Dienstag, 15. Oktober 2013

Der Sommer der Frauen von Mia March

Klappentext: 
In Boothbay Harbor, einem kleinen Fischerörtchen in Maine, führt Lolly ein gemütliches Bed & Breakfast. Die Gäste schätzen die nette Atmosphäre und das gute Essen. Und sie lieben die Kinoabende: Denn jeden Freitag zeigt Lolly einen Film - immer mit Meryl Streep, ihrer Lieblingsschauspielerin.
Diesen Sommer sind auch ihre Tochter und die beiden Nichten angereist. Alle drei bringen ganz eigene Sorgen und alte Verletzungen mit: Nur langsam fassen sie wieder Vertrauen zueinander. Sie sitzen zusammen vor der Leinwand, lachen und weinen miteinander und merken allmählich: Die Filme geben Antworten auf viele Fragen im Leben. Und das Leben stellt grosse Fragen in diesem unvergesslichen Sommer am Meer.


Lolly hat neben ihrer Tochter auch ihre beiden Nichten grossgezogen, als deren Eltern tödlich verunglückten. Zum Sommer hin lädt Lolly alle drei zu sich ein, weil sie etwas Wichtiges mit ihnen besprechen muss. Die drei kommen sich im Laufe der Wochen durch die Filmgespräche, durch das Zusammenleben unter einem Dach und die Sorge um Lolly immer näher. Mehr zum Inhalt möchte ich nicht verraten.

Um es vorweg zu nehmen: ja, es gibt ein Happy End. Und ja, die Protagonisten haben alle ihr Köfferchen zu tragen. Und ja, im Laufe des Buches werden viele ihrer Probleme gelöst. Tönt kitschig? Ja. 
Ist es aber nicht. In jedem Kapitel wird die Geschichte aus Sichtweise einer der drei Frauen weiter erzählt. Es geht um Freundschaft, Abschiede, Trennungen, Krankheit und Selbstfindung.

Die Idee mit den Kinoabenden ist sensationell. Wer Filme wie "Mamma mia", "Der Teufel trägt Prada","Die Brücken am Fluss" etc. mit Meryl Streep kennt und liebt, kommt um dieses Buch nicht herum. Die Handlungen und Aussagen der Filme werden mit dem eigenen Leben verglichen und helfen bei der Bewältigung ihrer Probleme. Eine ganz tolle Idee!

Fazit: Obwohl ein Sommerbuch, darf es natürlich auch im Herbst oder Winter gelesen werden :-) Taschentücher griffbereit halten. 5 Sterne!


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