Donnerstag, 13. Juli 2023

Kirmes im Kopf von Angelina Boerger

Klappentext: 
Schätzungsweise 2,5 Millionen Erwachsene sind in Deutschland von der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung, kurz AD(H)S, betroffen. Die Symptome bei Erwachsenen sehen in der Regel anders aus als bei Kindern und auch das Bild des klassischen »Zappelphilipps« ist längst überholt. Aber warum wissen wir über AD(H)S im Erwachsenenalter so wenig? Warum ist der Weg zur Diagnose so lang? Und wieso erhalten gerade Mädchen und Frauen oft sehr späte oder falsche Diagnosen? Diese und mehr Fragen beantwortet Angelina Boerger in »Kirmes im Kopf«. Sie klärt über die gängigsten Vorurteile gegenüber Menschen mit AD(H)S auf, berichtet von den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen – und erzählt mit Leichtigkeit und Witz aus ihrem Alltag: von Lernkrisen während des Studiums und Busfahrten ans falsche Ende der Stadt über Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen bis hin zu übersprudelnden Ideen und kreativem Potenzial. Denn das Gehirn von Menschen mit AD(H)S tickt etwas anders – aber wer sagt eigentlich, dass das etwas Schlechtes ist?


Eigentlich steht meine Rezension schon lange aus, doch ich wollte warten, bis jemand aus meinem nahen Umfeld das Buch auch gelesen hat. Diese Person ist aber erst jetzt fertig geworden, denn da gab es noch viele andere interessante Bücher zu lesen zwischendurch... Ja, nun ratet: die Person ist vom Thema selbst betroffen - und ich als Angehörige natürlich mit.

An dieser Stelle auch gleich ein kleiner Kritikpunkt: obwohl ich weiss, dass die Autorin in "Kirmes im Kopf" nur ihre eigene Geschichte erzählt, hätt ich mir gewünscht, dass vielleicht auch ihr Umfeld oder ihre Angehörigen zitiert worden wären. Wie gehen sie damit um? Vielleicht wär das ein Thema für ein allfälliges zweites Buch. (Dann aber auch gerne ohne die zu vielen Instagram-Accounts-Erwähnungen.)

Angelina Boerger erklärt in vielen Beispielen, wie ein ADHS-Gehirn funktioniert. Sie liefert erst die wissenschaftlichen Erklärungen und zeigt dann anhand eines praktischen Beispiels, wie das im Leben einer Person mit ADHS aussehen/sich abspielen könnte - oder in umgekehrter Reihenfolge. Mir gefielen die vielen Beispiele der Autorin, etwa das Thema "Bus verpassen", "nicht Autofahren" etc.

Das ganze Buch dient zum besseren Verständnis, wenn man mit dem Thema ADHS konfrontiert ist oder man einfach mal ein bisschen mehr darüber wissen möchte, da ist die Sicht von einer "Betroffenen" erfrischend. Es zeigt auch, dass teilweise Situationen mit ADHS verbunden sind, die man gar nicht auf dem Schirm hatte. 

Somit ist "Kirmes im Kopf" als Einstieg in die Materie für alle Interessierten dienlich, unkompliziert hilft es mit zur Aufklärung und Annäherung an das neurodivergente Spektrum. 

Wie anfänglich aber schon erwähnt, ist das Buch nur mit eigenen Beispielen der Autorin versehen und deshalb nimmt es nicht das ganze Spektrum auf. Und bleibt somit, trotz aller Annäherung, doch ein bisschen oberflächlich. Nicht jeder Erwachsene, nicht jedes Kind in diesem Spektrum hat es so "leicht" wie die Autorin.

Fazit: Ein toller Einstieg in die Welt von ADHSler, aber eben nur ein Einstieg - zum besseren Verständnis der Personen und nicht tiefergehend oder Beispiele anderer Betroffenen zeigend.
4 Punkte. 

PS: Ja, ich weiss, dass die Autorin das Wort "Betroffene" aufgrund negativer Konnotationen unpassend findet - ich verwende es neutral, da ich kein passendes anderes Wort finde. 

TTT Top Ten Thursday 13.07.23 - Zeige zehn Bücher, die den Sommer im Titel haben

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. 



Zeige zehn Bücher, die den Sommer im Titel haben

Ich könnte jetzt faul sein und einfach nur meinen Blogpost vom Sommer 2017 verlinken, da hab ich sämtliche Titel gesammelt, in denen das Wort "Sommer" im Titel vorkommt: "Sommer - im Buchtitel" Ein Jahr später hab ich die Liste aktualisiert und kam insgesamt auf 32 Titel, also drei mal einen TTT. Für den heutigen TTT hab ich dafür nur neuere Titel gesucht und bin fündig geworden. Es sind acht Titel aus dem aktuellen Jahr und die letzten vier um Aufzufüllen (für ein schöneres Erscheinungsbild) sind von 2022. Aufgrund meiner Sommer-Liste bin ich beim Wort Sommer geblieben und hab nicht zu den anderen möglichen Wörtern (Sonne, Urlaub, Hitze, Reise) gegriffen. Von denen hätte ich auch einige gehabt. 





Hier gehts zu den Rezensionen: 
- Vielleicht der schönste Sommer von Eleonore Holmgren
- Unser Sommer am Meer von Debbie Macomber
- Sommertage im Quartier Latin von Lily Martin
- Hallo, Sommer von Mary Kay Andrews
- Sommer in der kleinen Traumküche in Cornwall von Jane Linfoot
- Sommernächste in Paris von Karen Swan
- Das Glück riecht nach Sommer von Meike Werkmeister (gelesen, nicht rezensiert)
- Ein Sommerhaus auf Santorin von Samantha Parks
- Sommer im Paradies von Karen Swan
 

Bis auf den ersten Titel hab ich vor, die bisher ungelesenen vier neuen Titel diesen Sommer zu lesen. 

Montag, 10. Juli 2023

TTT Top Ten Thursday 06.07.23 - Zehn Bücher, die mit O beginnen

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. 



Zeige zehn Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben O beginnt


Ich hab den Donnerstag verpasst, aber hier kommen meine "O"'s - viele sind es nicht. Drei Romane und zwei Krimis, und beim sechsten Buch hab ich geschummelt, da gehört das O zum Reihentitel und erscheint erst 2024. Einen Titel hab ich noch mit Artikel gehabt ("Das Olivenhaus"), aber mehr war auch da nicht zu finden. Noch schwierig, dieses O!



Hier gehts zu den Rezensionen: 
- Orangenblütenjahr von Ulrike Sosnitza
- Orangenträume von Manuela Inusa
- Oliven zum Frühstück von Pia Casell
- Offshore von Petros Markaris
- O sole mio von Johanna Alba & Jan Chorin
- Ocean View Avenue-Reihe von Ella Thompson


Das Glück im Sternbild Zebra von Antoine Laurain

Klappentext: 
Seit seine Familie zerbrochen ist, kommt dem Pariser Makler Xavier das Leben ganz entzaubert vor. Da fällt ihm ein altes Teleskop in die Hände und lässt ihn den Blick endlich wieder auf Neues richten: Auf die Sterne, die Dächer von Paris und sein quirliges Stadtviertel, in dem ihm eine Nachbarin ganz besonders ins Auge sticht, und das nicht nur, weil in ihrer Wohnung ein echtes Zebra steht. Wenige Jahrhunderte zuvor bringt eben jenes Teleskop dem Astronomen Guillaume Le Gentil auf einer Indienreise ein ganz anderes Glück als das erhoffte. 




Antoine Laurains neueste Geschichte wird in zwei Teilen gegliedert: die Gegenwart erzählt Xaviers Geschichte, die Vergangenheit die des Astronomens Guillaume Le Gentil. Jedes Kapitel wechselt ab, so dass auch bald klar ist, wem das alte Teleskop, das Xavier in einer von ihm verkauften Wohnung findet, ursprünglich gehörte. 

Nämlich dem königlichen Astronom Le Gentil, der sich 1761 auf die Reise macht, um den Venus-Transit so nah wie möglich von Pondichéry in Südindien aus zu verfolgen. Doch nichts verläuft so wie geplant und Guillaume bleibt mehrere Jahre in der Gegend und erlebt so einiges in dieser Zeit.

Während wir nun also Guillaumes Abenteuer verfolgen, begleiten wir in der Gegenwart Xavier, der durch das Teleskop erst ein Zebra, dann eine Frau, die ihm den Kopf verdreht, erspäht. Er staunt nicht schlecht, als besagte Frau, die sich in seine Träume schlich, plötzlich in seinem Maklerbüro steht und eine neue Wohnung sucht. 

Es ist mal wieder eine bezaubernde Geschichte, die sich Laurain ausgedacht hat. Mir hat vor allem Guillaume beeindruckt mit seiner Höflichkeit, seinem Optimismus und seinen Gedanken über den Himmel, Gott und das Leben. 

Xaviers Geschichte fand ich auch schön, vor allem sehr passend und sehr typisch für Laurain, für mich hätte aber dieser Roman auch nur mit Guillaume funktioniert. Ein toller Charakter dieser Astronom!

Fazit: Laurain nimmt uns mit auf eine grosse Reise, die zwar aus den gewohnten Laurain-Bausteinen (leise melancholisch, leise humorvoll, laut charmant) besteht, mich hier vor allem mit der Vergangenheitsgeschichte total begeistert. 
5 Punkte. 




Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie von Anne Stern

Klappentext: 
Dresden 1841: Das feierlich eröffnete königliche Hoftheater wirkt in seiner Pracht wie ein Palast für die Musik. Doch hinter den Kulissen geht es nicht weniger dramatisch zu als auf der Bühne: Die Primaballerina hütet ein tragisches Geheimnis, die Requisiteurin will ihrer Vergangenheit entfliehen, und die Kostümschneiderin hat den Glauben an wahre Leidenschaft verloren. Dennoch ist das Opernhaus für sie alle ein magischer Ort. Auch die junge Elise Spielmann ist bei ihrem ersten Besuch verzaubert. Sie entstammt einer Musikerdynastie und träumt davon, eine gefeierte Violinistin zu werden. Als sie dem talentierten Malergehilfen Christian Hildebrand begegnet, entspinnt sich eine zarte Bindung zwischen ihnen – in größter Heimlichkeit und gegen alle Konventionen. Währenddessen ziehen sich im ganzen Land revolutionäre Kräfte zusammen. Doch vor dem sich verdunkelnden Himmel strahlen die Liebe und die Musik umso heller.


Dieser historische Roman mit Schauplatz der Semperoper in Dresden hörte sich interessant an, denn ich mag Romane mit musikalischem Hintergrund. Am Anfang der Geschichte fand ich alles auch noch interessant: die Eröffnung der Oper, die Einführung der diversen Charaktere, all ihre Geheimnisse, etc. Man erlebt hautnah mit, wie es vor knapp 200 Jahren dort war - fiktiv natürlich, aber mit allerlei historischen Fakten ringsrum. Oder eben umgekehrt: historische Begebenheiten mit  allerlei fiktiven Gestalten und Geschichten. 

Ganz viele Personen, die mit der Oper was zu schaffen haben, werden als Charaktere eingesetzt. Zuerst wird mit einem Konzert die Semperoper eröffnet. Familie Spielmann ist dabei. Elise Spielmann soll einen viel älteren Mann heiraten, der irgendwas Komisches an sich hat. Selbst ihr Vater ist skeptisch, tut aber nichts. Elise hat Angst, dass sie nach der Hochzeit nicht mehr Violine spielen darf. Die Gewandmeisterin spielt im Roman eine Rolle, auch die Primaballerina, aber noch mehr der Bühnenmaler und noch ganz viele andere. Barbara, die jüngere Schwester von Elise, die nach ihrem ersten Auftreten auf dem Markt bereits viel interessanter erscheint als Elise, die bis zu den letzten Seiten fast alles als gegeben hinnimmt, kommt leider nachher gar nicht mehr vor. Elises Mutter hält zwischendurch mal eine hoffnungsvolle Innenschau, aber so schnell die gekommen ist, so schnell ist diese lichte Stunde vorbei und vergessen. Solche Beispiele könnte man von fast allen Figuren nennen.

Thematisch geht es um Rangunterschiede und somit auch mehrmals um "sie lieben sich, aber dürfen nicht". Das wäre auch okay so, aber ich habe noch viel anderes erwartet: mehr Semperoper, mehr Leidenschaft, einen roten Faden und interessantere Charaktere. Potential wäre vorhanden, aber die Figuren bleiben blass.

Es sind eben auch viel zu viele Figuren, zwar alle auf ihre Weise auch irgendwie interessant, aber gefesselt hat mich der Roman überhaupt nicht. Spannung war zu wenig enthalten und durch die vielen Personen kam man auch nirgends richtig vorwärts. Bis knapp zur Hälfte war mein Interesse wach, aber die Geschichte wurde von Seite zu Seite langatmiger, weshalb ich in der Mitte erst mal pausiert und zwei andere Bücher gelesen habe, um mit neuem Elan weiter zu lesen, doch die Geschichte plätscherte leider nur noch vor sich hin. Mir fehlten Überraschungen und spannende Szenen. 

Als Coverbild hätte besser ein Bild von der Oper anno 1841 gepasst. Oder ein Bild einer kleinen Laterne, die der Bühnenmaler als Kind gebastelt, gemalt und verkauft hat. Die Laterne spielt eine kleine verbindende Rolle, und das hat mir sehr gut gefallen. Aber auch aus diesen Szenen hätte man mehr heraus holen können.

Vielleicht kommt das alles im zweiten Band, denn es wird anscheinend eine Fortsetzung geben. Dass es mindestens eine Dilogie ist, hätte ich gerne vor dem Lesen gewusst, dann hätte ich beide Bände direkt hintereinander gelesen. Das empfehle ich auf jeden Fall zukünftigen Leserinnen, denn mit nur diesem Band bekommt man keine einzige fertige Geschichte - das so gar nichts abgeschlossen wird, mag ich gar nicht. 

Fazit: Zu viele lose Fäden, nichts wird so richtig vertieft und schon gar nicht zu Ende erzählt. Schade, denn da wäre eindeutig mehr Potential vorhanden gewesen.
3 Punkte. 



Mittwoch, 5. Juli 2023

Krimi: Bretonischer Ruhm von Jean-Luc Bannalec (Georges Dupin 12)

Klappentext:
Kommissar Dupin und Claire verbringen ihre Flitterwochen an der Loire, im traumhaften Pays de Retz. Von Weingut zu Weingut, von einem kulinarischen Hochgenuss zum nächsten soll die Reise gehen. So zumindest der Plan. Doch dann wird ein bekannter Winzer ermordet, der Ex-Mann einer Freundin von Claire. Sie zählt auf Dupins Unterstützung. Oder ist sie am Ende in die Sache verwickelt? 






Dieser zwölfte Band ist voll mit Schilderungen zu den Weingütern, den Problemen der Weinbauern und  - natürlich mit gutem Essen und sehr viel Kaffee! Der Kaffee ist ja obligatorisch bei Kommissar Dupin, alles andere aber bezieht sich auf die Reise, die Georges Dupin und Claire gerade unternehmen.

Die beiden haben endlich geheiratet und befinden sich auf ihren Flitterwochen. An der Loire reisen sie zu mehreren Weingütern, zuerst machen sie Halt bei Claires Freundin Cécile Cast. Doch mit der Ruhe ist es aus, als deren Ex-Mann ermordet wird. Dupin wie auch Cécile empfinden, dass die Polizei vor Ort nicht in alle Richtungen ermitteln, weil man nur von einem Jagdunfall ausgeht. 

Cécile und Claire wollen unbedingt, dass Georges mit ihnen gemeinsam inkognito ermittelt. Detektiv spielen in den Flitterwochen - mal was anderes und Claire allen voran - zumindest zuerst. Denn natürlich bleiben ihre Vorstösse und Fragen nicht unbemerkt und bald werden sie von Dupins Team in Concarneau aus unterstützt. 

Während die drei also ermitteln, beziehungsweise es tun und es so scheinen lassen, als tun sie es nicht, bekommen sie immer wieder Nachrichten von daheim, dass ein Specht ihr Hausdach zerstört. Diese Episoden fand ich völlig überflüssig. Ein paar Sätze dazu und eine schnell Lösung hätte, wenn das schon vorkommen muss, absolut genügt. 

Dafür überzeugt "Bretonischer Ruhm" mit einem spannenden Fall. Jean-Luc Bannalec führt Dupin und seine Leserschaft auf verschlungene Wege und bringt so manches Motiv aufs Tapet, bis sie endlich einen Durchbruch schaffen. Bis dahin wird man gut unterhalten. Am Ende werden vielleicht auch einige von der Täterschaft überrascht. Ich wars nicht, aber der Weg zum Finale ist trotzdem auf jeden Fall interessant geschrieben und nicht langweilig.  

Fazit: Ein sommerlicher Krimi für Weinliebhaber. 
4 Punkte.



Samstag, 1. Juli 2023

Monatsvorschau und Neuerscheinungen im Juli 2023

Der Sommer ist nun endgültig in Europa angekommen. So wie der Juni vom Wetter her, darf auch gerne der Juli sein. Tagsüber warm, in der Nacht kühlt es ab. Nur die Schwüle einiger Juni-Tage brauch ich nicht. Dafür wäre mehr Regen toll, unentbehrlich für die Natur und auch für uns Menschen. Das wäre ein perfekter Juli!


Und dann stehen im Juli die Sommerferien bevor, aber irgendwie hab ich das Gefühl, die sind zu Ende, bevor sie richtig angefangen haben... V
ielleicht komme ich in diesem Monat auch endlich mal wieder dazu, gemütlich Kaffi trinken zu gehen - was im Juni gänzlich fehlte, weshalb ich ein altes Foto (Rom 2017) ausgraben musste. 

Bis zum Ferienstart dauert es noch einige Tage, dafür sind schon die ersten Juli-Bücher bei mir eingetroffen und machen Vorfreude auf den Sommermonat. Meine Juli-Neuerscheinungen-Auswahl zeige ich euch gerne: 




 

Die ersten sieben Bücher möchte ich unbedingt lesen. "Das Glück im Sternbild Zebra", "Gefährliche Enthüllungen" und "Sommertage im Quartier Latin" liegen bereits lesebereit auf meinen Readern. Auf letzteres bin ich sehr gespannt, denn Lily Martin ist das Pseudonym von Anne Stern. 

Mitte Monat kommt dann der dritte Band der "Goodville Love"-Reihe heraus: "Lovely Nights. Nur ein Traum von dir entfernt". Da mir im letzten Sommer die ersten beiden Bände überraschend gut gefallen haben, darf der dritte Band jetzt im Juli und der vierte Band im August direkt bei mir einziehen. "Macombers "Seesternwünsche" ist der siebte Band der "Cedar Cove"-Reihe, es soll ein bisher noch nicht übersetzter Band sein, was ich nicht so recht glauben mag, da er im Original bereits 2007 heraus kam.

Noch nicht sicher, ob ich die Bücher lesen werde, bin ich bei den nächsten vier Titeln. "Der Tote im Palazzo" ist der dritte Band der "Trattoria Mortale"-Reihe, von dem mir Band 2 nicht mehr so gefallen hat, weswegen ich mir überlege, ob ich der Reihe noch ne Chance geben soll oder nicht. Ich überleg zwar schon, seit ich letzten Sommer den zweiten Band zu Ende gelesen habe und hab die Entscheidung dann auf diesen Sommer vertagt - entschieden hab ich mich noch nicht. Wahrscheinlich ist, dass ich unverbindlich mal reinlese, wenn der Band über die Onleihe oder Skoobe dann mal erhältlich ist. Beim letzten Buch bin ich sicher, dass ich es lesen werde, aber noch nicht wann: die Kurzgeschichten-Sammlung von Petros Markaris. Das eBook erscheint aber erst Ende Oktober, da hab ich also noch viel Zeit. 

Neben den genannten Juli-Büchern werde ich sicherlich mein vom Juni in den Juli mitgenommenes Rezi-Exemplar von "Bella Donna. Die Malerin von Rom" lesen. Ansonsten werde ich im Juli meinen SuB abbauen, denn Ende Monat hab ich Ferien und kann mich dann durch meinen SuB lesen. Wahrscheinlich werde ich erst mal zu den neueren, noch nicht gelesenen 2023-Büchern greifen, aber ich lasse mich selbst überraschen, nach was ich spontan so Lust habe. Jetzt gehts aber erst mal noch in den Endspurt, bis zum Schuljahrabschluss ist noch einiges zu tun.

Welche Bücher stehen auf eurer Juli-Leseliste?
Euch allen einen schönen Juli - geniesst den Sommer!