Mittwoch, 4. März 2015

Krimi: Eine mörderische Kreuzfahrt von Charlotte und Aaron Elkins

Klappentext:
Das sollte der bequemste Job sein, den Alix London je hatte. Der zweite Alix-London-Krimi führt die unabhängige Kunstrestauratorin in eine Welt luxuriöser Entspannung, spektakulärer Schauplätze und tödlicher Intrigen.
Umgeben von Kunst, Reichtum und sonnenüberfluteten griechischen Inseln befindet sich Alix an Bord einer prächtigen Mega-Yacht, mit keinerlei Verpflichtung ausser gelegentlichen Vorträgen für die Gäste ihres vorübergehenden Arbeitgebers, Panos Papadakis, seines Zeichens einer der reichsten Männer der Welt.
Aber die Sache hat einen Haken: Papadakis wird seit langem verdächtigt, hinter einem Investmentbetrug à la Ponzi mit mehreren Millionen Dollar zu stecken und Alix ist eigentlich als verdeckte Ermittlerin an Bord, im Auftrag von FBI-Agent Ted Ellesworth, der im Team für Aufklärung von Kunstverbrechen arbeitet. Von Alix wird erwartet, die Insider-Informationen zu besorgen, die das Team braucht, um dem gerissenen Papadakis endlich das Handwerk zu legen.
Die Konfrontation mit dem ungeheuren Reichtum vermögender Kunstsammler und den Schattenseiten des Kunsthandels – Geiz, nackter Geldgier und genialen Betrügereien – bringt Alix ihrem charmanten Vater, einem bekehrten Kunstfälscher, ein wenig näher und sie wird sich langsam darüber klar, wo genau ihr Platz in diesem Puzzle ist.

Band 2 der Serie um Alix London beginnt sehr ausführlich mit Rückblenden auf Band 1, "Gefährliches Talent", und erzählt noch einmal Alix Familiengeschichte. Auch Teds Hintergrund wird viel Platz gegeben. Insgesamt nehmen diese Hintergrundinformationen einen Viertel des Buches ein. Mir war das viel zuviel, denn da ich bereits Band 1 gelesen habe, kannte ich alles schon. Die Autoren hofften wohl auf viele Neuleser, die bei Band 2 einsteigen. Aber ich glaube nicht, dass das viele sein werden, denn wer fängt schon bei Band 2 an? Wohl nur jene, die das Buch in einem Brocki oder einer (Hotel-)Bibliothek entdecken. 

Danach ging es um ganz viel Kunst, Kunstverständnis und Kunstgeschwaffel - das selbst die kunstverständigen Yachtgäste nicht immer verstanden. Der Krimi an sich wurde erst gegen Schluss spannend; just im Moment wo man dachte "jetzt gehts los", ist der Kriminalfall auch schon zu Ende. 

Ich hätte mir weniger Hintergrundinfos und viel mehr Spannung und nicht solch ein jähes Ende des Kriminalfalles gewünscht. Selbst Alix war enttäuscht über ihren Job. 
3 Punkte. 




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