Donnerstag, 6. März 2025

Top Ten Thursday 06.03.25 - Zehn Bücher mit einem Ü im Titel

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. 



Zeige zehn Bücher mit einem Ü im Titel

Auch das Ü war omnipräsent vorhanden. Viel Glück, mehr als fünf Küsse, und und und. Entschieden habe ich mich für Flüstern, grün, Blüten, Küche, Glühwürmchen (gleich zwei ü's!), Grashüpfer, Düne, Füchse, Frühling, Rückkehr, und auch je einmal die Küsse und das Glück. Bei dem gibts sogar Züge dazu :-)





- Das Geheimnis der Grashüpfer von Patricia Koelle
- Das Glück in vollen Zügen von Lisa Kirsch
- Das Flüstern der Wände von Rebecca Michéle
- Die Frau im grünen Kleid von Stephanie Cowell
- Die Zeit der Glühwürmchen von Patricia Koelle
- Der Dünensommer von Sylvia Lott
- Die Füchse von Hampstead Heath von Ben Aaronovitch
- Frühling in Paris von Fiona Blum
- Küsse im Aprikosenhain von Persephone Haasis
- Rückkehr nach Mandalay von Juliet Hall 

Samstag, 1. März 2025

Neuerscheinungen und Monatsvorschau März


Wie immer wird im März die Neuerscheinungsliste wieder länger als in den Wintermonaten. Auf meine Liste haben es 18 Titel geschafft, wobei eins noch zum Februar gehört (Lacroix, den hab ich verpasst, da Kampa mit den Neuerscheinungen oft nicht parat ist Ende Jahr, wenn ich meine Listen vorbereite). 

Bereits Mitte Woche eingezogen ist "Der Duft von Kuchen und Meer" von Anne Barns inklusive Guatzli (=Kekse) zum Probieren - die waren lecker, könnte ich nachbacken, die Rezepte stehen im Buch. Wie die aussehen seht ihr am Ende dieser Vorschau.

Ausserdem kam noch "Stumme Zypressen" von Paolo Riva und "Im Wind der Freiheit" von Tanja Kinkel und heute am ET "Sommer auf Sizilianisch" von Pia Casell wie auch der erste Band der neuen "Elbnächte"-Reihe bei mir an.






 

Wahrscheinlich wärs schneller, wenn ich die Titel aufliste, die ich nicht auf meiner "will ich bald mal lesen"-Leseliste habe: der erste Band der Trümmerschule "Zeit der Hoffnung", der zweite Band der "Schwester Holiday"-Reihe "Gereinigtes Wasser", "Nordseefunkeln", "Mord in den Chianti-Hügeln" und "Dünenküsse". Zu denen greif ich je nach Lust, Laune und Gelegenheit. 

"Die Sternenforscherin" will ich auch nicht grad sofort lesen, darf aber bei mir einziehen. Ebenso "Grünes Gold" und "Der Gesang der Seeschwalben".

Bald lesen möchte ich den Rest :-) Besonders freue ich mich auf den neuen Koelle-Roman, auf den neuen "Commissario Luca"- und "Commissaire Campanard"-Band und auf den schottischen Buchladen - leider der letzte Teil der "Isle of Mull"-Reihe. Mit "Commissario Luca - Stumme Zypressen" werde ich in den März starten. 

Interessant wird "Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken" von Sarah Lorenz. Ein Buch über Mascha Kalenko, deren Grab auf einem Friedhof in meiner Nähe ist und das ich schon besucht habe. Die Autorin wird auf der LBM sein, ebenso auf dem Bloggertreffen des Verlages. Auf die LBM freu ich mich sehr, da ich nicht weiss, wann ich wieder hinreisen kann, nächstes Jahr sicher nicht. 

Vom SuB möchte ich im März eigentlich auch noch einige Bücher lesen. Mal schauen, was ich im kommenden Monat alles gelesen bekomme. Ausser der LBM steht nichts Besonderes an in diesem Monat, vielleicht schaffe ich es mal wieder an die Fasnacht nach Basel, die erst am 10. März beginnt, aber wohl eher nicht und wenn, dann sehr spontan. Ich würde mich ja schon sehr zufrieden zeigen, wenn es nicht so viel regnen würde wie in den letzten zwei Monaten, wo es praktisch immer grau und nass war - ich mag Januare und Februare nicht, weshalb ich froh bin, dass nun März ist. Und die Wetteraussichten stimmen optimistisch: ab Dienstag bis Sonntag soll eitler Sonnenschein herrschen. Bin noch ein bisschen skeptisch, aber schön wärs ja schon. Wo ich die Sonnenbrille über den Winter versorgt habe, hab ich gestern Abend noch herausgefunden!

Was habt ihr so für den März geplant?





Freitag, 28. Februar 2025

Mein Lesemonat und Monatsrückblick Februar 2025


Der Februar war für mich ein sehr emotionaler Monat, da ja am letzten Januartag noch eine sehr überraschende Beerdigung anstand, die mich den ganzen Monat über beschäftigte. In der ersten Februarwoche besuchte ich in Basel das jüdische Museum, das ich eigentlich schon seit über zwei Jahren besichtigen wollte. Den Besuch hab ich mit einem Mittagessen mit einer Freundin und einem Kaffi mit einer andern Freundin verbunden. Jedes Mal, wenn wir uns sehen, ist es, als ob wir uns erst kürzlich gesehen haben, obwohl das letzte Treffen mit beiden fast genau ein Jahr zurück lag. Doch da wir uns schon ewig kennen - mit der einen war ich nach der Schule gemeinsam ein Jahr im Welschä (ein Haushaltlehrjahr in der französischsprachigen Schweiz, wie das damals üblich war); mit der andern ging ich zur Schule - heisst ewig also seit mindestens 40 Jahren und da wir in all den Jahren viel miteinander erlebt haben, sind wir uns sehr vertraut. Es schien endlich mal die Sonne und der Himmel war blau. Richtig schön - im Gegensatz zur restlichen Woche, da war es bei uns in Zürich so grau, dass man Nachmittags um 14:00 Uhr schon das Gefühl hatte, es wäre gleich Feierabend und 18:00 Uhr. Ende Woche blieb noch Zeit für einen Kaffi mit einer anderen Freundin. Normalerweise sehen wir uns einmal im Monat, aber im Januar hat es nicht sollen sein, umso schöner hat es im Februar noch geklappt. 

Dann standen die Sportferien an, die gänzlich anders als geplant verliefen, da mein Mann die eine Woche sehr spontan frei machte und Termine abmachte, bei denen ich dabei sein musste. An einem Abend aber war ich auswärts Abendessen mit einer (sowas wie "Stief"-) Cousine und an einem Tag klinkte ich mich aus und besuchte mit dem Gotti meiner Tochter ein Solebad, eigentlich ist das fast schon Tradition bei uns in den Sportferien. In der darauffolgenden Woche, in der nur noch ich und die Tochter frei hatten, lief einiges schief und so waren diese beiden Wochen anstrengend anstatt erholsam.

In dieser, der letzten, Februarwoche begann der Alltag wieder. Eine lange Arbeitssitzung stand an, aber auch ein verschobenes Kaffi-Treffen mit einer ehemaligen Nachbarin hier in der Stadt, die aber aus dem selben Ort stammt wie ich und deren Vater der beste Freund meines im November verstorbenen Onkel war. (Ist ne lustige Bus-Kennenlern-Geschichte, als wir das vor 14 Jahren herausfanden, da ich sie früher nicht kannte weil sie jünger ist als ich.) Für den Blog konnte ich diese Woche viel erledigen, z.B. die Vorschauen bis Ende Jahr schon ein wenig vorbereiten. Da beginnt man nur kurz und sitzt dann doch mehrere Stunden dran, obwohl man eigentlich "nur schnell" die vom April von der Liste auf den Blog bringen wollte und vielleicht noch eine Rezension schreiben oder lesen. Letzteres hab ich nicht mehr geschafft, aber egal, wenns läuft, dann läufts.

Nicht so "gelaufen" ist das mit dem Lesen im Februar. Dabei hat er sehr gut begonnen. Vor allem in den ersten Februartagen hab ich viel gelesen, die zweite Woche auch noch, weil ich da öfters mit der Bahn unterwegs war. In der dritten Woche kam der Stillstand, da hab ich höchstens 50 Seiten gelesen - und das nicht, weil das Buch schlecht war, im Gegenteil. Diese Woche wars wieder ein bisschen besser, aber auch nicht so wie erhofft. Irgendwie war statt viel Ruhe und Zeit leider unerwartet viel Trubel im Februar.

So hab ich im Februar 8 Bücher gelesen. Sechseinhalb in den ersten zwei Wochen, eineinhalb diese Woche. Darunter einiges vom SuB, aber auch drei Neuerscheinungen. Sogar zwei Winterbücher hab ich noch geschafft. Leider blieb der Schnee aus, sonst wärs vielleicht noch eins mehr geworden. 

Nachdem der Januar sehr ausgewogen nur aus 4-Sterne-Bücher bestand, gab es nun das erste Jahreshighlight mit "Die kleine Villa in Italien". Korrekterweise müsste es "grosse Villa" heissen, da die weiss Gott nicht klein war. Das ist aber auch alles, was ich an dem Roman zu kritisieren habe :-)

Neben einem weiteren 5-Sterne-Buch waren leider auch Bücher dabei, die mich mit 2 Sternen gar nicht und mit 3.5 Sternen nicht vollends überzeugen konnten. 

2 Sterne
- Eine ganze Welt von Goldie Goldbloom 

3 Sterne
- Die Schwestern von Krakau von Bettina Storkserne

3.5 Sterne
- Der Winter zaubert Träume am Meer von Gabriella Engelmann (Lütteby 4) 



4 Sterne
- Achtsame Ermittlungen von Helena Marchmont (Bunburry 18) 

5 Sterne
- Die kleine Villa in Italien von Julie Caplin (Romantic Escapes 11) 
- Das zweite Glück im Vintage Shop von Libby Page 


Rezensionen hab ich leider nicht alle geschafft, dafür noch aus dem Januar die Rezensionen von Band 3 und 4 der "Die verlorenen Töchter"-Reihe. Den Bunburry-Band werd ich nicht rezensieren, die anderen beiden folgen in den nächsten Wochen. 

Wie oben erwähnt war "Die kleine Villa in Italien" ein Highlight. Die tolle sommerliche Atmosphäre hat mir gut getan und das Thema der Patchworkfamilie kam gerade zum richtigen Zeitpunkt, da das im Zusammenhang mit der Januar-Beerdigung bei mir grad ein emotionales Thema war. 

Der zweite Roman, der fünf Sterne bekam, war "Das zweite Glück im kleinen Vintage Shop". Ein besserer Titel wäre "Das gelbe Kleid" gewesen, denn um das ging es. Die Geschichte war toll und vor allem hat mir gefallen, dass sie nicht vorhersehbar war. Alle paar Seiten erwartet die Leserinnen eine Überraschung. Richtig, richtig gut.  

Die 3.5 Sterne-Bücher waren unterhaltend, aber da fehlte mir bei allen etwas. Der überraschend herauskommende Lütteby-Band hätte es nicht gebraucht für mich, beim "Sommerhimmel über dem Möwenhof" gab es Nebenstränge, die dem Roman nur mehr Seiten, aber inhaltlich nichts gebracht haben und "Traumküche in Cornwall" fand ich zwar sehr unterhaltend, aber irgendwie war mir die Geschichte zu abgekartet. "Die Schwestern von Krakau" musste ich ebenfalls hier einordnen, da mir nicht nur die Dialoge zu emotionslos waren, aber mehr erzähle ich euch in der Rezension. (EDIT: ich musste es leider doch bei 3 Sternen einordnen.)

Sehr enttäuschend war "Eine ganze Welt". Das Cover ist viel zu freundlich für den düster gehaltenen Inhalt, zu viele Themen verderben die Geschichte, ein Fass ohne Boden. In der Rezension hab ich viel gespoilert, damit ich meinen Frust über das Buch erklären konnte. 

Heute begonnen habe ich mit "Ein mysteriöser Gast", das nehme ich mit in den März, habe aktuell grosse Lust auf Krimis. Vom März bereits eingetroffen sind schon drei Titel, darunter der neue Roman von Anne Barns (sogar mit Guatzli!). Aber dazu mehr morgen in der März-Vorschau.

Wie war euer Februar?  



Winterzauber in der kleinen Traumküche in Cornwall von Jane Linfoot (Traumküche 3)

Klappentext:
Vier Jahre nach dem tragischen Verlust ihres Bruders beschließt Gwen, endlich mutig zu sein und in kleinen Schritten wieder zurück ins Leben zu finden. Und der Umzug ins Stargazey Cottage mit ihrer besten Freundin Ella, die sich nach ihrer zerbrochenen Ehe ebenfalls einen Neuanfang wünscht, scheint genau das richtige Mittel zu sein. Gemeinsam wollen die Freundinnen die engen Mauern ihres Cottages in das luxuriöse Refugium ihrer Träume verwandeln. Schon bald stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen Neuankömmlinge in St. Aidan sind. Auch ihr gutaussehender Nachbar Ollie scheint im malerischen Cornwall inneren Frieden zu suchen. Doch schon bald müssen alle drei feststellen, dass sie ein ganzes Dorf brauchen, um den Mut zu finden, die Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen.


St. Aidan bekommt Zuwachs. Diesmal ziehen Ella und Gwen nach Cornwall. Ella ist frisch getrennt und Gwen trauert um ihren Bruder, der wie früher ihre Mutter, in den Bergen verunglückt ist. Gwen und Ella haben sich als Mieter für das Stargazey Cottage beworben und den Zuschlag erhalten. Zuerst ist es mal befristet, die Miete ist tief, dafür sollen sie es renovieren. 

Vor Ort merken sie, dass das Cottage kleiner als gedacht ist und ihr Mut sinkt. War es ein Fehler hierher zu kommen? Doch dann greift ihnen der Meerjungfrauen-Club unter die Arme und bald ist zumindest Gwen motiviert, den Umbau zu starten. Ella arbeitet ausserhalb und so bleibt fast alles an Gwen hängen. 

Gwen kommt in Kontakt zu ihrem Nachbar Ollie, der ebenfalls sehr neu im Ort ist. Es fliegen Funken, bevor sie überhaupt merke, dass sie etwas Ähnliches durchmachen.

Eigentlich eine ganz nette Geschichte mit dem Plus, die Truppe von Protagonistinnen (=Meerjungfrauen-Club) aus früheren Büchern wieder zu erleben. 

Mich störte aber, dass Ella nicht wirklich fassbar war, selten da und ausserdem verwöhnt. Gwen geht irgendwann dagegen vor, aber mir hätte es gereicht, dass Ella einfach nicht vor Ort arbeitet, die Verwöhntheit-Schiene hätte man getrost streichen können. 

Fazit: Unterhaltend, weniger humorvoll als auch schon bei Jane Linfoot, dafür mit einem melancholischen Schleier versehen. 
3.5 Sterne.

Reihenfolge:
Band 2: Sommer in der kleinen Traumküche in Cornwall

Der Winter zaubert Träume am Meer von Gabriela Engelmann (Lütteby 4)

Klappentext:
Wenn Schnee die Dächer von Lüttebys Giebelhäuschen ziert, ähnelt der Küstenort an der Nordsee einem nostalgischen Adventskalender. Doch hinter den heimelig leuchtenden Fenstern wartet so manches Geheimnis darauf, gelüftet zu werden: Lina und Jonas sind frischverheiratet, doch Lina sorgt sich um die Verwirklichung ihres Kinderwunsches. Wird der Fluch, der auf allen Frauen der Familie Hansen lastet, auch sie ereilen? Wie soll Pastorin Sinje damit umgehen, dass die Tochter von Sven ihrem Glück im Weg steht? Und warum taucht die verloren geglaubte Liebe von Amelie plötzlich in ihrem französischen Café auf? Zu allem Übel zieht an Weihnachten ein gefährlicher Sturm auf und bedroht das zauberhafte Lütteby, so wie es die Sage einst prophezeit hat.


Eigentlich dachte ich vor zweieinhalb Jahren, Band 3 wäre der krönende Abschluss der Lütteby-Reihe. Doch nun ist im Herbst 2024 überraschend noch ein vierter Band erschienen, der soll nun endgültig final sein. 

In "Der Winter zaubert Träume am Meer" wird erzählt, wie es Lina und Sinje in der Zwischenzeit ergangen ist und es gibt endlich auch ein Happy End für Amelie - natürlich über Umwege. 

Jonas hat kaum Zeit für Lina, da er viel unterwegs ist. Wenn sie eine Familie gründen möchten, ist das nicht so ideal. Sinje hat sich getrennt, doch liebt ihren Sven immer noch. Amelie hat ein bisschen Heimweh und erhält plötzlich unerwarteten Besuch, doch auch sie fährt mit Herzklopfen in der Gegend herum. 

Während Band 3 sehr emotional war, ist mir dieser letzte Band leider zu oberflächlich. Die Geschichte von Sinje kann ich noch nachvollziehen, obwohl es da sehr schnell geht. Schön dagegen fand ich die Geschichte um Amelie, die hätte von mir aus gerne mehr Platz bekommen können und dafür die von Lina und Jonas im Hintergrund auf wenige Sätze kürzen, da viel mehr auch nicht erzählt wird, einmal heisst es so, dann ist das Problem bei Ihnen plötzlich aus heiterem Himmel behoben. 

Winterzauber hab ich mit den Protagonistinnen bei ihren Spaziergängen am Meer erlebt, ansonsten fehlte mir er. Zeit zum Träumen war auch keine da, da alles unglaublich hektisch ablief. Auch Linas Mutter und Grossmutter kommen zum Zug, aber auch bei ihnen läuft alles halb verborgen und oberflächlich ab. 

Fazit: Für mich ist das ein nicht notwendiger vierter Band, der einzig durch den ansprechenden Schreibstil der Autorin lesenswert war. Inhaltlich hat er mich nicht überzeugt und ich finde es schade, dass die Reihe nun so hektisch endet.
3.5 Sterne.

Reihenfolge:

Mittwoch, 26. Februar 2025

Sommerhimmel über dem Möwenhof von Frida Jacobsen

Klappentext:
Für einen Neuanfang zieht Maren mit ihren Kindern zurück an die Nordseeküste, wo ihre Familie auf dem Möwenhof ein gemütliches Bed & Breakfast betreibt. Als sich Maren Hals über Kopf in den Bootsbauer Henning verliebt, könnte ihr Glück perfekt sein. Doch gerade jetzt plant ihr Onkel, das idyllische Kleinod zu verkaufen. Die Frauen vom Möwenhof geben nicht auf und setzen alles daran, ihn umzustimmen. Marens Beziehung zu Henning wird dabei auf eine harte Probe gestellt. Kann sie auf seine Unterstützung vertrauen und ihr Zuhause retten?




Diesen Roman hätte ich übersehen, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es sich bei Frida Jacobsen um Frieda Bergmann handelt, deren Romane (z.B. Sommerblumentage) ich gerne lese.

In "Sommerhimmel über dem Möwenhof" erzählt sie die Geschichte der geschiedenen Maren, die mit ihren drei Kindern von München zurück nach St. Peter-Ording zieht, wo sie aufgewachsen ist. Wohnen kann sie bei ihrer Mutter und Tante im Möwenhof, auch eine neue Arbeit wartet auf sie. Wobei - nicht so wie geplant, denn trotz Arbeitsvertrag lief da was schief. Stattdessen peppt sie den Möwenhof auf und renoviert die in die Jahre gekommenen Gästezimmer. Hilfe bekommt sie von ihrer Familie und neuen Bekannten, wie zum Beispiel Henning, der ihr sehr schnell den Kopf verdreht. 

Es könnte alles gut sein, würde nicht plötzlich der im Ausland lebende Onkel Ludger den Hof verkaufen zu wollen. Doch der hat nicht mit den versammelten Kräfte der Möwenhof-Frauen gerechnet. 

Die Autorin schildert das Einleben an der Nordsee mit allen Facetten. Maren, die sich Sorgen macht, ob ihre Kinder den Umzug gut wegstecken und der Plan der Hofbewohner, die Kids abzulenken, ist schön beschrieben. Da gibts auch öfters was zum Lachen. Sei es betreffend Essgewohnheiten oder den unterschiedlichen Dialekten. 

Sämtliche Charakter (auch die Tiere) sind toll gezeichnet, ich konnte sie mir gut vorstellen. Henning bringt eine weitere Komponente mit ins Spiel, über sein Leben vor der Bootswerft spricht er aber nicht so gerne. 

Auf etwas, was sein früheres Privatleben betrifft, hätte die Geschichte aber getrost verzichten können. Für Henning war das eine wichtige Sache, aber dies lief im Roman eher nebenbei und hatte für mich keinen Mehrwert. Auch die spleenige Nachbarin war mir zu viel - bzw. zu wenig, sie hätte mehr Platz bekommen müssen, um Teil des Ganzen zu sein und hätte vermehrt einbezogen werden müssen, damit es für mich stimmiger gewesen wäre. Da kommt man schnell auf den Gedanken, es wäre eine oberflächliche Geschichte, was es aber nicht war. Doch im Gegensatz zu anderen Büchern der Autorin, wird mir der Möwenhof deshalb wohl nicht lange in Erinnerung bleiben. 

Fazit: "Sommerhimmel über dem Möwenhof" ist ein leichter, vergnüglich zu lesender Liebesroman, der mir aber zu viele Nebensächlichkeiten beinhaltete. 
3.5 Sterne. 

Donnerstag, 20. Februar 2025

Top Ten Thursday 20.02.25 - Zehn Neuerscheinungen, die ich lesen will

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. 



Zeige zehn Neuerscheinungen aus dem ersten Halbjahr, die du lesen willst

Da fallen mir ganz schnell ganz viele Titel ein, ich habe sie unten mit dem Erscheinungstermin versehen, alle erscheinen zwischen März und Mai. Da sind Romane, Krimis und zwei historische Romane mit dabei, wobei der eine ("Die Lichter über St. Pauli") zugleich auch ein Krimi ist. Meine Auswahl beinhaltet Reihenauftakte, Fortsetzungen und drei Einzelbände.





Erscheinungstermine der eBooks (Print erscheinen teilweise später):
01.03: Der Duft von Kuchen und Meer von Anne Barns
01.03: Sommer auf Sizilianisch von Pia Casell
01.03: Die Lichter über St. Pauli von Henrike Engel (Elbnächte 1)
26.03: Der schottische Blumenladen der Herzen von Emma Bishop 
26.03: Wolkenschiffe tragen dich von Patricia Koelle (Glückshafen 2) 
01.04: Der Duft der neuen Welt von Maria Nikolai (Little Germany 1) 
01.04: Madame le Commissaire und die gefährliche Begierde von Pierre Martin (Isabelle Bonnet 12) 
15.04: Marconi und der verschwundene Wattschützer von Daniele Palu (Marconi 2) 
13.05: Rätselhaftes Saint-Rémy von Cay Rademacher (Capitaine Roger Blanc 12) 
14.05: Spanische Orangenküsse von Hannah Luis 
14.05: Schatten über Somarken von Michael Kobr (Lennart Ipsen 3) 
15.05: Provenzalisches Licht von Sophie Bonnet (Pierre Durand 11) 


Steht vielleicht der eine oder andere Titel auch auf euren Listen oder kennt ihr die Reihen oder Autor*innen?