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Montag, 22. April 2019

Ein Honigschlecken - Honigtasting und Buchtipps

Ich liebe Honig! Schon als Kind hatte ich leuchtende Augen, wenn ich in der Türkei bei Besuchen in den Dörfern Honig noch in der Wabe essen durfte. Jedes Jahr stand am letzten Morgen eine Blechdose voller Wabenhonig unter unserem Auto als Abschiedsgeschenk.

Ich wurde älter, die Liebe zu Honig blieb. Ein Onkel imkerte selbst für einige Jahre, als Weihnachtsgeschenk bekomme ich seither immer ein Glas Honig von ihm; seit er nicht mehr selbst imkert, ist es ein Glas Honig von befreundeten Imkern. Mittlerweile bringen nicht nur wir, sondern auch meine Verwandten mir von ihren Ferien als Ferienmitbringsel ein Glas einheimischer Honig mit. Aus Rom brachte ich mir vorletztes Jahr zum Beispiel einen hier unbekannten Christusdornhonig mit.

Als ich von einer Stadtimkerin erfuhr, dass sie Honig-Tasting-Kurse durchführt war ich Feuer und Flamme. Ende letzten Jahres habe ich den Kurs verpasst, im Januar wurde er verschoben, doch nun Mitte März war es soweit und ich und sechs andere Honigfans begaben uns zur Wabe3 in den Honigkuchen, einem kleinen Laden in Zürich. 

 

Imkerin Anna Hofreuter erzählte uns über ihren Beruf, wie sie dazu kam zu imkern und gab uns gleich noch viel Wissenswertes über die Honig-"entstehung" mit. Was es zum Beispiel mit Waldhonig auf sich hat und was Honigtau ist, sprach über die Definition von Honig und vieles mehr.

 

Dann ging es ans Probieren. Jeder hatte sechs Gläser mit verschiedenen Honig vor sich, wie auch ein Blatt, in dem wir die Wörter ankreuzen konnten, mit denen wir das Probierte definieren würden.

Es war total ungewohnt zuerst die Nase ins Glas stecken, um den Geruch wahrzunehmen, anstatt wie bisher einfach immer nur auf der Zunge, im Mund den Honig schmecken. Da gibt es ganz feine, buttrige oder blumige Düfte, oder aber auch solche, die nach abgestandenem alten Rauch oder - O-Ton eines Kursteilnehmers - nach Katzenpisse stinken.



Es war ein Buchweizenhonig dabei, der viel heller war als meiner zu Hause und süsser. Ich wär nicht drauf gekommen, dass es ein Buchweizenhonig ist. Doch zuhause ergab der Geruchstest, dass meiner genau gleich riecht. Auf der Zunge wiederum war trotz dem Süsse-Unterschied dieselbe karamellige, malzige Note da.


Probiert es mal aus, öffnet eure Honiggläser und nehmt einen Atemzug. Was riecht ihr? Falls ihr den Honigmädchen-Honig zuhause habt - es ist eine Sommertracht, da könnte vom Geruch her ganz viel Raps mit dabei sein.




Am Ende durften wir noch zwei spezielle Honige probieren. Ich freute mich riesig, dass ein Erdbeerbaumhonig aus Sardinien dabei war. Von diesem las ich in Cristina Cabonis "Die Honigtöchter" und war seither neugierig, da mir auch der Erdbeerbaum unbekannt ist. Der Honig ist sehr bitter, hat aber was. Als letztes durften wir Avocadohonig aus Mexiko testen (lecker!). Ich habe mir noch nie darüber Gedanken gemacht, aber auch Avocadobäume blühen, bevor sie Früchte tragen und wieso sollen die mexikanischen Bienen nicht auch bei diesen Blüten sammeln? Es lohnt sich also auf jeden Fall, wenn man im Ausland die Augen nach Honigsorten offen hat, die es bei uns nicht gibt.





Reine Einzelblütenhonig sind bei uns in der Schweiz selten. In Frankreich, Italien und Deutschland, wo Wanderimker ihre Bienenstöcke zu bestimmten Feldern, (Lavendel, Buchweizen oder Raps zum Beispiel) fahren, gibt es sie eher. Möchte ein Imker wissen, wo ihre Bienen Nektar sammelten, können sie den Honig analysieren lassen. Da kommt teilweise erstaunliches heraus. Zum Beispiel, wenn die Bienenstöcke im botanischen Garten aufgestellt sind. Einen solchen Honig und auch einen aus meinem Quartier - vielleicht waren die Bienen ja auch bei mir auf dem Balkon - habe ich mir am Ende des Kurses gekauft. Der aus meinem Quartier ist bernsteinfarben, der vom botanischen Garten heller und dickflüssiger, vielleicht sammelten die Bienen im botanischen Garten mehr Nektar aus exotischen Blumen und besuchten hier im Quartier mehr Kräuter, wer weiss?



Honig kann man übrigens nicht nur aufs Butterbrot schmieren, sondern auch quer durch die Küche verwenden. Statt Zucker in den Tee oder ins Müesli geben. Ganz fein ist Honig zu Käse, besonders zu Feta (beides zusammen aufs Brot z.B.), aber auch in Saucen oder in süssen Böreks, zu Crêpes und vieles mehr. Einfach mal ausprobieren!




Über das Thema Bienen und Honig gibt es immer mehr Bücher - Sachbücher und Romane, ich kann euch folgende empfehlen:

Sachbuch:
- Bienenleben von Sarah Wiener
- Diverse Sachbücher über Bienen vom Haupt Verlag

Romane: 
- Die Honigtöchter von Cristina Caboni
- Das Honigmädchen von Claudia Winter
- Die Bienenhüterin von Sue Monk Kidd
- Die Geschichte der Bienen von Maja Lunde






Ich kann euch einen Honig-Tasting-Kurs nur empfehlen. Whisky und Wein sind out, Honig in ;-) Falls in eurer Umgebung so ein Honigschlecken-Abend angeboten wird, nimmt teil, es lohnt sich. Kauft Honig am besten nur von einheimischen Imkern, auf dem Markt oder in kleinen Läden, die die Imker persönlich kennen und nicht aus dem Supermarkt.

Pflanzt bienenfreundliche Pflanzen in euren Gärten und Balkonen, wir brauchen die Bienen!














Sachbuch: Bienenleben - Vom Glück, Teil der Natur zu sein von Sarah Wiener

Klappentext:
Sarah Wiener, Köchin, Nachhaltigkeitsikone, Biobäuerin, Imkerin entführt uns in die faszinierende Welt der Bienen, die ein maßgeblicher Indikator für die Gesundheit unseres Lebensraumes sind. Ihr Credo: Bienenvölker sind komplexe Persönlichkeiten, sie verfügen über spezifische Charaktere und Eigenschaften, und sie können uns lehren, wie ein funktionierendes Gemeinwesen mit Werten wie Solidarität, Vertrauen, Arbeitsteilung und Demokratie entsteht. Sarah Wiener nimmt uns mit auf eine abenteuerliche Reise durch den Lebenszyklus eines Bienenvolkes und beschreibt, welche Bedeutung das Imkern und die Beschäftigung mit den Bienen für sie haben.


Die Autorin beschreibt, wie sie auf die Bienen gekommen ist: eine erste Annäherung durch TV-Formate, später besuchte sie einen Imker-Kurs und erst Jahre danach begann sie selbst mit dem Imkern. 

Sarah Wiener ist fasziniert von der Welt der Bienen, die kleinen pelzigen und stachligen Tiere begleiten sie durchs Jahr. Davon schreibt die bekannte Köchin und vermag dabei die Leser zu begeistern. 

Interessant schreibt Sarah Wiener von ihren eigenen Bienenvölker, erzählt von der Kommunikation und Intelligenz der Bienen und lässt uns an ihren Besuchen bei Forschungsstellen teilhaben. Spannend fand ich das Kapitel über das Imkern in der DDR und den Unterschied zu heute. 

"Bienenleben" ist ein Buch, das aufmerksam macht für die Notwendigkeit von Bienen und gibt ohne erhobenen Zeigefinger Tipps, wie wir alle im Kleinen dazu beitragen können, dass es den Bienen bei uns gut geht. Das Buch ist als Erfahrungsbericht verständlich formuliert und daher nicht nur informativ, sondern auch schnell und flüssig zu lesen. 

Fazit: Interessante Lektüre für alle Bienen- und Honigfans und solche, die es werden wollen!
4 Punkte. 


Donnerstag, 1. März 2018

Lesebiografie Februar 2018

Huch, schon März!

Der Februar ist einfach viel zu kurz ;-) Dazu noch zwei Wochen Schulferien, in denen wir viel unterwegs waren. Aber zu wenig weit, um viel zu lesen. Deshalb schaffe ich es auch nur auf vier hier "zählende" Bücher - immerhin alles Krimis!

Die da wären: 
- Tod in Deauville von James Holin
- Mieze undercover von Mina Teichert
- Je tiefer man gräbt von Mary Ann Fox 
- Die letzten Worte des Ian O’Shelley von Ellen Berksdale (Tee? Kaffee? Mord? 2)

Da wir uns zu meinem Geburtstag im Januar einen Hochleistungsmixer geleistet habe (den wünsch ich mir seit 5 Jahren!), brauchte ich noch ein paar Inspirationen. Bei einem Ferien-Ausflug-Abstecher in eine Buchhandlung entdeckte ich ausser dem Smoothies und Rainbow Drinks (beide absolut empfehlenswert!) - Büchern noch weitere Kochbücher, die dann gleich bei mir einziehen durften. Zwei davon, das Makrobiotik-Buch und das von der Schweizerin Nadia Damaso wollte ich mir eh schon länger mal genauer ansehen. 

Das Makrobiotik-Buch (interessant, aber mir zu fade durch wenig Farben weil viel Reis oder anderes Getreide auf der Speiseliste steht - erst recht wenn dann noch das mega tolle Rainbow Drink daneben offen liegt) durfte mit den anderen drei als Papierbuch mit, "Eat better not less" kaufte ich mir als englisches eBook, weil es preislich viel interessanter war. Von der Autorin gibts bereits ein zweites, sehr interessantes, Buch " Eat better not less - Around the World". Falls ich dies kaufe, dann auch als Printbuch, damit die schönen Bilder auch wirklich zur Geltung kommen!

Vielleicht schreib ich noch Rezensionen dazu, falls euch diese Koch-/Trinkbücher interessieren:
- Makrobiotik von Madhavi Guemoes 
- Essen macht schön (DK Verlag) 
- Rainbow Drinks von Sandra Schumann 
- Superpower Smoothies von Tanja Dusy 
- Eat better not less von Nadia Damaso

Normalerweise habe ich etwa zwei Bücher (je eins auf Tolino und Kindle, evt. noch eins auf dem iPad/Skoobe) als #currentlyreading. Meistens lese ich dann aber doch eins zu Ende, und mache dann beim zweiten weiter. Doch im Februar waren es gleich fünf begonnene Bücher, bzw. sind es immer noch. 
Darunter zwei Sachbücher, die man nicht so schnell weg liest, das eine eh noch auf englisch. Da gibts dann abends je ein Kapitel. Und irgendwann wollte ich bloss noch ein eBook öffnen, damit ich es schnell auf dem Kindle zuoberst habe und nach Michaelis oder Coelho lese - doch ich hab mich festgelesen und es ist so spannend, die "Rückkehr nach Mandalay". 



Begonnene Bücher: 
- Der Weg des Bogens von Paulo Coelho
- Dein Licht steht dir gut von Rebecca Campbell 
- Mister Widows Katzenverleih von Antonia Michaelis
- Crystal Muse von Heather Askinoise 
- Rückkehr nach Mandalay von Juliet Hall

Ich lass mich überraschen, mit welchem ich zuerst fertig bin :-) Kennt ihr eins oder mehrere der Bücher, die ich auf meiner Februarliste habe?

Im März werde ich erst mal die begonnenen Bücher zu Ende lese, danach stehen einige Yoga-Bücher auf meiner Leseliste. 

Euch allen viel Lesespass im März! 

Sonntag, 1. März 2015

Grün leben - Teil 7: Naturseife von Claudia Kaspar

Kurzbeschreibung: 
Die Kunst der Seifensiederei gibt es schon seit tausenden von Jahren. Moderne, handgemachte Naturseifen bestehen aus feinen Pflanzenölen wie Olivenöl, Mandelöl, Kokosöl. Wer mag, verwöhnt sich mit einer Extraportion Avocadoöl oder Sheabutter, die Auswahl ist riesig. Verseift werden die Öle mit einer starken Lauge (NaOH). Mit ein wenig Planung und einer guten Waage ist die Herstellung eines duftenden, handgemachten Seifenblocks in der eigenen Küche keine Hexerei. Umfangreicher Theorieteil inklusive Vorstellung sämtlicher Zutaten sowie der eingesetzten Küchengeräte und Formen. Schritt für Schritt-Anleitung, Verseifungstabelle, Sicherheitshinweise. Eigenschaften verschiedenster Öle, Fette und Pflanzenbutter finden ebenso Platz wie Vorzüge und Verarbeitung von Kräutern und Pflanzen in der Seife. Seifensiederspezifische Tipps und Verarbeitungshinweise zu den ätherischen Ölen inklusive zahlreicher Duftmischungen und Tipps zum Erstellen eigener Seifendüfte. Zahlreiche neue Naturseifen wie zum Beispiel eine fruchtige Brombeer-Salbeiseife oder die bodenständigere Erdäpfelseife runden das Angebot ebenso ab wie spezielle Salz, Sole-, Puder- und Pflanzenbutterseifen. Weiter enthalten: Anleitung zur Entwicklung eigener Rezepte, Troubleshooting sowie Tipps zur Aufbewahrung, Resteverwertung und Lagerung. Im Anhang finden sich Übersichtstabellen über Fettsäuren verschiedener Pflanzenöle und Fette sowie Eigenschaften der wichtigsten ätherischen Öle und eine ausführliche Bibliographie.


In der Beschreibung steht ja sooo viel zum Inhalt, dass ich da gar nichts mehr dazu sagen muss. Aber ich kann gerne berichten, ob die Anleitung auch was taugt:

Ich hab mir das Buch vor einigen Jahren gekauft, als ich zum ersten Mal in den Bann der handgesiedeten Seifen gezogen wurde. Die Seifen stammten aus einer Nordostdeutschen Siederin und ich war begeistert. Ich brauchte sie nicht nur zum Hände waschen, nein auch fürs Gesicht, anstatt Duschgel für den Körper und auch für die Haare. Nur bei den Haaren hatte es damals einfach nie geklappt (mittlerweile klappt das aber auch super! Es gibt aber einiges zu beachten). 

Leider hörte die Siederin aus gesundheitlichen Gründen auf und da die anderen bekannten Siederinnen damals nur gegen hohes Porto plus Einschreiben in die Schweiz lieferten (und es hier keine Siederinnen gab, jedenfalls keine die welche verkauften, von der Auswahl ganz zu schweigen), hatte ich irgendwann keine Seifen mehr. 

Um damals selbst für Nachschub zu sorgen, hab ich mir das Buch gekauft. Doch ich habe mich nicht getraut, hatte zu viel Respekt vor der Lauge. 

Ende 2014 nahm ich mir als Neujahrsvorsatz - ich mach zwar nie welche - dass ich das Seifensieden in Angriff nehmen möchte. Und zwar am besten mit einer Teilnahme an einem Kurs. Erstaunlicherweise fand ich sogar einen, der im Januar stattfand. Ich reiste dafür zwar quer durchs Land, aber es lohnte sich. Theoretisch wusste ich ja schon sehr viel, denn zur Vorbereitung hab ich mir das Buch ein zweites Mal durchgelesen und auch sonst im Netz entsprechende Seiten inhaliert.

Das Buch von Claudia Kaspar kann ich jedem nur empfehlen, alles ist genau und ausführlich beschrieben. Es bereitet  gut vor - trotzdem empfehle ich jedem trotz Buch einen Kurs zu buchen oder das erste Mal zumindest jemand Geübten über die Schulter zu schauen, es lohnt sich! Ich würde wohl den Seifenleim viel zu früh in die Formen geben und hätte auch nicht die Geduld richtig (=abwechselnd von Hand und mit Mixer) zu rühren. 

Zwei Tage nach dem Kurs hab ich es zuhause selbst probiert und bin seither begeistert vom Seifensieden! 

Fazit: Das Buch dient mir weiterhin als Nachschlagewerk oder als Ideengeber für neue Seifenrezepte. 
5 Punkte.

Grün leben - Teil 6: Naturkosmetik

Wenn man sich nun schon lange Gedanken über Umwelt und Essen gemacht hat, kommt man unweigerlich zu der Frage, was wir uns täglich ins Gesicht, auf den Körper und in die Haare schmieren. Wollen wir uns Erdöl, Silikone und andere Filmbildner tatsächlich an unseren Körper lassen? 

Bei mir war der Weg genau umgekehrt. Ich benutze seit Jahren Naturkosmetik, zwar mit einigen Monaten Unterbruch, bleibe aber fest dabei. 

Wer sich darüber einlesen will, dem empfehle ich diese Bücher:

Die Wahrheit über Kosmetik von Rita Stiens:



Schön um jeden Preis von Rita Stiens:



Alles klar mit Haut und Haar von Kehrbusch:

Wer sich für Naturkosmetik interessiert, dem sei der Blog "Beautyjagd" empfohlen! Es gibt natürlich noch mehr interessante Naturkosmetik-Blog, doch beginnt mal mit diesem - nachher findet man schnell weitere Blogs :-)

PS: Nicht überall wo "Natur" draufsteht ist "Natur" drinnen! Es lohnt sich wenn man anfängt Incis zu lernen und lesen. Als erster Anhaltspunkt  für Naturkosmetik-Neulinge dienen Siegel wie z.B. Natrue oder Seiten wie codecheck oder cosmetic-check

Dienstag, 24. Februar 2015

Grün leben - Teil 5: Vegane Kochbücher

Wer nun noch Ideen und Rezepte sucht, um ganz oder teilweise fleischlos zu kochen, seien hier einige vegane Kochbücher empfohlen: 


Vegan Love Story  - tibits &Hiltl - Das Kochbuch:
Dieses Buch habe ich bei einem Lush-Gewinnspiel gewonnen und habe mich sehr darüber gefreut! 
Es enthält viele tolle - oft asiatisch angehauchte - Rezepte, ungewöhnliche Salatideen, "Kleinigkeiten" wie Chutneys, geröstete Nüsse etc., die man gut verschenken kann. Lebensmittel wie Pseudogetreide werden vorgestellt und es gibt Tipps fürs vegane Backen. 
Am besten hat mir aber gefallen, dass die Schweizer Begriffe im Rezept angegeben sind, z.B. Randen, und der deutsche Begriff dafür in Klammern steht :-)



Vegan in Topform von Brendan Brazier:
Ein total faszinierendes Buch! Neben Vorstellung von Pflanzen, die voll mit Nährstoffen sind, und vielen Rezepten, geht das Buch auch auf die Umweltbelastung, v.a. die der Viehzucht, ein und auf die Wasserknappheit, die daraus entsteht. Eindrücklich wird beschrieben, wie der Anteil an Mineralstoffen im Boden seit Einführung der industriellen Viehzucht zurück geht. U.a. weil 70% der agrarischen Erzeugnisse an Tiere verfüttert werden :-( Absolut empfehlenswertes Buch! 





Vegan for.... von Attila Hildmann:

Die Bücher sind sehr schön illustriert und informativ. In "Vegan for Fun" sind einfache Rezepte enthalten, die man gut für grössere Gruppen nachkochen kann. Die Rezepte von "Vegan for Fit/Youth" sind teilweise sehr aufwendig, dafür grosszügig berechnet. Wenn man sie einmal nachgekocht hat, kann man ja immer noch selbst entscheiden, ob man es selbst nicht einfacher handhaben möchte und trotzdem zu einem ähnlichen guten Ergebnis kommt. Für die Rezepte in "Vegan for Youth" sollte man sich in Reformhäusern auskennen, ansonsten verstehen viele nur "Bahnhof" - man braucht für praktisch alle Rezepte einige in Supermärkten nicht erhältliche Lebensmittel. "Vegan to go" habe ich nicht gekauft, da mir die Rezepte vom Lesen her doch zu aufwendig erscheinen, als dass sie ruckzuck gekocht wären. 

Gut ist, dass man online nach den Einkaufslisten der Rezepte suchen kann. Falls man im Büro oder unterwegs für Abends spontan etwas kochen möchte und die Rezepte nicht auswendig kann.

La Veganista von Nicole Just: 

Wer vegane Backideen sucht, ist hier richtig. 

Vegan kochen von Björn Mischinski:

Einfache, hierzulande eher bekannte Rezepte.


Sonntag, 22. Februar 2015

Grün leben - Teil 4: Umweltfreundlich und gesünder essen = Fleischlos?

Umweltfreundlicher, klimafreundlicher und gesünder zu leben bedeutet auch, weniger Fleisch zu essen. 

Als erstes eine Studie, gefolgt von zwei Büchern, die u.a. über Tierhaltung schreiben:

The China Study: Die wissenschaftliche Begründung für eine vegane Ernährung von  T. Colin Campbell:


Tiere essen von Jonathan Foer:


Anständig essen von Karen Duve:


Nach spätestens diesen drei Büchern überdenkt jeder Leser garantiert seinen Fleischkonsum. Wer nun gar kein Fleisch mehr essen mag, bekommt in den folgenden Büchern Tipps und Berichte zur Umsetzung: 

Go vegan von Marlene Halser:


Kleine Veganer-Bibel von Sarah Schocke:


Peace Food von Rüdiger Dahlke:


Mami, ist das vegan? von Jumana Mattukat:

Veggie Family von Boris und Heike Gromodka:


"Peace Food" hab ich lange überlegt, ob ich oben oder unten einordnen, soll. Eigentlich gehört es eher zu den oberen Büchern, aber weil es auch Tipps und Rezepte zur Umstellung enthält, hab ich es zur unteren Liste beigefügt.

In die obere Liste müsste eigentlich auch "Vegan in Topform" von Brendan Brazier rein, doch ich entschied mich es zusammen mit den Kochbüchern kommende Woche vorzustellen. 

"Mami, ist das vegan?" und "Veggie Family" sind reine Erlebnisberichte, in denen unterhaltsam erzählt wird, dass eine Umstellung nicht immer nur einfach ist. Zur "Veggie Family" gehören auch zwei Teenager und gerade ihre Erfahrungen sind sehr interessant. Am Schluss des Projekts entscheidet jeder aus der Familie für sich, wie sie sich zukünftig ernähren möchten. Spannend! 

Mittwoch, 18. Februar 2015

Grün leben - Teil 3: Öko und Bio - von Leuten die es gewagt haben

Einige Leute haben wollten für sich und die Umwelt etwas tun und haben etwas Neues gewagt: Entweder wie in "Die Bio-Revolution" Bio-Firmen gegründet um zu zeigen, dass Bio zu leben möglich ist oder sie haben für einige Monate probiert, ökologischer und klimafreundlicher zu leben um zu zeigen, dass sich jeder für eine bessere Umwelt einsetzen kann. Was dabei herausgekommen ist, lest ihr in diesen drei sehr zu empfehlenden, und manchmal sehr witzig geschriebenen Büchern:

Öko: Al Gore, der neue Kühlschrank und ich:

In diesem Kontext auch sehr empfehlenswert der Dokumentarfilm "Die unbequeme Wahrheit" von Al Gore, den ihr auf Youtube findet. 

Die Bio-Revolution von Georg Schweisfurth:

Alles öko!: Ein Jahr im Selbstversuch von Colin Beavan:

Mittwoch, 11. Februar 2015

Grün leben - Teil 2: Die Industrie lügt - dann lieber Bio und Öko?

Nachdem wir uns mit Lebensmittellügen beschäftigt haben kommt unweigerlich die Frage auf: Ist Bio besser? 

Folgende Autoren haben sich damit auseinander gesetzt: 


Alles grün und gut von Dirk Maxeiner:



Bio drauf, Bio drin von Annette Sabersky:



Der grosse Bioschmäh von Clemens G. Arvay:
 

Freitag, 6. Februar 2015

Grün leben - Teil 1: Ernährung und Industrie

Ernährung - ein Thema was uns alle betrifft, denn essen müssen wir alle. Doch oft weiss man gar nicht mehr was man alles noch essen kann, wenn man so Sachen hört wie sie z.B. in "Tödliche Oliven" vorkommen" oder einmal mehr von Salmonellengefahr, Pestiziden, Tierkrankheiten, falsch deklarierte Lebensmittel (ich sag nur Pferdelasagne), etc. 
Und auch wenn die Deklarationsliste stimmt - viele Leuten wissen gar nicht, was so alles verarbeitet wird, denn sie haben noch nie eine Zutatenliste gelesen. Allergiker wie ich, die sich gewohnt sind die Inci-Listen zu lesen, wundern sich  dafür umso mehr, wieso überall Milchpulver oder Geschmacksverstärker und  vieles andere irgendwo enthalten ist, wo es absolut unnötig ist. 

Ich zähle hier einige Bücher auf, dessen Autoren sich mit dem Thema auseinandergesetzt haben und die es lohnt zu lesen, wenn man mehr übers Thema wissen möchte:
(Diese Bücher hab ich bisher nur angelesen oder überflogen - deshalb keine Kritik meinerseits dazu) 

Die Joghurt-Lüge / Foodmafia - beide von Marita Vollborn:



Essen ohne Sinn und Verstand von Brian Wansink:


Schmeckts noch? von Eva Goris:


Die Ernährungsdiktatur von Tanja Busse:


Das Salz-Zucker-Fett-Komplott von Michael Moss:


Die Essensfälscher von Thilo Bode: