Mittwoch, 10. April 2019

Krimi: Tote kriegen keinen Sonnenbrand von Hilke Sellnick

Klappentext:
Wenn es nach ihrer Großmutter ginge, wäre die Pianistin Henriette von Kerchenstein längst standesgemäß verheiratet. Jedes Jahr lädt die alte Dame zu ihrem Geburtstag alle infrage kommenden Junggesellen ein, um ihre geliebte Enkelin Henni endlich zu verkuppeln. Doch diesmal ist auch ein Gesangslehrer zu Gast, der Henni ein weitaus attraktiveres Angebot macht: eine Woche lang in der malerisch gelegenen Villa Mandrini in der Toskana seinen Gesangskurs zu begleiten. Sie ahnt nicht, dass die toskanische Idylle durch ein Verbrechen getrübt werden wird — das nur sie, die an Intuition und Fantasie schwer zu übertreffende Henni, aufklären kann! 



Der Krimi hörte sich gut an, ich mag Bücher, die  in Italien spielen, die mit klassischer Musik zu tun haben und Krimis auch. Eigentlich eine perfekte Kombination. Dachte ich.

Ich habe etwa drei Anläufe gebraucht, um darin länger zu lesen. Es war soviel los am Anfang des angeblichen Krimis, so viele Namen, so viele Details und ich hatte keine Ahnung was davon später im Buch überhaupt wichtig sein wird. Ich dachte, es wird besser, wenn ich mich eingelesen habe. Doch nein, es sollte nicht sein. Heute schaffte ich es endlich über die ersten paar Seiten hinaus zu lesen und bin nun bei 29% (auf dem Kindle). Mit Mühe und Not. Ich habe abgebrochen, die Lektüre macht aus folgenden Gründen einfach keinen Spass:

Mich erdrückt die Masse an Informationen (wer, wie, wo, was) und trotzdem ist die Geschichte gleichzeitig total langweilig. Kommt hinzu, dass alles zu gewollt und überspitzt witzig formuliert wird. Aus der eigentlich perfekten Kombination wurde während dem Lesen eine schlechte Kombination. Leider. 

Ich breche nur selten Bücher ab, besonders nicht wenn es Rezensionsexemplare sind; aber bei diesem quälte ich mich nur noch durch die Seiten und nach einem Drittel kann ich glaub wirklich sagen, dass es keinen Wert mehr hat, denn der Schreibstil wird sich nicht mehr ändern. 

Fazit: Abgebrochen. 


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