Freitag, 23. Januar 2026

Jetzt gerade ist alles gut von Stephan Schäfer

Klappentext:
Ein kleiner Schnitt am Finger, schon wenige Stunden später hängt das Leben des Erzählers an einem durchsichtigen Schlauch. Er besiegt die Sepsis, aber die existenzielle Bedrohung bringt eine neue Frage in sein Leben: Wenn sich von einer Sekunde auf die andere alles verändern kann – wieso nehmen wir so selbstverständlich hin, dass wir unser Leben ständig auf später vertagen? Als er aus dem Krankenhaus entlassen wird, wird er zum Sammler kostbarer Momente. In Liebe, Familie, Freundschaft, Natur sucht er nach dem, was wirklich zählt. Dabei entdeckt er, dass die berührendsten Geschichten oft in den überraschendsten Augenblicken auf uns warten, sogar in vermeintlichen Nebensächlichkeiten. Eine Einladung, das Leben wieder bewusster wahrzunehmen.


Wenn das Leben plötzlich am seidenen Faden hängt - diese erfuhr Autor Stephan Schäfer am eigenen Leib. Und hatte kein Plan, wie es weiter geht. Wie es dazu kam und was er daraus mitgenommen hat, erzählt er in "Jetzt gerade ist alles gut."

Wenn gerade nichts mehr gut ist, geht es erstmal ums Überleben, dann erst ums Leben. Er entschied sich dafür, zukünftig schöne Momente zu sammeln und lässt uns an einigen von diesen Momenten teilhaben. 

Das Buch liest sich flüssig, und ist ganz okay, mich hat es aber nicht vom Hocker gerissen. Ich hatte aufgrund der vielen positiven Bewertungen von "25 letzte Sommer" andere Erwartungen. Eigentlich wollte ich sein erstes Buch zuerst lesen, doch ich kam noch nicht dazu. So bleibt ein "Jo, nicht schlecht, aber auch nicht mehr". 

Wer gerne Lebensratgeber liest, wird vielleicht mehr Freude als ich an diesem Buch haben, seine schönen Momente sind nett erzählt und seine Tipps, wie man lebt anstatt überlebt, ebenso gut verpackt. 

Am Ende bricht er alles herunter auf sein Fazit: Es sind menschliche Beziehungen, die zählen. Eigentlich sind dies ja alles Dinge, die wir selbst wissen. Wenn nicht, wäre mir wohl viel mehr hängen geblieben aus "Jetzt gerade ist alles gut."

Fazit: Ein Buch für Menschen, die einen Anstups brauchen, um mehr Zufriedenheit im Leben zu verspüren. 
Knappe 4 Sterne.


Krimi: Miss Emily und die Schatten der Vergangenheit von Rebecca Michéle (Miss Emily 3)

Klappentext:
Cornwall, Winter 1906: Die Vorfreude in Higher Barton könnte größer nicht sein – das englische Königspaar hat sich zu Weihnachten angekündigt! Selbst Emily, im Herzen Republikanerin, lässt sich von der freudigen Aufregung anstecken. Doch als die ersten Hofbediensteten eintreffen, um den royalen Besuch vorzubereiten, werfen mysteriöse Vorfälle ihre Schatten voraus: Ein rätselhafter Sturz, der beinahe tödlich endet. Und dann wird ausgerechnet Walter Collins, der charmante Kammerherr des Königs, leblos in seiner Badewanne gefunden – mit einem Toaster. Während der Palast den Tod eilig als tragischen Unfall abtut, um einen Skandal zu vermeiden, macht sich Emily auf die Suche nach der Wahrheit. Denn warum hätte Collins einen Toaster mit in die Badewanne nehmen sollen? Je tiefer sie gräbt, desto mehr erfährt sie über den charismatischen Collins, der nicht nur die Herzen der Damenwelt höher schlagen ließ. Hat sich der Kammerherr mit seinen Eroberungen zu viele Feinde gemacht? Oder steckt hinter seinem Tod ein viel größeres Geheimnis? Die Zeit drängt, denn der königliche Besuch rückt näher, und der Mörder hat Emily bereits ins Visier genommen.


Miss Emily gesteht sich ein, dass sie sich langsam doch auf den Besuch des englischen Königspaar freut, auch wenn dieser Besuch viel Mehrarbeit für die Bewohner und Angestellten von Higher Barton bedeutet. Trotzdem haben alle noch Zeit, Diskussionen pro und contra Elektrik anzuzetteln. Kleinere Vorfälle liefern beiden Lagern immer wieder Argumente dafür oder dagegen. 

Doch dann überstürzen sich die Ereignisse - im wahrsten Sinn des Wortes. Erst ein Sturz, für den eventuell ein aggressiver Pächter, dem gekündigt werden soll, als Täter in Frage kommt und dann stirbt der Kammerherr in der Badewanne. Der soll kurz zuvor jemanden getroffen haben, dem Emily sehr nahe steht. Emily will keine Polizei im Hause und ermittelt wie immer selbst. Hilfe bekommt sie von Vikar Horatio Cranleigh, aktuell gerade die einzige Person, der sie noch vertraut. 

Schnell ist man wieder in der Szenerie rund um Higher Barton versunken. Während sich das Thema der neuen technischen Errungenschaften der damaligen Zeit in den vergangenen Bänden eher um Automobile drehte, geht es hier nur um Stromanschlüsse in den Häusern. Jetzt fehlen nur noch die Fernsprechgeräte. Interessant war es, den Befürwortern und Gegnern zu lauschen, bei letzteren ist auch viel Aberglaube mit im Spiel, weil man der neuen Technik nicht traut.  

Geschickt kombiniert Rebecca Michéle geheimnisvolle Vorfälle mit einem Familiengeheimnis und verwebt diese mit den vielfältigen Charakteren, so dass man sich nicht für eine Täterschaft entscheiden kann. Bis zuletzt, bis die Wahrheit endlich aufgedeckt wird, bleibt es spannend. 

Schade fand ich einzig, dass es zwischen Emily und Horatio immer noch nicht weitergeht. Auch seine Vergangenheit bleibt noch im Dunkeln. Ich hoffe, dass zumindest diese im nächsten Band enthüllt wird, denn bei solchen Hintergrund-Geheimnissen bin ich sehr ungeduldig und mag nicht bändelang auf die Auflösung warten. 

Fazit: Unterhaltender, ereignisreicher und spannender dritter Band der "Miss Emily"-Reihe. 
4 Sterne. 



Reihenfolge:


Mittwoch, 21. Januar 2026

Krimi: Mademoiselle Coco und der Duft des Mörders von Michelle Marly (Mademoiselle Coco 2)

Klappentext: 
Ein Heiratsschwindler und Frauenmörder treibt sein Unwesen in Paris, doch die Polizei tappt im Dunkeln. Erst als eine Frau, die ihm entkommen konnte, behauptet, den Mann an seinem Eau de Toilette wiedererkennen zu können, öffnet sich eine Spur, die für keine Geringere als die Herstellerin von Chanel No 5 von Bedeutung ist: Coco Chanel. Nach der Trennung von ihrem Geliebten Dimitri Romanow und einer kurzen Affäre mit Picasso ist sie zudem einsam. Wird die Hobbydetektivin das nächste Opfer sein?




Parfüm, und was ein Duft alles vermag, ist das Thema in diesem zweiten Band der "Mademoiselle Coco"-Reihe von Michelle Marly. Eigentlich ist Coco Chanel gerade daran, alles Geschäftliche rund um ihr erstes Parfüm Chanel No 5 auszulagern. Mit den Herren Wertheimer stehen Vertragsabschlüsse an. Soll sie sich darüber noch mit ihren Anwälten austauschen oder einfach unterschreiben? 

Sie hätte wohl besser Ersteres getan, aber sie ist mit den Gedanken ganz woanders: eine Kundin wird hysterisch, als sie glaubt, in einem Herrn, der das Modegeschäft gerade verlässt, den Verlobten ihrer Schwester zu erkennen. Oder eher zu erriechen, denn das Parfüm hätte er getragen. Am Tag der Hochzeit stand die Kundin alleine vor der Kirche. Ihre Schwester wird seither vermisst und auch der Verlobte ist verschwunden.

Coco, die ihre Nase nicht nur gerne zum Kreieren von Düften benutzt, sondern dieselbige auch gerne in andere Angelegenheiten steckt, versucht nun herauszufinden, wo das Paar, welches im Geschäft eine Bestellung tätigte, wohnt. Nur leider steht Kommissar Hollande auch schon in den Startlöchern. Trotzdem versucht Coco abseits von Hollandes Revier noch weiteren ungeklärten Vermissten- und Todesfällen von Frauen auf die Spur zu kommen. Begleitet wird sie dabei von Misia Sert, aufgefangen von Jean Cocteau. Denn die beiden Frauen lassen kaum ein Fettnäpfchen aus und begeben sich so manches Mal in Gefahr. 

Es war wieder interessant mit Coco Chanel in Paris und und Umgebung unterwegs zu sein. Zwischendurch empfand die Geschichte aber ein wenig in die Länge gezogen, was wohl daran lag, dass ich mir - schneller als Coco - einiges zusammenreimen konnte. Band 1 fand ich zudem spannender. Dennoch habe ich die Geschichte gerne gelesen und freue mich auf Band 3, der bereits im Juni erscheint. 

Fazit: Gemütlicher Cosy-Krimi - mit Coco Chanel einem Heiratsschwindler auf der Spur!
Knappe 4 Sterne.



Reihenfolge:
Mademoiselle Coco und...
Band 3: ... der Mord im Kleinen Schwarzen (ET 23.06.26)

Dienstag, 20. Januar 2026

Für Polina von Takis Würger

Klappentext:
Als er vierzehn ist, verliebt sich Hannes Prager in das Mädchen Polina. Um ihr seine Liebe zu zeigen, komponiert der wundersam begabte Junge eine Melodie, die Polinas ganzes Sehnen und Wünschen umfasst. Doch sein Leben nimmt eine unvorhergesehene Wendung, Hannes hört auf, Klavier zu spielen und seine und Polinas Wege trennen sich. Nach Jahren, in denen er nichts als Leere fühlt, erkennt Hannes: Er muss Polina wiederfinden. Und das Einzige, womit er sie erreichen kann, ist ihre Melodie.




Die Mutter von Hannes ist seit der Geburt der Kinder mit der Mutter von Polina befreundet. Für Hannes ist Polina eine Vertraute seit jeher. Er spricht nicht viel und ist verschlossen, sie wiederum spricht viel und ist neugierig auf die Welt. Nur beim Klavier spielen kann Hannes seine Gefühle in Melodien verwandeln. 

Sein Talent, Klavier zu spielen, bringt ihn an viele Orte, bringt ihm aber auch Ärger ein. Irgendwann trennen sich die Welten von Polina und Hannes, der mittlerweile in Polina verliebt ist, sie bleiben in Kontakt. Doch dann hört Hannes eines Tages auf Klavier zu spielen, und trägt sie stattdessen umher: er wird Klavierträger, lernt viele unterschiedliche Menschen kennen, kommt fast aus sich heraus, so wie nie zuvor jedenfalls. Doch von Polina hört er kaum mehr etwas, was ihm zu schaffen macht. Und deshalb fasst er einen Plan, wie er sie aufspüren will. 

Hannes als Figur kann man begreifen, er kommt trotz Eigenheiten sympathisch rüber, Polina hingegen ist ein Luftibus. Nicht nur die gemeinsamen Jahre in ihrer Kindheit und auch nicht die Liebe zur Musik sind das Verbindende zwischen den beiden, sondern auch ein geschenkter Teppich. Dieses Element hat mir als Teppichhändlertochter besonders gut gefallen.

Dieser melancholische Roman besticht durch seine interessanten Charaktere, die einzigartige Verbindung der Figuren, immer geprägt von leiser Hoffnung. Und es ist auch eine Geschichte über das, was Musik vermag, wenn Worte fehlen. 

Fazit: Eine berührende Geschichte über Freundschaften und die erste, nie vergessene Liebe.
5 Sterne.


Mittwoch, 14. Januar 2026

Weihnachten: You make me feel like Christmas von Emma Bishop

Klappentext:
Annie ist froh, der Großstadt entkommen zu sein, und zufrieden mit ihrem neuen Job in der Bücherei von Fairlie. Marc ist eingefleischter Londoner und nur selten zu Besuch im Heimatort. In der Vorweihnachtszeit in der schottischen Kleinstadt treffen die beiden immer wieder aufeinander. Doch sind ihre Begegnungen wirklich dem Zufall geschuldet? Um das wahre Glück zu finden, müssen sie sich entscheiden, ob sie für den anderen ihre Vergangenheit hinter sich lassen können.




Emma Bishop hat für ihren Weihnachtsroman erneut den Schauplatz Schottland gewählt. Diesmal keine kleine Insel wie in der "Isle of Mull"-Reihe, sondern eine kleine Ortschaft namens Fairlie - mit einer Bibliothek. Dort arbeiten unter anderem Annie und Sybil, die leider keinen Kontakt mehr mit ihrem Sohn hat. Als sie ins Spital muss, sucht Annie Sybils Sohn Marc, der erfolgreich in London arbeitet und lebt. Er kommt daraufhin in sein Heimatdorf zurück, und möchte sich endlich mit seiner Mutter, die er quasi nicht kennt, aussprechen. 

Nun ist die Leserschaft im Vorteil, denn sie kennen beide Sichten, die von Sybil und die von Marc. Annie blickt langsam auch durch, doch pocht sie darauf, dass Marc sich Sybils Schilderung selbst anhört. Doch Sybil muss sich erst noch schonen und so vergehen einige Wochen, die Marc vor Ort verbringt. Er übernimmt einige von Sybils Schichten in der Bibliothek, während die anderen Mitarbeiterinnen versuchen, Annie und Marc zu verkuppeln, was beim Lesen oft zum Schmunzeln führt. Als ob sie nicht von sich aus flirten könnten, aber beide sind nunmal gerne Singles und haben ihre jeweiligen Gründe dafür, trotzdem verbringen sie gerne Zeit zusammen.

Gemeinsam mit Annie und Marc erleben wir die Weihnachtszeit in Fairlie. Marc überlegt sich mit der Zeit tatsächlich, ob es hier nicht doch lebenswerter wäre als in London. Beim Lesen würde man sich jedenfalls sofort für Fairlie entscheiden, denn Emma Bishops Schreibstil beschreibt die Ortschaft, die weihnachtlichen Aktivitäten der Bewohner und deren Zusammenleben stimmungsvoll. 

Der Buchtitel stammt von einem Lied, das im Roman eine Rolle spielen wird. Ich hab es mir gleich auf meine Christmas Songs Playlist gepackt und während dem Lesen öfters gehört. 

Sehr schön fand ich die vor jedem Kapitel stehenden Zitate, die alle etwas mit Büchern oder Lesen zu tun haben. Das passt hervorragend zu der Geschichte, denn die Bibliothek und das Bücher schreiben nehmen viel Platz ein in diesem kurzweiligen Roman. 

Fazit: Ein schöner weihnachtlicher Schmöker. 
4 Sterne.


Freitag, 9. Januar 2026

Top Ten Thursday, 08.01. 26 - Zeige deine Highlights aus dem Lesejahr 2025

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. Das es in meinem Layout mit 12 Bildern aber besser aussieht als mit zehn, gibt es bei mir jeweils eine "Top Twelve".



Zeige deine Buchhighlights aus deinem Lesejahr 2025

Ganz vergessen, dass gestern ja Top Ten Thursday war - dennoch möchte ich euch meine Top Highlights zeigen. Einfachkeitshalber (wie kann man sich da einfach Titel auslassen) zeige ich euch alle meine achtzehn Toptitel aus dem Jahr 2025: 







Bei vier Büchern weiss ich, dass sie auch auf anderen Highlightlisten stehen ("Für Polina", "In uns der Ozean", "Bretonische Versuchungen", "Wenn die Tage länger werden"). Kennt ihr die anderen Titel auch und wie haben sie bei euch abgeschnitten?














Dienstag, 6. Januar 2026

2025 Jahresrückblick - Meine Highlights und Flops 2025


2025 - Erinnerungen, die von 2025 bleiben werden, sind ganz klar die ESC-Woche im Mai, meine Besuche an der LBM und FBM, dort die vielen Begegnungen an den Buchmessen, aber auch private Treffen mit Freundinnen und Freunden, ebenso das erste Jahrgängertreffen nach zehn Jahren und vielleicht auch noch der krasse Locationwechsel in meinen Sommerferien: nach zwei Wochen Meereshöhe, also 4m über Meer ging es für einige Tage in die Berge, ich war zweimal bis auf 3883m. Leider nur allzu gut zu sehen: der grosse Schwund der Gletscher in den letzten fünf Jahren. Schwund ist ein gutes Stichwort, denn mein Lesejahr 2025 fühlt sich etwa vergleichbar an.

2025 schrieb ich 107 Blogbeiträge, davon 52 Rezensionen, so wenig wie noch nie. Das ist kein Wunder, da ich auch sehr viel weniger gelesen habe als jemals zuvor. Ich hatte nur 97 Bücher in der Hand, normalerweise sind es um die 150 Bücher. Abgebrochen hab ich 4 Bücher, das ist die gleiche Anzahl wie 2024. Mit fünf Sternen bewertet hab ich 18 Bücher.


17 Länder hab ich literarisch besucht - nur zwei weniger als 2024 und zwei mehr als 2023. Dieses Jahr hielt ich mich am häufigsten in Deutschland auf, 28x, zum ersten Mal, seit ich die Länder zähle. Platz 2 war mit 21 Besuchen England/Schottland und Frankreich kam dieses Mal auf Platz 3 mit nur 13 Besuchen. Platz 4 belegt mit 8 Besuchen Italien. Neu dazu kamen Besuche in Polen und Brasilien. Brasilien liess ich einige Jahre aus, in Polen war ich glaub noch nie (oder nur auf "Durchreise"). Ausgelassen hab ich 2025 aber Irland, Island, Kanada, Griechenland, Spanien, Portugal, Schweden und Österreich.

Meine Krimi-Highlights
waren die Serienfortsetzungen von Kommissar Dupin, Luc Verlain, Lost in Fuseta, Commisaire Campanard.

Meine Romane-Highlights:
- Die kleine Villa in Italien von Julie Caplin
- Und dann noch die Liebe von Alexander Oetker
- Liaisons von Céline Robert

Meine Historische-Romane-Higlights:
- Zwei Familien, eine Leidenschaft von Lisa Graf (Lindt & Sprüngli 1)
- Mit dir steht die Welt nicht still von Melissa Müller

Mein Weihnachtsroman-Highlight:
(hab nur zwei davon gelesen, zum Glück war der erste gleich ein Volltreffer, da der Christbaummarkt-Schauplatz einzigartig war und die Geschichte auch sehr schön.)
- Lichterzauber in New York von Mary Kay Andrews

Und wenn ihr nun denkt, da fehlen doch noch ein, zwei Titel, von denen ich im Laufe des Jahres geschwärmt habe - ja, ihr habt ja Recht! Ihr müsst euch noch gedulden, denn meine Jahreshighlights nenne ich euch ganz am Schluss :-) 

Vielleicht findet ihr sie hier auf meiner 5-Sterne-Bücher Übersicht:


Meine Lieblingsserien bzw. neue Reihen im 2025:
Erstaunlicherweise kam keine neue Reihe dazu, die ich als neue Lieblingsserie nennen könnte, doch... 

Reihen abgeschlossen, AutorInnen "fertig" gelesen:
...dafür bin ich mit v.a. mit Krimireihen wie Bunburry, Cherringham, Kommissar Pierre Durand, Tereza Berger, Pellegrini, Capitaine Roger Blanc und anderen up to date.

AutorInnen-Neuentdeckungen:
Lisa Graf und Melissa Müller

Schönster Buchtitel 2025: 
- Mit dir, da möchte ich im Himmel Kaffee trinken von Sarah Lorenz

Schönstes Buchcover 2025:
- Mister Welcome von Claire Parker
- Die Künstlerin von Rom von Pia Rosenberger
- Winterlicht am Meer von Tanja Janz


Ein Buch (oder auch zwei), das mir trotz "nur" guten vier Sternen in Erinnerung bleiben wird:
- Mit dir steht die Welt nicht still von Melissa Müller
- Bittersüsse Träume von Silvia Cinelli (Die Geschichte der Familie Campari)

Ein Buch, mit "ungenügender" Sternebewertung - also alles unter 4 Sternen - das mir von 2025 in Erinnerung bleiben wird:
Keins in diesem Jahr. 

Die Flops im 2025:
- Eine ganze Welt von Goldie Goldbaum 

Erste gekaufte Bücher 2025:
- Der Unendlichkeit so nah von Theresa Kern
- Frühlingsgeheimnisse von Anna Helford (Season Sisters 1)
- Herbstschatten von Anna Helford (Season Sisters 3) 

Letzte gekaufte Bücher 2025:
- Forever, Interrupted von Taylor Jenkins Reid
- Im Warten sind wir wundervoll von Charlotte Inden

Buchige Veranstaltungen 2025:
LBM, FBM, Lesungen (ausserhalb der Buchmessen) von Julia Engelmann, Lisa Graf und Alexander Oetker.

Und am Ende noch DAS bzw. DIE (denn es sind zwei) Highlights des Jahres:
- In uns der Ozean von Theresia Graw
- Herzlauschen von Nicole und Uli Swidler





Das war mein literarisches Jahr 2025 - wie war euer Lesejahr 2025?

Nachtrag: 
Ganz vergessen: ich war 2025 ja noch im Bloggerteam des Homer-Literaturpreises für historische Romane. Die Zeit von Sommer bis Herbst ist für mich aber sonst schon anspruchsvoll mit dem Start des neuen Schuljahres und die Zeit knapp, deshalb werde ich im kommenden Jahr nicht mehr dabei sein. Mein Patenbuch "Mord im Stadtpalais" von Beate Maly ging zwar leer aus, der Autorin wurde aber für ein anderes Buch (Mord im böhmischen Prater") der bronzene Homer überreicht.