistöckige Buchläden mit je einer Kunst- und Musikabteilung. Ich gehörte zum letzten Ausbildungslehrgang, Mitte/Ende der 90er wurde erst die Kunstabteilung aufgelöst und danach die Filialen immer mehr verkleinert. Meine Heimatfiliale gibt es so nicht mehr, das ganze Center wurde umgebaut und der Buchladen befindet sich nun im Obergeschoss, fast ein wenig abseits und hat knapp noch die Grösse meines Wohnzimmers und hat kein bisschen Charme mehr. Dasselbe in der Filiale im Baselbiet; ich war diesen Sommer zufällig dort und wollte meiner Tochter zeigen, wo ich mal gearbeitet hatte. Ich erkannte den Laden kaum mehr. Auf ein Viertel der Fläche von früher geschrumpft und alles zusammengemostet, erkennt man das Geschäft von 1993 nicht mehr. Es mutet eher an wie ein Bücher-Fastfood-Shop.

Wenn sich Buchläden so präsentieren und das Personal nicht mehr mit Leidenschaft und Interesse für die Produkte arbeitet, wundere ich mich nicht, wenn von den Kunden Onlineshops bevorzugt werden. Geniesst es also, wenn ihr in der Nähe einer freundlichen, persönlichen Buchhandlung zuhause seid! 

Wie zum Beispiel die Buchhandlung Sax in Frauenfeld - würde ich dort wohnen, wäre ich gerne Stammgast. Mit anderen Buchbloggerinnen verbrachte ich im Mai einen Abend in der geschlossenen Buchhandlung. Wenn ihr hier klickt, kommt ihr zum Bericht über diesen tollen Abend. 

Habt ihr eine kleine gemütliche oder grosse Lieblingsbuchhandlung oder seid ihr wie ich auch mehr der Online-Buchshop-Käufer?

Montag, 27. November 2017

Montagsfrage 27.11.2017


Der 1. Advent naht - stehen schon Bücher auf deinem Weihnachtswunschzettel? Wenn ja, welche?

Ich glaube, die Frage hätte man einfacher in "Welche Bücher stehen auf deiner Wunschliste" umformulieren können, denn bei uns Bücherwürmern stehen mit Sicherheit Bücher auf der Liste (unabhängig ob man wie ich nur eine allgemeine Wunschbuchliste hat oder einen Weihnachtswunschzettel schreibt). Oder etwa nicht?  

Eine Weihnachtswunschliste habe ich nicht, eine Bücherwunschliste hingegen schon. Für die Erfüllung dieser Wunschliste sorge ich selbst, da mir niemand Bücher schenkt, höchstens mal einen Büchergutschein. Das ist mir auch viel lieber, weil ich mir dann genau die eBooks kaufen kann, die ich mir wünsche.

Da ich mir erst gerade kürzlich neue eBooks geleistet habe, steht gerade nicht viel auf meiner Liste. Darunter einige Bücher, die nächstes Jahr als Taschenbuch erscheinen und falls die vorher nicht bei Skoobe oder in der Onleihe erscheinen, mir dann kaufe. Da mein SuB noch gut gefüllt ist, kann ich gut warten. 

Wenn in diesem Jahr noch neue Bücher einziehen, dann wird es wohl "Mr. Widows Katzenverleih" von Antonia Michaelis sein, und eventuell einige Bücher der Krimiserie "Kommissar Pascha" von Su Turhan, vielleicht auch noch Karen Swans "Sternenwinternacht". Das im Dezember erscheinende "Highway to Heaven" von Katarina Bivald würde mich zwar auch interessieren, aber da warte ich erstmal einige Rezensionen ab. 

Diese Woche steht noch das Befüllen des Adventskalender meiner Tochter an. Am 1. Dezember gibt es fast schon traditionell ein Buch, sie hat mir gesagt, das fände sie immer sehr schön. Wie gut, dass am 30.11 der neueste Band der "Die Schule der magischen Tiere" erscheint! Ich habe es vorbestellt und heute die Versandinformation bekommen. Also kann ich es wirklich auch am 1. Dezember einplanen, sehr gut. 

Mir habe ich einen neuen Reader gegönnt - der kommt auch pünktlich auf den Advent bei mir an. Fehlt bloss noch ein Sponsor, der mir bis Heiligabend Adventskalendermässig jeden Tag ein Buch draufschickt ;-) 

Habt eine gute Woche!

Montag, 13. November 2017

Montagsfrage 13.11.2017


Siehst du dir Bestsellerlisten an?

Wenn es darum geht, sich die Bestsellerlisten anzusehen um sich davon Buchtipps zu holen, dann ist meine Antwort klar nein.

Doch in Buchhandlungen, wie auch in deren Onlineshops, blickt man automatisch auf die oft sehr präsente Bestsellerwand. Da schau ich schnell hin und gucke, was bei denen grad aktuell auf der Liste ist - denn nicht immer sind diese Wände mit der Spiegel-Bestsellerliste konform. Viele Buchhandlungen haben ihre eigene Listen und manchmal ist es ganz interessant zu sehen, welche Titel drauf sind. Mein Kaufverhalten beeinflussen sie allerdings nicht.


Und sonst so:

Letzte Woche kam ich kaum zum Lesen, geschweige zum Rezensionen schreiben. Diese Woche steht voraussichtlich nicht so viel an und so hoffe ich auf viel Zeit für meine Blogarbeit. 


Habt eine gute Woche!

Montag, 6. November 2017

Montagsfrage 06.11.2017


Wie wichtig ist es dir gelesene Bücher zu rezensieren? Versuchst du alle zu rezensieren oder nur bestimmte?

Nein, ich rezensiere bei weitem nicht alle Bücher, die ich lese. Oft sind es Reihen, die ich schon seit Jahren lese (z.B. Schwester Fidelma von Peter Tremayne oder James/Kincaid von Deborah Crombie) oder von denen ich schon einige Bände rezensiert habe und nach dem sechsten, siebten Teil mag ich dann nichts mehr dazu schreiben (Charaktere sind ausreichend bekannt etc.). Sachbücher rezensiere ich ebenfalls nicht oder höchst selten, die lese ich einfach für mich.  Über Rezensionsexemplare schreibe ich eigentlich immer - bisher habe ich nur eins nicht rezensiert. Ich fand es derart schlecht, dass mir die Worte fehlten, was ich dem Verlag mitgeteilt habe. 


Manchmal erwähne ich Bücher, die ich nicht rezensiere in meiner Lesebiografie und schreibe dort kurz etwas dazu oder ich erstelle ein Sammelpost mit ein, zwei Sätzen zum Buch. 

Eigentlich versuche ich meine Rezensionen auch zeitnah zu schreiben, doch manchmal komme ich einfach nicht dazu sie fertig zu stellen. Aufgrund meiner Sommerpause haben sich einige angefangene Rezensionen gestapelt, im September und Oktober habe ich sie schon gut abgearbeitet, aber dann kommen ja auch noch die in der Zwischenzeit gelesenen Bücher dazu - ich hab also immer noch Rezensionen abzuarbeiten. Langweilig wird es mir nicht. Mein Ziel ist, dass ich bis Ende Jahr von möglichst allen in den letzten Monaten gelesenen Bücher, die ich rezensieren will, auch die Rezension fertigstelle. 


Und sonst so:

Gestern Sonntag hatte ich so viel los, dass ich keine einzige Zeile in meinem aktuellen Buch "Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg" gelesen. Heute will ich das ändern und hoffe am Nachmittag schon Zeit für ein paar Seiten zu haben. Diese Woche möchte ich dann auch noch mit "Die Perlenschwester" beginnen, bzw. über den Prolog hinweg zu kommen - ich nehm mir spätestens den Donnerstag vor, weil ich mir da tagsüber Zeit nehmen kann um ein paar Stunden am Stück zu lesen. Ich weiss, wenn ich da mal anfange, höre ich so schnell nicht mehr auf, deshalb warte ich lieber auf einen passenden Tag als dann frustriert nicht weiterlesen zu können... 

Montag, 2. Oktober 2017

Montagsfrage 02.10.2017


Hast du bestimmte Rituale?
Zum Beispiel ein bestimmtes Buch jedes Jahr zu lesen oder ein Genre zu testen, das dich wenig anspricht, etc.?

Da ich beruflich immer Monate voraus planen musste (in den Sommerferien die Adventsprogramme, im Januar Osterspecials und Frühlingslager, im Frühling die Sommeraktivitäten und natürlich jeweils mit passenden Liedern, Bastelarbeiten, Geschichten undso weiter vorbereiten), wollte ich wenigstens mit meiner Lektüre saisongemäss sein. 
So habe ich jahrelang im Frühling, bzw. wenn der Frühling eben nicht kommen wollte von Julien Green "Paris" gelesen. Er schreibt darin, wie es ist, wenn es theoretisch Zeit für den Frühling ist, aber draussen noch tiefster Winter und dann später, wie es ist, wenn der Frühling tatsächlich kommt. Anfangs habe ich immer jeweils das ganze Buch gelesen, später nur noch ein paar Kapitel. Ich fand es tröstlich zu lesen, dass ich nicht alleine mit meinen Gedanken da stehe.
Ende August, sobald ich den Sommerblues bekam (sprich genug vom Sommer hatte und mich auf meine Lieblingsjahreszeit Herbst freute) begann ich "September" von Rosamunde Pilcher zu lesen. Es beginnt zwar im Mai, findet seinen Höhepunkt aber im Herbst. Seit ca. 2 Jahren habe ich es nicht mehr gelesen, das Bloggen ist schuld - zu viele andere Bücher wollen gelesen werden. Aber noch immer denke ich daran und werde es sicherlich wieder lesen, vielleicht schon nächsten September. 
Etwas habe ich mir daraus erhalten: ich versuche Bücher in den passenden Jahreszeiten zu lesen: Bücher, in denen es hauptsächlich Winter ist, lese ich im Winter etc. Deshalb habe ich mich dieses Jahr bemüht die Sommerbücher alles noch im August zu lesen, damit ich sie nicht ein weiteres Jahr auf meinem SuB habe.

Wie sieht das bei dir aus, hast du ein bestimmtes Ritual was deine Bücherauswahl oder Lesevorlieben begleitet?


Und sonst so:

Letzten Montag unternahm ich ja spontan eine Reise - sie brachte mich ins Sherlock Holmes Museum in Meiringen. Der Bericht dazu könnt ihr nächstes Wochenende lesen. 

Nachdem ich letzte Woche nicht alle Hausbootromane-Rezensionen geschafft habe und eine noch aussteht, bekommt ihr sie diese Woche zu lesen. Als Einstimmung auf die Buchmesse #fbm17 geht es dann mit Rezensionen zu Büchern, die in Frankreich angesiedelt sind, weiter. 

Habt eine gute Woche!

Montag, 25. September 2017

Montagsfrage 25.09.2017


Habt ihr bestimme Angewohnheiten beim Lesen?

Bei Papierbüchern habe ich manchmal auf die letzten Seiten geblättert um zu sehen, ob ich richtig liege, dann konnte ich entspannt weiterlesen oder ins Bett gegen und am nächsten Tag zu Ende lesen. 

Ganz oft ertappe ich mich dabei, dass ich kurz vor dem Ende, auf den letzten Seiten aufstehe. Insbesondere bei Krimis, just bevor der Täter entlarvt wird. Dann geh ich schnell aufs Klo, mache mir einen Kaffee oder fülle mein Wasserglas auf und schliesse vielleicht das Fenster oder öffne den Tumbler oder  die Geschirrspülmaschine. Ich mache also irgendwas auf/zu/weg, damit alles erledigt ist und ich in Ruhe das Finale lesen kann ohne gestört und abgelenkt zu werden. Manchmal habe ich auch schon das Telefon ausgesteckt, damit wirklich nichts stören kann 😁


Und sonst so:
Kommende Woche erwarten euch Rezensionen zu drei Büchern, die irgendwas mit einem Hausboot zu tun haben. Schon länger besprochen haben ich "Zimtsommer" von Sarah Jio, das ebenfalls auf einem Hausboot spielt, wie auch "Das Lavendelzimmer" von Nina George.
Ende Woche gibts die Lesebiografie. Mal schauen, ob ich diese Woche noch alle Bücher lesen kann, die ich mir für den September vorgenommen habe.

Heute habe ich überraschenderweise "frei", und überlege mir gerade, ob ich mit der Bahn irgendwohin fahren soll. Das Wetter ist ja so schön und das muss ich ausnutzen. Ich weiss bloss nicht wohin. Vielleicht lasse ich es einfach drauf ankommen, und lass mich treiben - mit dem GA kann ich einfach in den Zug sitzen und ohne Plan, ganz nach Lust und Laune und sehr spontan umsteigen und schauen wo ich ankomme. Am Abend am besten wieder zuhause 😉

Euch eine gute Woche, alles Liebe
Anya

Montag, 18. September 2017

Montagsfrage 17.09.2017


Liest du nur Romane, oder auch Comics, Manga etc.? Wenn ja, was reizt dich an gezeichneten Geschichten? 

Gezeichnete Geschichten sind für mich eine zusätzliche, humorvolle Ablenkung, die ich mehr nebenbei zur Erheiterung mal lese, aber nicht Lektüre als solches.


Als Schweizer Kind bin ich schon früh Comics begegnet, Papa Moll und Globi waren in jedem Kinderzimmer zu finden. Besuche bei meinem Gotti und Götti fand ich neben dem Spielen mit den Hunden deswegen toll, weil mein älterer Cousin alle Micky Maus und Donald Duck Taschenbücher sammelte und ich sie während meinem Aufenthalt dort lesen konnte, bis weit in die Nacht hinein!


Papa Moll auf Chinesisch ©Edith Oppnehim-Jonas

Später in der Oberstufe war die Schulbibliothek voll mit Asterix, für die Ausleihe galt "dä schnällär isch dä gschwindär"😀 Während meiner Ausbildung in der Buchhandlung traf ich auf Garfield und Mafalda. Die argentinische altkluge Comicfigur setzte sich für Gerechtigkeit ein und hasst Suppe. Zusammen mit ihren Freunden Susanita, Felipe und Manolito haben sie über ihre Weltanschauungen diskutiert. Irgendwann sind mir diese Comics abhanden gekommen, irgendwie trauere ich ihnen nach. 
Natürlich traf ich auch auf die Peanuts, auch auf Tim und Struppi, aber Mafalda hat es mir am meisten angetan. Sie ist definitiv meine weibliche Lieblingscomicfigur. 

Später liebte ich die jeweils am Freitag im Züritipp (Kulturbeilage des Tagi) erscheinenden Zürich by Mike. Sämtliche meiner Freunde und auch ich schnitten die Seite aus und steckten sie in ein durchsichtiges Mäppli und dann in einen Ordner. So hatten wir unsere eigenes grosses Zürich by Mike-Buch. Einige Jahre später gab es die Comics auch offiziell als Buch, das ich mir natürlich kaufen musste. Es steht noch immer im Regal, im zweiten unten links 😀
Während mein Mann nach wie vor die neuen Asterixbücher kauft, habe ich mir als letztes Comic "Persepolis" von Marjane Satrapi gekauft, was auch schon einige Jahre her ist. Die Story ist traurig, für einen Comic eher speziell, aber gut gemacht. Generell mag ich aber lieber die lustigen Comics, für mich sind sie wie im ersten Satz schon erwähnt, ein witziger Zeitvertreib, etwas um sich alleine oder mit Freunden und Familie zu amüsieren und lachen, aber keine Lektüre zum sich hineinversetzen und wegzutauchen. Eine Unterbrechung beim Lesen von Comics ist viel weniger schlimm als wenn ich einen Roman lese...


Und sonst so:
Diese Woche habe ich es streng, neben meinem üblichen Alltag habe ich noch zwei Jöbli dazu gefasst. Bin u.a. Catsitter bei Bekannten. Mindestens einmal am Tag werde ich hingehen und Dosenöffner spielen, habe mir aber vorgenommen wenns zeitlich passt, mich eine halbe Stunde aufs Sofa zu setzen und zu lesen. Mal sehen, ob sich die Raubtiere zu mir wagen - der ausgewachsene Norwegerkater ist um einiges grösser als unsere knapp fünfmonatigen British Shorthair (und wir haben das Gefühl, dass sie mittlerweile recht gross geworden sind...). Heute reicht die Zeit nicht, ich werde erst am Abend lesen können. 

Am Samstag steht ein Büchertreff-Forumstreffen am Bodensee an. Darauf freue ich mich schon, da wir uns schon länger nicht mehr getroffen haben; das letzte Mal im Dezember.

Gestern ging mein Beitrag zu Melusines Blogparade betreffend der Frankfurter Buchmesse online. Sagt, wer geht denn alles zur Messe? Hat jemand Lust, Donnerstag oder Freitagabend Essen zu gehen?


Montag, 11. September 2017

Montagsfrage 11.09.2017


Liest du mehr Papierbücher oder mehr eBooks, gibt es einen Grund dafür?

Schon lange habe ich nicht mehr mitgemacht bei der Montagsfrage. Doch diese Woche habe  ich es mir fest vorgenommen - die Frage passt perfekt zu meinem Leseverhalten 😁 


Ich lese fast ausschliesslich nur noch eBooks. Es ist nicht nur eine Platzfrage, auch nicht nur eine Gesundheitsfrage (ich schlepp mir dabei nicht meinen Schulterpartie kaputt wie früher), sondern klar eine Augenfrage. Die Printbücher sind mir mittlerweile alle zu klein geschrieben (nächstes Jahr gibt es definitiv eine Gleitsichtbrille...) und somit ist elektronisches Lesen für mich viel angenehmer und augenfreundlicher. Angenehm sind auch die Umstände, dass man mit dem Reader in der Tasche nie Übergepäck hat und immer genug Lektüre dabei (u.a. bei Zugverspätungen oder um Wartezeiten zu überbrücken). Ausserdem brauch ich abends im Bett kein extra Licht zu machen, und niemand wird durch mein Lesen gestört. 

Apropos eBooks: 
Ich lese ja auch gerne auf dem Reader während dem Kochen, wie ich letzte Woche im Sonst so? - Beitrag geschrieben habe. Dort findet ihr auch Links zu interessanten Posts anderer Buchblogger.

Und sonst so:
Diese Woche wollte ich ursprünglich einige Jane-Austen-Adaptionen besprechen. Da ich gestern aber bereits die zweite Adaption abgebrochen habe, wird es nur einen Beitrag geben und zwar zu "Vermählung" von Curtis Sittenfeld. 

Die Rezension zu "Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet" von Bernie Su erspare ich mir. Das Tagebuch in Romanform las sich zwar einiges witziger und besser als "Vermählung", doch mir war es zu jugendlich. "The Lizzie Bennet Diaries gab es ursprünglich als Youtube-Episoden, bis 2015 der Roman dazu erschien. Eine tolle Idee, lustig umgesetzt, mir persönlich zu jung und trendy aufgemacht, so dass ich keine Lust hatte weiter zu lesen - das Ende ist ja bekannt 😉

Stattdessen kann ich euch aber "Jane Austen bleibt zum Frühstück" von Manuela Inusa empfehlen. Die Charaktere sind bis auf Jane Austen zwar auch alle nur knapp über 20 Jahre alt, aber die Geschichte in sich ist sehr stimmig und einfallsreich und der Jane Austen-Regency-Groove geht nicht verloren.

Nun wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche und einen easy Montag. Bei uns ist heute ein halber Feiertag (= "Knabenschiessen", es ist den ganzen Tag Schulfrei, nur Angestellte haben einen halben Tag frei, die Läden sind offen) und somit muss ich nicht so früh aufstehen und kann später ins Bett und deshalb bereits jetzt die Montagsfrage beantworten 😁


Montag, 26. Juni 2017

Montagsfrage 26.06.2017


Das Jahr ist schon zur Hälfte vorbei, welche Bücher sind bislang eure Buchhighlights?

Bei den Roman ist es ganz klar "Liebe auf drei Pfoten" von Fiona Blum. Es hat mir so gut gefallen, dass ich mich in unseren Frühlingsferien in Rom auf die Spuren des Schauplatzes des Buches gemacht habe. Gemocht habe ich auch "Monsieur Picasso und der Sommer der französischen Köstlichkeiten" von Camille Aubray, der im Original schlicht "Cooking for Picasso" heisst und mehr aussagt als der lange, deutsche Titel. 


Gut gefallen haben mir auch die ersten beiden Teile der Eloise/BeBe-Serie von Mary Kay Andrew, die im deutschprachigen Raum nicht als Serie bekannt ist, sondern nur unter den Einzeltiteln "Weihnachtsglitzern" und "Winterfunkeln" - und ich habe erst beim Lesen der kürzlich auf deutsch übersetzten Büchern gemerkt, dass es sich dabei um die Vorbände der beiden Weihnachtstitel handelt. Wer die beiden gelesen und gemocht hat, soll unbedingt zu "Zweimal Herzschlag, einmal Liebe" und "Auf Liebe gebaut" greifen. 
Von derselben Autorin hat mir aber auch "Liebe kann alles" total gut gefallen, es geht ums Renovieren. Und Liebe. Natürlich.
Einziges Manko: bei allen deutschen Ausgaben der Bücher von Mary Kay Andrews passen die Originaltitel jeweils besser als die deutschen, die jeweils recht nichtssagend sind. 


Bei den Krimis kann ich "Lost in Fuseta" von Gil Ribero und "Kommando Abstellgleis" von Sophie Hénaff erwähnen. Beides sind neue Serien und sie haben mich durch ihren Humor und ihre speziellen Ermittler überzeugt. 
Bei Fortsetzungen von bereits etablierten Serien mochte ich "Madame le Commissaire und das verschwundene Bild" von Pierre Martin, aber auch "Provenzalisches Feuer" von Sophie Bonnet und natürlich "Gefährliche Ernte" von Yann Sola. 


Meine Halbjahres-Highlights kennt ihr nun - welches sind eure Januar-bis-Juni-Favoriten? 

Montag, 19. Juni 2017

Montagsfrage 19.06.2017



Gibt es manchmal Bücher, bei denen du zögerst sie zu lesen, obwohl du sie eigentlich unbedingt lesen willst?

Ja, und zwar aus unterschiedlichen Gründen: 
Da gibt es die, die mich interessieren, aber bei denen ich zögere, weil ich doch nicht sicher bin, ob ich sie tatsächlich lesen möchte, weil ich den Autor zwar toll finde und gerne lese, mich das Thema des neuen Buches aber nicht so interessiert (z.B. Sylvia Lotts "Die Lilie von Bela Vista), oder ich zuerst alle anderen Bände nochmals lesen möchte (z.B. der letzte Teil von Harry Potter) oder ich aus Zeitgründen lange nicht alles so zügig lesen kann wie ich möchte, und dann die neueren Bücher den Vorrang bekommen weil sie a) entweder Rezensionsexemplare sind oder b) ich einfach nicht in der richtigen Stimmung bin. 
Und dann zögere ich seit ca. zwei Jahren immer wieder bei historischen Romanen, die ich früher so gerne gelesen habe. Einerseits fehlt mir auch die passende Stimmung dazu, und ich hatte in dem Genre extrem gute Romane gelesen, dass ich wahrscheinlich denke, ich werde bei den noch übrigen bei mir auf dem SuB liegenden, enttäuscht wenn ich sie lese (z.B. "Herrin der Kathedrale" von Claudia & Nadja Beinert); andererseits gab es in den letzten Jahren einfach extrem viele Bücher, die auf zwei Zeitebenen spielen, so dass ich trotzdem viel Historisches zu lesen bekam. 
Wie es auch sei - gelesen werden sie eines Tages alle! Der Tag bräuchte einfach mehr Stunden!

Und sonst so:
Am Wochenende kam ich kaum zum lesen, deshalb bin ich noch immer an "Provenzalisches Feuer" von Sophie Bonnet dran. Danach widme ich mich "Beklage deine Sünden" von Deborah Crombie und "Ein Sommergarten in Manhattan" von Sarah Morgan; Flavie de Luce wartet ebenfalls. Ende Woche sollte ich langsam mit meinen "Paris-Büchern" beginnen, denn vom 10. bis 15. Juli habe ich zusammen mit Kerstin von Wörterkatze ein grosses Paris-Blogspecial geplant! Wir stellen euch Romane vor, dessen Protagonisten Frauen sind, die in irgendeiner Weise mit in Paris lebenden Künstler oder Autoren wie Pablo Picasso, Marc Chagall, David Scott, James Joyce und Samuel Beckett zu tun hatten. Wir freuen uns schon sehr darauf und hoffen, ihr besucht unser Paris-Special im Juli dann fleissig!

Jetzt ist aber erstmal Juni-Sommer angesagt: hier in Zürich soll es die ganze Woche hochsommerliche 30° und viel Sonne geben. Was macht ihr, wenn es so heiss ist? (Ausser Lesen natürlich 😉 ) Euch in der dunklen Wohnung verkriechen, auf Balkonien gemütlich machen oder draussen am See oder in der Badi verweilen?

Diese Woche erwarten euch zwei Rezensionen, zu "Madame Commissaire und das verschwundene Bild" und zu "Fliedersommer", dazu wird es noch einen sommerlichen Bücherpost geben. 

Liebe Grüsse und eine guten Start in die heisse, hochsommerliche Woche!
Anya