Samstag, 12. Juni 2021

Top Ten Thursday 10.06.21 - Zehn Bücher, die ich mehrmals gelesen habe

"Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtiteln, Buchcovern oder ähnlichem erstellt. 



Zeige uns 10 Bücher, die du mehr als einmal gelesen hast 

Das sind bei mir vor allem ältere Bücher, die ich teilweise Jahr für Jahr immer wieder gelesen habe oder Reihen bei denen ich pausiert habe und dann einfach noch mal von vorne begonnen habe, weil es schon so lange her war, wie bei der Mitchell & Markby-Serie von Ann Granger. 

Sehr oft habe ich auch Rosamunde Pilchers "September" einmal jährlich, natürlich im September, gelesen. Dazu auch ihre "Muschelsucher". Aber auch John Greens "Paris" durfte viele Jahre lang im Frühling aus dem Regal kommen und wurde nochmals gelesen. Das war fast schon ein Ritual für mich.

Auch mehrmals hab ich "Sofies Welt" und "Durch einen Spiegel, in einem dunklen Wort" von Jostein Gaarder (und andere Bücher von ihm) gelesen. Ebenso "Das rote Zelt der Frauen" von Anita Diamant, Barbara Woods "Das Paradies" sowie "Traumzeit" und "Der Alchimist" von Paulo Coelho. 

Das sind alles Bücher, die ich vor meiner Bücherbloggerzeit zum ersten Mal gelesen und darum auch nie rezensiert habe (ausser "Das rote Zelt der Frauen"). Daher habe ich auch keine Cover-Fotos auf meinem Compi, teilweise haben die Bücher schon einige Cover-Änderungen durchgemacht. 

Deshalb gibt es heute keine Cover zu sehen und mein Beitrag zum TTT kommt ausnahmsweise erst am Samstag anstatt am Donnerstag - hab lange überlegt, ob ich die Frage überhaupt beantworten soll oder nicht. Aber ja, ich mach es nun, auch ohne Cover und Rezensionen. 

Seitdem ich blogge, hab ich generell weniger Bücher mehrmals gelesen - es gibt jährlich so viele Neuerscheinungen, da kommt man schon kaum nach, die alle zu lesen und es bleibt nicht mehr viel Zeit, ältere oder neuere Bücher nochmals zu lesen. 

Aber irgendwann wird sicher wieder die Zeit dazu kommen, bis dahin wird die jetzt schon grosse Liste der möglichen Re-Read-Bücher wachsen.

Habt ein schönes Wochenende - ich verbringe es mit zwei Neuerscheinungen in den Händen, und ihr? 




Mittwoch, 9. Juni 2021

Krimi: Mord au Vin von Sandrine Albert (Claire Molinet 1)

Klappentext:
Claire Molinet, Privatdetektivin und Foodbloggerin, hat ein Faible für gutes Essen, vollmundige Weine und knifflige Kriminalfälle. Bei einem Spaziergang auf der Düne von Pilat entdeckt sie eine mumifizierte Leiche. Die tote Winzerin war Verfechterin des Bioanbaus, was den alteingesessenen Weinbauern gar nicht gefiel. Claire wird beauftragt, eine verschwundene Studentin zu suchen. Schon bald beginnt sie zu ahnen, dass die beiden Fälle zusammenhängen. Gemeinsam mit Commandant Raoul Chénier von der örtlichen Polizei entwirrt die Detektivin die Fäden, die tief in die Welt des Bordelaiser Weinbaus führen. Doch die Zeit arbeitet gegen sie, denn der Täter hat bereits ein neues Opfer im Visier.

Krimis, die in Frankreich angesiedelt sind, mag ich. Ebenso mag ich es, wenn das Thema Weinanbau in einem Roman vorkommt. Deshalb griff ich zum ersten Band der neuen Krimiserie von Sandrine Albert, ein Pseudonym für die Autorin Sandra Aslund, die bereits eine mehrteilige Provence-Kommissarin-Serie geschrieben hat. 

In dieser neuen Serie gibt es gleich zwei Ermittler: zum einen Commandant Raoul Chénier und die junge Privatdetektivin Claire Molinet - eine der wenigen, die sich wirklich so nennen darf, wie man im Krimi erfährt. Ob das real auch so ist, entzieht sich meiner Kenntnis, aber für die Geschichte macht es Sinn, denn Claire wird somit auch von der Polizei, hier im Speziellen von Raoul, ernst genommen. Beide leben erst seit wenigen Jahren in Bordeaux. 

Claire ist aber auch Foodbloggerin, nicht nur, damit sie ihre Ermittlungen gut verschleiern kann. Sie soll eine vermisste Studentin, nur wenig jünger als sie selbst, suchen. Der einzige Anhaltspunkt könnte die Bar sein, in der Délia arbeitete. 

Man ahnt es, dass es sie gibt, aber lange scheint es nicht danach: Berührungspunkte zwischen Claires Fall und dem von Raoul. Ihn beschäftigt eine im Sand verbuddelte Leiche, die der Hund von Claires Gärtner und Freund mit gewissen Vorzügen, Philippe, entdeckte. Die Dünenleiche ist die vor drei Jahren verschwundene Winzerin Anaïs. Mögliche Tat-Motive wären Eifersucht und Erbstreitereien. Raoul stochert im Heuhaufen.

Ich mochte beide Ermittler. Sie sich auch. Claire und Raoul merken schnell, dass ihnen beiden gedient ist, wenn sie ihre Informationen teilen. Jeder bleibt an seinem Fall, aber mit Bonus-Informationen, die sie beide weiterbringen.

Mir gefiel diese Herangehensweise sehr. Es war schön zu lesen, dass man ohne Gesichtsverluste miteinander arbeiten kann, ohne dass jemand sich wichtiger als der andere fühlt und eine Zusammenarbeit von Anfang an möglich ist - und nicht erst nach zig Fällen, wie das in vielen Krimi-Reihen üblich ist.

Das Thema "Weinbau mit oder ohne Pestizide" ist top aktuell - in einigen Tagen wird hier in der Schweiz über ein Pestizid-Verbot abgestimmt. Beim Lesen wünschte ich mir, dass sich alle Wähler die nötigen Infos auf solch eine einfache, aber deutliche Weise erlesen könnten. 

Nicht nur aufgrund des Themas ist "Mord au Vin" ein interessanter Krimi. Die beiden Ermittler mag ich und deshalb würde ich mich auf weitere Fälle freuen. Ich bin gespannt, was das beachtenswerte Gespann in Zukunft noch leisten wird.  

Fazit: Ein toller Krimi-Reihen-Start, der mich für sich eingenommen hat. 
4 Punkte. 


Dienstag, 8. Juni 2021

Krimi: Madame le Commissaire und die panische Diva von Pierre Martin (Isabelle Bonnet 8)

Klappentext:
Saint-Tropez hat Brigitte Bardot. Fragolin dagegen den Film- und Gesangsstar Colette Gaspard - auch wenn kaum einer weiß, dass die Diva hier geboren wurde. Schließlich hat sie das provenzalische Dorf schon in jungen Jahren verlassen. Einziger Kontakt zu ihrem Geburtsort ist ihre Zwillingsschwester Yvonne, die noch immer in Fragolin lebt. Genauso wie die Kommissarin Isabelle Bonnet. Diese befindet sich wieder einmal im Erholungsmodus. Der wird jäh unterbrochen, als Yvonne sie im Namen ihrer berühmten Schwester um Hilfe bittet: Die Diva wird von einem Stalker terrorisiert, der sie mit unheimlichen Anrufen, Drohmails und perversen Botschaften verfolgt. Colette Gaspard wohnt in Ramatuelle. Das ist nicht weit weg. Die Diva bittet Isabelle, den Stalker zu finden und auf sie aufzupassen, schließlich sei sie mal Personenschützerin gewesen. Madame le Commissaire lässt sich überreden – und befindet sich plötzlich mitten in ihrem nächsten Fall, der sie für einige Kapitel von der Provence nach Paris führen wird. Obwohl sie dort nie mehr hinwollte.


Der Klappentext hörte sich vielversprechend an. Isabelle kurz in Paris zu erleben, das tönt gut - wenn man ihre Vorgeschichte kennt, ist man interessiert und gespannt zu erfahren, wie es ihr dabei geht. 

Doch bis es soweit ist, kümmert sich Isabelle in Ramateulle um eine berühmte Sängerin, die gestalkt wird. Die Sängerin ist eine Diva, panisch gerade zu Recht. Isabelle und Apollinaire durchleuchten sämtliche Bekannte von Colette Gaspard, kommen aber nicht vorwärts mit ihren Backgroundchecks, Observationen und ihrer Verdächtigenliste. 

Nichts hilft, die Gaspard wird weiterhin bedroht - sogar in Paris, so dass Isabelle wider Willen ihre Reisetasche packen und einige Tage in Paris verbringen muss. Die Spur wird heiss, die Reise könnte sich also auszahlen. 

Ich genoss es, Paris mit den Augen von Isabelle zu sehen und alte Bekannte wie Rouven, Nicolas, Clodine, Isabelle erneut und endlich einmal Maurice Balancourt "live" zu treffen. Diese Wiedersehen machten für mich den Reiz in diesem achten Band aus. 

Aber leider blieb die erwartete Spannung in diesem Band aus. Pierre Martin gibt sich zwar alle Mühe, doch mir hätte er weitere wirklich Verdächtige auftischen müssen, die mich vielleicht auf eine falsche Fährte führen hätten können. Es gab zu wenig Möglichkeiten an in Frage kommenden Tätern. 

Ich war Madame le Commissaire und Co. um Längen voraus und wartete, bis sie endlich den richtigen Hinweis bekam und um die Ecke dachte und somit endlich auf die richtige Spur kam. Hätte sie mich gefragt, wäre ihr einiges erspart geblieben ;-)

Für mich ist es daher der langweiligste Band bisher, da mich auch der Twist am Ende nicht überraschen konnte. 

Fazit: Ein schönes, aber leider spannungsarmes Wiedersehen mit den Helden aus Fragolin. 
3.5 Punkte. 


Reihenfolge:
Madame le Commissaire...
Band 1: und der verschwundene Engländer
Band 2: und die späte Rache
Band 3: und der Tod des Polizeichefs
Band 4: und das geheimnisvolle Bild
Band 8: und die panische Diva 

Donnerstag, 3. Juni 2021

Sommerlese von Marie Matisek (Capri 2)

Klappentext:
Hanna könnte glücklich sein, denn sie hat das geschafft, wovon viele Autorinnen nur träumen können: Sie hat einen Bestseller gelandet. Das Problem: Keiner weiß, dass sie die Autorin ist, denn sie hat ihn unter Pseudonym geschrieben. Und das noch größere Problem: Sie soll nach dem Willen ihres Verlags so schnell wie möglich einen weiteren schreiben. Doch das ist leichter gesagt als getan, und so schickt ihr Agent Hanna auf die Insel Capri, auf der sie ihre Schreibhemmung überwinden soll. Wo sonst als auf dieser Trauminsel sollte dies möglich sein? Eine wunderbare Idee, und bereits auf dem Weg in den Süden wächst Hannas Zuversicht. Dann aber erobert ein kleiner Hund am Straßenrand ihr Herz, und der Capri-Sommer wird ganz anders, als ihn sich Hanna in ihren kühnsten Träumen vorgestellt hat und der auch in Sachen Liebe ein paar Überraschungen parat hält. 



Auf den Hund gekommen - ist Hanna. Auf ihrer Fahrt nach Capri, wo sie vier Wochen an ihrem neuen Roman schreiben soll, liest sie einen Welpen auf, der schnell ihr Herz erobert. 

Hanna ist im Gästehaus von Salvatore und Livia einquartiert und fühlt sich wohl. Während sie sich um das junge, verschüchterte Hundemädchen kümmert, das Leben auf Capri zu geniessen versucht, einem Flirt nicht abgeneigt ist, und endlich eine Idee für ihren zweiten Roman hat, ist sie aber immer noch gehemmt. Hanna merkt, dass sie es belastet unter einem Pseudonym zu schreiben, das quasi zur Protagonistin ihres ersten Romans gehört und allen, vor allem auf Social Media, etwas vorspielen muss. Ob Capri Hanna von ihrer Schreibflaute erlösen kann?

Marie Matisek zeigt in "Sommerlese", dass die Liebe ausnahmsweise mal nicht durch den Magen, sondern durch den Hund geht. Liebhaber von Hunde-Romanen kommen total auf ihre Kosten. Anderen könnte es vielleicht ein wenig zu viel "Hund" sein. 

Mich störte es keinesfalls, und ich mochte das Wiedersehen mit den bekannten Capri-Charakteren sehr. Denn die Leserinnen begegnen erneut den Figuren aus der zweiteiligen Amalfi-Serie und aus dem ersten Capri-Band. Lucia ist mittlerweile schwanger, Annunziata wagemutig und Salvatore hat grosse Sorgen, von denen Clivia nichts weiss. 

Die Autorin verbindet deren aktuelle Geschichten mit derjenigen von Hannah und macht, dass man sich beim Lesen dieses Roman wie bei einem Familienbesuch auf Capri fühlt. 

Ich mag, dass Matiseks Romane für Abwechslung sorgen und nicht immer nach dem gleichen Schema aufgebaut sind. Der Schreibstil ist gefällig, so dass es ein Leichtes ist, den Roman fast am Stück durchzulesen. 

Fazit: Dieser warmherzige Roman ist genau richtig, um sich ein bisschen Sommer, in dem es nicht vorrangig um Sonne, Strand und die grosse Liebe geht, nach Hause zu holen. 
4 Punkte. 


Reihenfolge: 
Vorgeschichte zu Band 1: Rückkehr nach Capri 
Band 1: Der Schmetterlingsgarten 
Vorgeschichte zu Band 1: Ein Hauch von Sommer (mit Salvatore als Protagonist)
Band 2: Sommerlese 

Top Ten Thursday 03.06.21 - Zehn Bücher von Autoren, deren Nachnamen mit Q oder R beginnt

"Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtiteln, Buchcovern oder ähnlichem erstellt. 



Zehn Bücher von Autoren, deren Nachname mit einem Q / R anfängt (zur Not auch Vorname)

Beim Q hatte ich keine Chance, bzw. hätte ich eine Autorin mit Q, aber deren Buch liegt noch auf dem SuB, dafür hab ich eine gute Auswahl beim R gefunden:


 

 

        


Hier gehts zu den Rezensionen: 
- Tiefer Grund von Matthew Costello und Neil Richards
- Lost in Fuseta von Gil Ribeiro
- Jahre des Aufbaus von Brigitte Riebe
- Die Roseninsel von Anna Reitner
- Das Mädchen auf den Klippen von Lucinda Riley
- Spätsommerfreundinnen von Andrea Russo
- Die Chocolaterie am Meer Caroline Roberts
- Die verlorene Zeit von Michelle Ross


Seid ihr beim Q fündig geworden? Oder habt ihr wie ich alle R's rausgesucht?



Dienstag, 1. Juni 2021

Liebe, lavendelblau von Hannah Juli

Klappentext:
Gibt es einen Ort, an dem das Glück auf einen wartet? Sarahs Leben liegt in Scherben. Mann, Job und Wohnung in Hamburg muss sie hinter sich lassen. Überstürzt bricht sie nach Südfrankreich auf, wo sie Unterschlupf auf einem Weingut in den Bergen findet. Lavendelbewachsene Hügel, Mandelbäume, blauer Himmel – die wilde Landschaft der Provence inspiriert Sarah. Sie folgt ihren Träumen und beginnt Gedichte zu schreiben, das wollte sie schon immer. Wenn nur die blauen Augen des Weinhändlers Lucien sie nicht so ablenken würden. Doch Blau scheint Sarahs Glücksfarbe zu sein und Lavendel der Duft ihres neuen Lebens.  


Passend zum Erscheinungstermin Ende Mai beginnt auch der Roman in den letzten Maitagen. Richtig los geht es im Juni. Denn da fliegt Sarah anstatt zu ihrem Freund nach Kalifornien kurzentschlossen nach Südfrankreich zu ihrer dort lebenden besten Freundin Cleo.

Ebenso spontan organisiert Cleo für Sarah eine Bleibe, eine Wohnung im Gästehaus des jungen Winzers Lucien. Er scheint nicht viel zu reden, doch peu à peu lernt Sarah ihn besser kennen. Lucien ist so ziemlich das Gegenteil ihres Freundes Tobias, der ein totaler Egozentriker ist. Sarah spürte dies schon lange, wollte es aber nicht wahrhaben. Auf die schmerzliche Art muss Sarah dies nun erfahren, doch sie ist auf gutem Wege, sich von Tobias zu lösen. 

Während Sarah in Südfrankreich die Gegend erkundet, zu schreiben beginnt und ein wenig auf dem Weingut mithilft, findet sie wieder zu sich und versucht ihre nächste Zukunft zu planen. 

Bei Cleo im Restaurant essen, bei Margrit Französisch lernen, mit Lucien schwimmen gehen oder sich den Weinbau erklären lassen und Anouk streicheln - bildhaft beschreibt die Hannah Juli Land und Leute. 

Die Autorin macht es den Leserinnen leicht, sich wohl zu fühlen in der schönen Geschichte. Der Schreibstil ist locker leicht, aber mit der nötigen Tiefe. Die Figuren sind glaubhaft gezeichnet - die meisten davon würde man gerne kennenlernen. 

Auch der Titel passt hervorragend und wenn man die Augen schliesst hört man sogar den Lavendel flüstern.

"Liebe, lavendelblau" ist ein kurzweiliger Sommerschmöker und ein gemütlicher Liebesroman, der einem das Gefühl gibt, selbst vor Ort zu sein. 

Fazit: Ideal für einige schöne Lesestunden im Lesesessel, draussen auf dem Liegestuhl mit einem Glas Rosé in der Hand oder inmitten blühendem Lavendel. 
4 Punkte. 



Vorschau: Neuerscheinungen und Neuzugänge im Juni 2021

Der Sommer ist heute pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn in der Schweiz eingetroffen. Die nächsten Tage soll er anhalten, und vielleicht auch noch die nächsten Wochen - perfekt, um dann die langen Sonnenstunden abends auf dem Balkon lesend ausklingen zu lassen oder bei schlechtem Wetter drinnen, während man den EM-Matches mit einem Auge zuschaut ;-) Oder vielleicht mal tagsüber draussen in einem Café. 

Ich war zwar heute in einem Café, aber ohne zu lesen. 
(Das Buch auf dem Foto ging von meinem Kind zu ihrem Kind, ich war der Überbringer, fürs Foto hab ich es schnell rausgenommen, weil mein Reader keinen Strom mehr hatte - man sollte erst gucken, dann einpacken...)

Das erste Mal seit Oktober hab ich mich mit meiner Freundin getroffen und wir haben es genossen, morgens im Halbschatten zu sitzen und mal wieder einen Kaffi zu trinken, den wir nicht selbst zubereitet haben. Hoffentlich wird es den Rest des Jahres noch viele solche gemütlichen Kaffi-Runden geben. Beim einen Kaffi ist es nicht geblieben, wenn ihr genau schaut, sieht ihr, dass es zwei waren. Wir hatten aber auch genügend Redebedarf ;-) Der zweite Cappuccino sah viel schöner aus :-)


Die Neuheitenliste ist im Juni nicht mehr so lang wie noch in den letzten drei Monaten. Dennoch würden sie locker reichen um den Monat durch zu lesen. 

Der Juni ist der Monat der blauen Cover - so sieht es jedenfalls aus, wenn man sich meine Neuheiten-Liste anschaut. Ich mag blau :-) Ein (blaues) Buch hab ich bereits im Mai gezeigt, ein Coronaopfer von 2020, das erst auf Mai 2021 angekündigt wurde und nun doch am 1. Juni erscheint, "Mord in Parma" - auch mit blauem Cover! Da es heute gerade bei mir eingetroffen ist, genau so wie die beiden daneben, zeige ich es hier noch einmal. Auch die erste Reihe liegt schon zum Lesen auf meinen Readern bereit. "Sommerlese" hab ich aus dem Mai mit rüber genommen. 

Witzig ist, dass sechs der sechzehn Bücher bereits am ersten und zweiten Tag des neuen Monats erscheinen, heute fünf und morgen eins. Theoretisch genug Zeit um die sechs Bücher zu lesen, bis Mitte Monat innerhalb von zwei Tage nochmals vier der Bücher erscheinen. Die restlichen folgen eine Woche später im drei-Tages-Abstand bis Ende Monat.

Interessante Neuerscheinungen im Juni 2021:


 





Ich freu mich sehr auf Serien-Fortsetzungen wie "Der Schatz von Bellapais", "Madame le Commissaire und die panische Diva", "Der kleine Teeladen in Paris" und "Sommerlese". 

Dann auf neue Romane mir ebenso bereits bekannter Autorinnen, "Dora Maar und die Gesichter der Liebe" von Bettina Storks, "Wildblütenzauber" von Anne Töpfer (Anne Barns/Andrea Russo), "Kaputte Herzen kann man kleben" von Kristina Günak und "Bis morgen am Meer" von Jenny Oliver. 

Aber auch auf ganz neue Autorinnen mit ihren Krimi-Debüts, "Juno Browne und der Tote im Antiquitätenladen" und "Trüffelgold" bin ich sehr gespannt.

Die nicht genannten Titel lass ich mir noch offen, vielleicht bleiben sie auf meiner Wunschliste oder kommen zurück auf die Merkliste, vielleicht lese ich sie aber auch bald. 

Welche Neuerscheinungen ziehen im Juni bei euch ein?