Dienstag, 11. Februar 2020

Winterzauber in der kleinen Keksbäckerei von Holly Hepburn (Teil 1)

Klappentext:
Im ersten Teil von Holly Hepburns bezauberndem neuen Roman geht für die besten Freundinnen Cat und Sadie ein lang gehegter Traum in Erfüllung: Ihre kleine Keksbäckerei steht kurz vor der Eröffnung! Doch bevor die ersten köstlich duftenden Plätzchen über den Tresen wandern können, gilt es für die ehemalige Sterneköchin und die Single-Mama mit dem gebrochenen Herzen einige Hindernisse zu überwinden. Zum Glück können sie immer auf ihre Nachbarn zählen: Jaren, den gutaussehenden Besitzer des Pfannkuchenrestaurants, und Seb, den charmanten Barkeeper.



Für einen ersten Teil oder Auftakt eines Romans - es gibt ihn ja entweder als vier Einzelteile oder als ganzen Roman ("Herzklopfen in der kleinen Keksbäckerei") zu kaufen - ist die Geschichte ganz okay.

Geschildert wird, wie Cat und Sadie in Chester einen Keksladen eröffnen wollen. Da sich auf diesem Platz auch noch ein französisches Bistro, ein amerikanisches Dinner, eine Patisserie, eine Chocolaterie sowie ein holländisches Pfannkuchen-Restaurant und eine Bar befinden, finde ich das auf den ersten Blick ganz schön überladen. Und übertrieben. Und ja, die Probleme bleiben nicht aus. Denn noch vor der Eröffnung streut jemand Gerüchte über Cat Garcia. 

Auch Sadie hat es nicht leicht: endlich öffnet sie ihr Herz langsam wieder, da will ihr Ex-Mann wieder zu ihr und der kleinen Tochter zurück. 

Obwohl ich mir das schon von "Um fünf unter den Sternen" - den es ebenfalls in Einzelteilen und als gesamten Roman gibt - gewohnt bin, und mich dort zum Lesen des Romans entschieden habe, wollte ich wissen, wie hier in der neuen Serie die Übergänge zwischen den vier Bänden gestaltet wurden. 

Es ist genauso wie im Vorgängerroman: die Übergänge sind holprig. Leider wird auch in "Winterzauber in der kleinen Keksbäckerei" eine der Geschichten nicht zu Ende erzählt. Sowas ärgert mich immer - der erste Teil hört an Weihnachten mittendrin in einer bestimmten Situation auf, völlig unfertig im luftleeren Raum und dann sieht man, dass der zweite Teil erst zwei Monate später, im Februar, weiter geht. Das nervt mich als Leser. Deshalb glaube ich nicht, dass ich weitere Romane der Autorin lesen werde, nachdem ich die alle vier Teile der "Keksbäckerei" ausgelesen habe. 

Trotzdem bin ich gespannt, wer am Schluss mit wem glücklich wird, und wie die ganze Geschichte, die sich auf dem Castle Court in Chester abspielt, im vierten Teil endet. 

Fazit: Ein netter Einstieg, bei dem das Ende fehlt - ich runde aus Goodwill den sympathischen Protagonistinnen gegenüber meine Punktzahl auf. 
Knappe 4 Punkte. 

Kommentare:

  1. Liebe Anya,
    hach...Chester...was für eine wunderschöne Stadt!!!! Ich war vor ca. 3 Jahren dort und habe mich sofort in die fachwerkhäuser und das Ambiente verliebt!!
    Schade, dass die Geschichte hier nicht ganz mithalten kann.
    Lebe Grüße
    Martina

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    1. Oh schön, dass du die Stadt kennst! Dann lese doch den ganzen Roman und nicht die Einzelteile, dann stimmt das Ende und du kannst dich dabei an das Ambiente der Stadt erinnern :-)
      Liebe Grüsse
      Anya

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