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Dienstag, 25. August 2026

Dem Meer entgegen von Lidija Hilje

Klappentext:
In ihren späten Dreißigern kehrt Ivona in ihre Heimatstadt Zadar an der kroatischen Küste zurück. Das Meer schimmert, die Luft duftet nach Sommer, und der Wind streicht sanft durch den alten Olivenhain ihrer Großmutter – doch Ivona hadert mit dem, was nicht geworden ist. Ihre Ehe ist an einem alles verändernden Geheimnis zerbrochen, und statt als Biologin arbeitet sie in einem Schreibwarenladen. Als sich ihre Wege nach Jahren wieder mit ihrem Ex-Mann Vlaho kreuzen, erwachen alte Gefühle, aber gerade jetzt eröffnet ein unerwartetes Angebot Ivona die Chance auf einen Neubeginn in Italien – und sie muss sich entscheiden, ob sie Vergangenes hinter sich lassen kann.



Ivonas Vater hat ein kleines Hotel gebaut und nun vergibt die Bank keinen Kredit mehr, was vor allem für ihren Vater eine Tragödie ist. Verkaufen wollen sie noch nicht, aber sie sollte. Ihr Ex-Mann Vlaho arbeitet auf dieser Bank, und auch er kann nur zum Verkauf raten. Ivona wäre ohne Hotel frei für ihre Leidenschaft, dem Olivenanbau.

Ivona hat ihren Mann Vlaho vor einigen Jahren verlassen, doch noch immer liebt sie ihn. Er weiss den wahren Grund für die Trennung nicht, nach und nach aber bekommt die Leserschaft eine Ahnung davon. Vlaho ist mittlerweile wieder verheiratet und hat zwei Kinder.

Auf diesem Gerüst beginnt dieser langsam erzählte Roman. Neben der Sorge um ihren Vater, das Hotel und ihren Beruf spürt man deutlich, wie sehr sie die Scheidung bedauert und darunter leidet. In Ivonas Gedanken reist man mit in ihre Vergangenheit, erlebt die erste Liebe mit und man merkt schnell, was bzw. wer hinter der Idee der Scheidung steckt, es wird immer wieder angedeutet, bis es auch gesagt wird. Nur Vlaho weiss noch immer nichts.

So sehr ich den Sprachstil von Anfang an mochte, so sehr ärgerte ich mich über den Plot dieses Buches, der zudem noch einen sehr schönen Titel trägt: "Dem Meer entgegen." Das hört sich melancholisch an, aber die Atmosphäre war um einiges schwerer und fast schon bedrückend. 

Ob Ivona dem Meer entgegen reiste, weiss ich nicht  - wahrscheinlich schon, sonst wäre der Titel unpassend, und es hat sich so was angedeutet -, denn ich habe den Roman nach 40% abgebrochen, da ich genug habe von Romanen, die auf solche "Geheimnisse" bzw. ein Verschweigen von etwas, aufgebaut sind. Man könnte einfach miteinander kommunizieren - aber dann gäbe es dieses Buch nicht. Und sowas mag ich mittlerweile einfach nicht mehr lesen. 

Fazit: Abbruch - trotz schönem Schreibstil. Der Plot müsste halt auch überzeugen, was hier nicht der Fall war. 
2 Sterne.



Mittwoch, 12. August 2026

People in Love von Claire Daverley

Klappentext:
An einem kalten Februartag, an Noras Lieblingsplatz am Fluss, macht ihr Freund Robin ihr unerwartet einen Antrag. Eigentlich wollten sie nie heiraten – aber nach zehn Jahren voller Insiderwitze, spontaner Tanzeinlagen in der Küche und Frühstück im Bett sagt Nora Ja. Warum auch nicht? Die Antwort steht bald vor ihrer Tür: Bren. Seit ein lebensverändernder Moment sie einst auseinandertrieb, hat Nora ihre Jugendliebe nicht mehr gesehen. Doch nun spürt sie, dass die Sehnsucht nach Bren all die Jahre in ihr geschlummert hat – und ihre sicher geglaubte Zukunft gerät ins Wanken.



Zehn Jahre sind sie zusammen, heiraten wollten sie nicht. Vor allem nicht Nora. Dann, gänzlich unerwartet, bekommt sie einen Ring. Und jetzt?

Kurz ist sie überrascht, und schon geht die Hochzeitsplanerei los. Eine Einladung zur Verlobungsparty bekommt u.a. auch Bren, Noras Jugendfreund, der seit vielen Jahren irgendwo auf der Welt herum reist. Und dann steht er plötzlich vor ihrer Türe und alte, verdrängte Gefühle kommen hoch.

Die Autorin Claire Daverley versucht nun für den Rest des Romans zu erklären, was genau zum Bruch zwischen Nora und Bren geführt hat, was äusserst schleppend vonstatten ging. Und Robin? Der reagiert kaum, minim mit ein bisschen Eifersucht, aber sonst bleibt er sehr blass. An einem bestimmten Punkt, eigentlich schon sehr sehr früh, hätte er unbedingt reagieren müssen auf die eine oder andere Art, am besten intensiv. Aber da kam nichts. Ein Mann, der einfach alles laufen lässt. Ein langweiliger Charakter.

Ebenso Bren, obwohl ich ihn fast noch am sympathischsten fand. Er agierte sehr viel und am Ende verstand man, wieso er damals aufgebrochen ist. Nora mochte ich anfänglich, denn ich wollte sie erst kennenlernen und war noch geduldig, aber die Bonuspunkte hat sie schnell aufgebraucht. Ihre Liebe zu Robin spürte man nicht wirklich, umgekehrt ja auch nicht. Und das, was wirklich zwischen Nora und Ben war, sei mal dahin gestellt. Ausser, dass Bren nach vielen Jahren vor der Tür steht, waren sämtliche Entscheidungen im Roman nicht nachvollziehbar. 
  
Es ist ein Roman, der mit einer Handvoll Figuren auskommt, inklusive etwa zwei bis drei Nebenfiguren. Aber keine einzige Figur ist einigermassen "normal". Alle haben riesige Rucksäcke voll Vergangenheitsprobleme und wenn nicht, dann sonst einen Spleen oder sie bleiben äusserst blass. Und dann die beiden Mütter, schwierig, sehr schwierig.

Der Clou der Geschichte? Mal wieder, dass, hätten die Charaktere vor zig Jahren miteinander gesprochen, diese Story, so wie sie im Roman erzählt wird, gar nicht stattgefunden hätte. 

Immerhin war der Roman flüssig zu lesen, trotz Längen und Langeweile. Das Kleid am Ende, eigentlich eine schöne Idee, aber es passt für ich einfach nicht zu dieser Geschichte. 

Fazit: Ein schwieriger und oberflächlicher Roman, der mich nicht zu überzeugen vermochte. 
3 Sterne.


Und ich weiss jetzt gar nicht, was ich mit dem noch ungelesenen "Vom Ende der Nacht" derselben Autorin in meinem Regal machen soll - der Roman wurde begeistert angenommen von der Leserschaft, weshalb ich dachte, dieses Buch könnte ebenso gut sein. 

Dienstag, 10. März 2026

Histo: Kleopatra von Saara el-Arifi

Klappentext:
Dieser atemberaubende Roman erzählt das Leben der ehemals mächtigsten Frau der Welt: Kleopatra, die letzte altägyptische Königin, war eine Pharaonin, Ehefrau, Mutter – und eine Herrscherin mit unermesslicher Macht. Ihr Tod ist legendenumwoben, ihr Leben sagenhaft. Mit gerade einmal 19 Jahren besteigt sie nach dem Tod ihres Vaters den Thron eines Weltreichs, nicht ahnend, welche ungeheuerlichen Herausforderungen von diesem Moment an ihr Leben bestimmen sollten.




Als Kind war ich mehrmals an einem Strand mit wunderbarem Sand, ganz rund waren die Sandkörner. Diesen kleinen Strand nannte man Kleopatra-Strand - nach einer ägyptischen Königin, die hier gebadet haben soll. Seither hab ich sie immer im Kopf, diese sagenumworbene Kleopatra.

Geschichten über die Pharaonin gibt es viele, meist von Männern des Patriarchats verfasst. Deshalb freute ich mich, dass Autorin Saara el-Arifi dieser Frau mit ihrem Roman eine weitere Stimme, eine weibliche Stimme gibt. 

Zuerst gibt es eine Anmerkung der Autorin, das, was sonst im Nachwort stehen würde: was historisch verbürgt, was Fiction ist und ob vielleicht Orte oder Zeitpunkte verschoben wurden, damit ihre Erzählung stimmiger ist. Das hat mir schon mal sehr gut gefallen, so weiss man von Anfang an Bescheid.

Die Romanbiografie beginnt um 51 v. Chr., kurz bevor Kleopatras Vater stirbt. Kleopatra ist eine Ptolemäerin und erbt den Thron von ihrem Vater. Sie, nun Pharaonin, erzählt ihr Leben selbst und wendet sich manchmal selbstreflektiv an die Leserschaft. Etwa damit, dass sie erst zu spät bemerkte, dass der Eunuch Potheinos, der bereits ihrem Vater diente, genau wie ihre Schwester Arsinoë, ein falsches Spiel spielt. 

Dieser Erzählkniff hat mir mir sehr gut gefallen, es ist ein wenig so, als ob sie auch heute noch lebt und ihre Sicht auf die Zeitzeugen mit uns teilt. So ähnlich berichtet es dann auch der Epilog, der zur ganzen Geschichte passt.

Die Autorin zeigt eine sehr menschliche Kleopatra. Eine selbstironische, humorvolle, nachdenkliche und liebende Frau, die Mutter, Königin, Staatsoberhaupt, Geliebte, Schwester ist und laut Familiendynastie auch Göttlichkeit verkörpern soll. Nur ist ihre Gabe, die Heilkunst, für ihre Geschwister keine Göttergabe, was ihr zu schaffen macht. Trotzdem interessiert sie sich sehr für die Heilkunst, wendet ihre Gabe an und lernt viel darüber. Besuche in der Bibliothek von Alexandria - für sie kein Ort, sondern ein "Baum des Wissens" - sind für sie ganz normal. Kein Wunder ist sie am Boden zerstört, als die berühmte Bibliothek abbrennt. Kleopatra setzt alles daran, dass sie so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird. Auch ihre Partner Julius Caesar und Marcus Antonius werden nicht nur als römische Herrscher, sondern als Menschen mit Gefühlen dargestellt. In Zukunft werde ich jede Steinstatue von den beiden mit anderen Augen ansehen. 

Von Beginn weg hat mich Saara el-Arifi mit ihrem süffigen Schreibstil, der modernen Sprache und der - trotz bekannten - fesselnden Handlung in den Bann gezogen. Sie schreibt bildhaft, so dass man sich das Geschehen nur zu gut vorstellen kann. 

Die Freude ist gross, wenn man schon am Beginn des Jahres so einen tollen Roman gelesen hat, der am Ende des Jahres garantiert noch als Jahreshighlight Bestand hat. 

Fazit: Stark erzählt - und somit ein Lese-Highlight, das man kaum aus der Hand legen kann. 
5 Sterne.


Montag, 9. Februar 2026

Histo: Traum und Schicksal von Marie Lacrosse (Montmartre 2)

Klappentext:
Paris 1889: Elise Lambert und Valérie Dumas wurden am selben Tag geboren. Sonst haben die beiden Frauen nicht viel gemeinsam. Nach der Eröffnung des Moulin Rouge steigt Elise Lambert rasch zum Star des Tanz-Ensembles auf. Darunter leidet ihre Freundschaft mit der Tänzerin La Goulue. Obwohl der Maler Toulouse-Lautrec sie durch seine Werke immer bekannter macht, betrachtet La Goulue Elise zunehmend als Konkurrentin. Die Situation eskaliert, als sich ein reicher Adeliger für Elise interessiert. Unterdessen heiratet die aus gutem Hause stammende Valérie Dumas auf Drängen ihres Vaters den konservativen Künstler Baptiste Germain. Sie findet sich nur mühsam in den engen Schranken dieser Ehe zurecht und kämpft weiter um ihre eigene Zukunft als Malerin. Können Elise und Valérie ihre großen Träume verwirklichen?


Wie es im Leben von Elise und Valérie weitergeht, erzählt Marie Lacrosse im zweiten Band ihrer "Montmartre"-Reihe hier nahtlos weiter. Valérie Dumas muss heiraten, um das Ansehen ihrer Familie zu retten und Elise beginnt nach ihrer schweren Verletzung wieder zu arbeiten.

Die Arbeit im Moulin Rouge wird nicht nur durch ihren Neuanfang geprägt, sondern auch durch den neuen Chef, der neue Programme und Programmpunkte einführt, welches die Konkurrenz der Tänzerinnen anstachelt. Besonders Louise wird immer eifersüchtiger und lässt sich so manche Gemeinheit einfallen. Elise überfällt die Angst vor einer erneuten Verletzung und somit vor der Zukunft, denn in wenigen Jahren sind ihre Tage als Tänzerin aufgrund ihres Alters gezählt. Wie soll sie ihre Familie dann ernähren? Andere Tänzerinnen werden als Kurtisane reich, ein Lebensentwurf über den sie nachdenkt, aber noch fehlt Elise die dafür nötige Einstellung, denn ihre moralischen Werte sind hoch angesetzt. 

Nach dem ersten Erstarrtsein im Gefängnis ihrer Ehe mit Baptiste ist die erneute Begegnung mit Vincent van Gogh ein Lichtblick für Valérie. Seine Nachtbilder ermutigen sie, anders zu malen, ihrem Instinkt zu folgen. Sie entpuppt sich als geschickte Verhandlerin und hat Baptiste damit in der Hand. Doch wie lange?

Des Weiteren begleiten wir auch Simone, Elises Schwester, die ganz unten angelangt ist. Man hofft mit ihr, dass ihr die Flucht aus ihrem Elend gelingen wird. Auch mit André, Elises Ex-Freund, gibt es ein Wiedersehen. In diesem Band bewegt er sich in der politischen Szene. Der Maler Henri de Toulouse-Lautrec spielt weiterhin eine verbindende Rolle zwischen den Welten der beiden Protagonistinnen, die sich diese Mal zwar nicht persönlich begegnen, nur von weitem, sie haben aber trotzdem sehr viele Berührungspunkte.

Marie Lacrosse lässt den zweiten Band in den Jahren 1889 bis 1895 spielen. Jahre, in denen in Frankreich vieles passiert: die zehnte Weltausstellung 1889 in Paris; am 1. Mai 1890 wird zum ersten Mal der Tag der Demonstration gefeiert, ein Jahr später werden Demonstranten getötet; in der Sacré Coeur wird die achtgrösste Glocke der Welt, die "Savoyarde" eingesetzt; der Panama-Skandal wird öffentlich bekannt; Alfred Dreyfus wird ungerechtfertigt verurteilt; spürbar auch das Aufkeimen eines aggressiver werdenden französischen Nationalismus. Dieses Zeitgeschehen wird eingebunden in diese Fortsetzungsgeschichte von Elise und Valérie. 

Dicht gewebt erzählt die Autorin natürlich auch von der Geschichte der Moulin Rouge und der Künstlerszene in Paris. Dies alles hat sie sehr gründlich recherchiert. Am Ende des Buches geht sie noch darauf ein, was alles fiktiv oder gegebenenfalls passend für den Roman umdatiert wurde. Durch so viele verschiedene, aber sehr gut und passend eingebundene Elemente wurde auch "Traum und Schicksal" wieder ein seitenstarkes Buch. Im Gegensatz zu Band 1 wurde ich hier stärker gefesselt vom Schicksal der Protagonistinnen und der anderen Charaktere. 

Dennoch kam das Ende für mich sehr abrupt. Im eBook wird man davon aus heiterem Himmel überrascht und merkt erst, dass die vorherige Seite schon das Ende war, wenn man auf Seite 475/491 plötzlich merkt, dass dies kein neues Kapitel, sondern bereits das Nachwort ist. Das Ende jedoch lässt jedem offen, wie er sich die Biografien der Protagonistinnen zu Ende denken möchte, es gibt aber auch der Autorin die Gelegenheit, irgendwann vielleicht doch noch die Leben von Elise und Valérie weiter zu spinnen. 
 
Fazit: Eine intensiv erzählte Geschichte zwischen Tanz, Kunst, Kirche, Puff und Politik. Lesenswert!  
4 Sterne.


Samstag, 31. Januar 2026

Lesemonat und Monatsrückblick Januar 2026

Anfang Januar war ich noch gar nicht parat für das neue Jahr. Erst nach etwa 10 Tagen, als ich in meiner neuen Agenda 2026 (Print, nicht digital!) die wichtigsten Daten nachgetragen habe und die Zeit bis zu den Schulferien im Februar geplant habe, plus "Weihnachten" verräumt habe, war ich dann langsam ready. 


Das Wetter war in diesen ersten Tagen eisig kalt, leider waren nur die Wiesen noch ein wenig mit Schnee bedeckt und durch den Kiesweg konnte man wegen - abwechslungsweise - Eisflächen oder See bis fast Ende Monat nicht mehr laufen. 

Der Januar ist immer so ein Winterschlafmonat für mich, der schlimmste Monat im Jahr: kalt, eisig, oft neblig, keine Feiertage, keine Ferien, bloss Geburtstag und den mag man im Januar auch nicht feiern. Deshalb war ich gar nicht unterwegs und mit einer Freundin abgemacht hab ich auch nur einmal. 

Dafür haben meine Tochter und ich die Eiskunstlauf-EM verfolgt und freuen uns schon auf die Olympischen Spiele im Februar, um erneut die Wettkämpfe auf den Kufen zu schauen. Gerne würde ich mal so eine Kür choreografieren! 

Gelesen hab ich 6 Bücher im Januar. Bis auf eins waren sie gut bis sehr gut. Das eine, mit dem ich ein wenig kämpfte, war "Liebesrausch", eine Romanbiografie über Anaïs Nin und Henry Miller. Ich tue mich auch schwer mit einer endgültigen Bewertung, denn über so schwierige Charaktere zu schreiben, ist sicher nicht einfach. Über der Rezension brüte ich noch, die kommt nächste Woche. 

3.5 Sterne 
- Liebesrausch von Charlotte von Feyerabend

4 Sterne
- Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete von Lukas Maisel 
- Wolkenschiffe tragen dich von Patricia Koelle (Glückshafen 2) 
- Verhängnisvoller Champagner von Tom Hillenbrand (Xavier Kieffer 8) 

5 Sterne
- Wohin die Wünsche fliessen von Patricia Koelle (Glückshafen 3) 



Somit bin ich nun nach mit Rezensionen schreiben, ich habe auch noch einige zu den Dezember-Bücher geschrieben und die Rezensionen in den entsprechenden Lesemonaten verlinkt. Etwas, was ich sonst im Dezember tue, brauchte in der letzen Januarwoche auch noch viel Zeit: die Frühlingsvorschauen durchackern. Ich sag euch, meine Neuerscheinungslisten werden im 2026 schon ab Februar lang! 

Dafür fehlte mir dann die Zeit, um weitere Bücher zu lesen. Deshalb stehen noch immer Rezi-Exemplare auf meiner Leseliste. Bis Ende Februar werde ich auf jeden Fall durch sein damit und dann kann ich ab März erst mal keine Bücher mit über 400 Seiten mehr sehen. Denn fast alle, die warten, sind dick: 415, 432, 480, 496, 560, 576 und zweimal 378 Seiten. Im Januar waren auch schon drei ü400-seitige, eins davon hatte knapp 500 Seiten, dabei. 

Inhaltlich war ich sehr zufrieden, bis eben auf "Liebesrausch", mit dem kam ich beim Lesen dann leider auch nicht so voran. Teil 2 und 3 der "Glückshafen"-Reihe waren perfekt, um sich gedanklich dem Winter zu entziehen, die beiden Krimis waren spannend. Von "Wie ein Mann nichts tat und so die Welt rettete" hab ich letztes Jahr an der LBM gehört und war neugierig drauf, weshalb ich es in der Onleihe ausgeliehen hatte. Es ging quasi darum, dass einer den Alarmknopf nicht drückte und so wahrscheinlich den dritten Weltkrieg verhinderte, war interessant.

Jetzt muss ich aber erst mal den Kopf lüften und werde dies mit dem neuesten Cherringham-Band tun und danach zu "Das Wintermärchen von Kerry" greifen, bevor es dann mit den jeweils zweiten Bänden der "Montmartre"- und der "Lindt & Sprüngli"-Reihe weitergeht. 

Wie habt ihr den Januar erlebt?





Mittwoch, 28. Januar 2026

Krimi: Verhängnisvoller Champagner von Tom Hillenbrand (Xavier Kieffer 8)

Klappentext: 
Seine Lehre hat der Luxemburger Koch Xavier Kieffer einst in der Champagne absolviert. Als er dort einen alten Freund besucht, der inzwischen ein Champagnerhaus leitet, wird er Zeuge eines schrecklichen Unfalls. Oder war es Mord' Kieffer beginnt zu ermitteln und muss feststellen, dass sich hinter den luxuriösen Fassaden der großen Champagnerhäuser allerlei Geheimnisse verbergen – und dass nicht alles, was perlt und moussiert, auch tatsächlich den Namen Champagner verdient. Während seiner Recherchen in Paris, Reims und Luxemburg lernt der Koch, dass manchen jedes Mittel Recht ist, um im globalen Milliardengeschäft mit Schaumwein mitzumischen.



Als Xavier im Lager seines Restaurants einige spezielle Kisten Champagner entdeckt, erinnert er sich an früher, an seine Ausbildungszeit in der Champagne. Kurz darauf sieht er einen von seiner damaligen Clique, Luc Reiser, in Paris an einem Gabin-Event. Sie verabreden, dass Xavier Luc bald mal besuchen kommen wird. Als dies dann geschieht, findet Xavier Luc schwer verletzt auf, Luc verstirbt noch vor Ort. Spätestens einige Tage später, als Xavier in Luxemburg unerwarteten Besuch erhält, ist ihm klar, dass es sich um einen gezielten Mordanschlag auf Luc gehandelt haben muss. 

Während in Rückblicken immer wieder Details von früher erzählt werden, von Boudier, Xaviers Chef und seinen damaligen Kollegen, darunter Paul, der exzentrische Argentinier Leonardo, Yves Colrier, neben Luc Reiser der zweite Champagnerprinz in der Gruppe, und Fabienne, die erst mit Xavier anbandelte, dann mit anderen und nun mit Luc verheiratet ist, ermittelt in der Gegenwart Xavier auf Bitte von Fabienne auf eigene Faust. Er informiert sich über das Champagnergeschäft und stösst dabei auf viele legale und illegale Mauscheleien.

Zum Glück mag ich keinen Champagner und auch keinen Sekt, sonst wäre mir die Lust darauf wohl tatsächlich vergangen. Verschnittenes Blubberwasser - ein Millionengeschäft. Xavier kommt dem allen auf die Spur und ermittelt am Ende auch die Täterschaft.

Dieser achte Band ist wie bereits der siebte Fall wieder echt gut geschrieben. Es macht wieder richtig Spass, die Reihe zu verfolgen, besonders nachdem ich nach der Lektüre von Band 5 und 6 eigentlich keine Lust mehr dazu hatte. Xavier raucht noch immer viel, aber auch das ist längst nicht mehr so schlimm wie den vergangenen Bänden. 

Neben der Champagner-Mord-Geschichte geht es nebenbei auch um einen Vorfahren von Xavier, um den sich Legenden ranken, das war nett zu lesen. 

In "Verhängnisvoller Champagner" trifft die Leserschaft auf altbekannte Figuren wie der Finne Pekka, Xaviers Freundin Valérie und der ganze "Deux Eglises"-Staff, der dieses Mal sehr oft auf Xavier verzichten muss und natürlich auch noch kurz seine Polizei-Bekanntschaften. 

Ein Fall mit hohem Spannungsbogen und interessanten Details zur Champagner-Herstellung. Mir gefielen auch die Rückblicke in die 80er-Jahre, so lernte man Xavier gleich noch ein bisschen besser kennen. Wie immer kommt auch das Lokalkolorit nicht zu kurz.

Fazit: Ein gelungener achter Band, der mit viel Spannung und Hintergrundwissen zur Champagner-Herstellung auftrumpft. 
4 Sterne.



Reihenfolge:
Band 1: Teufelsfrucht
Band 2: Rotes Gold
Band 3: Letzte Ernte
Band 7: Goldenes Gift 

Dienstag, 6. Januar 2026

2025 Jahresrückblick - Meine Highlights und Flops 2025


2025 - Erinnerungen, die von 2025 bleiben werden, sind ganz klar die ESC-Woche im Mai, meine Besuche an der LBM und FBM, dort die vielen Begegnungen an den Buchmessen, aber auch private Treffen mit Freundinnen und Freunden, ebenso das erste Jahrgängertreffen nach zehn Jahren und vielleicht auch noch der krasse Locationwechsel in meinen Sommerferien: nach zwei Wochen Meereshöhe, also 4m über Meer ging es für einige Tage in die Berge, ich war zweimal bis auf 3883m. Leider nur allzu gut zu sehen: der grosse Schwund der Gletscher in den letzten fünf Jahren. Schwund ist ein gutes Stichwort, denn mein Lesejahr 2025 fühlt sich etwa vergleichbar an.

2025 schrieb ich 107 Blogbeiträge, davon 52 Rezensionen, so wenig wie noch nie. Das ist kein Wunder, da ich auch sehr viel weniger gelesen habe als jemals zuvor. Ich hatte nur 97 Bücher in der Hand, normalerweise sind es um die 150 Bücher. Abgebrochen hab ich 4 Bücher, das ist die gleiche Anzahl wie 2024. Mit fünf Sternen bewertet hab ich 18 Bücher.


17 Länder hab ich literarisch besucht - nur zwei weniger als 2024 und zwei mehr als 2023. Dieses Jahr hielt ich mich am häufigsten in Deutschland auf, 28x, zum ersten Mal, seit ich die Länder zähle. Platz 2 war mit 21 Besuchen England/Schottland und Frankreich kam dieses Mal auf Platz 3 mit nur 13 Besuchen. Platz 4 belegt mit 8 Besuchen Italien. Neu dazu kamen Besuche in Polen und Brasilien. Brasilien liess ich einige Jahre aus, in Polen war ich glaub noch nie (oder nur auf "Durchreise"). Ausgelassen hab ich 2025 aber Irland, Island, Kanada, Griechenland, Spanien, Portugal, Schweden und Österreich.

Meine Krimi-Highlights
waren die Serienfortsetzungen von Kommissar Dupin, Luc Verlain, Lost in Fuseta, Commisaire Campanard.

Meine Romane-Highlights:
- Die kleine Villa in Italien von Julie Caplin
- Und dann noch die Liebe von Alexander Oetker
- Liaisons von Céline Robert

Meine Historische-Romane-Higlights:
- Zwei Familien, eine Leidenschaft von Lisa Graf (Lindt & Sprüngli 1)

Mein Weihnachtsroman-Highlight:
(hab nur zwei davon gelesen, zum Glück war der erste gleich ein Volltreffer, da der Christbaummarkt-Schauplatz einzigartig war und die Geschichte auch sehr schön.)
- Lichterzauber in New York von Mary Kay Andrews

Und wenn ihr nun denkt, da fehlen doch noch ein, zwei Titel, von denen ich im Laufe des Jahres geschwärmt habe - ja, ihr habt ja Recht! Ihr müsst euch noch gedulden, denn meine Jahreshighlights nenne ich euch ganz am Schluss :-) 

Vielleicht findet ihr sie hier auf meiner 5-Sterne-Bücher Übersicht:


Meine Lieblingsserien bzw. neue Reihen im 2025:
Erstaunlicherweise kam keine neue Reihe dazu, die ich als neue Lieblingsserie nennen könnte, doch... 

Reihen abgeschlossen, AutorInnen "fertig" gelesen:
...dafür bin ich mit v.a. mit Krimireihen wie Bunburry, Cherringham, Kommissar Pierre Durand, Tereza Berger, Pellegrini, Capitaine Roger Blanc und anderen up to date.

AutorInnen-Neuentdeckungen:
Lisa Graf und Melissa Müller

Schönster Buchtitel 2025: 

Schönstes Buchcover 2025:
- Mister Welcome von Claire Parker
- Die Künstlerin von Rom von Pia Rosenberger
- Winterlicht am Meer von Tanja Janz


Ein Buch (oder auch zwei), das mir trotz "nur" guten vier Sternen in Erinnerung bleiben wird:
- Bittersüsse Träume von Silvia Cinelli (Die Geschichte der Familie Campari)

Ein Buch, mit "ungenügender" Sternebewertung - also alles unter 4 Sternen - das mir von 2025 in Erinnerung bleiben wird:
Keins in diesem Jahr. 

Die Flops im 2025:
- Eine ganze Welt von Goldie Goldbaum 

Erste gekaufte Bücher 2025:
- Der Unendlichkeit so nah von Theresa Kern
- Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford (Season Sisters 1)
- Herbstschatten von Anna Helford (Season Sisters 3) 

Letzte gekaufte Bücher 2025:
- Forever, Interrupted von Taylor Jenkins Reid
- Im Warten sind wir wundervoll von Charlotte Inden

Buchige Veranstaltungen 2025:
LBM, FBM, Lesungen (ausserhalb der Buchmessen) von Julia Engelmann, Lisa Graf und Alexander Oetker.

Und am Ende noch DAS bzw. DIE (denn es sind zwei) Highlights des Jahres:
- In uns der Ozean von Theresia Graw
- Herzlauschen von Nicole und Uli Swidler





Das war mein literarisches Jahr 2025 - wie war euer Lesejahr 2025?

Nachtrag: 
Ganz vergessen: ich war 2025 ja noch im Bloggerteam des Homer-Literaturpreises für historische Romane. Die Zeit von Sommer bis Herbst ist für mich aber sonst schon anspruchsvoll mit dem Start des neuen Schuljahres und die Zeit knapp, deshalb werde ich im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein. Mein Patenbuch "Mord im Stadtpalais" von Beate Maly ging zwar leer aus, der Autorin wurde aber für ein anderes Buch (Mord im böhmischen Prater") der bronzene Homer überreicht. Wer die Gerichte im Buch nachbacken möchte, findet die Rezepte für Powidltascherl und Bratapfel in diesem Blogpost.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

Lesemonat und Monatsrückblick Dezember 2025


Und schon ist der Dezember und somit auch das Jahr 2025 vorbei. Der Dezember ging brutal schnell vorüber, vor allem die letzten elf Tage sind nur so verflogen.

Zweimal war ich im Dezember auf je einem Christchindlimärt, das eine Mal traditionell "alle Jahre wieder" mit meinen Freundinnen, das andere mit meiner Tochter. Doch mittlerweile gefallen sie mir nicht mehr, das sind nur noch Fress- und Trinkmärkte und haben gar nichts mehr Schönes zu bieten. Die Stadt war im Dezember wie immer überfüllt, so dass auch die normalen (Lebensmittel-) Einkäufe mühsam wurden, weil die Touris und Shoppinggeher "schnäggläd" (aka sich so langsam wie Schnecken fortbewegen) und im Wege herum stehen. Auch zwischen den Jahren vermeide ich es normalerweise in die Läden zu gehen. Dieses Jahr musste es aber sein, da ich einige Male kalte Füsse hatte und dringend noch warme Schuhe brauchte - hätte ich letzten Winter schon gebraucht, war dann aber zu spät dran und jetzt wars höchste Zeit, bevor die Kältewelle (und vielleicht irgendwann mal noch die Schneewelle) kommt.  

Der Schnee lässt wohl noch auf sich warten und während es im November erstaunlicherweise wenig Nebel hatte, war der Dezember grösstenteils grau in grau, wir waren praktisch immer unter dem Nebel. Ein Grund, wieso wir zwischen den Feiertagen Ausflüge auf zwei Berge unternahmen, um mal wieder Sonne und blauen Himmel zu sehen. Eindrücklich wars besonders auf dem Säntis, der Blick auf die vielen, vielen Berggipfel nah und fern, auf den Fotos sieht man das nicht so gut wie live, eindrücklich. Auch der Blick aufs Nebelmeer hatte was. Auch wenn "im Nebel" der Blick auf Bäume voller "Riifä" (keine Ahnung, wie diese Bezeichnung, wenn die Bäume weiss sind, weil der Tau gefriert, auf Hochdeutsch lautet) sehr mystisch aussieht, über dem Nebel ist es einfach schöner als unter oder im Nebel. 

Neben dem obligaten Freundinnen-Christchindlimärt-Treffen hab ich mich auch mit anderen Freundinnen und Verwandten getroffen, und gestern bin ich spontan noch in eine ehemalige Tanzlehrerin-Kollegin reingelaufen. Wir haben uns jahrelang nicht gesehen und gingen spontan auf einen Kaffi. 

Gelesen hab ich meinem 2025-Lesejahr entsprechend wenig. Die Feiertage lagen dieses Jahr blöd, so dass ich in den letzten Tagen auch nicht zum Lesen kam und auch nicht, wie sonst üblich, mich durch die Verlagsvorschauen arbeitete. Immerhin war meine Bücherauswahl im Dezember gut bis sehr gut und es war nur ein Titel dabei, der mich nicht überzeugte. 

Im Dezember habe ich folgende 7 Bücher gelesen: 

3 Sterne
- Ja, nein, vielleicht von Doris Knecht 


4 Sterne 
- Jetzt gerade ist alles gut von Stephan Schäfer 
- Tödliche Ernte von Helena Marchmont (Bunburry 19) 
- Mademoiselle Coco und der Duft des Mörders von Michelle Marly (Mademoiselle Coco ermittelt 2) 



5 Sterne
- Zwei Familien, eine Leidenschaft von Lisa Graf (Lindt & Sprüngli Saga 1) 
- Lichterzauber in New York von Mary Kay Andrews 


Mit den Rezensionen hänge ich noch "hinädrii", auch hab ich noch nicht alle Rezi-Exemplare gelesen und habe schon das erste Januar-Rezi-Ex hier... Eigentlich hatte ich vor, bis Ende Jahr alles geschafft zu haben, aber es sollte nicht sein. Ende Januar, hoffentlich. 


Mit diesem Gipfelfoto (vom Säntis aus ein Blick in meine Heimat) wünsche ich euch nun einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge es besser werden als das jetzige.



Dienstag, 16. Dezember 2025

Weihnachten: Lichterzauber in New York von Mary Kay Andrews

Klappentext:
Kerry's Familie besitzt eine Weihnachtsbaumfarm in North Carolina, doch als sich ihre Eltern scheiden lassen, wird die Familie früh auseinandergerissen. Durch einen Krankheitsfall ist Kerry dieses Weihnachten gezwungen, mit ihrem Bruder, der ihr inzwischen fremd geworden ist, Tannenbäume in New York zu verkaufen. In der Nachbarschaft findet Kerry schnell Anschluss, vor allem mit dem netten älteren Heinz, mit dem alleinerziehenden Patrick und dessen Sohn Austin schließt sie rasch Freundschaft. Nur mit ihrem Bruder gibt es immer wieder Spannungen. Während sich ihre Gefühle zwischen ihr und Patrick intensivieren, wachsen auch die Sorgen um den diesjährigen Verkauf, der durch eine direkte Konkurrenz leider nicht gut anläuft. Als dann auch noch Heinz kurz vor Weihnachten plötzlich verschwindet, sind alle in heller Aufregung. Können sie die Dinge noch zum Guten wenden und ein besinnliches Fest feiern?


Die Adventszeit in New York kann man mit "Lichterzauber in New York" von Mary Kay Andrews ganz  nahe miterleben. Ihre 34jährige Protagonistin Kerry soll aufgrund eines Spitalaufenthalts des Vaters ihren fünf Jahre älteren Bruder dabei unterstützen, Christbäume in New York zu verkaufen. Schon als Kind war Kerry dabei, als die ganze Familie im kleinen Wohnwagen wohnte und auf "ihrem" Platz ihre Tannenbäume von der eigenen Farm in North Carolina verkaufte. 

Schon ewig war Kerry nicht mehr dabei, auch "Spammy", dem kleinen Wohnwagen sieht man das Alter an. Doch in der New Yorker Nachbarschaft wartet man bereits auf die Familie, man kennt und hilft sich. Nur Murphy ist mies drauf, er beschwert sich immer wieder, dass der Verkauf der Bäume nicht so gut wie sonst läuft, aber goutiert die kreativen Bemühungen von Kerry, die zusätzlich Kränze gestaltet und weitere tolle Ideen umsetzt, gar nicht. Dabei kurbelt sie das Geschäft damit an. Dies sind nicht die einzig schlechten News, denn auch andere Baumverkäufer wollen an ihrem Platz verkaufen. 

Zum Glück ist da der kleine Austin und der alte Heinz, mit denen Kerry zusammen zeichnet und Spass hat. Auch Patrick, der Vater von Austin, ist ein Highlight in dieser Zeit. Doch Kerry sollte an Weihnachten ja wieder zurück. Nur zurück wohin? Auch ein neuer Job wäre wichtig für sie. 

Diese Geschichte über Freundschaft und sich-umeinander-sorgen ist sehr schön erzählt und hat genau die richtigen weihnachtlichen Vibes. Den eigenen Christbaum will man nach der Lektüre am liebsten bei Kerry und Murphy kaufen - was natürlich nicht möglich ist. Man hofft aber, den Baum bei Menschen wie Kerry kaufen zu können und nicht einen Stand wie den von den Brody-Brüdern erwischt.

Die Atmosphäre nimmt einen von Anfang an mit. Tolle Charaktere und der gewohnte mitreissende Schreibstil von Mary Kay Andrews inklusive dem kleinen Geheimnis um Heinz machen diesen Weihnachtsroman zu einer perfekten Lektüre in der Adventszeit. 

Fazit: Weihnachtliche Stimmung und gemütliche Lesestunden sind mit dieser schönen Geschichte rund um den Christbaumverkauf garantiert. 
5 Sterne.




Donnerstag, 27. November 2025

Top Ten Thursday 27.11.25 - Zehn liebste Einzelbände aus den letzten zwei Jahren

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. Das es in meinem Layout mit 12 Bildern aber besser aussieht als mit zehn, gibt es bei mir jeweils eine "Top Twelve".



Zehn liebste Einzelbände aus den letzten zwei Jahren 

Zuerst: leider kam ich noch nicht dazu, auf Blogtour der letzten TTT-Frage zu gehen und auch nicht, auf die Kommentare unter meinem Beitrag zu antworten. Ich hole das in den nächsten Tagen noch nach.

Zur heutigen Frage: 
Das war gar nicht so leicht! 
Mein bisheriges Highlight im Jahr 2025 ist "In uns der Ozean", alles weitere zum Jahr 2025 werde ich dann im Jahresrückblick Ende Dezember erzählen. Deshalb habe ich auch entgegen der Fragestellung auch Bücher aus dem Jahr 2023 ausgewählt - vor allem aber, weil ich in diesem und letzten Jahr viele Reihentitel gelesen hatte und die Liste sonst nicht vollbekommen hätte. Es wäre sonst nicht die "liebsten" Einzelbände geworden, einen Tod musste ich also sterben. Hier aber nun meine Bestenliste von 2023, 2024 und 2025 (Stand Ende Oktober): 





Zu den Rezensionen:
- Die Bibliothek der Hoffnung von Kate Thompson
- Ich bin Frida von Caroline Bernard
- In uns der Ozean von Theresia Graw
- Das Glück im Sternbild Zebra von Antoine Laurain
- Fishergirl's Luck von Sharon Gosling
- Book Lovers von Emily Henry
- Tee auf Windsor Castle von Claire Parker
- Auf den Spuren der Königin von Clare Marchant
- Die Kinder von Beauvallon von Bettina Storks
- Die Kinder des Don Arrigo von Ivan Sciapeconi
- Am Horizont wartet die Sonne von Meike Werkmeister
- Das Wunder jenes Sommers von Sarah Steele