Montag, 23. Oktober 2017

#fbm Frankfurter Buchmesse 2017 - Samstag/Sonntag

Mein Samstagmorgen begann mit einem Verlagstermin mit Patricia Kessler von Droemer Knaur. Ja, da werden im Frühjahr einige tolle neue Bücher erscheinen! 

Da ich bereits in Halle 3.1 begab ich mich zum Stand von Frankreich Tourismus,  dort war Autorin Christine Cazon zu Gast. Mit ihr unterhielt ich mich über ihre Krimis, sagte ihr auch, was mir an ihrer Serie gefällt und was mich bei Band 4 störte. Ich mag es sehr, wenn man mit Autoren konstruktive Gespräche führen kann, mit Christine geht das auf jeden Fall! 

Mit zwei weiteren Autoren ging es weiter - mit Rebecca Michele bei Dryas reichte es nur grad schnell für ein paar Worte ("ich hab dein neues Buch, aber noch nicht gelesen") und ein Foto, dafür sprach ich später länger mit James Holin, dessen Buch im September bei Dryas erschienen ist. Aussergewöhnlich, denn Dryas ist ja bekannt für seine Britcrime-Bücher. Doch so wie ich Verlegerin Sandra Thoms kenne, wird der Normandie-Krimi "Tod in Deauville" hervorragend zu den sonst üblichen Britcrime-Büchern passen, die Dryas herausgibt.  

Bevor ich mich danach mit Kerstin zum Mittagessen in die Agora begab, kamen wir am Bastei Lübbe Stand zufällig ins Gespräch mit Autor Bernhard Stäber mit dem wir uns über skandinavische Krimis und die norwegische Mentalität an sich und überhaupt unterhielten. 

Nach der mittäglichen Crêpe ging es zurück in Halle 3 zum Amazon Publishing Bloggerevent. 
Die Verantwortlichen stellten jeweils ein bis zwei ihrer Autoren und deren Bücher vor, während wir Blogger mit Einhornsaft und Bretzeln versorgt wurden. Im Anschluss konnten wir mit den anwesenden Autoren sprechen und wer Lust hatte ihre Bücher, die wir in einer schönen Stofftasche erhielten, signieren lassen.


Jetzt hatte ich Lust auf Kaffee und bekam beim langen Anstehen in der Schlange einer Kaffebar in der Agora fast einen Sonnenbrand... Der Weg zur Freundeskreislounge im Foyer von Halle 4.0 war nicht mehr weit. Viele Twitter-Blogger waren schon anwesend, andere kamen bald dazu. Emily von Stopfis Bücherwelten organisierte das Treffen. Einige Gesichter waren mir schon vom #litnetzwerk-Treffen bekannt, andere neu. Zum Beispiel die von Julia von Julias Wunderland und Elodie von Mein Leseblog - beides Schweizerinnen! Und endlich wieder Schweizerdeutsch reden, wenn auch nur kurz. Einige, die daneben standen, waren waren ziemlich überrascht, dass wir viel schneller reden als wir das auf Hochdeutsch tun... 

Das Treffen ging viel zu schnell vorbei, und ich musste rasch rüber zum Piper Verlag, wo mir und fünf anderen die Verlagsvorschau vorgestellt wurde. Auch bei Piper darf man sich auf die Neuheiten freuen. Leider darf ich euch darüber noch nichts erzählen, aber es dauert ja sicher nicht mehr lange, bis die offizielle Vorschau erscheint. 

Es war bereits kurz vor 18:00 Uhr und Anja und ich mussten uns schleunigst auf den Weg zur Kriminacht machen. Bereits in der Strassenbahn zur Honsellbrücke trafen wir auf andere Teilnehmer, und später auf der Strasse noch weitere. Ziemlich versteckt ist für Ortsunkundige der Kunstverein der Familie Montez zu finden. Wirklich direkt unter der Brücke, zwischen den Brückenpfeiler, liegt der Saal, an dem acht Autoren unabhängiger Verlage vorgestellt wurden. 



Mit Christin von Raspberrybook, die ich in den vergangenen Tagen und auch kurz zuvor beim Twittertreffen immer wieder antraf, sass ich in guter Lage, und zusammen rätselten wir über die Antworten der Rätsel vor. Denn nach jeder Vorstellung wurde eine Frage zum Inhalt der Lesung gestellt. Nicht immer war die Antwort klar und die Hinweisschilder, die jeder Besucher erhielt, eher verwirrend als hilfreich. Die Pistole und mindestens ein anderer Begriff kam nicht vor, dafür die Normandie, die auf keinem Schild stand. Aber egal, es war lustig und die Rätselei sorgte für unbeschwerte Gespräche unter den Besuchern. 

Mehr und vor allem mehr Fotos zur Kriminacht könnt ihr hier und hier und hier lesen/ansehen. Nach den acht, jeweils circa 15minütigen, Lesungen machten Anja und ich uns auf den Nachhauseweg - ein wenig mulmig, den eine vorgelesene Szene (Frau wird in Gebüsch gezehrt, dem Mann eine übergezogen) spielte sich im Park von Bad Soden ab, der sich direkt auf unserem Heimweg befand. Vor dem Park trafen wir dann auch noch auf zwei Polizisten, die uns zum Umweg um den Park herum rieten.... Ja, ein voller Erfolg, diese Kriminacht ;-)




Sonntagmorgen nach einer kurzen Nacht machte ich mich zum letzten Mal auf, um mit der zum ersten Mal pünktlich fahrenden S-Bahn zur Messe zu gelangen.

Ich hatte eineinhalb Stunden Zeit nochmals durch die Hallen zu schlendern. Das Gedränge war gross und teilweise fragte ich mich, ob es am Montag nirgends mehr Bücher zu kaufen gibt. Einige Leute benahmen sich jedenfalls so... Aber auch ich habe ein Buch als Mitbringsel für meine Tochter gekauft und bekam für das kleine Polly Schlottermotz-Büchlein die grosse und allerschönste Tasche der Messe, mit Bild der kleinen Hexe drauf :-)




Mein letzter Termin der @fbm17 stand bevor: die be... Geburtstagsfeier. 
Bastei Lübbe lud dazu ein. Mit Torte und Petit Fours feierten wir mit. Normalerweise bekommt das Geburtstagskind Geschenke. Bei be... wurden wir Blogger mit einer gut gefüllten Goodiebag beschenkt. Die Autorinnen der darin enthaltenen Bücher waren auch an der Feier und signierten nach dem Anschneiden der Torte ihre Bücher. 

Nun ging es Richtung Ausgang, zur S-Bahn, damit zum Chaos an den Bahnhof Frankfurt Süd. Im Zug hatte ich nun erstmals seit fünf Tagen wieder viel Zeit zum lesen.... 



PS: Von den Vorkommnissen an der Messe habe ich vor Ort nichts mitbekommen. Mir fiel aber auf, dass um gewisse Stände herum immer viel Polizei patrouillierte. Da ich von den negativen Geschehnissen nur durch die Medien erfahren habe und ich gewissen Parteien nicht noch mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen will, werde ich mich nicht dazu äussern. 


Frankfurter Buchmesse 2017:
Samstag/Sonntag














Kommentare:

  1. Liebe Anya
    Es war mir eine sehr grosse Freude dich kennen zu lernen! Es war wirklich angenehm mal etwas Schweizerdeutsch zu reden, obwohl ich mich nach den paar Tagen auf der Messe schnell an das Hochdeutsch gewöhnt habe :D
    Ich finde es auch sehr schön wenn man sich direkt mit den Autoren austauschen kann. Bisher kenne ich das (leider) nur via E-Mail, aber viele Autoren nehmen Kritik genau so gerne an wie Lob. Ist auch völlig verständlich, denn nur so kann man sich verbessern. :)
    Liebe Grüsse
    Julia

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    1. Liebe Julia
      danke gleichfalls!
      Ja, die meisten Autoren hören sich gerne beides an, v.a. wenn man die Kritik auch begründet.
      Liebe Grüsse
      Anya

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