Donnerstag, 11. Februar 2021

Top Ten Thursday 11.02.21 - Zehn Bücher, in deren Titel kein Artikel vorkommt

"Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer). Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtiteln, Buchcovern oder ähnlichem erstellt. 



Zehn Bücher, in deren Titel kein Artikel (der, die, das) vorkommt

Als ich meine Titelauswahl getroffen hatte und die Cover hochgeladen, sah ich, dass bis auf zwei Cover alle in Blautönen waren. Schnell habe ich die zwei noch ausgetauscht und nun sieht ihr zehn artikellose Titel mit blauem Cover 😁


 





Hier gehts zu den Rezensionen:
Eisblumenwinter von Anne Barns
Fliedersommer von Cathy Bramley
Herzensräuber von Beate Rygiert
- Herzblitze von Kristina Valentin
Jubilate von Johanna Alba & Jan Chorin
Nachtblau von Simone van der Vlugt
Novemberschokolade von Ulrike Sosnitza
Postscript von Cecelia Ahern
Retour von Alexander Oetker
Schottensterben von von Gordon Tyrie
Zimtsommer von Sarah Jio

Kennt ihr meine Titel? Habt ihr eure Titel schnell gefunden oder musstet ihr suchen? 

Mittwoch, 10. Februar 2021

Krimi: Der böse Trieb von Alfred Bodenheimer (Rabbi Klein 6)

Klappentext:
Eigentlich hat Rabbi Klein in seiner Zürcher Gemeinde genug zu tun, doch als in Inzlingen kurz hinter der deutschen Grenze der Zahnarzt Viktor Ehrenreich erschossen wird, fühlt sich Klein zu einem Kondolenzbesuch bei dessen Ehefrau Sonja verpflichtet. Schließlich kannte er den Toten gut: Jedes Jahr zu Beginn des Monats Elul hat er eine »Sichat Nefesch«, ein Seelengespräch, mit ihm geführt. Steht der Mord mit den Eheproblemen der Ehrenreichs in Verbindung? Oder hat er mit der Mussar- Bewegung und Viktors regelmäßigen Reisen in den Kongo zu tun? Und welche Rolle spielt Sonjas Freundin Anouk Kriesi, die mit ihrem Mann einen dubiosen Youtube-Kanal unterhält? Klein beginnt auf eigene Faust zu ermitteln – nicht nur, weil er den zuständigen Kommissar Unmüßig nicht ausstehen kann, sondern auch, um sich nicht mit seinen eigenen Problemen beschäftigen zu müssen: Er hat sich so mächtige Feinde gemacht, dass ihm ein Berufsverbot droht. Das Schlimmste aber ist, dass Rivka wütend auf ihn ist: Denkt Klein zwischen seinen ganzen Verpflichtungen vielleicht auch mal an seine Frau und seine Töchter?


In Rabbi Kleins sechsten Fall stirbt einer seiner Klienten, Viktor Ehrenreich. Der Zahnarzt wurde zuhause im deutschen Grenzort Inzlingen erschossen. Seine Ehefrau Sonja beauftragt den netten Zürcher Rabbi die Trauerrede zu halten, da sie sich mit dem orthodoxen Rabbi vor Ort nicht gut versteht. Mit ihrem Mann hatte sie ebenfalls Auseinandersetzungen - und beide voreinander Geheimnisse. 

Derart viele, dass jedes davon etwas mit Viktors Tod zu tun haben könnte. Gabriel Klein hört sich die Gespräche mit ihm nochmals an - gut, dass der darauf bestand sie jeweils aufzuzeichnen. Doch was die Gespräche nicht beinhalten, sind diverse weitere Umstimmigkeiten mit seiner Ehefrau und auch, was Viktor in seinem jährlichen Kongo-Aufenthalt alles gemacht oder nicht gemacht hat. 

Zum Glück ist Rabbi Klein hartnäckig und deshalb einigen brisanten Dingen auf der Spur. Dass Viktor sich einmal wöchentlich abends in Basel aufgehalten hat, beispielsweise. Wo, und was das sollte, versucht Klein heraus zu finden. In dieser Mission unterwegs, legt er einige Kilometer zurück und fährt zwischen Zürich, Basel und Inzlingen etliche Male hin und her. 

Dabei hätte er gar keine Zeit dafür, denn auch in seiner Gemeinde ist der Teufel los. Die benötigten Etrog-Zitronen für das Laubhüttenfest sind allesamt verfault und Ersatz muss her. Der Importeur stellt sich quer, ein Anwalt mischt sich ein und Klein steht mitten in der Schusslinie der verschiedenen Parteien, wie es ihm sein Widersacher Tobias Salomon nur zu gerne unter die Nase reibt. 

Wahrscheinlich wäre Klein jetzt gerne wie Wickie, dreimal unter der Nase reiben und alle Probleme sind auf einen Schlag gelöst. So einfach ist es leider nicht, das Etrog-Problem scheint sich nicht zu lösen und der Mordfall ist eine verzwickte Sache - jeder der Verdächtigen könnte der Täter sein und alles was er heraus findet, macht den Fall noch brenzliger. 

Somit ist auch dieser sechste Band "Der böse Trieb" ein klassischer Whodunit-Krimi. Sehr erfrischend, kurzweilig und spannend zu lesen. Wie bisher in jedem Band passen Vater Kleins Weisheiten wie die Faust aufs Auge. Ebenso wie das theologische titelgebende Thema, das erneut auf verschiedene Arten vertieft wird. 

Fazit: Obwohl schon der sechste Band: es macht noch immer Spass, Rabbi Klein beim Lösen seiner interessanten und kniffligen Fälle zu begleiten! 
4 Punkte. 


Reihenfolge:
Band 1: Kains Opfer
Band 2: Das Ende vom Lied
Band 3: Der Messias kommt nicht
Band 4: Ihr sollt den Fremden lieben
Band 5: Im Tal der Gebeine
Band 6: Der böse Trieb 

Krimireihe: Rabbi Klein von Alfred Bodenheimer (Band 1-5)

2015 erschien der erste Band der "Rabbi Klein"-Krimireihe von Alfred Bodenheimer. Der Ermittler ist der Gabriel Klein, Rabbi der grössten jüdischen Gemeinde Zürichs.

Im ersten Band "Kains Opfer" geht es um den Tod eines Primarlehrers, im zweiten Band "Das Ende vom Lied" wird eine Frau vom Zug überfahren. In "Der Messias kommt nicht", dem dritten Band, nimmt sich Klein ein Sabbatical und arbeitet einige Monate an der Uni Basel, wo es im Umfeld der Basler Gemeinde zu einem Mordfall kommt. Im vierten Band "Ihr sollt den Fremden lieben" wird Klein beinahe Zeuge am Mord eines Fernsehmoderators und im fünften Band "Im Tal der Gebeine" stirbt Kleins reiche Grosstante, kurz nachdem er sie besucht hat.



Die Krimifälle sind jeweils sehr spannend. Kommissarin Bänziger und ihr Assistent Drulovic brauchen Kleins Hilfe im ersten Band und fortan ist sein Ermittler-Instinkt erwacht, denn in jedem Fall kennt er die Opfer, oder mindestens jemandem im Umfeld der Opfer, persönlich. Als Rabbi ist er ja auch Seelsorger und hat dadurch einen Zugang zu den Opferfamilien oder Verdächtigen. 

Sehr oft steht er im Clinch mit sich selbst, weiss nicht, was er der Polizei verraten soll und was verschweigen. Gedanklich ist er der Kommissarin oft voraus, bringt sich selbst aber auch in Schwierigkeiten. 

Seine Frau Rikva ist nicht sehr begeistert über Kleins Fähigkeit, sich in die Fälle zu verbeissen. Dabei wäscht sie ihm oft den Kopf und sagt ihm klar, was sie von ihm erwartet - ich mag sie! Ihre beiden Töchter Dafne und Rina bringen sich auch oft ein und sorgen für den einen oder andern Schmunzler. Kleins Sekretärin Frau Wild ist eine verlässliche und ruhige Nebenfigur. Ärgern tut sich der sympathische Rabbi eigentlich nur über sich selbst und über Tobias Salomon, einem Vorstandsmitglied der Gemeinde, der sich immer wieder grundlos einmischt und sich als des Rabbis Chef aufspielt. Ha, es ist halt doch überall gleich, egal welcher Religion man angehört - ich hatte auch solche Salomons in meinem Leben, und kann Rabbi Klein bestens verstehen, wenn er seinen Job an den Nagel hängen will und sich lieber der Wissenschaft verschreiben möchte. 

Immer hängt der Mord auch mit einem biblischen Thema, um das sich Rabbi Klein gerade Gedanken macht, zusammen. Ganz der jüdischen Tradition entsprechend ist die Exegese vielfältig und eröffnet neue Ansichten, neue Wege den Text von einer anderen Seite anzuschauen. Mir als Theologin und Religionspädagogin machte das natürlich viel Spass.

Schauplatz der Serie ist Zürich. Als Einwohnerin der Stadt geniesse ich es, nicht nur die Örtlichkeiten zu kennen, sondern auch einige der erwähnten Synagogen von innen gesehen zu haben, die ich im Rahmen meines Studiums und später in einer interreligiösen Weiterbildung besuchen durfte. Beim Lesen von Band 1 hab ich erfahren, dass ich früher mal auf den Zürcher Golan-Höhen gewohnt habe ;-) Auch im Basler Band fühlte ich mich heimisch, arbeitete ich damals genau vis-a-vis der Basler Synagoge. 

Für mich war die "Rabbi Klein"-Serie also nicht nur erinnerungsträchtig, sondern auch kurzweilige Unterhaltung. Die Kriminalfälle sind genau nach meinem Geschmack: interessant und unterhaltsam, sie brachten mich oft zum Lachen, beinhalteten immer einen oder mehrere theologische oder philosophische Gedanken, die man festhalten kann, und informativ, weil ich neue Begriffe aus dem Judentum kennengelernt habe. 

Fazit: Die kurzen Kriminalfälle sind keine Seite zu lang und keine zu kurz. Gut gefüllt mit spannenden Handlungen werden sie zu einer vergnüglichen und geistreichen Lektüre.
4 Punkte. 

Reihenfolge:
Band 1: Kains Opfer
Band 2: Das Ende vom Lied
Band 3: Der Messias kommt nicht
Band 4: Ihr sollt den Fremden lieben
Band 5: Im Tal der Gebeine
Band 6: Der böse Trieb 

Montag, 8. Februar 2021

Die Buchhandlung zum Glück von Susan Wiggs

Klappentext:
Nach einem schweren Schicksalsschlag ändert sich für Natalie Harper alles. Um für ihren Großvater da zu sein, zieht sie in das kleine Apartment über der Buchhandlung in San Francisco. Am vernünftigsten wäre es, das Geschäft aufzugeben. Doch als Natalie sieht, wie viel die Buchhandlung ihrem Großvater und den Stammkunden bedeutet, übernimmt sie den Laden. Und zwischen den Wänden, an denen noch Schwarz-Weiß-Fotografien hängen, findet Natalie, was sie völlig verloren geglaubt hatte: echte Nähe, Hoffnung und einen ungeahnten Schatz, der Träume wahr machen kann



Obwohl ich noch ein älteres Buch ("Für immer in meinem Herzen") der Autorin auf meinem SuB habe, griff ich zuerst zu diesem neuen Roman von ihr. Nachdem ich ihn gelesen habe, weiss ich nun bestimmt, dass der andere Roman nicht mehr lange ungelesen bleibt. Mir gefällt die feinfühlige Art, wie Susan Wiggs über die Harpers schreibt, ausgesprochen gut. 

Natalie Harper ist in ihrem Job zwar erfolgreich, aber nicht wirklich glücklich, deshalb fällt es ihr nicht mal so schwer, zurück nach Hause zu ziehen und sich um die Buchhandlung ihrer Mutter und um ihren dementen Grossvater Andrew zu kümmern. Aber all dem Chaos ins Auge zu sehen ist umso schwerer, denn finanziell steht es noch schlechter als gedacht. Ein Verkauf wäre die beste Lösung, umgesetzt werden kann die Idee aus diversen Gründen, die im Roman erklärt werden, aber kaum. Immerhin kümmert sich Handwerker Peach um die nötigsten Sanierungen und freundet sich mit Andrew und Natalie an. 

Und zwischen kaputten Rohren, versteckten Dingen, Hochwasser im Keller, Bücherstapeln und erfolglosen Lesungen bahnen sich so einige Überraschungen an.

Die Figuren sind allesamt Sympathieträger. Sei es die kleine Dorothy, Natalie, die beiden Buchladen-Angestellten Cleo und Bartie, sogar Trevor. Den sympathischen Peach mag man sowieso, weil er so bodenständig, verständig und hilfsbereit ist.

Allen voran ist Grossvater Andrew - ihn muss man einfach lieben! Ich mochte es, wie er mit dem Vergessen umgeht und vor allem seine gedanklichen Rückblicke in die Vergangenheit, die - zusammen mit einigen gegenwärtigen Sequenzen - eine tragische Familiengeschichte offenbart, die sich in diesem historischen, unter Denkmalschutz stehenden Gebäude abgespielt hat. 

Das Thema des Romans ist nicht die Buchhandlung per se, sondern Andrews Krankheit und die historischen Begebenheiten, die in der Gegenwart ihre Bedeutung finden. 

"Die Buchhandlung zum Glück" ein Roman für Leserinnen, die mit sich selbst im Reinen sind und nicht gefallen müssen. Dies ist die Botschaft dieser wunderschönen und sensiblen Geschichte, der ich eine klare Leseempfehlung ausstellen darf.  

Fazit: Ergreifende, ans Herz gehende Geschichte um einen demenzkranken Grossvater und die Geheimnisse eines alten Hauses in San Francisco. 
5 Punkte. 



Freitag, 5. Februar 2021

Krimi: Tod auf dem Campus von Emma Goodwyn (John Mackenzie 9)

Klappentext:
Romantik liegt in der Luft: Während die Raben im Tower mit der lang ersehnten Familiengründung beschäftigt sind, laufen die Vorbereitungen für die Hochzeit von Beefeater John Mackenzies Nichte Renie auf Hochtouren. Just am Valentinstag jedoch wird eine Studentin und bekannte Videobloggerin in Cambridge getötet. Schon findet sich John, der in der Studentenberatung der Universität aushilft, erneut in einen Mordfall verwickelt.





Nicht erst seit Inspector Lewis oder Mitchell & Markby lese ich gerne Krimis, deren Schauplatz ein britischer Universitäts-Campus ist. So einen Schauplatz gibt es nun auch beim neunten Band der "John Macenzie"-Serie, in dem das Opfer eine Cambridge-Studentin ist.

Anstatt seine Überzeit einzuziehen und die freien Tage zu geniessen, arbeitet John weiter. Vom Tower von London geht es ein- bis zweimal wöchentlich nach Cambridge, wo er einige Tutoren-Seminare abhält und Beratungsgespräche anbietet. Geoff, der Verlobte von Renie, konnte ihn überzeugen einzuspringen - und John freut sich, denn als Psychologe hat er schon länger nicht mehr gearbeitet. 

Kaum hat er sich ein wenig eingearbeitet, wird eine Studentin ermordet. Zufällig ist sie ihm einige Tage zuvor über den Weg gelaufen, genau wie der Student von Geoff, der verdächtigt wird. Doch Geoff und John sind überzeugt, dass die Polizei den Falschen festgenommen hat. 

Wer denkt, in Cambridge hätte man Ruhe vor Johns Cousin Simon, liegt falsch. Der Inspector vor Ort steht Simon nämlich in nichts nach. Als ob das nicht reicht, kommt die "Town versus Gown"-Problematik dazu. Viele Einheimische können nicht so richtig mit den Talarträgern. Die Studenten kommen meist aus der High Society und blicken überheblich auf alle andern, egal ob es "der andere Ort" (Oxford) oder eben die normale Bevölkerung ist. 

Nicht nur der enorme soziale Unterschied kam mir bekannt vor, auch der erwähnte Leistungsdruck der Studenten, das kompetive Studium und einiges mehr. Ich hatte ein Déjà-vu, denn "Dear Oxbridge" von Nele Polatschak lässt grüssen. Das Buch von Polatschak ist sozusagen die Theorie, "Tod auf dem Campus" von Emma Goodwyn die praktische Umsetzung, natürlich mit viel weniger Politik. 

In diesem Spannungsfeld ermitteln John und Geoff gemeinsam, unterstützt durch den Mackenzie-Clan. Renie scheint beruflich endlich ihren Weg gefunden zu haben, sie studiert in London Journalismus und absolviert parallel dazu eine Ausbildung zur Parlaments-Berichterstatterin. Renies Hochzeit mit Geoff steht kurz bevor, in dessen Vorbereitung vor allem Maggie involviert ist. Sehr schön fand ich, dass man in diesem Band öfters bei Annie und David, Johns Bruder, zu Gast war. Die beiden helfen tatkräftig mit den Fall um die tote Studentin zu lösen. 

Der Kriminalfall ist spannend und interessant, und ich denke, dieser neunte Band gefällt auch Lesern, die Inspector Lewis und Co. nicht kennen. 

Emma Goodwyn ist mit "Tod auf dem Campus" einer der besten "John Mackenzie"-Fälle gelungen, denn der Band ist ausgewogen: interessantes Thema, nicht zu viel Renie und nicht zu viel Simon, ein bisschen Tower (Nachwuchs bei den Raben in Sicht!), alles ausbalanciert. 

Fazit: Ein Fall, der ganz nach meinem Geschmack war - und deshalb vergebe ich zum dritten Mal in der bisher neunteiligen Serie 5 Punkte. 



Reihenfolge:
Band 2: Tod im Kilt
Band 3: Tod im Museum
Band 4: Tod im Schatten der Tower Bridge

Donnerstag, 4. Februar 2021

Top Ten Thursday 04.02.21 - Zehn Bücher von Autor*innen, deren Nachname mit M beginnt

"Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer). Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtiteln, Buchcovern oder ähnlichem erstellt. 



Zehn Bücher von Autor*innen, deren Nachname mit einem M anfängt

Ich hatte heute eine grosse Auswahl und habe mich schlussendlich für einen bunten Mix aus Romanen, historischen Romanen und Krimis entschieden, mit einigen älteren Titel und in der Hoffnung, dass diese lesenswerten Bücher neue Leser*innen finden, zum Beispiel "Sommerblau" für Filmfans, "Nora Roberts Land" für Nora Roberts-Fan und "Das Flüstern der Wände" für Krimi-Fans oder "Ich bin Circe" für Mythologie-Liebhaber. "Die Diva" beschreibt Maria Callas Leben, hier sind klassiche Musik-Aficionadas angesprochen, bei "Lottes Träume" Ski-Fans, bei "Whisky mit Schuss" verrät bereits der Titel, wer sich an dem Krimi erfreuen könnte. Espresso gibts für Kaffi-Süchtige bei "Der tote Carabiniere" en masse und Romantik-Leserinnen finden Gefallen an "Winterzauber wider Willen" und "Das kleine Cottage am Meer". 



 


 


Hier gehts zu den Rezensionen: 
- Nora Roberts Land von Ava Miles
- Winterzauber wider Willen von Sarah Morgan
- Sommerblau von Mia March
- Die Diva von Michelle Marly
- Lottes Träume von Beate Maly
- Ich bin Circe von Madeline Miller
- Das kleine Cottage am Meer von Debbie Macomber
- Whisky mit Schuss von Melinda Mullet
- Das Flüstern der Wände von Rebecca Michèle
- Der tote Carabiniere von Dino Minardi 

Jetzt bin ich gespannt, ob ihr die gleichen Autor*innen genommen habt, oder ganz andere! 

Montag, 1. Februar 2021

Vorschau: Neuzugänge und Neuerscheinungen im Februar 2021

Februar - die Ruhe vor dem Sturm. Die Frühlingsneuerscheinungen stehen wie die Frühlingsblumen (hat jemand schon Schneeglöckchen entdeckt?) in den Startlöchern, aber noch kommen sie in kleinen, lesbaren Mengen.



Trotzdem wurde ich in den letzten Tagen von zwei Neuerscheinungen überrascht, die ich nicht auf meinem Plan hatte. Zum einen der 6. Band einer Krimireihe, die ich bis anhin nicht kannte, ich deshalb aber reingelesen habe und die mich begeistert - ein Rabbi als Ermittler in meiner Stadt und erst noch in meiner Ecke. Also lese ich alle Bände durch, damit ich dann bald den neuesten Band, "Der böse Trieb", lesen kann. Dann wurde ich für den neuesten Band der Beefeater-Serie rund um John Mackenzie angefragt, das kam überraschend. Bzw. hatte ich nicht auf dem Schirm, dass jetzt im Februar ein neuer Band kommt, aber besser jetzt als später im Frühling.

Letzte Woche traf auch noch ein dritter Neuzugang ein, der aber gleich auf den SuB kommt. Mit Lesejury-Punkten hab ich mir "Krone der Welt" gegönnt.

Meine letzten Neuzugänge:



Interessante Neuerscheinungen im Februar 2021:



Apropos Frühling - heute ist eine Vorbestellung bei mir eingetroffen. "Liebe schmeckt wie Karamell" ist ein Roman, der als Printausgabe erst Mitte März erscheint, den es als eBook aber schon ab heute zu einem Spezialpreis von € 0.99 gibt, bei uns in der Schweiz für Fr. 1.90. Für den Preis kann man den Roman mal anlesen, dachte ich mir, wenn er dann nix ist, ist es okay, wenn er gut ist, umso besser. 

Auch die restlichen hier gezeigten Neuerscheinungen werden den Weg früher oder später zu mir finden. Witzig finde ich, dass meine drei Februar-Vorbestellungen schön auf den Monat aufgeteilt sind. Die erste davon hab ich heute am ersten Tag des Monats bekommen. "Erdbeerversprechen" erscheint in der Mitte des Monats am 15.2. und am letzten Tag des Monats kommt der 17. Band von "Tee? Kaffee? Mord!" zu mir. Der letzte Februartag ist übrigens ein Sonntag, das finde ich cool, den ich mag es sehr, wenn Monate am Montag beginnen und am Sonntag zu Ende sind!

"Comisaria Fiol" werde ich  höchstwahrscheinlich nicht gleich im Februar lesen, aber ich hoffe, dass es mit "Der Blumenladen der guten Wünsche", mit "Romy" und "Die Frau von Montparnasse" klappt. Dazwischen werde ich auch noch ein bisschen vom SuB lesen, hab mir zwei der #12für2021-Liste vorgenommen. Ob ich dies auch umsetze, steht aber noch in den Sternen, denn erstens greif ich immer gerne spontan zu SuB-Büchern und dem Februar fehlen wie immer zwei bis drei Tage 😉

Was ich aktuell gerade lese, sieht ihr rechts im Lovelybooks-Widget - es wurde netterweise noch nicht abgeschaltet! 

Bei einigen von euch werden, wie bei mir, sicherlich die zwei mittleren Büchern auf ihrer Februarliste stehen, nicht wahr? Welche Titel dürfen bei euch diesen Monat sonst nicht fehlen? Und was habt ihr lesemässig im Februar vor?