Montag, 30. September 2013

Der Garten der Erinnerung von Rachel Hore

Klappentext: 
Mel hat genug von London, ihren Studenten und ihrem Exfreund. Die Lösung: eine Auszeit in Cornwall, in einem verwunschenen Cottage. Als sie dort ankommt, es ist kalt und dunkel, doch das Cottage macht einen zauberhaften Eindruck. Ebenso das wunderschöne Bild mit der unleserlichen Signatur, das Mel sofort gefangen nimmt. Wer es wohl einst gemalt hat? Und wer hat den inzwischen verwilderten Garten angelegt, der zum Cottage gehört? Mel und ihr Vermieter Patrick wollen ihn zu neuem Leben erwecken. Sie stossen unter dem Dickicht auf Relikte aus längt vergangenen Zeiten, auf eine Geschichte von Liebe und Leid und verbotener Leidenschaft. Und kommen sich wie verzaubert langsam näher. 


Die Kunsthistorikerin Mel arbeitet an einem Buch über die Maler von Lamorna (19. Jahrhundert) und nutzt die Gelegenheit ein paar Wochen vor Ort zu recherchieren und in Ruhe am Buch zu schreiben. Über einen Bekannten ihrer Schwester kann sie ein zum Herrenhaus Merryn Hall gehörendes Cottage mieten. Im Cottage hängen schöne Bilder mit den Initialen P.T. Auf Erkundungstouren zu ihrem Buch fragt sie herum, ob ein Maler mit diesen Initialen bekannt war. Doch anstatt zu schreiben, beginnt sie den verwilderten Garten des Cottages herzurichten. Patrick, ihr Vermieter, hilft ihr dabei. Gemeinsam kommen sie dem Geheimnis um "P.T." und dem Garten auf die Spur. Mel und Patrick sind beide noch mit dem Verarbeiten ihrer jeweils erst kürzlich beendigten Beziehungen beschäftigt, und doch verlieben sie sich ineinander. 

Fazit: Die Autorin gibt ihnen genügend Zeit bis es zum Happy End kommt. Ein uneingeschränkt lesenswerter ruhiger Roman. 4 Sterne.