Freitag, 31. Januar 2020

Lesebiografie Januar 2020

Der Januar kann weg - in drei Wochen ist soviel passiert, wie sonst Jahre nicht mehr. Zwischen zwei unerwarteten Todesfällen in meinem Umfeld feierte ich einen runden Geburtstag. Anfang Jahr habe ich mir noch überlegt, den Geburtstag zu feiern, man wird ja nur einmal so alt. Und dann war ich auch noch zu zwei ebensolchen Geburtstagen eingeladen. Beim ersten war es viel zu nah auf den ersten Todesfall einer guten Bekannten, die auch am Fest teilgenommen hätte, deshalb sagte unsere ganze Gruppe ab; das zweite Fest findet morgen statt, wenn mich die Viren meiner Tochter nicht doch noch angreifen, werde ich hingehen. Schlussendlich war ich aber froh, schon Anfang Monat entschieden zu haben, ein allfälliges Fest für meinen Feiertag eventuell auf den Sommer zu planen, denn nach Feiern war mir in diesem Januar gar nicht. 


Mir war auch nicht nach bloggen, nach lesen ja, aber mir fehlte die Ruhe um Rezensionen zu schreiben. Deshalb fehlen da heute in der Liste noch einige Links, auch drei Rezensionen von Ende Dezember sind noch nicht fertig geschrieben. Doch die liefere ich vorzu nach. 

Normalerweise ist der Januar eh der Monat, an dem ich kaum blogge, keine Ahnung wieso das in den vorherigen Jahren schon so wahr, dieses Jahr war der Grund leider klar. Aber wie gesagt, gelesen habe ich zumindest. Meine aktuelle Lektüre nehme ich noch mit rüber in den Februar: "Sommer in Atlantikblau" von Miriam Covi. 

Im Januar habe ich somit 15 Bücher gelesen:

2 Punkte:
- Happy End für zwei von Rachel Winters 



3 Punkte: 
- Menu surprise von Martin Walker (Bruno 11) - keine Rezension
- Agatha Raisin und der tote Gutsherr von M. C. Beaton (Agatha Raisin 10) - keine Rezension
- Liebe geht durch den Garten von Ulrike Hartmann 

3.5 Punkte:
- Der Duft von Apfeltarte von Julie Leuze
- Das kleine Glück am Weihnachtsabend von Sheila O’Flanagan
- Hortensiensommer von Ulrike Sosnitza 

4 Punkte:
- Windstärke Liebe von Jana Lukas 
- Orangenblütenjahr Ulrike Sosnitza 
- Je länger die Nacht von Mary Ann Fox
- Am Freitag schlief der Rabbi lang von Harry Kemelman - keine Rezension
- Drei Schwestern am Meer von Anne Barns  

5 Punkte: 
- Leas Spuren von Bettina Storks 
- Lottes Träume von Beate Maly 
- Novemberschokolade von Ulrike Sosnitza 

Von enttäuschend bis begeistert waren alle Gefühlslagen vertreten. Detailliert könnt ihr das in meinen Rezensionen nachlesen. Neben drei Rezensionsexemplaren habe ich mich vor allem dem #covercollagesubabbau gewidmet. Ebenfalls versuchte ich möglichst alle Romane einer/s bestimmten Autorin/s zu lesen. Auch dieses Ziel probiere ich bis Ende 2020 zu erreichen, bzw. erreichen werde ich es kaum, aber möglichst viele davon zu lesen. 

Von Ulrike Sosnitza habe ich deshalb alle drei bisher erschienenen Romane jetzt im Januar gelesen, im Februar folgt ihr vierter, neu erscheinender Roman. Mit Anne Barns bin ich vorläufig durch, da fehlt aber noch der Roman, den sie unter Anne Töpfer geschrieben hat. Wahrscheinlich lese ich dann auch noch ihre Andrea Russo-Romane, aber da sich die noch nicht auf meinem SuB befinden, gebe ich den SuB-Büchern den Vorrang. 


Auch für den Februar habe ich geplant einige SuB-Romane zu lesen, dazu sicher fünf Neuerscheinungen, darunter drei Krimis, dann was mythologisches mit "Das Lied des Achill" von Madeline Miller und Michelle Marlys Roman über Maria Callas namens "Die Diva". Das liegt schon länger hier und ich musste mich oft auf die Finger setzen, um es nicht schon zu lesen. 

Für März und April habe ich auch schon je ein Buch bei mir, aber dieses Jahr versuche ich, die Bücher jeweils erst in dem Monat zu lesen, in dem sie dann auch erscheinen, dann kann ich die Rezensionen im Monatsrückblick auch gleich verlinken. 




Vielleicht habt ihr es schon gesehen, ich hab in der "Bibliothek" eine neue Kategorie veröffentlicht, neu werde ich die historischen Romane separat auflisten. Manchmal ist es zwar schwierig, zum Beispiel, wenn ein Zeitebenenroman mehr in der Vergangenheit spielt als in der Gegenwart, aber eben doch beides vertreten ist. Diese Romane werde ich dann einfach an beiden Orten einstellen.


Kommt gut durch den Februar - Fasnacht und Schulsportferien sind Mitte des Monats bei uns angesagt!

Leas Spuren von Bettina Storks

Klappentext:
Paris 2016. Ein lukratives Erbe winkt der Stuttgarter Historikerin Marie und dem französischen Journalisten Nicolas, wenn sie eine schwierige Aufgabe lösen: Gemeinsam sollen sie ein lang verschollenes Gemälde finden und es den möglichen Überlebenden einer jüdischen Pariser Familie zurückgeben. Ihre Suche führt sie nicht nur in die Wirren des Zweiten Weltkriegs und an die Abgründe der Besatzungszeit, sondern wird rasch zu einem atemlosen Ringen mit der Vergangenheit ihrer Familien. Im Dickicht des Kunstraubs der Nazis muss sich Marie einem schrecklichen Geheimnis stellen – und bald auch ihren Gefühlen für Nicolas.


Da ich im vorherigen Roman der Autorin, "Das geheime Lächeln", Mühe mit der Protagonistin hatte und mir auch einige andere Dinge nicht so gefielen, war ich umso mehr auf "Leas Spuren" gespannt - auch hatte ich ein bisschen Angst, dass es mir wieder nicht hundertprozentig gefallen würde. Meine Befürchtungen betreffend "Leas Spuren" waren zum Glück aber umsonst, wie sich ganz schnell herausstellte.

In zwei Zeitebenenen erzählt Bettina Storks ihre neue Geschichte, die wieder in Paris und in Deutschland spielt. So wird 2016 die in Stuttgart lebende Marie unerwartet zur Teilerbin - sie erbt von dem ihr unbekannten Victor Blanc zusammen mit dessem Enkel Nicolas eine Wohnung in Paris, jedoch angeknüpft daran ist der Fund eines Gemäldes. Alle sind überrascht, doch bald wird klar, dass Victor Blanc Maries Grosstante Charlotte Schneider gekannt haben muss.

Charlotte lebte im Jahr 1940 in Paris, doch wo sie arbeitet und was sie machte, das weiss niemand so genau. Was Victor mit Charlotte zu tun hatte, ist auch keinem aus seiner Familie bekannt. Historikerin Marie und Journalist Nicolas forschen gründlich in der Vergangenheit von ihren Verwandten nach, damit sie auch das unbekannte Bild aufspüren können, denn sonst verfällt ihr Erbanteil. Ob sie den wirklich wollen, wissen sie selbst noch nicht.

Obwohl ich betreffend dem verschollenen Bild eine Vermutung hatte, die dann auch zutraf, war die Lektüre von "Leas Spuren" total spannend. Gut, dass noch Ferien waren, so konnte ich bis spät Nachts lesen!

Wunderschön erzählt die Autorin wie Charlotte durch Victor Paris kennen lernt und wie genau Charlotte die Situation in Deutschland beobachtet. Es war so ein bisschen ein Blick von aussen, obwohl sie ja mitten drin war. Das Schicksal ihrer Nachbarn und Bekannten zu verfolgen, war sehr traurig und berührend. Ebenso das tragische Los der Bewohner der Rue Oberkampf und der Rue Saint-Maur.

In diesem Roman steht die Kunstszene von Paris in der Nazizeit und die Résistance im Vordergrund. Wenn man in den Medien vom damaligen Kunstraub hört, findet man es zwar ungeheuerlich was da alles passierte. Wenn man es aber in eine Geschichte verwoben erzählt bekommt, so wie hier in "Leas Spuren" ist man einfach nur entsetzt und betroffen.

Dieser Roman ist hervorragend und detailliert recherchiert, besticht durch tolle Charaktere und einer unglaublich spannenden Geschichte auf knapp 500 Seiten, von denen keine einzelne langweilig ist oder unnötig wäre. Die Story wird auch Lesern gefallen, die nicht so gerne Romane über die Nazizeit lesen, denn "Leas Spuren" beinhaltet alles im genau richtigen Mass.

Fazit: Enorm fesselnder Roman, grossartig erzählt von Autorin Bettina Storks, den man unbedingt lesen muss. 
5 Punkte. 






Das kleine Glück am Weihnachtsabend von Sheila O'Flanagan

Klappentext:
Claire und Neil Archer führen ein kleines gemütliches Hotel in den Wicklow Mountains, die Sugar Loaf Lodge. Als in der Vorweihnachtszeit die Buchungen ausbleiben, versuchen es die beiden mit einer Annonce und nach und nach kommen die Anmeldungen: die junge Frau, die ein geheimes Treffen mit ihrem Geliebten plant; Andrew und Bridget, die sich endlich einmal etwas Schönes gönnen wollen, aber auch die jungen Eltern, die den Streitereien mit der Familie entfliehen möchten. Für sie alle sollen diese Weihnachtsfeiertage etwas ganz Besonderes werden.



Als ich "Das kleine Glück am Weihnachtsabend" sah, dachte ich, es handle sich um einen netten Weihnachtsroman. Umso überraschter war ich, als ich merkte, dass dabei die Lebensgeschichten der aktuellen Hotelgäste erzählt wird, und weshalb sie gerade jetzt zwei oder mehr Tage in der Sugar Loaf Lodge verbringen. Sie alle werden schönere Weihnachtstage haben als erhofft. Auch die Mistelzweige vom Cover kommen am Ende zum Einsatz.


Ein roter Faden ist zwar gegeben und die Grundgeschichte mit dem angeblichen Geist des Hotels fand ich ganz nett. Mir waren aber die vielen Gäste-Geschichten zu viel, auch wenn die Autorin immer wieder Verbindungen schafft. 


Durch die vielen Lebensgeschichten empfand ich es nicht als typischen Weihnachtsroman - er endet einfach an Weihnachten - und denke, man kann den Roman das ganze Jahr über lesen. 

Sheila O'Flanagans Schreibstil gefällt mir. Auch wenn ich von diesem Roman etwas ganz anderes erwartet habe, werde ich ihre anderen Bücher, wovon eins auf meinem SuB wartet ("Helle Nächte am Meer"), sicher noch lesen. 

Fazit: Anders als erwartet, stellenweise zu langatmig (einen halben Punkt Abzug deswegen), aber dennoch gut geschrieben.
3.5 Punkte.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Liebe geht durch den Garten von Ulrike Hartmann

Klappentext:
Mit den Händen in der Erde wühlen, die Sonne im Gesicht und als Belohnung eigenes Gemüse ernten: für Stadtpflanze Anna ein wundervoller Gedanke. Kurzerhand pachtet sie einen verwilderten Schrebergarten. Doch so idyllisch wie in Annas Träumen ist das Leben mit der Laube nicht. Das Häuschen im Grünen ist reparaturbedürftig, der Vereinsvorsitzende gibt sich kleinlich, und ihre Söhne spielen lieber am Computer als im Garten. Nur der wortkarge und bildschöne Nachbar Paul bietet seine Hilfe an. Wäre da nicht Dr. Sabine Rodenberg, Anwältin und ebenfalls Nachbarin, die Paul für sich beansprucht … Der Kampf um den Garten und die Liebe beginnt!



Das Cover ist ein Eye Catcher, eins der schönsten, die ich in letzter Zeit gesehen habe. Da war ich natürlich auch neugierig auf den Inhalt. Garten-Romane mag ich und so dachte ich, diese Schrebergarten-Geschichte könnte was für mich sein.

Doch der Roman beginnt schon mal recht schräg. Die Protagonistin Anna ist eine Nervensäge, sie verhält sich einfach - Entschuldigung - saudoof.

Anna hat viel zu tun mit ihrer Arbeit als Illustratorin und ihren beiden Söhnen. Der Sommer steht vor der Türe und die Bauarbeiter ebenso. Die Renovationsarbeiten im Haus sind laut, das zehrt logischerweise an den Nerven.

Als Anna einen Bericht über Gärten liest, kommt sie auf die Idee, sich selbst einen zu mieten. Ohne viel zu überlegen, macht sie sich auf die Suche und findet auch bald einen. Und auch jetzt: ohne zu überlegen, was mit einem Schrebergarten alles auf sie zukommt, unterschreibt sie den Vertrag. Völlig blauäugig! 

Leider geht es so weiter, und so zieht sich das vom Anfang an bis fast ganz zum Schluss durch den Roman. Sei es Annas Verhalten gegenüber ihrer Vermieterin gleich am Anfang oder kurz darauf, als Anna ihr Velo im Gebüsch versteckt, nur damit der Präsident des Schrebergartenvereins nicht sieht, dass sie nicht Auto fährt. 

Da hilft es auch nichts, dass ihre Gartennachbarn eigentlich ganz nett sind, und sich darunter sogar ein nettes männliches Exemplar befindet, Paul, mit dem Anna sich mehr als nur Gartenarbeit vorstellen kann. Doch als auch Sabine um ihn buhlt, kommt es zum Hahnen, bzw. Hühnerkampf...

Ich mag solche Protagonisten einfach nicht und dann könnte die Geschichte drumrum noch so gut sein, man kann sie einfach nicht geniessen, weil da immer die nervige Prota rumspaziert.

"Liebe geht durch den Garten" hat gute Ansätze, konnte mich aber aufgrund der Hauptfigur mit ihren übertriebenen Handlungen nicht überzeugen. Nur das Cover liebe ich nach wie vor.

Der Schreibstil ansonsten war angenehm und ich kann mir vorstellen, einen weiteren Roman der Autorin zu lesen. Nur bitte dann mit einem Protagonist, bei dem es einen nicht die Fingernägel einrollt. 

Fazit: Ohne die naive Protagonistin wäre die Geschichte wohl ganz nett. 
3 Punkte.

Wer Romane mag, die einen Schrebergarten als Schauplatz haben, kann sich ja mal den "Brombeergarten" von Cathy Bramley anschauen. Er hat mich zwar auch nicht ganz überzeugt, bietet aber mehr Tiefe als "Liebe geht durch den Garten". 

Mittwoch, 29. Januar 2020

Windstärke Liebe von Jana Lukas

Klappentext:
Claras Leben ist aus den Fugen geraten. Sie verliert ihren Job als Goldschmiedin und wird von ihrem Freund verlassen. Für einen Sommer müsste das Drama genug sein. Doch dann zwingen die Umstände Clara, die Ferien gemeinsam mit ihrer pubertierenden Schwester Sophie im Haus ihrer Großmutter am Bodensee zu verbringen. Der spektakuläre Blick über das Wasser und der alte Bootssteg, von dem man die Füße baumeln lassen kann, helfen da wenig. Bootsbauer Justus scheint in diesem Chaos die einzige angenehme Abwechslung zu sein. Das Kribbeln, das seine Blicke in ihrem Bauch auslösen, kommt einem Feuerwerk gleich. Kann er Clara helfen, zu sich selbst zurückzufinden?


Schon länger bin ich auf die Romane von Jana Lukas aufmerksam geworden - ich gestehe, aufgrund der Cover. Aber auch der zweite Blick auf die Inhaltsangabe lohnte sich.

Drei Romane hat Jana Lukas bereits bei Heyne veröffentlicht, "Windstärke Liebe" ist ihr neuestes Schreibwerk. Und das hab ich zuerst gelesen.

Die Geschichte um Clara, die sich zeitgleich um ihre Grossmutter kümmern möchte und ihre jüngere Schwester aufs Auge gedrückt bekommt, hat mir gut gefallen.

Clara reist also gezwungenermassen mit der stark pubertierenden Sophie an den Bodensee. Clara kümmert sich um Sophie, um die im Spital liegende Grossmutter Charlotte, deren Haus, deren Katze und deren Zitronenbaum. Ausserdem um sich selbst, denn sie braucht dringend einen Job - zum Glück findet sie bald einen, wenigstens eine Sorge weniger. Nur findet sie in dem ganzen Chaos keine Ruhe und keine Inspiration für ihre eigene Goldschmiede-Kollektion.

Charlottes Nachbar Justus erschreckt Clara zwar gleich am ersten Abend, doch langsam freunden sich die beiden an. Auch Sophie würde in Anton einen gleichaltrigen Freund finden, wenn sie es zulassen würde, aber Sophie zickt gehörig rum. Ihr hätte ich gehörig den Kopf gewaschen, denn Clara ist nicht ihr Feind. Im Gegenteil: Clara macht, dass es allen so gut wie möglich geht und verdient auch das Geld, das Sophie zum Leben braucht. Bis Sophie das merkt, Charlotte wieder zuhause ist, die dritte Schwester Lena von ihren Ideen überzeugt, Justus Familienprobleme gelöst werden und auch Clara endlich wunschlos glücklich und wieder inspiriert ist, vergehen kurzweilige und schnell zu lesende 400 Seiten.

Toll finde ich die Szenerie am Bodensee. Er kommt in der Literatur viel zu kurz und sollte öfters Schauplatz sein. Der Bodensee verleiht der Story ein Sommerferien-Feeling und wird von den Protagonisten rege für Aktivitäten genutzt.

Man könnte natürlich kritisieren, zickige Pubertierende und kranke Omas in einem Roman zu verbraten, sei keine neue Idee. Stimmt, das ist es nicht. Aber die Kunst besteht darin, aus 0815-Situationen etwas Neues zu machen und diese Geschichten so zu schreiben, dass sie eben herausstechen und weder langweilen noch allzu nervende Figuren beinhalten. Genau das ist Jana Lukas in "Windstärke Liebe" gut gelungen.

Ich freue mich, nun auch bald die beiden anderen Romane der Autorin zu lesen. "Windstärke Liebe" macht auf jeden Fall Lust dazu.

Fazit: Diese schöne und gut unterhaltende Geschichte hab ich sehr gerne gelesen. 
4 Punkte.

Jugendbuch: Land of Stories 3 - Eine düstere Warnung von Chris Colfer

Klappentext:
Alex und Conners drittes Abenteuer im Land der Märchen stösst sie auf eine jahrhundertealte Botschaft, die von niemand anderem als den Brüdern Grimm persönlich stammt. Dahinter verbirgt sich ein grosses Rätsel, das sie lösen müssen, um das Märchenland vor dem Untergang zu bewahren lassen - und die das Leben der Geschwister für immer verändern wird. 






Ich mag die "Land of Stories"-Bücher und freute mich, endlich den den dritten Band in der Hand zu haben und die interessante Geschichte, in der allerlei Märchenfiguren auftauchen, zu lesen. 

Nachdem Alex Bailey sich im letzten Band dazu entschlossen hat, im Märchenland zu bleiben, und Conner mit ihrer Mutter und seinem Stiefvater zurück in die Anderswelt gereist ist, hat er von der Schulleiterin eine einmalige Chance bekommen: Er darf mit ihr und ein paar anderen Schülern nach Deutschland reisen! 

Denn in der Freien Universität Berlin hat man eine Zeitkapsel gefunden, in welcher drei bisher völlig unbekannte Märchen der Brüder Grimm waren. Auf einer Veranstaltung werden diese Märchen zum ersten Mal erzählt. Dabei findet Conner heraus, dass das Märchenland von einer grossen Gefahr bedroht wird. Er versucht seine Schwester Alex zu kontaktieren und erreicht schliesslich Mutter Gans. 

Danach gelangt Conner durch ein Portal in die Märchenwelt und merkt, dass die Grande Armée aus Napoleons Zeiten das magische Land übernehmen will. Gemeinsam müssen sie alle versuchen, das Land der Märchen vor seiner grössten Katastrophe zu schützen.

Dieser dritte Band der "Land of Stories"-Serie ist gut und spannend geschrieben, und hat wie die zwei vorherigen Bände echtes Suchtpotenzial und ein wunderschönes Cover.

Die Hauptfiguren konnten mich auch in "Eine düstere Warnung" wieder begeistern: Alex, weil sie schlau ist und ein grosses Herz hat, und Conner, weil er so witzig ist und mich immer wieder zum Lachen bringt. 

Fazit: Sehr spannend, man kann nicht anders, als um alle zu bangen und zu hoffen, es möge bitte, bitte gut ausgehen. Ich bin schon mega gespannt auf den nächsten Band.
5 Punkte.


Reihenfolge:
Band 1: Die Suche nach dem Wunschzauber
Band 2: Die Rückkehr der Zauberin
Band 3: Eine düstere Warnung
Band 4: Ein Königreich in Gefahr (erscheint im Herbst 2020)

Rezension von @buacherherz (13 Jahre alt) 

Sonntag, 26. Januar 2020

Krimi: Je länger die Nacht von Mary Ann Fox (Mags Blake 4)

Klappentext:
Frühling in Cornwall: Eigentlich könnte alles so schön sein, denn Sam, der Freund der jungen Gärtnerin Mags Blake, ist endlich zu ihr gezogen. Doch ein anonymer Brief, in dem behauptet wird, der Tod ihres Vaters sei kein Unfall gewesen, lässt ihr keine Ruhe. Hatte sein Tod etwas mit seinem letzten Gartenprojekt zu tun? Als Hinweise auf Mags’ Mutter auftauchen, die vor Jahren spurlos verschwunden ist, hat plötzlich auch die Polizei Interesse an dem Fall. Und schon bald schwebt Mags selbst in Gefahr.




Ich freute mich auf diesen vierten Band, den hier sollte nun endlich das Geheimnis um Mags Mutter erzählt werden. 

Geschildert wird die geheimnisumwitterte Story um die verschollene Mutter nun tatsächlich - gleichzeitig werden aber auch Einzelheiten zum Tod von Mags Vaters enthüllt.

Bei einem Ausflug des Gartenvereins zum Watergate Museum of Fine Arts wird Mags von einem Mann angesprochen. Als er die Ähnlichkeit von Mags zu ihrer Mutter bemerkt, erschrickt er und fährt weg, noch bevor Mags mit ihm reden kann. Seine Identität findet sie bald heraus, doch das hilft nur bedingt weiter. Immerhin findet Mags weitere wertvolle Hinweise auf ihre Mutter, die Mags und Sam unter anderem nach London führt, bis sie am Schluss das Geheimnis lüften können.

Mags kann sich auf ihre Freunde verlassen und so trifft man auch hier auf Miss Clara, Journalist Bob Conner, Sergeant Mary Shifter und Inspector Eric Johnson, die viel zum Lösen des Geheimnis beitragen. 

In "Je länger die Nacht" stehen für einmal nicht nur interessante Gärten und Gartenbau im Vordergrund, sondern auch Gemälde. Der Krimi von Mary Ann Fox ist durch das Einbeziehen von Kunst sehr interessant. 

Das Verfolgen der Spuren ihrer Mutter ist spannend geschildert. Mary Ann Fox Schreibstil ist wie immer angenehm zu lesen und so ist man schnell durch mit Lesen dieses kurzen - nur gerade mal 231 seitigen - Cosy-Krimis. 

Einzig am Schluss hätte ich mir aber noch etwas mehr erhofft, um eins der Themen endgültig abzuschliessen. Das wird dann hoffentlich im Juli der Fall sein, wenn Band 5 erscheint. 

Fazit: Ein interessanter Krimi, in dem Mags endlich die Wahrheit über ihre Mutter herausfindet. 
4 Punkte. 

Reihenfolge:
Band 4: Je länger die Nacht
Band 5: Je höher die Flut (erscheint am 21. Juli 2020)

Mittwoch, 22. Januar 2020

Lottes Träume von Beate Maly

Klappentext:
Als Lotte 1904 in Wien ankommt, ist für sie noch alles neu und fremd. Bisher hat sie mit ihrem Vater in dem kleinen Ort Mürzzuschlag gewohnt und von der großen Stadt nicht viel mitbekommen. Aber ihre Zeit in den Bergen und auf Skiern ist ihr jetzt hilfreich. In dem kleinen Bergsportladen in der Kaiserstraße bekommt sie deshalb gleich eine Anstellung, denn der Skisport ist erst im Kommen, nur die wenigsten kennen sich mit den neuartigen Brettern aus. Dass das auch etwas für Frauen ist, kann man sich schon gar nicht vorstellen. Aber Lotte lässt sich davon nicht beirren, und als dann noch ein junger Herr bei ihr seine Skier bestellt und Gefallen an ihr findet, befürchtet sie, dass das alles nur ein Traum sein könnte. 

Auf diesen historischen Roman wurde ich aufgrund der Teilnahme der Autorin an der lit.Love aufmerksam. Das Thema und das tolle und passende Cover des Romans - Skifahren in den Anfängen - hat mich neugierig gemacht, darüber habe ich noch nie in einem Roman gelesen. 

Da ich mit vielen Bergen ringsherum aufgewachsen bin und schon als kleines Kind auf den Skiern stand, Skifahren am schulfreien Nachmittag unsere Winterbeschäftigung war, wollte ich gerne mehr darüber wissen, wie das war, wenn man um die Jahrhundertwende Skifahren wollte. 

Für Männer war Wandern, Bergsteigen oder Skifahren ein sehr seltener Sport. Erst recht für die Frauen. Skifahren konnte man höchstens, wenn man in den Bergen und in einem fortschrittlichen Haushalt lebte. So wie Lotte Seidl, die von ihrem Vater, einem Lehrer, jeglichen Bergsport erlernte. Nach seinem Tod hält Lotte nicht viel in Mürzzuschlag und reist mit der Adresse eines Sportladens in der Tasche nach Wien.

Eigentlich wird dort keine neue Verkäuferin gesucht, doch Lotte mischt sich in ein Verkaufsgespräch ein - und hat den Job in der Tasche. Doch so einfach ist weder das Leben in Wien noch die Arbeit. Lottes Chefin Mizzi Langer-Kauba, ein historisches Vorbild übrigens, ist streng und meistens unnahbar, hat aber fortschrittliche Ideen. Mizzi merkt schnell, dass Lotte die Person ist, die ihr helfen kann, den Skisport in ihrem Geschäft und in Wien gesellschaftstauglich zu machen. Lotte punktet durch ihr Wissen und ihre Erfahrung ("in Röcken Skifahren ist zu gefährlich - auch Frauen brauchen Hosen"), doch das bringt auch Neider auf den Plan. Mizzi Langer-Kauba erwartet viel von ihren Angestellten, von denen ihr nicht alle wohlgesonnen sind. 

Lotte lernt nicht nur den Bettlerjungen Fritz kennen, sondern auch Jakob, einen jungen jüdischen Arzt, der sich für seine kleinen Patienten nach Sicht seines Chefs viel zu stark einsetzt. Jakob mag die unabhängige Lotte und beide kommen sich näher, doch er verschweigt ihr etwas. 

Der Roman wird in zwei Ebenen erzählt. In der einen geht es um Lotte und alles was mit dem Bergsportgeschäft und Skifahren zu tun hat. In der anderen begleiten die Leser Jakob zur Arbeit ins Kinderspital und nach Hause zu seiner reichen Familie. 

Autorin Beate Maly hat in "Lottes Träume" viel reingepackt. Sie schildert lebendig die Gesellschaftsordnung im beginnenden 20. Jahrhundert und so begegnen die Leser Waisen- und Bettlerkinder, Fabrikarbeiterinnen, Hausangestellten, Verkäuferinnen, Ärzten und Unternehmern. Man bekommt die Sorgen und Ängste der Figuren aus allen Schichten hautnah mit und spürt leider auch den langsam aufkommenden Judenhass, der aber mit tollen Gesprächen über verschiedene Religionen und ihre Feste und Traditionen einhergeht. 

Die Charaktere sind ebenso vielfältig wie die verarbeiteten Themen: Jakobs Schwester zum Beispiel versucht sich als Künstlerin, versucht ihr Leben unabhängig und nicht als wohl behütete Tochter zu leben; Mitzi Langer-Kauba war ihrer Zeit voraus, dennoch war sie mir oft zu tyrannisch; Klara, die all ihr hart verdientes Geld ihrer Familie bringt.

Während dem Lesen hatte ich die ganze Zeit Beate Malys Stimme mit Wiener Dialekt im Kopf. Ihre Lesung an der lit.Love war toll - und überzeugte mich definitiv zum Lesen ihres Romans. Seither denke ich, dass das einzige Buch, das ich jemals als Hörbuch hören könnte, "Lottes Träume" wäre, aber dann von ihr gesprochen! Ihr Schreibstil ist wie ihre Stimme: sympathisch und fesselnd.

Obwohl die Autorin sehr viele Themen in die 544 Seiten des Romans packt, wirkt die Geschichte nicht überladen. Im Gegenteil, alles passt perfekt und ungezwungen in die Geschichte hinein und überrascht immer wieder mit kleinen, teilweise zwar voraussehbaren, Twists und wird mit einer feinen Liebesgeschichte geschmückt. 

Einzig der Titel hat einen Mangel, "Lottes Leben" wär treffender gewesen, denn Träume hat sie keine. Zumindest kommen keine zur Sprache, Lotte ist mit dem Leben an sich schon genug beschäftigt. 

Mir hat es Spass gemacht, den Roman zu lesen und ich freue mich bereits jetzt auf mehr. Denn von "Lottes Träume" wird es einen zweiten Band geben. Ich kann das Buch nicht nur Skifans empfehlen, sondern auch allen die gerne spannende historische Romane lesen, die mit viel Wissenswertem gespickt sind. 

Das Buch gehört im Winter gelesen, vielleicht sogar im Skiurlaub. Ein passenderes Winterbuch gibt es selten.

Fazit: Absolut empfehlenswerte Winterlektüre, die uns Wien um 1904 und die Anfänge des Skisports für jedermann näher bringt. 
5 Punkte. 

Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und Random House!

Larissa von Bücherliebe hoch zwei hat "Lottes Träume" nicht nur zeitgleich wie ich gelesen, sondern auch zeitgleich rezensiert. 

Montag, 20. Januar 2020

Der kleine Buchladen der guten Wünsche von Marie Adams

Klappentext:
Die Buchhändlerin und überzeugte Großstädterin Josefine liebt ihren Beruf – zum Glück, für Urlaub hat sie ohnehin keine Zeit. Und ihre schönsten Ferien bei ihrer Tante Hilde in der Rhön verblassen langsam zu nostalgischen Erinnerungen – genauso wie der Gedanke an die ganz besondere Mission, mit der ihre Tante ihre Buchhandlung führte. Doch dann hinterlässt ihre Tante Josefine ein Erbe, das sie zurück in diese wunderschöne ländliche Gegend katapultiert, in der sie jemanden wiedertrifft, der ihr Herz schon als Kind berührt hat. Es ist der junge Imker Johannes, mit dem sie über ihre Tante auf schicksalhafte Weise verbunden ist.


Ein Buch über Bücher und Buchhandlungen - exakt mein Beuteschema. Weil ich den Vorgängerroman "Das Café der guten Wünsche" von Marie Adams bereits kenne und mochte, freute ich mich auf den Buchladen.

Doch schnell wich meine Euphorie einer Enttäuschung. Vor kurzem hatte Josefine noch mit ihrer Tante Hilde Kontakt und wusste, dass sie eine Routine-Operation vor sich hat. Als nächstes erreicht Josefine die Todesanzeige. Wie Josefine vom Tod ihrer Tante unterrichtet wird, finde ich total unglaubwürdig. Als Familienmitglied wird man vom Spital verständigt, zumindest hätte die Bezugsperson vor Ort doch erst mal angerufen und alles weitere zusammen geplant. Aber nix da, Josefine wird - ohne ihre Eltern - einfach nur zur Beerdigung eingeladen und erfährt dort vom Testament. 

Diese unlogischen und an den Haaren herbeigezogenen Szenen störten mich den ganzen Roman über, auch wenn sie später keine Rolle mehr spielen. Es schien, als ob die Handlung irgendwie in einen Rahmen gepresst wird, damit es passt. 

Josefine führt zusammen mit ihrem Partner Mark - den ich nicht ausstehen konnte - eine Buchhandlung in Köln. Die beiden brauchen Geld, also versucht Josefine das Erbe anzutreten. Die nächsten Monate lebt sie nun in der Rhön, wohnt im Haus von Tante Hilde und arbeitet in der Buchhandlung. Doch auch hier warten Komplikationen: die Strassenzeile der Buchhandlung soll verkauft werden, der Bürgermeister macht Druck und Nachbar Johannes, mit dem Josefine früher die Ferien verbrachte, stellt sich komisch an. Alsbald fliegen nicht nur seine Bienen aus, sondern auch Funken zwischen den beiden ehemaligen Freunden.

Weswegen Johannes sich so komisch verhält, wird im Laufe der Geschichte, die einige Geheimnisse verbirgt, erläutert.

Der Roman ist okay, mehr leider nicht. Er hat mir bei weitem nicht so gut gefallen wie "Das Café der guten Wünsche". Im kleinen "Buchladen der guten Wünsche" geht es mehr ums Überleben der Buchhandlung als um die speziellen Wünsche. Die kamen mir zu kurz. Ich glaube, es hätte mehr Sinn gemacht, die hier ganz wegzulassen und das Augenmerk auf die vielen anderen Dinge zu lenken. Ausserdem weckt der Titel Erwartungen, die die Geschichte nicht erfüllen kann.

Fazit: Die Geschichte ist okay, man muss aber über einige Schnitzer hinwegsehen können. Mir gelang das leider nicht und deshalb gibts auch nur knappe 3.5 Punkte.  

Weitere Titel der Autorin:
- Das Café der guten Wünsche 
- Glück schmeckt nach Popcorn 


Sonntag, 19. Januar 2020

Happy End für zwei von Rachel Winters

Klappentext:
Evie Summers, Assistentin in einer renommierten Filmagentur, hat ein Problem: Ihr wichtigster Klient, der attraktive Drehbuchautor Ezra Chester, weigert sich, das längst überfällige Drehbuch für eine RomCom abzuliefern. Er glaubt schließlich nicht an die romantische Liebe! Also muss Evie ihn zum Schreiben bewegen, und die beiden schließen einen Pakt: Wenn Evie beweisen kann, dass es die romantische Liebe und schicksalhafte erste Begegnungen auch im wahren Leben gibt, schreibt er das Drehbuch. Evie bleibt nichts anderes übrig, als sich in die RomCom-Challenge zu stürzen. Sie erlebt ein verrücktes Szenario nach dem anderen. Leider ist die Liebe in Wirklichkeit etwas komplizierter, und plötzlich weiß Evie nicht mehr, wo ihr das Herz steht.


Der Klappentext hörte sich toll an, nach einer witzigen und romantischen Geschichte. Ich mag Filme mit Hugh Grant und so dachte ich, der Roman könnte in diese Richtung gehen. 

In Rachel Winters Debütroman schliesst Evie Summers mit Autor Ezra Chester einen Deal: Evie stellt sogenannte "magische" Filmmomente nach - ihr wisst schon "Tatsächlich Liebe", Hugh Grant und so weiter - in denen sich die Figuren verlieben. Ihre Erlebnisse schreibt sie auf und schickt sie an Ezra, der endlich aus den Puschen kommen und sein Drehbuch, für das er schon viel Geld bekommen hat, abliefern soll. Noch drei Monate gibt ihm die Produktionsfirma Zeit, sonst muss er und auch die Agentur, bei der Evie arbeitet, das Geld zurückzahlen. 

Ezra ist ein fauler Hund. Evie dagegen gibt sich grösste Mühe, denn ihr Job steht auf dem Spiel Doch beim Nachstellen der Szenen geht immer etwas schief. Auch in ihrem Lieblingscafé versucht sie ihr Glück, ohne zu wissen, dass sie von Anette und ihrem Vater beobachtet wird. 

Am Anfang fand ich die Story noch interessant. Doch Evies unzählige Missgeschicke sind schnell ermüdend und wirken langweilig. Es sind eindeutig zu viele zu nachstellende "magische Momente" dabei und der zweite Erzählstrang mit Annette und Ben, die Evie in einem Café kennenlernt,  ist zu voraussehbar. Das ewig zu lesende "S.N.O.B" - so wird Ezra von Evie und ihren Freunden genannt - nervt brutal. Wäre einfach nur Snob gestanden, wäre es wahrscheinlich eine Spur angenehmer zu lesen, aber gross und mit Punkten geschrieben und dies auf praktisch jeder Seite ist mühsam und spätestens ab dem vierten Mal lesen nicht mehr witzig, sondern nur nervig. 

Evies Freunde hatten eh alle einen an der Schüssel, sie unterhalten sich zu 90% per Gruppenchat, der praktisch immer gleich ablief. Evies Chef Monty ist ein Idiot, der nichts kann, sich aber aufspielt. Die erste Szene mit ihm fand ich schon furchtbar übertrieben und aufgesetzt. Es hätte nicht viel gebraucht und ich hätte in der Mitte des Romans die Lektüre abgebrochen, denn ich mochte keine einzige Figur.

Am besten gefielen mir noch die Szenen mit Annette und Ben. Betreffend Annette muss ich am Anfang wohl etwas überlesen haben. Aber obwohl ich die ersten Szenen nochmals nach gelesen habe, fand ich diese fehlende Erklärung nicht. Somit wirkte auch ihre Geschichte nicht ganz rund. 

"Happy End für zwei" entpuppte sich leider als übertrieben witzig und kein bisschen romantisch. Wer was ähnlich "filmreiches", aber viel besser Umgesetztes lesen will, greife bitte zu Ali McNamaras "Tatsächlich Liebe in Notting Hill". 

Fazit: Die Idee ist toll, umgesetzt aber schlecht - ein oberflächlicher, übertrieben witziger und deshalb extrem langweiliger Roman.  
2 Punkte. 


Dienstag, 7. Januar 2020

#litlovetalk Januar 2020



Wie bereits vorangekündigt, stellen wir dir von Januar bis November 2020, also bis zur lit.love 2020, monatlich am 7.Tag eine Frage zu Romanen, die von lit.love-AutorInnen geschrieben wurden. 

Wir freuen uns, wenn ihr sie gemeinsam mit uns beantwortet. Entweder per Kommentar, auf euren Blogs oder Social Media Kanälen. Verwendet dabei den Hashtag #litlovetalk - so heisst unsere Aktion, die die Wartezeit zur nächsten lit.Love verkürzen soll. Die Links zu euren Antworten auf euren Blogs dürft ihr gerne in den Kommentaren verlinken. Kommen wir zur ersten, zur Januar-Frage: 



Eigentlich sind es ja zwei Fragen. Aber da in der letzten Woche in der Bücherwelt diverser Rück- und Ausblicke gepostet wurden, passen die beiden Fragen jetzt, Anfang Januar, perfekt. 

Mit 5 Punkten bewertet habe ich im 2019 folgende lit.Love-Romane:
- Die Lilie von Bela Vista von Sylvia Lott
- Die Fliederinsel von Sylvia Lott
- Einmal Liebe zum Mitnehmen von Frieda Bergmann
- Glückssterne von Claudia Winter
- Das Honigmädchen von Claudia Winter
- Das Café der guten Wünsche von Marie Adams
- Love to Share von Beth O'Leary
- Die Sonnenschwester von Lucinda Riley

Knapp darunter mit 4.5 Punkten waren "Mein Herz ist eine Insel" von Anne Sanders und "Wirf dein Herz voraus und spring hinterher". Auch das sind zwei tolle Romane. 

Vier der oben genannten Romanen schafften es auf meine 2019-Highlights-Liste. Deshalb "bschiis" ich jetzt ein bisschen und nenne den Roman, den ich zwar schon im November 2018 auf der Fahrt zur lit.Love nach München gelesen habe, aber erst im Januar 2019 rezensiert habe. Es handelt sich dabei um "Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen" von Anna Paulsen. Ich wähle den Roman, weil er mir am meisten in Erinnerung geblieben ist. Die aussergewöhnliche Idee, Protagonistin Mathilda in einem Büro für unzustellbare Briefe arbeiten zu lassen, fand ich genial. Die Geschichte ist toll geschrieben und mega schön, die Autorin meine Entdeckung von 2018.


Zur zweiten Frage - die noch schwieriger zu beantworten ist, aber die Vorfreude ist gross:

Obwohl die Verlagsvorschauen erst bis Juli bekannt sind, weiss man von einigen Reihen, die im Herbst veröffentlicht werden. Zum Beispiel Lucinda Rileys letzter Teil der "Sieben Schwestern"-Serie, der eventuell "die verlorene Schwester" heissen könnte und Teil 3 der Schokoladenvilla. Auf beide freue ich mich sehr.

Doch auch im ersten Halbjahr 2020 erscheinen viele neue Romane von lit.Love-Autorinnen, wie zum Beispiel "Über dem Meer tanzt das Licht" von Meike Werkmeister oder Sylvia Lotts "Dünensommer".

Aber eigentlich freue ich mich am meisten auf "Heidesommerträume" von Silvia Konnerth (erscheint am 18. Mai). Der Grund? Ich durfte einem Charakter einen Namen geben! Da bin ich natürlich neugierig, was das für ein Typ ist. Name und Alter, und den Namen seiner Frau kenne ich bereits. Auf alles andere bin ich natürlich auch äusserst gespannt!


Und jetzt ihr - welcher lit.Love-Roman war 2019 dein Favorit und auf welchen freust du dich in diesem Jahr am meisten? 

Damit es für euch einfacher ist passende Bücher zu finden, findet ihr hier die Autorennamen:


Hier findet ihr weitere Antworten auf die heutige #litlovetalk - Frage:
- Ute von scarlett59
- Susanne von Susanne Edelmann (Facebook)
- Sophie von Eyes of Owls

Montag, 6. Januar 2020

Rückblick #mitlitloveüberdiefeiertage

Über die Feiertage haben einige Bloggerinnen Romane gelesen, die allesamt aus den Federn der lit.Love-Autorinnen stammen. 

Wer mir auf Instagram folgt, hat mitbekommen welche Bücher ich und meine Kolleginnen lesen. Mittlerweile wurden auch einige Bücher rezensiert, meine folgen im Laufe des Januars. Ich habe die Links gesammelt und schliesse mit unserem Leseüberblick heute, am Dreikönigstag, mit diesem Blogbeitrag unsere Aktion. 



Nehmt ein Stück vom Dreikönigskuchen (wer hat wohl den König erwischt? Der versteckt sich nämlich in einem der Brötchen) und lasst euch von unseren Buchtipps inspirieren: 

Bei Elisa von "Rorezepte" findet ihr nicht nur die Rezension zu Wintervanille von Manuela Inusa, sondern auch einige Rezepte aus dem Roman.

Susanne hat bereits im Vorfeld der Aktion "Goldene Jahre - Die Schokoladenvilla 2" von Maria Nikolai und "Windstärke Liebe" von Jana Lukas gelesen und rezensiert. Während der Aktion las und rezensierte sie "Der kleine Buchladen der guten Wünsche" von Marie Adams, und "Wintervanille" von Manuela Inusa. "Wintervanille" spielt in Kalifornien und da Susanne dort Urlaub machte, gibt es passend zum Roman einen Bricht über ihre Reise nach Kalifornien zu lesen. Da hat man gleich Lust samt Roman im Koffer ins Flugzeug zu steigen! 

Heike von "Frau Goethe liest" hat wie ich die weihnachtliche Kurzgeschichte von Petra Durst-Benning "Weihnachten im Fotoatelier" gelesen und rezensiert, dazu noch über Atelierfotografie zu der Zeit "Der Fotografin" geschrieben. 

Betti von "Luckyside" hat zwei Bücher gelesen und rezensiert, zum einen "Glück und Glas" von Lilli Beck und von Cristina Caboni "Die Seidentöchter"

Sophie von "Eyes of Owls" hat vier Bände der Valerie Lane von Manuela Inusa gelesen und Manuelas aktueller Roman Wintervanille . 

Larissa von "Bücherliebe hoch zwei" hat ganz weihnachtlich gestimmt "Christmas Shopaholic" von Sophie Kinsella gelesen und rezensiert, danach noch "Für immer die Deine" von Jana Voosen und Wintervanille. Aktuell liest sie "Der verbotene Liebesbrief" von Lucinda Riley. 

Tanja von Nichtohnebuch hat wie ich "Windstärke Liebe" gelesen und von Anne Jacobs "Das Gutshaus - Zeit des Aufbruchs".

Alexandra von Lesebuch hat Ende Jahr ihren lit.Love-Bericht und gestern ihren #mitlitloveüberdiefeiertage - Leseplan veröffentlicht.

Ich selbst habe die goldenen Jahre der Schokoladenvilla (interessant!) gelesen, "Der kleine Buchladen der guten Wünsche" von Marie Adams (naja), von Jana Lukas "Windstärke Liebe" (schön!) und von Bettina Storks "Leas Spuren" (spannend!). Vor lauter Besuch und auf Besuch gehen während den zweiwöchigen Feiertagsferien habe ich zuhause nicht die nötige Ruhe und Zeit Rezensionen zu schreiben und geniesse es einfach, einmal einfach nur zu lesen - geschrieben wird wieder, wenn die Familie in den nächsten Tagen wieder ausser Haus ist und ich Alltag habe.

Morgen beginnen einige von uns "Lottes Träume" von Beate Maly zu lesen, Beiträge dazu wird es vor allem auf Instagram geben, da könnt ihr unseren Lesestatus verfolgen. 

Ebenfalls morgen stellen wir euch die erste monatliche #litlovetalk Frage - wir würden uns freuen, wenn ihr sie mit uns beantwortet.

Nun wünsche ich euch einen schönen Dreikönigstag und allen, deren Ferien zu Ende gegangen sind, einen guten Arbeitsstart im neuen Jahr!



PS: Ich bin heute Königin!


Donnerstag, 2. Januar 2020

SuB-Abbau-Bingo 2020 #covercollagesubabbau

Ich mag Lese-Challenges ja nicht, sie setzen einen ein wenig unter Druck, was ich nicht mag, denn wenn ich gerade absolut keine Lust auf ein bestimmtes Buch habe, mag ich es nicht lesen, auch wenn eine Challenge mir das auferlegt. Deshalb beteilige ich mich normalerweise nicht an solchen Challenges. Letztes Jahr dachte ich, #19für2019 sei ja nicht so streng und gut machbar. War  es eigentlich auch, nur hätte ich im Dezember dann doch mehr Lust auf andere Bücher gehabt, als auf jene, die noch auf der Liste standen. Jaja, ich kenne mich...

Deshalb lasse ich es im 2020 sein und lese einfach wieder spontan nach Lust und Laune. Mein SuB ist im 2019 angewachsen, weil einfach viel zu viele interessante Neuerscheinungen auf den Markt kamen, die ich unbedingt lesen wollte. Viele habe ich ja gelesen (und rezensiert), aber trotzdem blieben einige Bücher aus 2018 und Neukäufe von 2019 auf dem SuB liegen.

Jedes Jahr kommen neue LieblingsautorInnen oder -serien dazu, da wird die Wunschliste automatisch immer grösser. Heute Mittag habe ich gerade meine Wunschliste der Neuerscheinungen von Januar bis August aktualisiert - kann ich bitte von März bis Mitte Juni in ein Strandhotel ziehen und nur lesen?Ich war deshalb fast schon erleichtert, als eine meiner Lieblingsautorinnen sagte, für 2020 sei kein Buch geplant 😃



Für das Jahr 2020 habe ich mir nur vorgenommen, möglichst viele sich auf meinem SuB befindende Bücher zu lesen. Keine bestimmte Zahl, einfach so, wie es grad kommt. Von den Covern habe ich Fotos gemacht. Auf diesen drei Fotocollagen werde ich alle drei Monate die gelesenen Bücher durchstreichen. Also ähnlich wie ein Bingo, nichts grosses, aber so, dass Ende Jahr hoffentlich ersichtlich ist, dass viele der Cover gestrichen sind. 


Habt ihr Lust mitzumachen? 
Dann stellt die Cover eurer SuB-Bücher als Fotos zu Collagen zusammen. Zeigt sie jetzt, Ende März, Ende Juni, Ende September und natürlich - am wichtigsten - am Ende des Jahres. Bei mir wird es am 30. Dezember 2020 sein. Zeigt eure Cover-Collagen jeweils unter dem Hashtag #covercollagesubabbau


Hier sind meine Cover-Foto-Collagen:
Die Cover sind wild durcheinander gemischt. Es sind 75 Cover, drei kann ich theoretisch schon durchstreichen (Menu surprise, Mitten im August, Der kleine Buchladen der guten Wünsche). Ersteres werde ich heute auslesen und das zweite habe ich bereits im Herbst gelesen, es erscheint aber erst im März. Das dritte habe ich Ende 2019 noch schnell gelesen, aber noch nicht rezensiert. Vier andere Cover von Büchern, die erst im Laufe von 2020 erscheinen, sind auch schon auf der Collage. Zwei Cover sind doppelt, wie ich gerade festgestellt habe. Es fehlen aber einige Bücher auf den Fotos, vor allem solche von meinen Merklisten bei Skoobe und der Onleihe, aber auch einige historische Romane von meinem SuB.

Das spielt aber keine Rolle, denn es ist kein Muss, kein Soll, sondern einfach eine bebilderte SuB-Abbau-Möglichkeit. Wenn man sich unter dem Jahr alle drei Monate die Cover-Collage anschaut, hat man vielleicht auf einmal Lust ein bestimmtes Buch zu lesen. Und Ende Jahr schau ich mir die Fotos nochmals an und werde dann sehen, wieviele der Bücher ich gelesen habe oder auch nicht. Solche Bilder sehen irgendwie glustiger aus als ellenlange geschriebene Listen.

Wer macht mit? 





#covercollagesubabbau



Auf diese Neuerscheinungen freue ich mich 2020

Kann ich bitte von Anfang März bis Juni in ein Strandhotel ziehen und einfach nur lesen?


Gerade habe ich meine Neuerscheinungen-Wunschliste aktualisiert. Puh. Da dürfte man eigentlich gar keinen SuB haben, der wächst nämlich jährlich von alleine an, bei all den tollen Neuerscheinungen die den Büchermarkt fluten.

Im März habe ich mir 19 Bücher notiert, im April 16 und im Mai 14 Bücher. Im Juni sind es 6, im Juli bisher nur 2, im August bereits 6 Bücher. Und ihr wisst, das wird nicht so bleiben, es werden garantiert mehr werden...


Einige Titel habe ich euch raus gepickt - auf diese freue ich mich schon sehr: 



Habt ihr eure Wunschlisten auch schon gefüllt? 
Haben wir eventuell gleiche Bücher auf der Liste? 




Mittwoch, 1. Januar 2020

Bücher - meine Highlights und Flops 2019

Die alljährlich wiederkehrende Frage am Jahresende über persönliche Lese-Highlights und Flops finde ich immer schwer zu beantworten. 

Denn es wird immer nach nur einem Buch gefragt. Doch das kann ich so nicht beantworten, denn für mich unterscheide ich in Genres und habe mindestens je einen Titel für Krimis, Romane und historische Titel parat. Dann gibt es ja auch noch Reihen, die man begonnen oder abgeschlossen hat, oder neuentdeckte AutorInnen. Oder aber man ist enttäuscht von den neuen Büchern der LieblingsautorInnen. 

Wenn man viel liest, ist die Auswahl erst noch viel grösser, als wenn man vielleicht im Jahr ein Buch pro Monat liest. Aber bei 200 gelesenen Bücher im 2019 hatte ich "nur" zwei 1-Punkte-Bücher und sechs 2-Punkte-Bücher. Von meinen 3-Punkte-Bücher bin ich ja auch nicht begeistert, die sind schlecht geschrieben (oder viel zu langweilig oder oder...), aber wenn ich nur 2 Punkte oder weniger vergebe, dann waren sie wirklich wirklich wirklich mies.

Beginnen wir mit dem totalen Flop, das eine 1-Punkt-Buch, bei dem ich mich frage, wie der Autor bloss einen Verlag gefunden hat, der sein Buch veröffentlicht: "Der Papst, die Prophezeiung und das Nest der Waschbären" von Peter Simon. So ein Schwachsinn.

Enttäuscht bin ich von "Mister Franks Talent für Harmonie" von Rachel Joyce. Ich mag ihre bisherigen Bücher sehr, und fand die Idee von Mister Frank eigentlich auch gut, doch der Roman ist brutal langweilig. Die letzten 80 Seiten haben es dann schlussendlich doch noch schlechte 3 anstatt äusserst miese 2 Punkte werden lassen. Es ist meine Enttäuschung des Jahres.

Der Platz der langweiligsten Serie bekommt im 2019 Brunetti. Schon die letzten drei, vier Bände waren nicht mehr so ansprechend, aber Band 28 "Ein Sohn ist uns gegeben" von Donna Leon hat den Vogel in Sachen Langweiligkeit geschossen.

Bleiben wir bei den Serien. 2019 habe ich es geschafft, alle begonnenen Serie zu Ende oder halt bis jeweils dem aktuellen Band zu lesen und up to date zu sein. Aktuell lese ich gerade "Menu surprise" von Martin Walker, den elften Band von Bruno, Chef de police. Damit werde ich heute fertig und somit zähle ich ihn auch noch dazu. Die Serie um Bruno ist ähnlich wie Brunetti auch zäh geworden, aber irgendwie will ich doch immer noch weiter lesen, es könnte ja sein, dass die Krimis wieder interessanter werden.



Tolle Serien sind zum Glück in der Überzahl. Allen voran die "Sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Da blicke ich mit einem weinenden Auge aufs 2020, da Ende Jahr der letzte Band erscheinen wird. Jeder der bisher erschienenen Bände war toll, auch zuletzt "Die Sonnenschwester". Begeistert hat mich auch Julie Caplins "Romantic Escapes"-Serie, deren weitere Bände bald weiter übersetzt werden.

Das ist das Stichwort für "neuentdeckte AutorInnen", denn Julie Caplin schreibt auch als Jules Wake, deren Roman "Covent Garden im Schnee" ich im November gelesen habe und begeistert davon war. Ich könnte jetzt noch einige weitere AutorInnen aufzählen, die ich dieses Jahr entdeckt habe, darunter einige Debüt-Schriftstellerinnen. Da warte ich jetzt aber noch die zweiten oder dritten Romane ab, um zu sehen, ob sie wohl bald zu meinen Lieblingsautorinnen gehören. Neuentdeckt, mehrere Bücher gelesen und alle für gut befunden habe ich von: Viola Shipman, Julia Fischer, Michelle Marly und Anne Barns. Bei den Krimi-AutorInnen sind es: Yanis Kostas aka Alexander Oetker, Natasha Korsakowa und Catalina Ferrera.

Insgesamt hatte ich im 2019 fünfzig 5-Punkte-Bücher. Die Ehre bekamen 30 Romane, 13 Krimis, 5 Historische Romane und 2 Sachbücher/Musikkalender. Siebzehn davon kommen in meine Highlights-Liste:

Meine Krimi-Highlights:
- Spanische Delikatessen Catalina Ferrera
- Römisches Finale von Natasha Korsakowa
- Tod unter dem Aphroditefelsen von Yanis Kostas
- Die Tote mit dem Diamantcollier von Eve Lambert
- Kretische Feindschaft von Nikos Milonas
- Jubilate von Johanna Alba und Jan Chorin

Meine historischen Romane-Highlights:
- Effi liest von Anna Moretti
- Madame Piaf und das Lied der Liebe von Michelle Marly
- Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard
- George Sand und die Sprache der Liebe von Beate Rygiert

Meine Romane-Highlights:
- Der Geschmack unseres Lebens von Julia Fischer
- Love to Share von Beth O'Leary
- Ein Tropfen vom Glück von Antoine Laurin

Plus drei Zeitebenenen-Romane: 
- Die Sonnenschwester von Lucinda Riley
- Die Lilie von Bela Vista von Sylvia Lott
- Die Fliederinsel von Sylvia Lott - erhält von mir auch den Preis des besten ersten Satzes!

Die tollste Einleitung (und "Ausleitung") eines Romans hat:
- Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer von Jenny Colgan

Nun bin ich gespannt, was für Bücher das neue Jahr hervorbringt. Einige davon liegen bereits auf dem SuB, aber auch tolle Neuerscheinungen sind zu erwarten. Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf das neue Lesejahr!