Sonntag, 28. April 2019

Sommer in Villefranche von Birgit Hasselbusch

Klappentext:
Insa Nicolaisen befindet sich gerade in einer Phase im Leben, in der man sich für a) Durchhalten oder b) die Flucht nach vorn entscheiden kann. Insa entscheidet sich für Variante b) und flüchtet kurzerhand dorthin, wo das Meer blauer leuchtet als irgendwo sonst: an die Côte d’Azur. Der Neustart gestaltet sich jedoch wesentlich turbulenter als gedacht – und wird auch zur Reise in die Vergangenheit: Hier hat Insa einst die glücklichste Zeit ihres Lebens mit Mathieu verbracht. Und hier wartet seit 16 Jahren ein Brief auf sie, der ihre Welt komplett aus den Angeln hebt.




Das frische Cover macht Lust auf Meer, Frankreich und Baguette. All das bekommt man in der unterhaltenden Geschichte über Insa und ihr neues Leben in Villefranche. 

Sie soll für den frisch getrennten Daniel Richez die Villa vermieten und quasi als Gastgeber fungieren. Wohnen kann sie daneben im kleinen Gästehaus. Doch als Insa ankommt ist die Villa nicht leer. Véro, die Noch-Ehefrau, will ihr Haus in Villefranche nicht verlassen, will nicht abgeschoben werden ins Hinterland in ihr zweites Haus. Schroff verdächtigt sie Insa das Flittchen zu sein, mit dem ihr Mann sie betrügt. 

Insa und Véro haben keinen guten Start, doch bald bessert sich ihr Verhältnis und sie verbrüdern sich gegen Monsieur Richez. Véro belebt ihre alte Event-Firma, Insa wird angestellt. Eine Hochzeit zu organisieren ist ihr erster Auftrag, die Trauzeugin eine furchtbar hochnäsige Schnepfe, die alle paar Minuten wieder etwas anderes will.  

Soweit die Rahmenhandlung, doch es geht noch um so viel mehr: Insas Schwester Jana ist unglücklich, fühlt sich von ihrem Mann alleingelassen zuhause mit ihrem Kleinkind. Unerwartet taucht sie in Nizza bei Insa und Véro auf. Letztere scheint ein Geheimnis zu haben und für Insa ist nicht klar, wer rechtlich gesehen in der Villa wohnen darf. Insa selbst denkt fast ununterbrochen an Mathieu, ihre grosse Liebe, die sie vor 16 Jahren verlassen hat. Noch ist sie nicht so weit ihn zu suchen, doch nahezu alles vor Ort erinnert an ihn. 

Mit viel Witz erzählt die Autorin Birgit Hasselbusch von Insas aufregendem Sommer in Villefranche. Sofort ist man in der packenden Geschichte drinnen, und bald schon würde man am liebsten alles stehen und liegen lassen und sich zu den drei Frauen dazu gesellen und gemeinsam mit ihnen alles Mögliche aushecken. 

"Sommer in Villefranche" ist eins jener Bücher, die man bedauert bereits gelesen zu haben - ungelesen hätte man das Lesevergnügen noch vor sich. 

Fazit: Herrlich amüsant erzählte Sommerunterhaltung - perfekt zum Abschalten und sich bei einem Glas Rosé über die Erlebnisse von Insa, Véro und Jana zu freuen. 
5 Punkte.

Vielen Dank an den dtv Verlag!

Kommentare:

  1. Liebe Anya,

    solche Bücher gefallen mir sehr, wenn man sich für bestimmte Varianten entscheiden kann.
    Danke fürs Vorstellen, es ist sicherlich eine richtig schöne Urlaubslektüre.

    Liebe Grüße
    Barbara

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    1. Hallo Barbara
      oder auch schön, wenn man nicht in den Urlaub kann, so als Ersatz :-)
      Liebe Grüsse
      Anya

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