Dienstag, 2. April 2019

Krimi: Tante Poldi und der schöne Antonio von Mario Giordano (Tante Poldi 3)

Klappentext:
Poldis Leben bleibt turbulent. Ihr Mann John lebt nun schon seit drei Monaten in der Via Baronessa, weil er seinen Bruder James sucht, der vor Monaten mit einem Koffer voll Geld nach Europa aufgebrochen und seitdem verschwunden ist. Sein letztes Lebenszeichen war eine Postkarte aus Palermo mit der Bitte, ihm mehr Geld zu schicken. Als Poldi James schließlich aufspürt, ist der Afrikaner leider bereits mausetot und auch nicht mehr ganz vollständig. Und die Spur führt zum schönen Antonio. Klar, dass die Poldi wieder mal für Gerechtigkeit sorgen muss!




Einmal quer durch Sizilien - so ungefähr läuft der dritte Teil der "Tante Poldi"-Serie ab. Auf der Suche nach dem schönen Antonio. Doch wo ist er bloss? Oder besser gefragt, wer ist Antonio? Denn wer Italien kennt, weiss, es gibt nicht nur einen Antonio - das macht den Cosy-Krimi interessant.

Doch eigentlich geht es um die Suche nach James, den Bruder von Poldis Noch-Ehemann John aus Tansania, und seinem Koffer. Wir erfahren dabei von Poldis Vergangenheit, die trotzdem immer noch etwas verworren ist. Dass sie mit allen möglichen Berühmtheiten auf du und du ist, ist manchmal fast zu viel des Guten. Aber Übertreiben, das kann die Poldi halt gut und Dezenz ist ja bekanntlich Schwäche.

"Tante Poldi und der schöne Antonio" ist ein witziger und rasanter Reiseführer durch Sizilien mit viel schrägem Action-Anteil. Diesmal kommt man rum und bleibt nicht nur in Acireale und Umgebung. Der Neffe kommt in den Genuss Poldis Chauffeur zu sein, was ihn von seinem zu schreibenden Roman ablenkt. Zum Glück ;-) 

Die Erzählweise von Mario Giordano, wie auch die einerseits bodenständige und andererseits schwülstige Sprache muss man mögen und ist sicherlich nicht jedermanns Sache. Doch trotz vielen Übertreibungen verfällt man der Poldi doch immer wieder und kann ihr nicht böse sein. 

Fazit: Ein turbulenter Fall für unsere exzentrische Tante Poldi.
4 Punkte. 

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