Sonntag, 7. Juni 2020

#litlovetalk Juni 2020


Wir stellen euch von Januar bis November 2020, bis zur lit.love 2020, monatlich an jedem 7. Tag (also 7. Juni, 7. Juli, 7. August, etc.) eine Frage zu Romanen, die von lit.love-AutorInnen geschrieben wurden. 

Wir freuen uns, wenn ihr sie gemeinsam mit uns beantwortet. Entweder per Kommentar, auf euren Blogs oder Social Media Kanälen. Verwendet dabei den Hashtag #litlovetalk - so heisst unsere Aktion, die die Wartezeit zur nächsten lit.Love verkürzen soll. Die Links zu euren Antworten auf euren Blogs dürft ihr gerne in den Kommentaren verlinken. 

Hier ist die Juni-Frage: 


Die Romane der lit.Love-AutorInnen zieren oft interessante Titel. Einige wenige davon stossen mich ab, weil sie sich uninteressant oder gar kitschig anhören. Manche sind ganz okay, sagen aber nicht wirklich etwas über den Inhalt aus. Andere sprechen mich an, bringen mich zum Lachen oder Schmunzeln, lösen Sehnsucht aus. Viele Titel machen neugierig - man schaut sich deswegen die Bücher genauer an -  und machen im besten Fall Lust die Romane zu lesen. Und auch zu entdecken, was hinter dem Titel steckt - fischt "Die Wolkenfischerin" tatsächlich Wolken? 

Leider passen nicht immer alle Titel zum Inhalt, doch das ist kein Thema für heute. 

Ich bin alle lit.Love-Titel durch gegangen, auch die von den Autorinnen und Autoren, von denen ich keine Bücher gelesen habe. Sieben Titel hab ich mir herausgepickt, obwohl es noch mehr gibt, die ich cool oder einfach nur schön finde und die ich mag. 

Grundsätzlich gefallen mir Wortspiele wie "Time to Love", "Love to Share", "Pasta d'Amore" oder personenbezogene wie "Dich schickt der Himmel" oder sehnsuchtsvolle wie "Nicht weg und nicht da".

Andere wiederum lösen eine Sehnsucht aus. Bei mir braucht es dafür das Stichwort "Meer". Deshalb gefallen mir Titel wie "Das Meer so nah", denn das würde ich gerne immer sagen können. Und darum will ich nicht nur "Manchmal will man Meer" - sondern immer.  

Und etwas anderes möchte ich auch immer: den Zauber zwischen den Seiten der Bücher, die ich lese, spüren. Nicht immer passiert das. Leider fand ich ihn auch nicht vollständig in dem Roman mit genau diesem Titel: "Der Zauber zwischen den Seiten". Doch wenn ihr auf den Link klickt und euch die Rezension durch liest, werdet ihr sehen, wo ich den Zauber dann doch noch gefunden habe. 


Dies ist also der lit.Love-Romantitel, den ich am schönsten finde. "Der Zauber zwischen den Seiten". Diesen Zauber gehe ich auch gleich wieder suchen, in meiner aktuellen Lektüre -  ich gebe nicht auf, immer wieder darf ich mich darauf freuen, auch wenn ich ihn nicht in allen Romanen finde. 

Verratet ihr mir, welchen lit.Love-Romantitel ihr am schönsten findet?



Damit es für euch einfacher ist passende Bücher zu finden, findet ihr hier die Autorennamen:





Hier findet ihr weitere Antworten auf die heuteige #litlovetalk-Frage:

Samstag, 6. Juni 2020

Krimi: Tod in Saint Merlot von Serena Kent

Klappentext:
Bei einem Urlaub in der Provence verliebt sich die Britin Penelope Kite in einen alten Bauernhof. Kurzerhand erwirbt die Frührentnerin das Gehöft und zieht um. Doch kaum angekommen, erlebt sie den Schreck ihres Lebens: Im Swimmingpool schwimmt eine Leiche! Es ist Manuel Avore, der ehemalige Besitzer des Hofes, der diesen wegen Spielschulden verkaufen musste. Die Polizei geht von einem Unfall aus, doch Penelope ist sich da nicht so sicher. Sie beginnt auf eigene Faust zu ermitteln.





Eine Britin in der Provence - das erinnert mich doch sehr an Peter Mayle. Deshalb war ich gespannt, vielleicht auch ein wenig skeptisch, auf das, was mich in "Tod in Saint Merlot" erwarten wird. 

Doch schon von Anfang an war mir Penelope Kite sympathisch. Die ehemalige Assistentin eines forensischen Pathologen im britischen Innenministerium lässt sich mit 50 Jahren frühpensionieren und kauft sich ein Häuschen in der Provence. 


Weit weg von ihrem Ex-Mann und dessen erwachsenen Kinder, die beide total entsetzt sind, dass Penelope so weit weg zieht, weil sie nun niemanden mehr haben, der ihre Kleinkinder hütet. Ihre angeheiratete Familie kommt nicht wirklich gut weg und man versteht sofort, wieso Penelope aus Surrey fortziehen will. Was sie beruflich genau gemacht hat, wird mit der Zeit erläutert. Wer hätte gedacht, dass ihre Berufserfahrung ihr so bald helfen wird? Sie wohl am allerwenigsten. 


Kaum hat sie die erste Nacht in ihrem renovationsbedürftigen Haus namens Le Chant d'Eau, verbracht, wird eine Leiche in ihrem Pool aufgefunden. Der Bürgermeister identifiziert die Leiche und die Polizei gibt sich schnell damit zufrieden. Doch etwas an der Leiche kam Penny komisch vor und als sie dies mit ihrer Immobilienhändlerin Clémence Valencourt und der Poliziei besprechen will, tun sie Pennys Einwand ab.

Leider kehrt auch später keine Ruhe ein: es wird eingebrochen, es wird geschossen, gemauschelt und der Bürgermeister wie auch die Immobilienhändlerin verhalten sich teilweise sehr auffällig. Kann Penny ihnen vertrauen oder haben die beiden etwas mit all diesen Vorkommnissen zu tun?

Penny ist sich bis zum Schluss nicht sicher - und auch ich hatte nicht die geringste Vermutung, wer zum Täterkreis gehören könnte. Serena Kent, ein Pseudonym für das schreibende Ehepaar Deborah Lawrenson und Robert Rees, macht es enorm interessant. Immer wieder passiert etwas Unerwartetes, was für den Leser sehr spannend, für Penny aber vor allem nervenaufreibend ist.

Neben all der Aufregung kommt das Provence-Flair dennoch nicht zu kurz. Penelope kann über sich selbst lachen, wenn sie sehr britisch sehr viel Rosé trinkt und Croissants isst. Ihre Freundin Frankie, die zwischendurch auf Besuch kommt, und die anderen Charaktere - egal ob Einheimische wie der Gärtner, der Bäcker oder Zugezogene wie Bürgermeister Laurent oder Clémence - bringen das gewisse Etwas mit. Die Kombination der Figuren tragen viel zum Gelingen des Krimis bei. 


"Tod in Saint Merlot" hat mich wunderbar unterhalten, ich musste oft lachen und war enorm gespannt, was noch alles kommt und wie es am Ende ausgeht. Ein immer wieder überraschender und total stimmiger Fall! 


Fazit: S(aus)pannender und sehr unterhaltender erster Fall für Penelope Kite - den zweiten Fall darf ich mir nicht entgehen lassen! 
5 Punkte. 



Freitag, 5. Juni 2020

Auszeit bei den Abendrots von Alexandra Holenstein

Klappentext:
Sowas kann doch nicht mir passieren, denkt Helene Abendrot. Aber ihr Mann Josef hat sie tatsächlich einfach an einer Autobahnraststätte sitzenlassen. Er bräuchte eine Eheauszeit, sagt er. Blöd nur, dass Josefs Auszeit Nathalie heißt und seine Assistenzärztin ist. Helene ist sauer! Doch dann wagt sie, endlich all das zu unternehmen, wozu Josef nie Lust hatte. Sie bricht auf in die Provence und Toskana, lernt neue Leute kennen und tut Dinge, die sie selbst überraschen. Helenes Welt wird auf einmal ziemlich aufregend. Will sie da die Liebe in der Ehe noch einmal entdecken?



Nachdem in Alexandra Holenstein erstem Roman Heinrich das Problem war, ist es in ihrem zweiten Josef. Josef ist Arzt, Vater von Tobi, Ehemann von Helene und lässt diese sitzen. In ihrem Auto. An einer Maustelle in der Nähe von Piacenza in Norditalien. 

Eigentlich waren die beiden unterwegs nach Venedig, wo sie 10 Tage Urlaub mit Sabine und Rüdiger, Josefs Freund, geplant haben. Doch da kommt Helene alleine an. Nach dem ersten Josef- und zweiten Rüdiger-Schock hat sie sich aber gefangen, und fährt zurück nach Bern. Nach Hause. 

Inzwischen weiss Helene, dass Josef eine angebliche Auszeit braucht und für einige Monate in ein Studio zieht. Die Auszeit verbringt Josef jedoch nicht mit Überlegen, was er in seinem Leben ändern könnte, sondern mit der jungen Nathalie - die ihn immer öfters mit ihrem Vater vergleicht und somit Josefs Ego schwächt. Auch immer öfters vermisst Josef einige Dinge aus seinem alten Alltag, das hätte er wahrlich nicht gedacht. 

Helene hingegen plant drei Dinge, die sie schon immer mal machen wollte: ein Aquarellkurs in der Provence, ein Weinseminar an Österreichs Grenze zu Ungarn und ein Schreibkurs in der Toskana. Wenn man den ersten Roman der Autorin gelesen hat, weiss man, dass Helenes Kurse nicht langweilig werden. Dass man als Leser gespannt sein darf, was sie alles erleben wird und ihr dabei zuschauen kann, wie sie ihr aktuelles Leben so gut es geht geniesst. 

Begeistert hat mich, dass Helene zwar durchaus zu geniessen weiss, aber sich gut überlegt, was sie tatsächlich will und was nicht. Auch wenn ihre Freundin Adrienne weitaus weniger zögerlich ist. Nicht alles muss Helene Josef nachmachen. 

Realitätsnah, aber äusserst pointiert mit witzigen Szenen kommt "Auszeit bei den Abendrots" daher, der ansprechende Schreibstil lässt die 400 Seiten über eine Auszeit nach 26 Ehejahren schnell lesen. 

Fazit: Mit viel Wortwitz geschriebener Ehe-Roman, der gut unterhält. 
4 Punkte. 


Mittwoch, 3. Juni 2020

Träume in Meeresgrün von Miriam Covi

Klappentext:
Amelie Ludwig freut sich sehr auf den Familienurlaub im malerischen Nova Scotia. Was gibt es Schöneres, als mehrere Wochen in der wilden Natur zu verbringen, umgeben von kilometerlangen Stränden und kunterbunten Holzhäusern? Der perfekte Ort, um ihr gebrochenes Herz und die Erinnerung an einen schweren Schicksalsschlag für eine Weile zu vergessen. Doch kaum an der kanadischen Atlantikküste angekommen, begegnet Amelie dem attraktiven Callum, der zusammen mit seinem verrückten Hund alles daran setzt, ihr Herz zu erobern. Amelie zögert: Ist sie schon bereit, sich neu zu verlieben? Als sie ganz überraschend auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit ihrer Familie stößt, ist ihr Gefühlschaos perfekt – und Amelie muss sich entscheiden, wo ihr Herz hingehört.

Bereits zum zweiten Mal nimmt uns Miriam Covi mit nach Nova Scotia. Dieses Mal ist die Geschichte nicht "Atlantikblau", sondern faszinierend "Meeresgrün". 

In derselben Farbe ist das gemietete Ferienhaus der Ludwigs gestrichen und auch die Augen von Amelie Ludwig, der Protagonistin dieses Romans, strahlen in dieser Farbe: meeresgrün. Strahlen tun ihre Augen aber schon seit längerem nicht mehr. Seit einem Unglück vor vielen Jahren. 

Nun ist Amelie in Lars verliebt. Doch den hat ihr ihre forsche Schwester Nele weggeschnappt. Nicht nur deswegen ist das Verhältnis der Schwestern angespannt, es war es schon immer. Aber Amelie beschwert sich nicht, sie ist ängstlich und harmoniesüchtig. Amelie war mir stellenweise etwas zu übertrieben scheu und wortkarg dargestellt. Deshalb hat sie auch nicht viel gesagt, als ihr Vater Otto die beiden Schwestern samt Lars zum Familienurlaub nach Kanada mitgenommen hat. 

Die Voraussetzungen zu einem erholsamen Urlaub sind also nicht wirklich gegeben. So geht Amelie vor Ort ihren eigenen Weg und lernt dabei Skipper und sein Herrchen Callum kennen. Immer öfters begegnen sie sich, obwohl Amelie sich weigert mit Callum auszugehen. Langweilig wird es ihr nicht, denn das hübsche Lunenburg bietet viel.

Und auf einmal bekommt Amelie wieder Lust Schmuckstücke, am liebsten aus Silber und Meerglas, zu entwerfen - etwas, das sie 13 Jahre nicht mehr tat. Was damals geschah, wird in der Story nach und nach aufgerollt. Und es kommt noch viel mehr zutage, was bisher in der Familie Ludwig totgeschwiegen wurde. Erzählt werden diese Familiengeheimnisse auf eine tolle Art. Was wäre wenn - ist dabei die zentrale Frage.

Miriam Covi hat einen wunderbaren Schreibstil, der die Leser gefangen nimmt. Mit Überraschungen ist jederzeit zu rechnen. Und dann schreibt sie derart gefühlvoll, interessant und spannend, dass ich jeweils so tief in ihren Geschichten drin stecke, dass ich mir manchmal wünschte, ich könnte einfach weiter lesen.

Über die letzte Seite hinaus und vor Ort bleiben und zum Beispiel Bonnies Story erfahren. Denn in jedem von Covis Romanen gibt es Figuren, die mir ans Herz wachsen und deren Lebensweg ich gerne weiter verfolgen würde, wie im vorliegenden Roman eben zum Beispiel Bonnie oder auch Fiona. Meine absolute Lieblingsfigur ist aber Skipper, wen wundert's? Dieser Hund hat mein Herz erobert, und zwar schon da, als er noch für einen Bären gehalten wurde. Na, neugierig geworden auf diesen Bär von Hund und die anderen Figuren wie Otto, Knuth, Rose und Eloise?

Noch nicht? Dann kann ich euch sagen, dass das Setting, wie schon in "Sommer in Atlantikblau", einfach bezaubernd ist. Man joggt mit Amelie an der Küste entlang, kann mit ihr das Hafenstädtchen bewundern und ist mit ihrer Familie Gast beim Folk Harbour Musikfestival. Und wenn man sich aus den Musiktiteln, die im Roman vorkommen, eine Playlist erstellt, hat man auch gleich die passende musikalische Begleitung für die Lektüre von "Träume in Meeresgrün" - ein perfektes Ambiente, um sich in die Geschichte zu vertiefen.

Fazit: Was wäre wenn - ihr diesen schönen Pageturner, der zum Träumen einlädt und bei dem die Romantik nicht zu kurz kommt, bald liest? 
5 Punkte. 



Dienstag, 2. Juni 2020

Kann Spuren von Fernweh enthalten von Birgit Hasselbusch

Klappentext:
Laue Sommernächte, Tapas im Park und Tortilla um Mitternacht: Alexandra kommt ins Träumen, als sich ihre Tochter Lou nach dem Abitur auf ein Auslandsjahr in Madrid vorbereitet. Vor vielen Jahren hat auch Alexandra als Au-pair dort gearbeitet und die süße Freiheit kennengelernt - aber dann eine bittere Erfahrung gemacht. Nun steht Lou vor einem großen Abenteuer und Alexandra fällt es schwer, loszulassen. Auch aus Angst vor dem, was nun unweigerlich folgt: die leeren vier Wände, die Veränderung als Paar, die Lous Auszug mit sich bringt. Mit vielem hätte Alexandra gerechnet. Nur nicht mit dem unerwarteten Neuanfang, der plötzlich möglich wird.


Nachdem ich letztes Jahr von "Sommer in Villefranche" begeistert war, freute ich mich, als ich diesen neuen Roman der Autorin sah. Der geniale Titel (Stichwort "Fernweh") und der Klappentext (Stichwort "Laue Sommernächte in Madrid") liessen mich auf ein Villefranche.2 hoffen. 

Doch es kam anders. Es ist eine Geschichte um ein Ehepaar, deren Tochter für ein Jahr auszieht - als Au-pair an denselben Ort geht, an dem ihre Mutter vor Jahren war. Die Mutter, Alex, ist anfänglich nicht begeistert, doch dann lässt sie Lou los. Alex und ihr Mann Markus kommt es komisch vor, als die Tochter ausser Haus ist. Für Alex geht das Leben eigentlich ziemlich weiter wie zuvor, da sie Seminare gibt und deshalb oft tagelang durch Deutschland tourt und selten zuhause ist. Markus, der Hausmann ist, spürt Lous Abwesenheit bedeutend mehr. Markus ist sympathisch und nett, fast zu nett, er tat mir leid. 

Die Leser erleben nun das Eheleben von Alex und Markus mit, die von den Charakteren abwechselnd erzählt wird und sich hauptsächlich in Deutschland abspielt. Wie sich Alex und Markus kennengelernt haben bis zu dem Punkt, an dem sie jetzt stehen. Erst gegen Ende bekommen die Leser mit, was Alex damals in Madrid erlebt hat. Doch bis es soweit ist, hatte sie bei mir schon alle Sympathiepunkte verloren, mit ihr wurde ich nicht warm. Die Story weist tragische Elemente auf und ist mehr eine Abrechnung mit Alex bisherigem Leben, das eigentlich ganz okay schien.  

Ich hatte zwar keine Lust ein Ehe-in-der-Krise-Roman zu lesen, wäre aber auch für "kein Fernweh offen gewesen", wenn die Geschichte irgendeine Aussage gehabt hätte. Weshalb Alex nicht zufrieden war, konnte ich nicht heraus lesen. Der Roman konnte mich nirgendwo abholen, schon gar nicht begeistern.

Der Roman ist nicht schlecht geschrieben, aber mit solch einer Story, wie die Autorin uns Lesern hier auftischt, hab ich schlicht nicht gerechnet. Es ist auch nicht die Geschichte, die ich mit all den Stichworten und nach "Sommer in Villefranche" erwartet habe. 

Birigt Hasselbuschs Schreibstil ist humorvoll und witzig, die Geschichte leider nicht. Der Titel ist irreführend. Fernweh hab ich keins bekommen, das ist nämlich nicht enthalten. 

Fazit: Fernweh ist nicht mal in Spuren enthalten, deshalb leider enttäuschend.
3 Punkte. 


Montag, 1. Juni 2020

Vorschau: Neuerscheinungen und Neuzugänge im Juni 2020

Der meteologische Sommer hat heute begonnen und somit nehmen die Temperaturen zu, aber die Neuerscheinungen ab - was für meinen SuB nur für Vorteil ist, so komme ich hoffentlich dazu, auch die liegengebliebenen Bücher zu lesen. 

Im Mai liegengeblieben sind zwei Romane, die ich euch schon in der Mai-Vorschau gezeigt habe. Aktuell lese ich "Träume in Meeresgrün", danach gleich die beiden anderen Titel,




Meine Neuzugänge - Rezensionsexemplare:
Folgende Neuerscheinungen sind schon bei mir eingezogen: "Tod in Saint Merlot" erschien am 29.05, "Bretonische Spezialitäten" erscheint am 16.06 und "Sophias Träume als Print ebenfalls, als eBook bereits am 02.06. "This is  not l Love Song" erscheint erst im August. Das hört sich extrem gut an, ich bin gespannt! 






Meine Neuzugänge - neu gekauft oder aus der Onleihe:
Da ich von "Die Zeit der Glühwürmchen" so begeistert war, hab ich mir die Ostseetrilogie von Patricia Koelle ausgeliehen. Ebenso die Titel der untersten Reihe. Die neuesten Titel der "Tee? Kaffe? Mord!" hab ich mir gekauft, ich mag die Serie sehr gerne. 






Neuerscheinungen im Juni 2020, auf die ich mich freue: 






Die Titel der ersten Reihe ziehen als Rezensionsexemplare bei mir ein, die werde ich sicherlich im Juni lesen. Die restlichen Titel stehen auf meiner Wunschliste, der eine oder andere Roman davon wird wohl auch im Juni oder Juli gelesen.

Mein Juni wird auf jeden Fall blau - schaut euch mal die vielen blaugrünen Cover an! 

Wie wird euer Juni - stehen bei euch auch einige der oben gezeigten Titel auf eurer Wunschliste oder sind sie schon bei euch eingezogen, habt ihr einige davon vielleicht sogar schon gelesen? 

Mein Lesemonat und Monatsrückblick Mai 2020

So ruhig der März und April war, so unruhig der Mai für mich. Mein Mai 2020 hatte Ähnlichkeiten mit meinem Januar 2020, aber ich möchte vom Positiven reden - nach drei Monaten endlich mal wieder ein Kaffi auswärts trinken, was für ein tolles Gefühl!




Und auch Besuche in Buchhandlungen wurden Mitte Monat wieder möglich. Meine Lieblingsbuchhandlung baut um, da blieb das Schneuggen leider aus. Aber dafür konnte ich letzte Woche wieder einmal Bahn fahren, doch da es so ein genial schöner Tag war, schaute ich mehr aus dem Fenster und das Lesen blieb wortwörtlich auf der Strecke.

Dennoch habe ich 19 Bücher gelesen. Von diesen konnten mich sechs nicht so richtig begeistern. Drei davon, die 3-Punkte-Bücher haben mich enttäuscht. Bei Swan weiss man ja nie, das eine Buch ist super, das andere wiederum nicht - jedes Mal eine Überraschung. Generell mag ich die Romane mit ihren reichen-Karriere-Frauen-Protagonistinnen gar nicht, die mit normalen Figuren hingegen meistens. Hénaff lieferte zwei tolle "Kommando Abstellgleis"-Krimis, der dritte überzeugte mich leider nicht. Beim Hasselbusch-Roman fand ich nicht mal Spuren von Fernweh, der Titel hätte viel besser zu ihrem Villefranche-Roman gepasst. Die Rezension dazu liefere ich nach. 

Bei den 3.5-Punkten war Bruno mal wieder besser und nicht so "explosiv", aber auch Band 12 hat so einige Schwächen. Der Roman über Grace Kelly war mir zu emotionslos. Über Monacos ehemalige Fürstin werden dieses Jahr noch zwei weitere Roman erscheinen und bin schon sehr gespannt, wie dort Grace rübergebracht wird. "Das Lächeln um halb acht" hätte Potential gehabt, das aber nicht zur Geltung kam. Genaueres liest ihr in den Rezensionen. 

3 Punkte:
- Mission Blindgänger von Sophie Hénaff (Kommando Abstellgleis 3)
- Das Leuchten eines Sommers von Karen Swan
- Kann Spuren von Fernweh enthalten von Birgit Hasselbusch

3.5 Punkte: 
- Dein Lächeln um halb acht von Laura Jane Williams 
- Grace und die Anmut der Liebe von Sophie Benedict (MFzKuL 13) 
- Connaisseur von Martin Walker (Bruno 12) 

4 Punkte:
- Kretischer Abgrund von Nikos Milonas (Michalis Charisteas 2) 
- Spur der Schatten von Gil Ribeiro (Lost in Fuseta 2) Reread 
- Weisse Fracht von Gil Ribeiro (Lost in Fuseta 3)
- Schwarzer August von Gil Ribeiro (Lost in Fuseta 4) 
- Das kleine Hotel auf Island von Julie Caplin (Romantic Escapes 4) 
- Heidesommerträume von Silvia Konnerth 



5 Punkte:
- Orangenträume von Manuela Inusa
(Kalifornische Träume 2) 
- Die Zeit der Glühwürmchen von Patricia Koelle
(Inselgärten 1)
- Im Garten deiner Sehnsucht von Viola Shipman 
- Küsse im Aprikosenhain von Persephone Haasis 
- Der Dünensommer von Sylvia Lott 
- Provenzalischer Stolz von Sophie Bonnet
(Pierre Durand 7) 
- Wo die Sterne tanzen von Katharina Herzog 






Ein Reread war im Mai mit dabei: der zweite Band der "Lost in Fuseta"-Reihe. Die zwei Nachfolge-Bände hab ich gleich nacheinander gelesen und so habe ich eine schöne Zeit an der Algarve verbracht, wenn auch nicht physisch. Daneben war ich noch auf Kreta, Island und in der Lüneburger Heide. Das waren meine 4-Punkte-Bücher, die mich gut unterhalten haben.

Ein Jahreshighlight findet sich bei den 5–Punkte-Bücher: der Auftakt zu der Inselgärten-Serie von Patricia Koelle fand ich traumhaft schön, so dass ich ihre anderen Romane möglichst noch in den kommenden Monaten lesen will. Aber auch Shipman, Inusa, Lott, Haasis, Herzog und Bonnet haben mir den Mai versüsst!

Aktuell lese ich gerade "Träume in Meeresgrün" von Miriam Covi, da freue ich mich auf den Ausflug nach Novia Scotia. Zwei weitere geplante Bücher (Mary Kay Andrews und Alexandra Holenstein) habe ich leider nicht mehr geschafft, die hole ich aber in den nächsten Tagen nach. Juni-Neuerscheinungen sind auch schon bei mir eingetroffen, weitere werden noch kommen - davon berichte ich euch morgen. 

Erzählt ihr doch mal - wie sah euer Lese-Mai bei euch aus? Konnten euch eure Bücher, die ihr gelesen habt zufrieden stellen, eventuell sogar begeistern oder haben euch einzelne Titel davon enttäuscht? Und habt ihr auch schon wieder Bücher vor Ort in Buchhandlungen geshoppt?