Sonntag, 19. Januar 2020

Happy End für zwei von Rachel Winters

Klappentext:
Evie Summers, Assistentin in einer renommierten Filmagentur, hat ein Problem: Ihr wichtigster Klient, der attraktive Drehbuchautor Ezra Chester, weigert sich, das längst überfällige Drehbuch für eine RomCom abzuliefern. Er glaubt schließlich nicht an die romantische Liebe! Also muss Evie ihn zum Schreiben bewegen, und die beiden schließen einen Pakt: Wenn Evie beweisen kann, dass es die romantische Liebe und schicksalhafte erste Begegnungen auch im wahren Leben gibt, schreibt er das Drehbuch. Evie bleibt nichts anderes übrig, als sich in die RomCom-Challenge zu stürzen. Sie erlebt ein verrücktes Szenario nach dem anderen. Leider ist die Liebe in Wirklichkeit etwas komplizierter, und plötzlich weiß Evie nicht mehr, wo ihr das Herz steht.


Der Klappentext hörte sich toll an, nach einer witzigen und romantischen Geschichte. Ich mag Filme mit Hugh Grant und so dachte ich, der Roman könnte in diese Richtung gehen. 

In Rachel Winters Debütroman schliesst Evie Summers mit Autor Ezra Chester einen Deal: Evie stellt sogenannte "magische" Filmmomente nach - ihr wisst schon "Tatsächlich Liebe", Hugh Grant und so weiter - in denen sich die Figuren verlieben. Ihre Erlebnisse schreibt sie auf und schickt sie an Ezra, der endlich aus den Puschen kommen und sein Drehbuch, für das er schon viel Geld bekommen hat, abliefern soll. Noch drei Monate gibt ihm die Produktionsfirma Zeit, sonst muss er und auch die Agentur, bei der Evie arbeitet, das Geld zurückzahlen. 

Ezra ist ein fauler Hund. Evie dagegen gibt sich grösste Mühe, denn ihr Job steht auf dem Spiel Doch beim Nachstellen der Szenen geht immer etwas schief. Auch in ihrem Lieblingscafé versucht sie ihr Glück, ohne zu wissen, dass sie von Anette und ihrem Vater beobachtet wird. 

Am Anfang fand ich die Story noch interessant. Doch Evies unzählige Missgeschicke sind schnell ermüdend und wirken langweilig. Es sind eindeutig zu viele zu nachstellende "magische Momente" dabei und der zweite Erzählstrang mit Annette und Ben, die Evie in einem Café kennenlernt,  ist zu voraussehbar. Das ewig zu lesende "S.N.O.B" - so wird Ezra von Evie und ihren Freunden genannt - nervt brutal. Wäre einfach nur Snob gestanden, wäre es wahrscheinlich eine Spur angenehmer zu lesen, aber gross und mit Punkten geschrieben und dies auf praktisch jeder Seite ist mühsam und spätestens ab dem vierten Mal lesen nicht mehr witzig, sondern nur nervig. 

Evies Freunde hatten eh alle einen an der Schüssel, sie unterhalten sich zu 90% per Gruppenchat, der praktisch immer gleich ablief. Evies Chef Monty ist ein Idiot, der nichts kann, sich aber aufspielt. Die erste Szene mit ihm fand ich schon furchtbar übertrieben und aufgesetzt. Es hätte nicht viel gebraucht und ich hätte in der Mitte des Romans die Lektüre abgebrochen, denn ich mochte keine einzige Figur.

Am besten gefielen mir noch die Szenen mit Annette und Ben. Betreffend Annette muss ich am Anfang wohl etwas überlesen haben. Aber obwohl ich die ersten Szenen nochmals nach gelesen habe, fand ich diese fehlende Erklärung nicht. Somit wirkte auch ihre Geschichte nicht ganz rund. 

"Happy End für zwei" entpuppte sich leider als übertrieben witzig und kein bisschen romantisch. Wer was ähnlich "filmreiches", aber viel besser Umgesetztes lesen will, greife bitte zu Ali McNamaras "Tatsächlich Liebe in Notting Hill". 

Fazit: Die Idee ist toll, umgesetzt aber schlecht - ein oberflächlicher, übertrieben witziger und deshalb extrem langweiliger Roman.  
2 Punkte. 


Dienstag, 7. Januar 2020

#litlovetalk Januar 2020



Wie bereits vorangekündigt, stellen wir dir von Januar bis November 2020, also bis zur lit.love 2020, monatlich am 7.Tag eine Frage zu Romanen, die von lit.love-AutorInnen geschrieben wurden. 

Wir freuen uns, wenn ihr sie gemeinsam mit uns beantwortet. Entweder per Kommentar, auf euren Blogs oder Social Media Kanälen. Verwendet dabei den Hashtag #litlovetalk - so heisst unsere Aktion, die die Wartezeit zur nächsten lit.Love verkürzen soll. Die Links zu euren Antworten auf euren Blogs dürft ihr gerne in den Kommentaren verlinken. Kommen wir zur ersten, zur Januar-Frage: 



Eigentlich sind es ja zwei Fragen. Aber da in der letzten Woche in der Bücherwelt diverser Rück- und Ausblicke gepostet wurden, passen die beiden Fragen jetzt, Anfang Januar, perfekt. 

Mit 5 Punkten bewertet habe ich im 2019 folgende lit.Love-Romane:
- Die Lilie von Bela Vista von Sylvia Lott
- Die Fliederinsel von Sylvia Lott
- Einmal Liebe zum Mitnehmen von Frieda Bergmann
- Glückssterne von Claudia Winter
- Das Honigmädchen von Claudia Winter
- Das Café der guten Wünsche von Marie Adams
- Love to Share von Beth O'Leary
- Die Sonnenschwester von Lucinda Riley

Knapp darunter mit 4.5 Punkten waren "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders und "Wirf dein Herz voraus und spring hinterher". Auch das sind zwei tolle Romane. 

Vier der oben genannten Romanen schafften es auf meine 2019-Highlights-Liste. Deshalb "bschiis" ich jetzt ein bisschen und nenne den Roman, den ich zwar schon im November 2018 auf der Fahrt zur lit.Love nach München gelesen habe, aber erst im Januar 2019 rezensiert habe. Es handelt sich dabei um "Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen" von Anna Paulsen. Ich wähle den Roman, weil er mir am meisten in Erinnerung geblieben ist. Die aussergewöhnliche Idee, Protagonistin Mathilda in einem Büro für unzustellbare Briefe arbeiten zu lassen, fand ich genial. Die Geschichte ist toll geschrieben und mega schön, die Autorin meine Entdeckung von 2018.


Zur zweiten Frage - die noch schwieriger zu beantworten ist, aber die Vorfreude ist gross:

Obwohl die Verlagsvorschauen erst bis Juli bekannt sind, weiss man von einigen Reihen, die im Herbst veröffentlicht werden. Zum Beispiel Lucinda Rileys letzter Teil der "Sieben Schwestern"-Serie, der eventuell "die verlorene Schwester" heissen könnte und Teil 3 der Schokoladenvilla. Auf beide freue ich mich sehr.

Doch auch im ersten Halbjahr 2020 erscheinen viele neue Romane von lit.Love-Autorinnen, wie zum Beispiel "Über dem Meer tanzt das Licht" von Meike Werkmeister oder Sylvia Lotts "Dünensommer".

Aber eigentlich freue ich mich am meisten auf "Heidesommerträume" von Silvia Konnerth (erscheint am 18. Mai). Der Grund? Ich durfte einem Charakter einen Namen geben! Da bin ich natürlich neugierig, was das für ein Typ ist. Name und Alter, und den Namen seiner Frau kenne ich bereits. Auf alles andere bin ich natürlich auch äusserst gespannt!


Und jetzt ihr - welcher lit.Love-Roman war 2019 dein Favorit und auf welchen freust du dich in diesem Jahr am meisten? 

Damit es für euch einfacher ist passende Bücher zu finden, findet ihr hier die Autorennamen:


Hier findet ihr weitere Antworten auf die heutige #litlovetalk - Frage:
- Ute von scarlett59
- Susanne von Susanne Edelmann (Facebook)
- Sophie von Eyes of Owls

Montag, 6. Januar 2020

Rückblick #mitlitloveüberdiefeiertage

Über die Feiertage haben einige Bloggerinnen Romane gelesen, die allesamt aus den Federn der lit.Love-Autorinnen stammen. 

Wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen welche Bücher ich und meine Kolleginnen lesen. Mittlerweile wurden auch einige Bücher rezensiert, meine folgen im Laufe des Januars. Ich habe die Links gesammelt und schliesse mit unserem Leseüberblick heute, am Dreikönigstag, mit diesem Blogbeitrag unsere Aktion. 



Nehmt ein Stück vom Dreikönigskuchen (wer hat wohl den König erwischt? Der versteckt sich nämlich in einem der Brötchen) und lasst euch von unseren Buchtipps inspirieren: 

Bei Elisa von "Rorezepte" findet ihr nicht nur die Rezension zu Wintervanille von Manuela Inusa, sondern auch einige Rezepte aus dem Roman.

Susanne hat bereits im Vorfeld der Aktion "Goldene Jahre - Die Schokoladenvilla 2" von Maria Nikolai und "Windstärke Liebe" von Jana Lukas gelesen und rezensiert. Während der Aktion las und rezensierte sie "Der kleine Buchladen der guten Wünsche" von Marie Adams, und "Wintervanille" von Manuela Inusa. "Wintervanille" spielt in Kalifornien und da Susanne dort Urlaub machte, gibt es passend zum Roman einen Bricht über ihre Reise nach Kalifornien zu lesen. Da hat man gleich Lust samt Roman im Koffer ins Flugzeug zu steigen! 

Heike von "Frau Goethe liest" hat wie ich die weihnachtliche Kurzgeschichte von Petra Durst-Benning "Weihnachten im Fotoatelier" gelesen und rezensiert, dazu noch über Atelierfotografie zu der Zeit "Der Fotografin" geschrieben. 

Betti von "Luckyside" hat zwei Bücher gelesen und rezensiert, zum einen "Glück und Glas" von Lilli Beck und von Cristina Caboni "Die Seidentöchter"

Sophie von "Eyes of Owls" hat vier Bände der Valerie Lane von Manuela Inusa gelesen und Manuelas aktueller Roman Wintervanille . 

Larissa von "Bücherliebe hoch zwei" hat ganz weihnachtlich gestimmt "Christmas Shopaholic" von Sophie Kinsella gelesen und rezensiert, danach noch "Für immer die Deine" von Jana Voosen und Wintervanille. Aktuell liest sie "Der verbotene Liebesbrief" von Lucinda Riley. 

Tanja von Nichtohnebuch hat wie ich "Windstärke Liebe" gelesen und von Anne Jacobs "Das Gutshaus - Zeit des Aufbruchs".

Alexandra von Lesebuch hat Ende Jahr ihren lit.Love-Bericht und gestern ihren #mitlitloveüberdiefeiertage - Leseplan veröffentlicht.

Ich selbst habe die goldenen Jahre der Schokoladenvilla (interessant!) gelesen, "Der kleine Buchladen der guten Wünsche" von Marie Adams (naja), von Jana Lukas "Windstärke Liebe" (schön!) und von Bettina Storks "Leas Spuren" (spannend!). Vor lauter Besuch und auf Besuch gehen während den zweiwöchigen Feiertagsferien habe ich zuhause nicht die nötige Ruhe und Zeit Rezensionen zu schreiben und geniesse es einfach, einmal einfach nur zu lesen - geschrieben wird wieder, wenn die Familie in den nächsten Tagen wieder ausser Haus ist und ich Alltag habe.

Morgen beginnen einige von uns "Lottes Träume" von Beate Maly zu lesen, Beiträge dazu wird es vor allem auf Instagram geben, da könnt ihr unseren Lesestatus verfolgen. 

Ebenfalls morgen stellen wir euch die erste monatliche #litlovetalk Frage - wir würden uns freuen, wenn ihr sie mit uns beantwortet.

Nun wünsche ich euch einen schönen Dreikönigstag und allen, deren Ferien zu Ende gegangen sind, einen guten Arbeitsstart im neuen Jahr!



PS: Ich bin heute Königin!


Donnerstag, 2. Januar 2020

SuB-Abbau-Bingo 2020 #covercollagesubabbau

Ich mag Lese-Challenges ja nicht, sie setzen einen ein wenig unter Druck, was ich nicht mag, denn wenn ich gerade absolut keine Lust auf ein bestimmtes Buch habe, mag ich es nicht lesen, auch wenn eine Challenge mir das auferlegt. Deshalb beteilige ich mich normalerweise nicht an solchen Challenges. Letztes Jahr dachte ich, #19für2019 sei ja nicht so streng und gut machbar. War  es eigentlich auch, nur hätte ich im Dezember dann doch mehr Lust auf andere Bücher gehabt, als auf jene, die noch auf der Liste standen. Jaja, ich kenne mich...

Deshalb lasse ich es im 2020 sein und lese einfach wieder spontan nach Lust und Laune. Mein SuB ist im 2019 angewachsen, weil einfach viel zu viele interessante Neuerscheinungen auf den Markt kamen, die ich unbedingt lesen wollte. Viele habe ich ja gelesen (und rezensiert), aber trotzdem blieben einige Bücher aus 2018 und Neukäufe von 2019 auf dem SuB liegen.

Jedes Jahr kommen neue LieblingsautorInnen oder -serien dazu, da wird die Wunschliste automatisch immer grösser. Heute Mittag habe ich gerade meine Wunschliste der Neuerscheinungen von Januar bis August aktualisiert - kann ich bitte von März bis Mitte Juni in ein Strandhotel ziehen und nur lesen?Ich war deshalb fast schon erleichtert, als eine meiner Lieblingsautorinnen sagte, für 2020 sei kein Buch geplant 😃



Für das Jahr 2020 habe ich mir nur vorgenommen, möglichst viele sich auf meinem SuB befindende Bücher zu lesen. Keine bestimmte Zahl, einfach so, wie es grad kommt. Von den Covern habe ich Fotos gemacht. Auf diesen drei Fotocollagen werde ich alle drei Monate die gelesenen Bücher durchstreichen. Also ähnlich wie ein Bingo, nichts grosses, aber so, dass Ende Jahr hoffentlich ersichtlich ist, dass viele der Cover gestrichen sind. 


Habt ihr Lust mitzumachen? 
Dann stellt die Cover eurer SuB-Bücher als Fotos zu Collagen zusammen. Zeigt sie jetzt, Ende März, Ende Juni, Ende September und natürlich - am wichtigsten - am Ende des Jahres. Bei mir wird es am 30. Dezember 2020 sein. Zeigt eure Cover-Collagen jeweils unter dem Hashtag #covercollagesubabbau


Hier sind meine Cover-Foto-Collagen:
Die Cover sind wild durcheinander gemischt. Es sind 75 Cover, drei kann ich theoretisch schon durchstreichen (Menu surprise, Mitten im August, Der kleine Buchladen der guten Wünsche). Ersteres werde ich heute auslesen und das zweite habe ich bereits im Herbst gelesen, es erscheint aber erst im März. Das dritte habe ich Ende 2019 noch schnell gelesen, aber noch nicht rezensiert. Vier andere Cover von Büchern, die erst im Laufe von 2020 erscheinen, sind auch schon auf der Collage. Zwei Cover sind doppelt, wie ich gerade festgestellt habe. Es fehlen aber einige Bücher auf den Fotos, vor allem solche von meinen Merklisten bei Skoobe und der Onleihe, aber auch einige historische Romane von meinem SuB.

Das spielt aber keine Rolle, denn es ist kein Muss, kein Soll, sondern einfach eine bebilderte SuB-Abbau-Möglichkeit. Wenn man sich unter dem Jahr alle drei Monate die Cover-Collage anschaut, hat man vielleicht auf einmal Lust ein bestimmtes Buch zu lesen. Und Ende Jahr schau ich mir die Fotos nochmals an und werde dann sehen, wieviele der Bücher ich gelesen habe oder auch nicht. Solche Bilder sehen irgendwie glustiger aus als ellenlange geschriebene Listen.

Wer macht mit? 





#covercollagesubabbau



Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich 2020

Kann ich bitte von Anfang März bis Juni in ein Strandhotel ziehen und einfach nur lesen?


Gerade habe ich meine Neuerscheinungen-Wunschliste aktualisiert. Puh. Da dürfte man eigentlich gar keinen SuB haben, der wächst nämlich jährlich von alleine an, bei all den tollen Neuerscheinungen die den Büchermarkt fluten.

Im März habe ich mir 19 Bücher notiert, im April 16 und im Mai 14 Bücher. Im Juni sind es 6, im Juli bisher nur 2, im August bereits 6 Bücher. Und ihr wisst, das wird nicht so bleiben, es werden garantiert mehr werden...


Einige Titel habe ich euch raus gepickt - auf diese freue ich mich schon sehr: 



Habt ihr eure Wunschlisten auch schon gefüllt? 
Haben wir eventuell gleiche Bücher auf der Liste? 




Mittwoch, 1. Januar 2020

Bücher - meine Highlights und Flops 2019

Die alljährlich wiederkehrende Frage am Jahresende über persönliche Lese-Highlights und Flops finde ich immer schwer zu beantworten. 

Denn es wird immer nach nur einem Buch gefragt. Doch das kann ich so nicht beantworten, denn für mich unterscheide ich in Genres und habe mindestens je einen Titel für Krimis, Romane und historische Titel parat. Dann gibt es ja auch noch Reihen, die man begonnen oder abgeschlossen hat, oder neuentdeckte AutorInnen. Oder aber man ist enttäuscht von den neuen Büchern der LieblingsautorInnen. 

Wenn man viel liest, ist die Auswahl erst noch viel grösser, als wenn man vielleicht im Jahr ein Buch pro Monat liest. Aber bei 200 gelesenen Bücher im 2019 hatte ich "nur" zwei 1-Punkte-Bücher und sechs 2-Punkte-Bücher. Von meinen 3-Punkte-Bücher bin ich ja auch nicht begeistert, die sind schlecht geschrieben (oder viel zu langweilig oder oder...), aber wenn ich nur 2 Punkte oder weniger vergebe, dann waren sie wirklich wirklich wirklich mies.

Beginnen wir mit dem totalen Flop, das eine 1-Punkt-Buch, bei dem ich mich frage, wie der Autor bloss einen Verlag gefunden hat, der sein Buch veröffentlicht: "Der Papst, die Prophezeiung und das Nest der Waschbären" von Peter Simon. So ein Schwachsinn.

Enttäuscht bin ich von "Mister Franks Talent für Harmonie" von Rachel Joyce. Ich mag ihre bisherigen Bücher sehr, und fand die Idee von Mister Frank eigentlich auch gut, doch der Roman ist brutal langweilig. Die letzten 80 Seiten haben es dann schlussendlich doch noch schlechte 3 anstatt äusserst miese 2 Punkte werden lassen. Es ist meine Enttäuschung des Jahres.

Der Platz der langweiligsten Serie bekommt im 2019 Brunetti. Schon die letzten drei, vier Bände waren nicht mehr so ansprechend, aber Band 28 "Ein Sohn ist uns gegeben" von Donna Leon hat den Vogel in Sachen Langweiligkeit geschossen.

Bleiben wir bei den Serien. 2019 habe ich es geschafft, alle begonnenen Serie zu Ende oder halt bis jeweils dem aktuellen Band zu lesen und up to date zu sein. Aktuell lese ich gerade "Menu surprise" von Martin Walker, den elften Band von Bruno, Chef de police. Damit werde ich heute fertig und somit zähle ich ihn auch noch dazu. Die Serie um Bruno ist ähnlich wie Brunetti auch zäh geworden, aber irgendwie will ich doch immer noch weiter lesen, es könnte ja sein, dass die Krimis wieder interessanter werden.



Tolle Serien sind zum Glück in der Überzahl. Allen voran die "Sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Da blicke ich mit einem weinenden Auge aufs 2020, da Ende Jahr der letzte Band erscheinen wird. Jeder der bisher erschienenen Bände war toll, auch zuletzt "Die Sonnenschwester". Begeistert hat mich auch Julie Caplins "Romantic Escapes"-Serie, deren weitere Bände bald weiter übersetzt werden.

Das ist das Stichwort für "neuentdeckte AutorInnen", denn Julie Caplin schreibt auch als Jules Wake, deren Roman "Covent Garden im Schnee" ich im November gelesen habe und begeistert davon war. Ich könnte jetzt noch einige weitere AutorInnen aufzählen, die ich dieses Jahr entdeckt habe, darunter einige Debüt-Schriftstellerinnen. Da warte ich jetzt aber noch die zweiten oder dritten Romane ab, um zu sehen, ob sie wohl bald zu meinen Lieblingsautorinnen gehören. Neuentdeckt, mehrere Bücher gelesen und alle für gut befunden habe ich von: Viola Shipman, Julia Fischer, Michelle Marly und Anne Barns. Bei den Krimi-AutorInnen sind es: Yanis Kostas aka Alexander Oetker, Natasha Korsakowa und Catalina Ferrera.

Insgesamt hatte ich im 2019 fünfzig 5-Punkte-Bücher. Die Ehre bekamen 30 Romane, 13 Krimis, 5 Historische Romane und 2 Sachbücher/Musikkalender. Siebzehn davon kommen in meine Highlights-Liste:

Meine Krimi-Highlights:
- Spanische Delikatessen Catalina Ferrera
- Römisches Finale von Natasha Korsakowa
- Tod unter dem Aphroditefelsen von Yanis Kostas
- Die Tote mit dem Diamantcollier von Eve Lambert
- Kretische Feindschaft von Nikos Milonas
- Jubilate von Johanna Alba und Jan Chorin

Meine historischen Romane-Highlights:
- Effi liest von Anna Moretti
- Madame Piaf und das Lied der Liebe von Michelle Marly
- Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard
- George Sand und die Sprache der Liebe von Beate Rygiert

Meine Romane-Highlights:
- Der Geschmack unseres Lebens von Julia Fischer
- Love to Share von Beth O'Leary
- Ein Tropfen vom Glück von Antoine Laurin

Plus drei Zeitebenenen-Romane: 
- Die Sonnenschwester von Lucinda Riley
- Die Lilie von Bela Vista von Sylvia Lott
- Die Fliederinsel von Sylvia Lott - erhält von mir auch den Preis des besten ersten Satzes!

Die tollste Einleitung (und "Ausleitung") eines Romans hat:
- Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer von Jenny Colgan

Nun bin ich gespannt, was für Bücher das neue Jahr hervorbringt. Einige davon liegen bereits auf dem SuB, aber auch tolle Neuerscheinungen sind zu erwarten. Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf das neue Lesejahr!









Dienstag, 31. Dezember 2019

Lesebiografie Dezember 2019

2019 ist fast zu Ende, und ich nehme euch schnell mit auf meinen buchigen Monats-Rückblick. 

Zuerst kommen wir zum Dezember. Nein, halt, zum November. Denn da habe ich euch noch ein Buch unterschlagen: Marzipanküsse von Katharina Herzog - irgendwie schaffte es der weihnachtliche Kurzroman nicht auf meine Novemberliste. 

Im Dezember gelesen habe ich:

3 Punkte:

- Verborgene Muster von Ian Rankin (Rebus 1)
- Tod in Tintagel von Emma Goodwyn (John Mackenzies 7) 
- Mister Franks fabelhafte Talent für Harmonie von Rachel Joyce

3.5 Punkte:
- Winterglück am Meer von Julie Larsen 
- Totenstille über dem Lago Maggiore von Bruno Varese (Matteo Basso 3)
- Ein Traum für uns von Marie Force (Lost in Love 8) 
- Der kleine Buchladen der guten Wünsche von Marie Adams 

4 Punkte:
- Die fünf Porträts des toten Doktors von Ellen Barksdale (Tee? Kaffee? Mord! Nathalie Ames 11) 
- Der Besuch der reichen Dame von Ellen Barksdale Tee? Kaffee? Mord! Nathalie Ames 12) 
- Das Funkeln einer Winternacht von Karen Swan 
- Der Kommissar und die Tote von Saint-Georges von Maria Dries (Lagarde 11) 
- Nichts als Lügen von Matthew Costello und Neil Richards (Cherringham 35) 
- Leise rieselt das Glück von Debbie Macomber
- Jede Minute mit dir von Marie Force (Lost in Love 7) 
- Meine Hand in deiner von Marie Force (Lost in Love 9) 
- Mörderischer Mistral von Cay Rademacher (Roger Blanc 1)
- Die Fotografin - Weihnachten im Fotoatelier von Petra Durst-Benning (KG) 
- Goldene Jahre von Maria Nikolai (Schokoladenvilla 2) 
- Herbstblüten und Traubenkuss" von Emilia Schiling
- Nachtblau von Simone van der Vlugt

5 Punkte: 
- Die Sonnenschwester von Lucinda Riley

22 Bücher habe ich in diesem letzten Monat des Jahres gelesen. Und somit komme ich auf dokumentierte 198 Bücher, plus noch einige Sachbücher. Davon waren es im Dezember drei, also habe ich locker mehr als 200 Bücher gelesen im 2019. Und wenn ihr gerne wissen wollt, welche davon meine Highlights oder Flops des Jahres waren, müsst ihr euch noch ein wenig gedulden, im Januar werde ich einen extra Beitrag verfassen.

Einige der gelesenen Roman werde ich im Januar noch rezensieren, andere, vor allem Serienbände wie "Lost in Love/Greenmountain" 7 und 8, oder "Tee? Kaffee? Mord!" 11 und 12 und "Cherringham" 35 nicht. Weniger Rezensionen schreiben gleich mehr Bücher lesen - aber Schuld sind vor allem die Ferien-Feiertage. Wenn die ganze Familie zu Hause ist und an fast jedem zweiten Tag Gäste zu bewirten sind, habe ich keine Ruhe um zu schreiben, lesen geht dann aber umso besser. 


Wie gestern beim Endstand für die #19für2019 - Challenge berichtet, stand ich Ende Dezember ein wenig im Clinch. Sollte ich mehr Bücher der Challenge lesen oder jene für die #mitlitloveüberdiefeiertage - Aktion? Mit einem Kompromiss habe ich nach zwei lit.Love-Romanen zwei Challenge-Bücher gelesen, und starte dafür die ersten sechs Januar-Tage mit #wirlesenlitlove durch. Für die Aktion werde ich noch "Windstärke Liebe" von Jana Lukas und "Leas Spuren von Bettina Storks" lesen. Am Dreikönigstag ist die Aktion zu Ende. Aber es geht gleich weiter:

Zuallererst mit einer monatlichen Frage-Aktion #litlovetalk. Wir stellen euch jeden Monat, immer am 7. eines Monats, eine Frage zu Büchern von litlove-AutorInnen, die ihr auf euren Blogs, Social Media Kanälen oder einfach per Kommentar beantworten könnt. 

Dann werde ich ab 7. Januar mit einigen anderen #litlovebloggerinnen "Lottes Träume" von Beate Maly lesen. Der Winter, zumindest die Winterkälte ist nun auch bei uns angekommen, vielleicht schneit es bis dann ja mal bis zu uns runter, da passt der Roman um die erste Skirennfahrerin sehr gut. 

Danach werde ich mich weiterhin meinem SuB widmen, und mir sicher auch den einen oder anderen neu erscheinenden Krimi zu Gemüte führen. 

Krimis kamen im 2019 deutlich zu kurz, das möchte ich im neuen Jahr ändern und vor allem im ersten Halbjahr wieder vermehrt lesen. 

Um meinen SuB abzubauen nehme ich im 2020 an keiner Challenge teil, sondern werde meine eigene Idee dazu umsetzen. Darüber berichte ich in einem eigenen Beitrag in den nächsten Tagen - vielleicht habt ihr ja Lust, und nehmt meine SuB-Abbau-Idee für 2020 auf. 

Nun bleibt mir nur noch eins zu sagen, respektive euch zu wünschen:

Ein gutes, gesundes und tolles neues Jahr euch allen - 
Ä guats neus Johr!