Donnerstag, 26. Dezember 2013

Das Bienenmädchen von Rachel Hore

Klappentext: 
»Bea-Bienchen« - so wird Beatrice von ihrer Freundin Alice genannt. Die beiden Mädchen werden gemeinsam auf Carlyon Manor unterrichtet, wachsen fast wie Schwestern auf. Dann aber verliebt sich Bea, und Alice setzt alles daran, ihr Rafe abspenstig zu machen. Zutiefst enttäuscht verlässt Bea ihre Heimat - um sich Jahre später, in der Not, doch noch einmal mit einer Bitte an die Freundin zu wenden: Sie soll auf ihren kleinen Sohn aufpassen. Zu spät bemerkt sie, dass Alice wie damals nur an sich selbst denkt.



Da mir bisher die Romane von Rachel Hore extrem gut gefallen haben, hab ich mich auf "Das Bienenmädchen" gefreut. Laut Klappentext hab ich eine Geschichte erwartet, die sich in der Gegenwart abspielt. 

Doch das einzige was in der Gegenwart geschieht, ist, dass Lucy eine ehemalige Freundin ihrer Grossmutter Angelina (sie heisst nicht Alice wie in der offiziellen Inhaltsangabe angegeben!) trifft und die ihr ihre Lebensgeschichte erzählt. 

Die Gegenwart beträgt ca. 2% des Buches, der Rest spielt in der Vergangenheit, zur Kriegszeit in England. 

Und die ist extrem vorhersehbar, da der Prolog wie auch der Buchbeschrieb darauf hinweisen was passiert. Dafür sind 592 Seiten (oder 5 Stunden E-Book) einfach zu viel. Schade. 

Fazit: Wenn der Klappentext nicht mit dem Inhalt übereinstimmen, werden Leser enttäuscht. Dies ist gegenüber den Autoren wie auch den Lesern sehr unfair.  
3 Punkte.