Freitag, 17. April 2015

Yoga: Der Hund, die Krähe, das Om... und ich! von Susanne Fröhlich

Klappentext:
Mit einer großen Portion Skepsis und jeder Menge Vorurteilen tritt Susanne Fröhlich ihr neues Yoga-Projekt an. Drei Monate lang lässt sie die Leser teilhaben an ihrer Suche nach einem neuen Körpergefühl und dem täglichen Kampf gegen den inneren Yoga-Schweinehund. Was passiert, wenn das Moppel-Ich auf eine Yogamatte trifft und in die unbekannte Welt der Asanas eintaucht, erzählt die Bestsellerautorin gewohnt locker, selbstironisch und wie immer mit einem Augenzwinkern. Der Ratgeber zeigt aber auch, dass Yoga bei jeder Kleidergröße Spaß machen kann und macht Mut, innere Hemmschwellen zu überwinden.


Susanne Fröhlich wurde von Ursula Karven schon öfters auf Yoga aufmerksam gemacht, doch sie fand immer genügend Ausreden nicht mit Yoga zu beginnen. Eines Tages lässt sie sich dazu überreden drei Monate lang täglich Yoga zu üben. 

Wie es der Autorin dabei gegangen ist, schreibt sie in diesem Buch in Tagebuch-ähnlicher Form nieder. Den Leser lässt sie an allem teilhaben, egal ob Skepsis, Enttäuschung, Begeisterung, Fortschritte, Rückschritte oder einfach nur über die Speckrollen, die bei einigen Übungen im Weg sind. Sie schreibt ehrlich und lustig, so dass wohl auch Leser mit Vorurteilen Yoga gegenüber Lust bekommen, es einmal zu probieren. 

Das Buch, zumindest das eBook, ist zudem sehr schön aufgemacht: jedes Kapitel wird mit einem Foto und Stichworten, die in einen schönen Rahmen gesetzt werden, eingeleitet.

Am Ende ihres Yoga-Projekts - das wohl lautete: "beginne mit Yoga und wenn du nach drei Monaten noch dabei bist, schreibe ein Buch darüber und wir produzieren mit dir eine DVD" - berichtet sie ganz kurz über die produzierte DVD. Die kenne ich nicht, wohl aber die DVD's von Ursula Karven, die ich empfehlen kann.

Mich würde Wunder nehmen, ob Frau Fröhlich auch heute, 4 Jahre nach Erscheinen des Buches, noch Yoga praktiziert oder nicht mehr. 

Fazit: 4 Punkte, da mich Inhalt und Layout gleichermassen überzeugt hat.

Mittwoch, 15. April 2015

Yoga: Ein Mann für jede Übung von Zora Gienger

Klappentext: 
Marie möchte sich endlich etwas gönnen: zwei Wochen für sich allein, ohne ihre halbwüchsigen Töchter in einem Yoga-Hotel auf Amrum. Sie bucht einen Anfängerkurs und findet sich in einer bunten Gruppe von Frauen wieder. Ein Mann ist auch dabei: der gut aussehende, aber eher wortkarge Lukas. Und dann ist da noch der smarte Yogalehrer Reimund, der allen Teilnehmern – und besonders Marie – das Gefühl gibt, attraktiv und begehrenswert zu sein. Lukas und Reimund beginnen sich misstrauisch zu beäugen, wenn es um Marie geht. Marie geht auf das Spiel ein, doch aus den unbefangenen Flirts wird bald mehr. Will sie sich auf einen erleuchtenden Trip mit Reimund einlassen, oder ist doch die Faszination des ruhigen Lukas stärker? Dann aber stehen plötzlich ihre beiden Töchter vor der Tür, aufmüpfige Teenager, die alles durcheinanderbringen. 

Welche Frau freut sich nicht auf zwei Wochen Urlaub ohne Familie? Marie entscheidet sich für einen Yoga-Anfänger-Urlaub und stösst in der Pension neben anderen Kursteilnehmer auf zwei Männer, die schon vom ersten Tag, fast schon vom ersten Blick an, beide verliebt in Marie sind. Eifersüchtige Kurskolleginnen sowieso skurille Typen fehlen im Roman nicht. 

Weit hergeholt empfand ich diese "zwei Typen verlieben sich auf der Stelle und kämpfen um Marie"-Geschichte. Das andere Drumherum könnte sich tatsächlich so abspielen, aber sich innerhalb weniger Stunden wirklich verlieben, passt so gar nicht. 

Fazit: Eine nette Gute-Laune-Liebesgeschichte, leider eher realitiätsfremd, aber dennoch unterhaltsam geschrieben. 
3.5 Punkte. 

Montag, 13. April 2015

Montagsfrage 13.04.2015


Welches Buch würdest du jemandem empfehlen, der zum ersten Mal ein von dir favorisiertes Genre liest? 


Dies ist gar keine so leichte Frage, denn es kommt ja auch immer auf die Person drauf an, der man etwas empfehlen möchte und ob diese Person lieber dickere oder dünnere Bücher liest. 
Ganz allgemein würde ich im Genre "historische Krimis" die Bruder Cadfael-Reihe von Ellis Peters und die Schwester Fidelma-Reihe von Peter Tremayne empfehlen. 

Donnerstag, 9. April 2015

Yoga: Die Yoga-Schwestern von Rain Mitchell

Klappentext:
„Loslassen“ ist ein Yogaprinzip, das fünf Frauen im Edendale Yoga Studio ganz besonders beschäftigt: Lee hat Eheprobleme, Katherine kämpft gegen ihre Vergangenheit, Stephanie steht in ihrer Karriere an einem toten Punkt, Tänzerin Graciela riskiert mit ihrem harten Training ihre Gesundheit, und Imani ist voller Trauer über ihr verlorenes Kind. Doch nach und nach erfahren die unterschiedlichen Frauen, dass nicht nur Yogalehren der Seele gut tun, sondern vor allem die Freundschaft, die sie miteinander teilen, ungeahnt heilende Kräfte entwickelt.




Dieser Roman ist einer der ersten Yoga-Romane und einer der besten - obwohl sich auch im Edendale Yoga Studio Frauen treffen, die mit ihrem Leben hadern. Aber im Gegensatz zu anderen Büchern stimmt hier das Umfeld und man hat nicht das Gefühl es sei konstruiert.

Die Protagonisten lernen sich im Studio so gut kennen, dass sie sich im Laufe der Geschichte bei Problemen im Alltag helfen. Als sie erfahren, dass die Studiobesitzerin Lee sich überlegt das Studio zu verkaufen (um damit ihre Ehe zu retten), sind sie zunächst sehr enttäuscht, sind aber mit Rat und Tat auch für Lee da. 

Fazit: Locker geschrieben, von allem ein bisschen dabei, aber dennoch nicht seicht. 
4 Punkte. 


Montag, 6. April 2015

Montagsfrage 06.04.2015



Wie viele Seiten liegen in deinem aktuellen Buch noch vor dir und freust du dich darauf? 

Aktuell lese ich Friesenherz von Janna Hagedorn. Von 643 Seiten auf dem iPad liegen noch 447 vor mir. 

Im Roman geht es hauptsächlich um Maike, die eine Wellnesswoche in einer kleinen Pension an der Nordsee verbringt. Die bunt zusammengewürfelte Wellnessgruppe muss nun diese eine Woche zusammen erleben. Verschiedene Charaktere, alle um die 40 Jahre alt oder mehr, treffen aufeinander und auch eine kleine Liebesgeschichte fehlt nicht. Maike will zwar schon am ersten Tag von der Insel weg, aber wegen Sturm fahren keine Schiffe. 

Ich bin ein wenig gespalten, denn im Buch kommen mindestens zwei Personen   - Bärbel und Ahimsa - vor, die mich gewaltig nerven. Auf den letzten Seiten bekamen sie zum Glück nicht mehr so viel Raum. Nun bin ich gespannt wie es weitergeht. Aber ehrlich gesagt, viel erwarte ich nicht. Wahrscheinlich wird es so wie ich vermute: flache Geschichte, daher nett für zwischendurch wenn man gerade sonst kein Buch zur Hand hat. 

Freitag, 3. April 2015

Yoga: Sonnengruss für Regentage von Zoe Fishman

Klappentext: 
Ein heißer Sommer in New York. Nach Jahren treffen sich die Freundinnen Charlie, Bess, Sabine und Naomi beim Yoga wieder. Eine schicksalhafte Begegnung: Charlie trifft kurz darauf ihre große Liebe, und Bess findet zu verloren geglaubten Träumen zurück. Als Naomi eine schreckliche Diagnose erhält, müssen die Freundinnen beweisen, dass sie füreinander da sind.





Charlie möchte das Klassentreffen dazu nutzen Werbung für ihr neues Yogastudio zu machen. Bess, Sabine und Naomi melden sich für einen Kurs an und so sehen sich die drei ehemaligen Schulkolleginnen wieder öfters. 

Im Laufe der Geschichte öffnen sich die die vier immer mehr und erzählen aus ihren Leben. Auch Bess, die den Kurs eigentlich nur als Aufmacher eines Artikels für die Times, mitmacht, kommt langsam von ihrer Idee ab.

Eine einfache, typische Bekannte-treffen-sich-wieder-Geschichte, die mich gelangweilt hat. Wahrscheinlich wurde sie nur geschrieben, damit es ein Buch mehr gibt, deren Geschichte ein Yogastudio beinhaltet. Weils gerade in war oder so. 

Fazit: Sehr bemüht tiefgründig zu wirken, aber der Funke sprang nicht über. 
3 Punkte. 

Mittwoch, 1. April 2015

Lesebiografie März 2015

- Mantramänner von Janna Hagedorn (Yogis küsst man nicht) 
- Schlampenyoga von Milena Moser 
- Montagsmenschen von Milena Moser 
- Das wahre Leben von Milena Moser 
- Bin ich schon erleuchtet? Jung, skeptisch, kaffeesüchtig und auf der Suche nach dem Yoga-Glück von Suzanne Morrison 
- Do you Yoga von Emma Burstall
- Yoga Bitch von Danijela Pilic 
- Die Yogaschwestern von Rain Michell 
- Yoga ist auch keine Lösung von Elke Becker 
- Sonnengruss für Regentage von Zoe Fishman 
- Der Hund, die Krähe, das Om und von Susanne Fröhlich 
- Ein Mann für jede Übung von Zora Gienger 
- Bin auf Selbstsuche, komme gleich wieder von Maria Bachmann 

Abgebrochen:
- Yoga Kriegerin von Ana Forest
- Die Tuchvilla von Anne Jacobs