Samstag, 31. März 2018

Lesebiografie März 2018

Gelesen:
- Dein Licht steht dir gut von Rebecca Campbell
- Rückkehr nach Mandalay von Juliet Hall 
- Mantras von Christine Stecher 
- Das Karma, meine Familie und ich von Stephanie Schönberger 
- Der Weg des Bogens von Paulo Coelho 
- Einatmen. Aufatmen. von Claire Dederer 
- Rosalie und der Duft der Provence von Julie Lescault (1) 
- Todesklänge (Patrizia Vespa 2) von Iris Mueller 
- Mord im Elsass (Kreydenweiss & Bato 1) von Jules Vitrac - reread 
- Der Teufel von Eguisheim (Kreydenweiss & Bato 2) von Jules Vitrac 
- Spirit Yoga: Aufrecht, stark und klar im Leben von Patricia Thielemann  

 Abgebrochen habe ich diese zwei Bücher:
- Mister Widows Katzenverleih von Antonia Michaelis 
Die Beschreibung fand ich toll, dazu die mündlichen Empfehlungen von anderen Lesern - aber ich kam einfach nicht wirklich vorwärts. Das Buch packte mich so gar nicht, deshalb habe ich es immer wieder auf die Seite gelegt und anderes gelesen. Lange las ich nur noch, weil ich dachte es würde besser. Irgendwann habe ich resigniert aufgegeben und mir nur noch den Schluss genehmigt, der mich aber auch nicht wirklich überzeugte. Das Buch war mir zu wirr und langatmig. 
- Ausgerechnet du und ich von Ayisha Malik
Mir war es irgendwie zu jugendlich gehalten, dazu der Tagebucheintrag-Stil - vielleicht gebe ich dem Buch ein anderes Mal eine Chance. Jetzt zumindest war nicht der richtige Zeitpunkt dafür. Das Cover finde ich aber sehr gelungen. 

Kommen wir zu den gelesenen Büchern:
Eine Handvoll Bücher gingen alle in die Richtung Yoga. Einige waren gut, andere weniger. "Spirit Yoga" lese ich aktuell noch, doch bis heute Abend werde ich es ausgelesen habe. Zu dieser Biografie von Patrica Thielemann werde ich im April eine Rezension schreiben.


Der Rest sind Krimis und Romane:
"Rückkehr nach "Mandalay" von Juliet Hall wollte ich Ende Februar eigentlich nur schnell auf dem Reader nach vorne schieben, um es bald mal zu lesen. Doch dann habe ich mich festgelesen und las es gleich sofort. Es hatte zwar einige Längen zwischendrin, doch sonst gefiel es mir recht gut. 

Ein Gutes hat es ja, wenn man Bücher lange auf dem SuB lässt. Wenn man es endlich liest, kann man sich gleich den zweiten Teil schnappen und weiterlesen, anstatt ein Jahr auf die Fortsetzung zu warten. So geschehen bei "Rosalie und der Duft der Provence" - tolle Charaktere und ein interessanter Fall. Band zwei ist eben erschienen, den lese ich im April.

"Mord im Elsass" ist ein reread. Im Herbst gelesen und begeistert gewesen. Die Rezension dazu hatte ich schon begonnen, aber nicht zu Ende geschrieben. Der zweite Band, "Der Teufel von Eguisheim" (veröffentlicht Ende Februar 2018), bekam ich nun als Rezensionsexemplar und deshalb las ich Band 1 nochmals, damit ich die Figuren wieder vor mir habe und mich gegebenenfalls an Randfiguren besser erinnere. Ich verrate schon mal soviel: Band 2 hat mich auch überzeugt!

"Todesklänge" ist der zweite Band einer Italienkrimiserie, doch es erinnerte mich zu stark an den ersten Band. Zu vieles ist nach dem gleichen Schema aufgebaut, und so fand ich "Todesklänge" einfach nur langweilig und hab das letzte Drittel nur noch quer gelesen.
 

April, ein gutes Stichwort! Bis zu dieser Woche konnte ich meine Neuzugänge im 2018 an einer Hand abzählen. Doch nun habe ich zugeschlagen und viele neuerschienene Krimis und ein paar Romane haben meinen SuB auf einen Schlag enorm anwachsen lassen. Aber mir war einfach so nach Frankreichkrimis - wenn schon der Frühling und die Sonne und Wärme auf sich warten lassen, brauch ich ein wenig südliches Flair in meiner Lektüre. Auf dem Foto hab ich einige meiner Neuzugänge abgebildet. Alle sind als eBook eingezogen - die Printbücher habe ich in der Buchhandlung entdeckt und hab sie für für ein Foto schnell abgelichtet. 


Sehr gespannt bin ich auf Cristina Campos Roman, die Autorin erinnert mich ein wenig an Cristina Caboni (dessen "Oleanderschwestern" sich schon länger auf meinem SuB befindet). Auch neugierig bin ich auf "Die Blütenmädchen von Valentina Cebeni - ihr erstes Buch war mir viel zu düster. Der neue Roman kommt aber viel fröhlicher und blumiger daher. Ich hoffe, ich werde nicht enttäuscht!  "Coco und der Duft der Liebe" habe ich aus der Onleihe, ebenfalls ausgelehnt habe ich "Deichmord" und "Strandmord" von Katharina Peters. Einzig Marie Matiseks Buch "Ein Sommer wie Limoneneis" habe ich noch nicht, möchte es im Laufe des Sommers lesen. Weitere Neuzugänge sind "Mordlust pur" von Su Turhan, "Das Gefühl von Sommerblau" von Hannah Tunnicliffe und zuguterletzt der fünfte Band der Blossom Street-Serie "Eine Schachtel voller Glück" von Debbie Macomber. Habt ihr das eine oder andere Buch meiner Neuzugänge schon gelesen oder ziehen sie demnächst auch bei euch ein?

Büchertechnisch habe ich für den April also ausgesorgt. Jetzt hoffe ich bloss noch, dass wir den Frühling bei schönerem Wetter geniessen und auch mal auf dem Balkon an der Sonne lesen können.

Frohe Ostertage! 



Mittwoch, 28. März 2018

Liebe mit zwei Unbekannten von Antoine Laurain

Klappentext:
Laure und Laurent sind sich nie begegnet. Beide leben in Paris. Eines Morgens findet Laurent eine elegante Damenhandtasche - augenscheinlich gestohlen und achtlos weggeworfen. Die Tasche verrät ihm zwar nicht den Namen der Besitzerin, doch ihr Inhalt gibt einiges über sie preis: Fotos, ein altmodischer Spiegel, ein Roman mit Widmung des Autors und ein rotes Notizbuch, in dem die Unbekannte ihre geheimsten Gedanken und Träume festgehalten hat. Laurent ist fasziniert von dieser Frau, immer mehr verliebt er sich in ihre Gedanken. Also beschließt er, sich auf die Suche nach ihr zu machen. Aber wie soll er sie finden?



"Das rote Notizheft" liest sich schöner und spannender als der sperrige deutsche Titel "Liebe mit zwei Unbekannten". Denn "le carnet rouge" ist schuld, dass Buchhändler Laurent nicht von der geheimnisvollen lila Handtasche loskommt. Eigentlich möchte er deren Besitzerin finden, doch es fehlt eine Adresse. Einzig den Vornamen der Handtaschenbesitzerin findet er anhand eines signierten Romans in ihrer Tasche heraus. Der Tascheninhalt macht ihn neugierig auf die unbekannte Frau, die - was er nicht weiss - verletzt im Spital liegt. 

Wunderschön ist beschrieben, wieviel Mühe sich Laurent gibt, diese Frau zu finden. Immer mehr hat er das Gefühl sie aufgrund der Tasche bereits zu kennen und verliebt sich unbekannterweise. 
Auch wir Leser lernen Laure, so der Vorname der Frau, sehr gut kennen und mögen - obwohl sie physisch kaum anwesend ist. Sie ist nicht präsent und doch extrem nahe.  

Der Autor weiss mit Worten umzugehen und spielt mit ihnen. So heisst die unbekannte Frau Laure, ist Vergolderin (L'or = das Gold), und Laurent sucht nach ihr. Das schreit direkt nach einem Happyend zwischen den beiden fast 40-jährigen. Ob es eins gibt, müsst ihr selbst herausfinden. Ich garantiere euch, jede einzelne Zeile ist lesenswert.

Denn auch die Details werden liebevoll erzählt, zum Beispiel die Geschichte mit den Fensterläden der alten Frau. Die Szenen mit den Nebenfiguren wie Laurents Tochter Chloé oder Laures Chef sorgen für einige Schmunzelmomente und viel Wohlfühlambiente.

Wer die fabelhafte Welt der Amélie mag, mag auch diese hoffnungsvoll melancholische Erzählung. 

Fazit: Auf eine feine Art bezaubert die Geschichte den Leser. Sie gibt sich verträumt, ruhig und erwachsen und besticht mit dem durch und durch französischem Charme.
4.5 Punkte.

Montag, 5. März 2018

Krimi: Auf Eis gelegt von Rebecca Michéle (Sandra Flemming 1)

Klappentext:
Kurz vor der Eröffnung des Higher Barton Romantic Hotels in Cornwall verschwindet dessen Direktor Harris Garvey samt 10.000 Pfund aus der Hotelkasse. Der beim Personal ungeliebte Chef wird schließlich auf Eis gelegt entdeckt – in einer Kühltruhe. Von dem Geld fehlt jede Spur. Die Hotelmanagerin Sandra Flemming gerät ins Visier der Ermittlungen, denn sie profitiert nicht nur als Garveys Nachfolgerin von dessen Tod, sondern hatte auch eine Affäre mit ihm. Sie beteuert ihre Unschuld, doch niemand glaubt ihr. Also beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, doch der wahre Mörder ist zu allem bereit, um zu vermeiden, entdeckt zu werden ...
Mein zweiter Krimi im 2018 war ein Auftakt zu einer neuen Serie. Oder passt  der Begriff Übergang besser? Ich denke schon. 

Miss Mabel Clarence hat sich zur Ruhe gesetzt, aus Higher Barton wird ein Hotel. Zwei Mitarbeiter einer Hotelkette bewerben sich für die Geschäftsleitung, die intern ausgeschrieben wurde. Sandra Flemming ist enttäuscht, dass Harris das Rennen machte. Immerhin darf Sandra als Assistentin mit nach Cornwall. Sie macht schnell Bekanntschaft mit den wichtigen Leuten im Dorf - die geschwätzige Metzgersfrau etwa oder den aus der Mabel Clarence-Serie schon gut bekannten und beliebten Anwalt Alan Trengrove zum Beispiel. Und endlich lernen wir Alans Frau kennen, auch sie scheint wie Mabel und Sandra gerne zu ermitteln. Dazu haben sie bald die Möglichkeit, denn Harris wird ermordet und Sandra steht unter dringendem Tatverdacht. 

Dieser erste Teil beginnt schon mal vielversprechend, doch es wird viel auf den Kopf gestellt auf Higher Barton - was wahrscheinlich nicht jedem gefällt - und deshalb sollte man, um die Serie richtig zu beurteilen, wohl auch den zweiten Band lesen, der im September erscheint. Ich denke, erst dann kann Sandra und ihr Team, sowie auch der beförderte DCI Christopher Bourke, zeigen was sie wirklich können. 

Sehr schön fand ich, dass wir mit Sandra einen neuen Blick auf Cornwall erhaschen konnten. Sie ist meist mit dem ÖV unterwegs, was ich sehr sympathisch fand. 

Fazit: Alles neu auf Higher Barton - nur Morde gibts nach wie vor. Somit wird es Sandra und Christopher auch in den kommenden Folgen nicht langweilig werden. Und mir auch nicht. 
4 Punkte.

Donnerstag, 1. März 2018

Lesebiografie Februar 2018

Huch, schon März!

Der Februar ist einfach viel zu kurz ;-) Dazu noch zwei Wochen Schulferien, in denen wir viel unterwegs waren. Aber zu wenig weit, um viel zu lesen. Deshalb schaffe ich es auch nur auf vier hier "zählende" Bücher - immerhin alles Krimis!

Die da wären: 
- Tod in Deauville von James Holin
- Mieze undercover von Mina Teichert
- Je tiefer man gräbt von Mary Ann Fox 
- Die letzten Worte des Ian O’Shelley von Ellen Berksdale (Tee? Kaffee? Mord? 2)

Da wir uns zu meinem Geburtstag im Januar einen Hochleistungsmixer geleistet habe (den wünsch ich mir seit 5 Jahren!), brauchte ich noch ein paar Inspirationen. Bei einem Ferien-Ausflug-Abstecher in eine Buchhandlung entdeckte ich ausser dem Smoothies und Rainbow Drinks (beide absolut empfehlenswert!) - Büchern noch weitere Kochbücher, die dann gleich bei mir einziehen durften. Zwei davon, das Makrobiotik-Buch und das von der Schweizerin Nadia Damaso wollte ich mir eh schon länger mal genauer ansehen. 

Das Makrobiotik-Buch (interessant, aber mir zu fade durch wenig Farben weil viel Reis oder anderes Getreide auf der Speiseliste steht - erst recht wenn dann noch das mega tolle Rainbow Drink daneben offen liegt) durfte mit den anderen drei als Papierbuch mit, "Eat better not less" kaufte ich mir als englisches eBook, weil es preislich viel interessanter war. Von der Autorin gibts bereits ein zweites, sehr interessantes, Buch " Eat better not less - Around the World". Falls ich dies kaufe, dann auch als Printbuch, damit die schönen Bilder auch wirklich zur Geltung kommen!

Vielleicht schreib ich noch Rezensionen dazu, falls euch diese Koch-/Trinkbücher interessieren:
- Makrobiotik von Madhavi Guemoes 
- Essen macht schön (DK Verlag) 
- Rainbow Drinks von Sandra Schumann 
- Superpower Smoothies von Tanja Dusy 
- Eat better not less von Nadia Damaso

Normalerweise habe ich etwa zwei Bücher (je eins auf Tolino und Kindle, evt. noch eins auf dem iPad/Skoobe) als #currentlyreading. Meistens lese ich dann aber doch eins zu Ende, und mache dann beim zweiten weiter. Doch im Februar waren es gleich fünf begonnene Bücher, bzw. sind es immer noch. 
Darunter zwei Sachbücher, die man nicht so schnell weg liest, das eine eh noch auf englisch. Da gibts dann abends je ein Kapitel. Und irgendwann wollte ich bloss noch ein eBook öffnen, damit ich es schnell auf dem Kindle zuoberst habe und nach Michaelis oder Coelho lese - doch ich hab mich festgelesen und es ist so spannend, die "Rückkehr nach Mandalay". 



Begonnene Bücher: 
- Der Weg des Bogens von Paulo Coelho
- Dein Licht steht dir gut von Rebecca Campbell 
- Mister Widows Katzenverleih von Antonia Michaelis
- Crystal Muse von Heather Askinoise 
- Rückkehr nach Mandalay von Juliet Hall

Ich lass mich überraschen, mit welchem ich zuerst fertig bin :-) Kennt ihr eins oder mehrere der Bücher, die ich auf meiner Februarliste habe?

Im März werde ich erst mal die begonnenen Bücher zu Ende lese, danach stehen einige Yoga-Bücher auf meiner Leseliste. 

Euch allen viel Lesespass im März!