Freitag, 24. März 2017

Freitagsfüller #414





1. Das Leben könnte einfacher sein, wenn alles so geht wie ich es will ;-)
2. Erdbeeren, Kresse und Spargeln schmecken für mich nach Frühling.
3. Meine Osterdeko lässt noch auf sich warten. 
4. Der Flughafen Berlin Brandenburg, wird er jemals fertig gebaut werden? 
5. Ich könnte jetzt gerade einschlafen... Ich war schon die ganze Woche müde :-(
6. Die Allrounder-Sommer-Sneaker sind meine bequemsten Schuhe.
7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich aufs Lesen auf dem Sofa, morgen habe ich geplant, am zweimonatlichen Stammtisch teilzunehmen und Sonntag möchte ich Buchweizen-Pancakes zum Frühstück essen!

Donnerstag, 23. März 2017

Mauersegler von Christoph Poschenrieder

Klappentext:
Fünf Männer gründen eine Alten-WG in einer Villa am See. Zusammen wollen sie die verbleibenden Jahre verbringen, zusammen noch einmal das Leben genießen. Für den letzten – selbstbestimmten – Schritt zählen sie auf die Hilfe der Mitbewohner. Denn es kommt nicht darauf an, wie alt man wird, sondern wie und mit wem man alt wird.







Fünf Freunde reloaded - eigentlich gehörte noch ein sechster Junge zur Clique: Martin, der bei einem Unfall starb. Seither treffen sich die Freunde jedes Jahr an seinem Todestag. An einem dieser Abende kommen sie auf die Idee ihre letzten Lebensjahre gemeinsam zu verbringen, denn in der Kindheit waren Wilhelm, Heinrich, Ernst, Siegried und Carl unzertrennlich. Die Jungs wuchsen zu erfolgreichen Männern heran - sie wurden Jurist, Nudelhersteller, Softwareentwickler, Theaterregisseur und Journalist. Verliebt, verheiratet, geschieden. Sie haben alles durch, "nur" noch den allseits bekannten Lebensabend vor sich. Wieso also nicht zusammen ziehen? Gesagt, getan.
Zuerst fühlen sich die aktiven Senioren fast ein wenig wie kleine Jungs, die sturmfrei haben. Doch dann tauchen die ersten Gesundheitsprobleme auf. Wilhelm sitzt bald schon im Rollstuhl, und das Leben wird für alle um einiges komplizierter. Trotz Bedenken beschliessen sie, sich gegenseitig zu helfen, wenn einer von ihnen nicht mehr leben mag. Daraufhin tüftelt Ernst ein Todesengelprogramm aus.

Von diesem Todesengelprogramm wäre Margrit aus den "drei alten Damen" von Minna Lindgren begeistert gewesen. Und auch sonst hätte den drei Damen das Leben in der Herren-WG sehr gut gefallen. Leider ist solch ein Leben nur mit viel Geld machbar, und genau das ist der Haken an diesem Roman. Aber es ist der einzige Haken. 

Oberflächlich heiter und oft mit schwarzem Humor versehen, wird das Zusammenleben mit all seinen Höhen und Tiefen beschrieben.
Dennoch hört man ernste Töne heraus: Darf ich überhaupt? Soll ich wirklich? Nachvollziehbare Zweifel, besonders im Zusammenhang mit selbstbestimmtem Sterben, werden erörtert. 
In einer humorvollen Leichtigkeit entwickelt der Autor dann eine Lösung, ein Resümee, wie es sein könnte, wenn wir den Zenit unserer Zeit überschreiten. Toll erzählt!

Mein erster Poschenrieder, aber nicht mein letzter.

Fazit: Fünf Freunde reloaded - ein heiterer, ideenreicher und dennoch nachdenklicher Roman über Männer, die ihren Lebensabend mit allem Pro und Contra zusammen verbringen. 
4 Punkte. 


Mittwoch, 22. März 2017

Krimi: Eskapaden von Martin Walker (Bruno Band 8)

Klappentext:
Das Périgord ist das gastronomische Herzland Frankreichs - neuerdings auch wegen seiner aus historischen Rebsorten gekelterten Weine. Doch die Cuvée Éléonore, mit der die weitverzweigte Familie des Kriegshelden Desaix an ihre ruhmreiche Vergangenheit anknüpfen will, ist für Bruno, Chef de police, eindeutig zu blutig im Abgang. 






Nachdem der siebte Band "Provokateure" derart überladen war an Handlungssträngen und Themen, und der Schluss mir dagegen viel zu glatt und einfach erschien, geht es im achten Band ein wenig ruhiger zu und her. 

Aber die Menge an Informationen, hier besonders zu diversen Berufen der Charaktere, war in etwa gleichbleibend. 

Ein Zuviel gibt es hier am Anfang, als die zahlreiche Verwandtschaft des Patriarchen vorgestellt wird. Hier wäre ein Familienregister von Vorteil gewesen, um von Anfang an einen Überblick zu haben oder man nachschlagen kann, solange man noch nicht sicher ist, wer was mit wem wie zu tun hat. 
Ansonsten haben wir in "Eskapaden" nur zwei Themenstränge - einerseits der Tod von Gilbert, andererseits ein Drama rund um eine Tierschützerin, die entfernt mit dem Patriachen verwandt ist. 

Bruno ist zum Geburtstagsfest des neunzigjährigen Kriegshelden Marco Desaix, besser bekannt als Patriarch, eingeladen. Bruno hätte nie gedacht, dass er bereits am nächsten Morgen erneut zum Schloss gerufen wird. Und auch nicht, dass er in den kommenden Tagen fast täglich mit der Familie zu tun haben wird.
Nun enthüllt sich die Geschichte um Gilbert, dessen Leben aufgearbeitet und im Zuge dessen einiges aufgedeckt wird.

Es geht um alte Kriegsverbindungen, um den französischen und russischen Geheimdienst, wer wo wie mitdrin hängt, wer was weiss oder wissen könnte und eine komplizierte, reiche Familie. 
Zufällig ist diese reiche Familie mit der Tierschützerin Imogéne verwandt. Sie sorgt mit ihrer Auffassung für viele rote Köpfe in der Gegend und hat vor allem die Jäger gegen sich aufgebracht. Als die Familie eines lokalen Politikers verunfallt, ist die Scheisse am dampfen...

Der Täter war mir schnell bekannt, da konnte mich der Autor nicht überraschen. Das Ende kam wie bereits im vorherigen Band zu schnell, war mir zu einfach und nicht wirklich abgeschlossen. 
Vielleicht wird in Band 9 noch einiges dazu verraten, ich würde so Sachen aber gerne zur Vervollständigung noch im vorliegenden Buch lesen, auf diese paar Seiten mehr käme es sicher nicht mehr an. Lieber einen überzeugenden Schluss, als all die ausführlichen Flieger- und Kriegsgeschichten, die mich so gar nicht interessiert haben.

Die Situation mit Pamela verhärtet sich. Sie hat keine Eier, aber Bruno ist auch nicht wirklich besser. Der siebte Band wird kurz auf Seite 66 zusammengefasst. Nancy wird mit keinem Wort erwähnt, dafür erliegt Bruno einer anderen, wieder neuen Frau. Bruno wird umgarnt und merkt selbst, dass ihm geschmeichelt wird, doch er kann nicht widerstehen. Ich hätte ihm mehr Selbstbeherrschung zugetraut.

Gegessen wurde wie immer gut und üppig. Getrunken ebenso. Der neue Cuvée wird zur Nebensache, die Politik dominiert.

Fazit: Endlich wieder ein "Whodunit"-Bruno-Fall, der leider zugunsten alter Kriegsgeschichten zu kurz kam und erneut mit einem "elegant gelösten" abruptem und kitschigem Ende.
3.5 Punkte. 

Vielen Dank an den Diogenes Verlag! 

Reihenfolge:
Band 1: Bruno, Chef de police
Band 2: Grand Cru
Band 3: Schwarze Diamanten
Band 4: Delikatessen
Band 5: Femme Fatale
Band 6: Reiner Wein
Band 7: Provokateure
Band 8: Eskapaden
Band 9: Grand Prix (erscheint im Ende April 2017)

Montag, 20. März 2017

Montagsfrage 20.03.2017


Was war dein letzter Re-Read? Bzw. welches gelesene Buch hast du zuletzt erneut gelesen?

Erst letzten Monat, im Februar, habe ich ein Buch zum zweiten Mal gelesen. Es war der Weihnachtsroman "Weihnachtsglitzern" von Mary Kay Andrew. Grund dazu war, dass ich zwei andere Bücher derselben Autorin gelesen habe und es sich herausstellte, dass Weihnachtsglitzern die Fortsetzung, also der dritte Band einer Serie ist. Auf Deutsch sind die beiden Weihnachtsbücher vor den ersten beiden Teilen erschienen, und werden auch jetzt noch offiziell nicht als Serie vermarktet. Der vierte Band "Winterfunkeln", werde ich ebenfalls nochmals lesen, denn es gibt alles viel mehr Sinn, wenn man die Vorgeschichte kennt.

Ich finde ja, man sollte allgemein viel mehr Bücher erneut lesen. Ich mache das sehr gerne, aber leider kam ich letztes Jahr so gar nicht dazu. Es waren insgesamt nur etwa drei oder vier. Dabei hätte ich eine lange Liste von Büchern im Kopf, die ich mir alle wieder einmal vornehmen möchte. Wenn da nicht alle ungelesenen Bücher wären, die man eben auch lesen möchte...


Und sonst so...
Am Freitag habe ich zum ersten Mal beim Freitagsfüller mitgemacht. Die Antworten waren geprägt vom schönen Frühlingswetter der letzten Woche. Mittwoch stellte ich den Schweizer Verlag "Die Brotsuppe" kurz vor, am Freitag gab es ein Rezension zu "Provokateure" (Band 7 der "Bruno, Chef de police"-Serie). Mein Bericht über Band 8, "Eskapaden" folgt diese Woche. 
Und vorgestern hab ich nach einem Rezept meiner aktuellen Lektüre Anis-Brötchen gebacken. Wer Frühstück braucht, darf sich gerne eins nehmen; sie schmecken noch besser mit einer Tasse Kaffee! Kommt gut in die Woche! 
Und allen, die diese Woche nach Leipzig an die #lbm17 reisen, wünsche ich eine schöne Messe! Freue mich jetzt schon auf eure Messeberichte und -eindrücke 🙂



Freitag, 17. März 2017

Freitagsfüller #413



Öfter mal was Neues - heute mach ich zum ersten Mal beim Freitags-Füller von Barbara von Srap-impulse mit:

1. Die ersten Frühlingstage hab ich genossen, lesend auf dem Balkon.

2. Die Fenster in meiner Wohnung sollte ich dringend mal saubermachen.

3. Ich habe dieses Jahr noch nicht Fenster geputzt. In diesen Frühlingstagen, wenn die Sonne reinscheint, fällt es auf. Soll ich mich nun freuen, dass am Wochenende Regen angesagt ist? ;-)

4. Meine Lieblingsblumen sind Tulpen, doch auf meinem Balkon blühen zurzeit andere Frühlingsblumen: Narzissen. 

5. Bei Büchern, dunkler Schoggi, Kaffi und Silsergipfeli werde ich schwach. 

6. Ob wohl mein Pistazienbaum überlebt? 

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf Gschwellti und grüne Spargeln zum Znacht, zudem auf die letzten Seiten von "Ewige Jugend" von Donna Leon, morgen habe ich geplant einen neuen Velohelm für meine Tochter zu kaufen und Sonntag möchte ich ausser lesen noch die Frühlingsferien endlich fertig planen und buchen!


Donnerstag, 16. März 2017

Krimi: Provokateure von Martin Walker (Bruno Band 7)

Klappentext:
Saint-Denis im Périgord ist ein Sehnsuchtsort für viele. Auch für einige, die hier aufgewachsen sind. Doch als ein autistischer Junge aus Saint-Denis auf einer französischen Armeebasis in Afghanistan auftaucht und nach Hause möchte, ist unklar, ob als Freund oder Feind. Dies herauszufinden ist die dringende Aufgabe für Bruno, ›Chef de police‹, ehe sich verschiedene Provokateure einmischen und alle in tödliche Gefahr bringen können.




Puh, ich weiss kaum wo anfangen - denn in Brunos siebtem Fall geht es rund:
Ein Auto explodiert, eine Leiche wird entdeckt, dazu ein alarmierender Anruf aus Afghanistan. Kurz darauf sind sämtliche französische Polizeiverbände, der Brigadier, das Innenministerium, der Geheimdienst und Amerika involviert. Fast banal dagegen die Information über ein bevorstehendes Erbe, das ein jüdischer Geschäftsmann der Gemeinde vermacht, wenn sie ein tolles Projekt auf die Beine stellt. Saint-Denis wird zum Nabel der Welt. 

Es geht um den Holocaust, versteckte jüdische Kinder, um Autismus, radikale Muslime, sexuellen Missbrauch, das Vichyregime - die Geschichte ist total überladen mit viel zu vielen Themen und vor allem zuviel grosse böse Welt im beschaulichen Saint-Denis. Weniger wäre mehr gewesen. 

Ich wünsche mir einen Bruno, der einen "normalen" Mord aufklären kann - ein Mord, der einfach aus Habgier oder Neid, aus niedrigen Beweggründen stattgefunden hatte und in dem nicht Hans und Heiri aus Geschichte oder Politik hinhalten müssen. Lieber der Hansheiri aus dem Nachbardorf, der etwas gegen den Heirihans in St. Denis hat. Sowas würde ich gerne lesen. Und bittebittebitte kein Resistance-Thema mehr.

Unglaubwürdig fand ich das angebliche, in Saint-Denis nicht bekannte, Verschwinden von Samy. Momu und Karim vertrauen Bruno und sie hätten ihn doch schon längst darauf aufmerksam gemacht, wenn der Junge einfach so aus dem Internat verschwunden wäre. Deshalb habe ich dem Autor diesen Hintergrund nicht abgenommen. 

Noch am besten gefallen hat mir der Zusammenhalt der Frauen in Saint-Denis. Zusammen haben sie in Kürze viel erreicht. 
Die Frauen in Brunos Leben hingegen sind ein Thema für sich. Als ob es nicht schon genug Auswahl geben würde, taucht im siebten Fall eine neue Frau auf. Lieber Martin Walker, lass Bruno sich endlich mal glücklich verlieben. Er hätte es verdient. Wir Leser auch. Apropos, Florence wäre doch eine perfekte Kandidatin. 

Kommen wir zum Schluss. Der war mir nämlich zu einfach aufgelöst, anders hätte es zwar null Sinn gemacht, trotzdem blieb ein Gefühl von "unfertig" bei mir zurück.

Fazit: "Provokateure" war mir zu glatt und zu überladen, ich konnte dennoch nicht aufhören zu lesen.  
3 Punkte. 

Reihenfolge:
Band 1: Bruno, Chef de police
Band 2: Grand Cru
Band 3: Schwarze Diamanten
Band 4: Delikatessen
Band 5: Femme Fatale
Band 6: Reiner Wein
Band 7: Provokateure
Band 8: Eskapaden
Band 9: Grand Prix (erscheint im Ende April 2017)

Mittwoch, 15. März 2017

Verlag Brotsuppe / Krimi: Giftig unterwegs von Massimo Carlotto und Francesco Abate

Klappentext:
Liberia, Westafrika. Kimmie Dou, Leutnant der UNO-Blauhelme, ist einem Fall auf der Spur: Es geht um internationalen Waffenhandel und illegalen Export von Diamanten. Im Hafen von Monrovia stossen sie auf ein verdächtiges Schiff aus Italien. Niemand hat mit der Fracht gerechnet, die sie im Schiffsbauch vorfinden …
Piemont, Italien. Matteo ist autistisch, computerbegeistert und das bevorzugte Opfer seiner Mitschüler. Sie überzeugen ihn, ein Feld zu giessen, auf dem angeblich Computer wachsen sollen. Eine Lehrerin, die das Treiben der Mitschüler von Matteo beobachtet, stösst auf eine illegale Elektroschrottdeponie. Der Fall wird Hauptmann Einaudi von der Finanzpolizei anvertraut.
Was haben westafrikanische Diamanten und Waffen mit illegaler Müllentsorgung in der italienischen Provinz zu tun? 

Dieser kurze, 168seitige Kriminalroman, wurde mir an der Frankfurter Buchmesse #fbm16 von der Verlegerin Ursi Aeschbacher vom kleinen, aber feinen Schweizer Verlag "Die Brotsuppe" überreicht. 
Sie hat ihren Verlag 1998 im deutschen Emmendingen gegründet, zog später zurück in die Schweiz und pausierte, bevor sie 2003 einen Neustart wagte. Der Verlag gibt pro Jahr etwa 10 Bücher heraus. Die Genres sind vielseitig, vor allem Belletristik in allen möglichen Formen. Mehrheitlich leben "ihre" Autoren in der Schweiz, aber sie ist auch international vertreten: bei "meinem" Buch sind es italienische Autoren und im Herbst erscheint ein Buch der deutschen Autorin Roswitha Ziegler (bisher bekannt als Filmemacherin). 

Ursi Aeschbacher und ihr Verlag ist nächste Woche an der #lbm17, der Buchmesse in Leipzig, vertreten. Wer sie besuchen möchte, findet sie am Stand der unabhängigen Verlage der Schweiz (SWIPS) in Halle 5 am Stand H301. Schaut doch vorbei, die Frau mit den roten Haaren freut sich garantiert über euren Besuch! 

Über das Buch: 
"Giftig unterwegs" stammt aus der Feder der beiden Autoren Massimo Carlotto und Francesco Abate. 
Ungewöhnlich für einen Kriminalroman ist hier das Setting: Zu einem Teil spielt die Geschichte in Liberia. Protagonist ist Leutnant Kimmie Dou, Blauhelm und beauftragt den Hafen von Monrovia zu überwachen. In seiner Stammbeiz  Blue Port unten am Hafen erhält er gerade Besuch von Oberst Yakobu, der eine bestimmte Schiffsladung erwischen will und dazu Hilfe braucht. 
Der zweite Erzählstrang spielt in Italien und berichtet, wie Schüler auf einem Feld falsch entsorgte Computer auffinden. Beides hat miteinander zu tun, doch wie genau, und wer könnte für all das verantwortlich sein?

Man merkt, dass dieses Buch von Männer, und erst noch von zweien, geschrieben wurde. Als Zielpublikum ist wohl auch eher die Männerwelt angesprochen. Gefühle werden praktisch ausgeblendet, obwohl das Schicksal der Hafen-Kinderbande wie auch der Umgang mit Matteo betroffen macht. Wie es mit Valerie und ihren Schülern weitergeht wird nach dem Fund der Computer leider nicht mehr erwähnt. Ich fand das schade, aber es passt zum Inhalt: alles Unwichtige wird zur Seite geschoben. Menschen wie Computer einfach entsorgt - aus den Augen aus dem Sinn. Trotzdem passiert so einiges auf den wenigen Seiten, interne Polizeiquerelen, krumme Bankgeschäfte und vieles mehr. 

Die Geschichte ist zwar gut erzählt, aber meiner Meinung nach eher eine Dokumentation über Intrigen, Schwarzhandel und Korruption. Fast jeder hat Dreck am Stecken und bis auf Kimmie Dou und die Lehrerin Valerie wollen alle hoch hinaus und erfolgreich sein. 

Der Kriminalroman gibt den Lesern einen Gedankenanstoss betreffend denm eigenen Umgang mit Elektrogeräten und ist ein ideales Geschenk für alle, die nicht gerne dicke Bücher lesen und sich für Wirtschaftskriminalität interessieren.

Fazit: Eine schnell erzählte Geschichte über Korruption in allen Ecken und Enden.