Mittwoch, 30. Dezember 2015

Krimi: Agatha Raisin und die tote Urlauberin von M.C. Beaton (Band 6)

Klappentext:
Agatha Raisin ist fassungslos: Ihr Verlobter James hat sich einfach aus dem Staub gemacht. Nach Zypern. Dorthin, wo sie die Flitterwochen verbringen wollten. Bevor er die Hochzeit platzen liess. Doch Agatha wäre nicht Agatha, wenn sie tatenlos zusehen würde, wie ihr Glück den Bach runtergeht. Beherzt packt sie ihre Koffer und reist James hinterher. Doch Agathas Traum von der romantischen Versöhnung unter mediterraner Sonne ist schnell ausgeträumt: Kaum gelandet, muss sie sich mit englischen Urlaubern und einem Mörder rumschlagen, der es auf ebendiese abgesehen hat...


Band 6 dieser Krimiserie führt uns nach Zypern. James ist geflüchtet, er konnte wohl mit den Ereignissen aus Band 5 (Huch, ich merke grad, dazu hab ich gar nichts geschrieben, aber kurzes Fazit: Band 5 war spannend und erlebnisreich), in dem Agathas verschwundener Ehemann Jimmy urplötzlich auftauchte, obwohl ja eigentlich James mit Agatha vor dem Traualtar stehen sollte, nicht umgehen. Kurze Zeit später ist Jimmy tot. Natürlich gelang es Agatha auch diesen Fall aufzulösen, doch James ist beleidigt. Deshalb nun seine Flucht nach Zypern. 
Agatha reist ihm nach und bevor sie ihn suchen will, bucht sie eine Schiffstour auf der sie weitere Briten kennenlernt. Auch Abends trifft sie auf die kleine Gruppe. Doch plötzlich bricht eine Frau der Gruppe tot zusammen. Agatha und James ermitteln unter zypriotischer Aufsicht, doch tut dies auch ihnen als Paar gut? Sind sie überhaupt noch ein Paar?

Schnell ist klar, wo der Mörder zu suchen ist. James hat derweil noch mit seinem unzuverlässigen Vermieter eine Rechnung offen. Doch James Abwesenheit wird mit der Anwesenheit von Sir Charles wettgemacht und so wird der Fall nicht langweilig.

Bei diesem Band spürt man gut, dass die Serie schon lange geschrieben wurde. Im Flugzeug und am Flughafen durfte man damals Rauchen und auch die griechische Drachme war noch in Gebrauch.

Es war schön, Agatha mal nicht in den Cotswold ermitteln zu sehen, sondern in einem ganz anderen Umfeld. Wieder bedient sie sämtliche Klischees. James enttäuschte mich und so langsam wäre es schön, wenn sie sich entweder offiziell trennen oder sonst endlich aufhören damit, gegenseitig jeweils die beleidigte Leberwurst zu spielen. 

Fazit: Amüsanter Cosy-Krimi, doch so langsam ist nun gut mit "wird noch was aus Agatha und James?".  
4 Punkte. 




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