Montag, 10. Juli 2023

TTT Top Ten Thursday 06.07.23 - Zehn Bücher, die mit O beginnen

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. 



Zeige zehn Bücher, deren Titel mit dem Buchstaben O beginnt


Ich hab den Donnerstag verpasst, aber hier kommen meine "O"'s - viele sind es nicht. Drei Romane und zwei Krimis, und beim sechsten Buch hab ich geschummelt, da gehört das O zum Reihentitel und erscheint erst 2024. Einen Titel hab ich noch mit Artikel gehabt ("Das Olivenhaus"), aber mehr war auch da nicht zu finden. Noch schwierig, dieses O!



Hier gehts zu den Rezensionen: 
- Orangenblütenjahr von Ulrike Sosnitza
- Orangenträume von Manuela Inusa
- Oliven zum Frühstück von Pia Casell
- Offshore von Petros Markaris
- O sole mio von Johanna Alba & Jan Chorin
- Ocean View Avenue-Reihe von Ella Thompson


Das Glück im Sternbild Zebra von Antoine Laurain

Klappentext: 
Seit seine Familie zerbrochen ist, kommt dem Pariser Makler Xavier das Leben ganz entzaubert vor. Da fällt ihm ein altes Teleskop in die Hände und lässt ihn den Blick endlich wieder auf Neues richten: Auf die Sterne, die Dächer von Paris und sein quirliges Stadtviertel, in dem ihm eine Nachbarin ganz besonders ins Auge sticht, und das nicht nur, weil in ihrer Wohnung ein echtes Zebra steht. Wenige Jahrhunderte zuvor bringt eben jenes Teleskop dem Astronomen Guillaume Le Gentil auf einer Indienreise ein ganz anderes Glück als das erhoffte. 




Antoine Laurains neueste Geschichte wird in zwei Teilen gegliedert: die Gegenwart erzählt Xaviers Geschichte, die Vergangenheit die des Astronomens Guillaume Le Gentil. Jedes Kapitel wechselt ab, so dass auch bald klar ist, wem das alte Teleskop, das Xavier in einer von ihm verkauften Wohnung findet, ursprünglich gehörte. 

Nämlich dem königlichen Astronom Le Gentil, der sich 1761 auf die Reise macht, um den Venus-Transit so nah wie möglich von Pondichéry in Südindien aus zu verfolgen. Doch nichts verläuft so wie geplant und Guillaume bleibt mehrere Jahre in der Gegend und erlebt so einiges in dieser Zeit.

Während wir nun also Guillaumes Abenteuer verfolgen, begleiten wir in der Gegenwart Xavier, der durch das Teleskop erst ein Zebra, dann eine Frau, die ihm den Kopf verdreht, erspäht. Er staunt nicht schlecht, als besagte Frau, die sich in seine Träume schlich, plötzlich in seinem Maklerbüro steht und eine neue Wohnung sucht. 

Es ist mal wieder eine bezaubernde Geschichte, die sich Laurain ausgedacht hat. Mir hat vor allem Guillaume beeindruckt mit seiner Höflichkeit, seinem Optimismus und seinen Gedanken über den Himmel, Gott und das Leben. 

Xaviers Geschichte fand ich auch schön, vor allem sehr passend und sehr typisch für Laurain, für mich hätte aber dieser Roman auch nur mit Guillaume funktioniert. Ein toller Charakter dieser Astronom!

Fazit: Laurain nimmt uns mit auf eine grosse Reise, die zwar aus den gewohnten Laurain-Bausteinen (leise melancholisch, leise humorvoll, laut charmant) besteht, mich hier vor allem mit der Vergangenheitsgeschichte total begeistert. 
5 Punkte. 




Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie von Anne Stern

Klappentext: 
Dresden 1841: Das feierlich eröffnete königliche Hoftheater wirkt in seiner Pracht wie ein Palast für die Musik. Doch hinter den Kulissen geht es nicht weniger dramatisch zu als auf der Bühne: Die Primaballerina hütet ein tragisches Geheimnis, die Requisiteurin will ihrer Vergangenheit entfliehen, und die Kostümschneiderin hat den Glauben an wahre Leidenschaft verloren. Dennoch ist das Opernhaus für sie alle ein magischer Ort. Auch die junge Elise Spielmann ist bei ihrem ersten Besuch verzaubert. Sie entstammt einer Musikerdynastie und träumt davon, eine gefeierte Violinistin zu werden. Als sie dem talentierten Malergehilfen Christian Hildebrand begegnet, entspinnt sich eine zarte Bindung zwischen ihnen – in größter Heimlichkeit und gegen alle Konventionen. Währenddessen ziehen sich im ganzen Land revolutionäre Kräfte zusammen. Doch vor dem sich verdunkelnden Himmel strahlen die Liebe und die Musik umso heller.


Dieser historische Roman mit Schauplatz der Semperoper in Dresden hörte sich interessant an, denn ich mag Romane mit musikalischem Hintergrund. Am Anfang der Geschichte fand ich alles auch noch interessant: die Eröffnung der Oper, die Einführung der diversen Charaktere, all ihre Geheimnisse, etc. Man erlebt hautnah mit, wie es vor knapp 200 Jahren dort war - fiktiv natürlich, aber mit allerlei historischen Fakten ringsrum. Oder eben umgekehrt: historische Begebenheiten mit  allerlei fiktiven Gestalten und Geschichten. 

Ganz viele Personen, die mit der Oper was zu schaffen haben, werden als Charaktere eingesetzt. Zuerst wird mit einem Konzert die Semperoper eröffnet. Familie Spielmann ist dabei. Elise Spielmann soll einen viel älteren Mann heiraten, der irgendwas Komisches an sich hat. Selbst ihr Vater ist skeptisch, tut aber nichts. Elise hat Angst, dass sie nach der Hochzeit nicht mehr Violine spielen darf. Die Gewandmeisterin spielt im Roman eine Rolle, auch die Primaballerina, aber noch mehr der Bühnenmaler und noch ganz viele andere. Barbara, die jüngere Schwester von Elise, die nach ihrem ersten Auftreten auf dem Markt bereits viel interessanter erscheint als Elise, die bis zu den letzten Seiten fast alles als gegeben hinnimmt, kommt leider nachher gar nicht mehr vor. Elises Mutter hält zwischendurch mal eine hoffnungsvolle Innenschau, aber so schnell die gekommen ist, so schnell ist diese lichte Stunde vorbei und vergessen. Solche Beispiele könnte man von fast allen Figuren nennen.

Thematisch geht es um Rangunterschiede und somit auch mehrmals um "sie lieben sich, aber dürfen nicht". Das wäre auch okay so, aber ich habe noch viel anderes erwartet: mehr Semperoper, mehr Leidenschaft, einen roten Faden und interessantere Charaktere. Potential wäre vorhanden, aber die Figuren bleiben blass.

Es sind eben auch viel zu viele Figuren, zwar alle auf ihre Weise auch irgendwie interessant, aber gefesselt hat mich der Roman überhaupt nicht. Spannung war zu wenig enthalten und durch die vielen Personen kam man auch nirgends richtig vorwärts. Bis knapp zur Hälfte war mein Interesse wach, aber die Geschichte wurde von Seite zu Seite langatmiger, weshalb ich in der Mitte erst mal pausiert und zwei andere Bücher gelesen habe, um mit neuem Elan weiter zu lesen, doch die Geschichte plätscherte leider nur noch vor sich hin. Mir fehlten Überraschungen und spannende Szenen. 

Als Coverbild hätte besser ein Bild von der Oper anno 1841 gepasst. Oder ein Bild einer kleinen Laterne, die der Bühnenmaler als Kind gebastelt, gemalt und verkauft hat. Die Laterne spielt eine kleine verbindende Rolle, und das hat mir sehr gut gefallen. Aber auch aus diesen Szenen hätte man mehr heraus holen können.

Vielleicht kommt das alles im zweiten Band, denn es wird anscheinend eine Fortsetzung geben. Dass es mindestens eine Dilogie ist, hätte ich gerne vor dem Lesen gewusst, dann hätte ich beide Bände direkt hintereinander gelesen. Das empfehle ich auf jeden Fall zukünftigen Leserinnen, denn mit nur diesem Band bekommt man keine einzige fertige Geschichte - das so gar nichts abgeschlossen wird, mag ich gar nicht. 

Fazit: Zu viele lose Fäden, nichts wird so richtig vertieft und schon gar nicht zu Ende erzählt. Schade, denn da wäre eindeutig mehr Potential vorhanden gewesen.
3 Punkte. 



Mittwoch, 5. Juli 2023

Krimi: Bretonischer Ruhm von Jean-Luc Bannalec (Georges Dupin 12)

Klappentext:
Kommissar Dupin und Claire verbringen ihre Flitterwochen an der Loire, im traumhaften Pays de Retz. Von Weingut zu Weingut, von einem kulinarischen Hochgenuss zum nächsten soll die Reise gehen. So zumindest der Plan. Doch dann wird ein bekannter Winzer ermordet, der Ex-Mann einer Freundin von Claire. Sie zählt auf Dupins Unterstützung. Oder ist sie am Ende in die Sache verwickelt? 






Dieser zwölfte Band ist voll mit Schilderungen zu den Weingütern, den Problemen der Weinbauern und  - natürlich mit gutem Essen und sehr viel Kaffee! Der Kaffee ist ja obligatorisch bei Kommissar Dupin, alles andere aber bezieht sich auf die Reise, die Georges Dupin und Claire gerade unternehmen.

Die beiden haben endlich geheiratet und befinden sich auf ihren Flitterwochen. An der Loire reisen sie zu mehreren Weingütern, zuerst machen sie Halt bei Claires Freundin Cécile Cast. Doch mit der Ruhe ist es aus, als deren Ex-Mann ermordet wird. Dupin wie auch Cécile empfinden, dass die Polizei vor Ort nicht in alle Richtungen ermitteln, weil man nur von einem Jagdunfall ausgeht. 

Cécile und Claire wollen unbedingt, dass Georges mit ihnen gemeinsam inkognito ermittelt. Detektiv spielen in den Flitterwochen - mal was anderes und Claire allen voran - zumindest zuerst. Denn natürlich bleiben ihre Vorstösse und Fragen nicht unbemerkt und bald werden sie von Dupins Team in Concarneau aus unterstützt. 

Während die drei also ermitteln, beziehungsweise es tun und es so scheinen lassen, als tun sie es nicht, bekommen sie immer wieder Nachrichten von daheim, dass ein Specht ihr Hausdach zerstört. Diese Episoden fand ich völlig überflüssig. Ein paar Sätze dazu und eine schnell Lösung hätte, wenn das schon vorkommen muss, absolut genügt. 

Dafür überzeugt "Bretonischer Ruhm" mit einem spannenden Fall. Jean-Luc Bannalec führt Dupin und seine Leserschaft auf verschlungene Wege und bringt so manches Motiv aufs Tapet, bis sie endlich einen Durchbruch schaffen. Bis dahin wird man gut unterhalten. Am Ende werden vielleicht auch einige von der Täterschaft überrascht. Ich wars nicht, aber der Weg zum Finale ist trotzdem auf jeden Fall interessant geschrieben und nicht langweilig.  

Fazit: Ein sommerlicher Krimi für Weinliebhaber. 
4 Punkte.



Samstag, 1. Juli 2023

Monatsvorschau und Neuerscheinungen im Juli 2023

Der Sommer ist nun endgültig in Europa angekommen. So wie der Juni vom Wetter her, darf auch gerne der Juli sein. Tagsüber warm, in der Nacht kühlt es ab. Nur die Schwüle einiger Juni-Tage brauch ich nicht. Dafür wäre mehr Regen toll, unentbehrlich für die Natur und auch für uns Menschen. Das wäre ein perfekter Juli!


Und dann stehen im Juli die Sommerferien bevor, aber irgendwie hab ich das Gefühl, die sind zu Ende, bevor sie richtig angefangen haben... V
ielleicht komme ich in diesem Monat auch endlich mal wieder dazu, gemütlich Kaffi trinken zu gehen - was im Juni gänzlich fehlte, weshalb ich ein altes Foto (Rom 2017) ausgraben musste. 

Bis zum Ferienstart dauert es noch einige Tage, dafür sind schon die ersten Juli-Bücher bei mir eingetroffen und machen Vorfreude auf den Sommermonat. Meine Juli-Neuerscheinungen-Auswahl zeige ich euch gerne: 




 

Die ersten sieben Bücher möchte ich unbedingt lesen. "Das Glück im Sternbild Zebra", "Gefährliche Enthüllungen" und "Sommertage im Quartier Latin" liegen bereits lesebereit auf meinen Readern. Auf letzteres bin ich sehr gespannt, denn Lily Martin ist das Pseudonym von Anne Stern. 

Mitte Monat kommt dann der dritte Band der "Goodville Love"-Reihe heraus: "Lovely Nights. Nur ein Traum von dir entfernt". Da mir im letzten Sommer die ersten beiden Bände überraschend gut gefallen haben, darf der dritte Band jetzt im Juli und der vierte Band im August direkt bei mir einziehen. "Macombers "Seesternwünsche" ist der siebte Band der "Cedar Cove"-Reihe, es soll ein bisher noch nicht übersetzter Band sein, was ich nicht so recht glauben mag, da er im Original bereits 2007 heraus kam.

Noch nicht sicher, ob ich die Bücher lesen werde, bin ich bei den nächsten vier Titeln. "Der Tote im Palazzo" ist der dritte Band der "Trattoria Mortale"-Reihe, von dem mir Band 2 nicht mehr so gefallen hat, weswegen ich mir überlege, ob ich der Reihe noch ne Chance geben soll oder nicht. Ich überleg zwar schon, seit ich letzten Sommer den zweiten Band zu Ende gelesen habe und hab die Entscheidung dann auf diesen Sommer vertagt - entschieden hab ich mich noch nicht. Wahrscheinlich ist, dass ich unverbindlich mal reinlese, wenn der Band über die Onleihe oder Skoobe dann mal erhältlich ist. Beim letzten Buch bin ich sicher, dass ich es lesen werde, aber noch nicht wann: die Kurzgeschichten-Sammlung von Petros Markaris. Das eBook erscheint aber erst Ende Oktober, da hab ich also noch viel Zeit. 

Neben den genannten Juli-Büchern werde ich sicherlich mein vom Juni in den Juli mitgenommenes Rezi-Exemplar von "Bella Donna. Die Malerin von Rom" lesen. Ansonsten werde ich im Juli meinen SuB abbauen, denn Ende Monat hab ich Ferien und kann mich dann durch meinen SuB lesen. Wahrscheinlich werde ich erst mal zu den neueren, noch nicht gelesenen 2023-Büchern greifen, aber ich lasse mich selbst überraschen, nach was ich spontan so Lust habe. Jetzt gehts aber erst mal noch in den Endspurt, bis zum Schuljahrabschluss ist noch einiges zu tun.

Welche Bücher stehen auf eurer Juli-Leseliste?
Euch allen einen schönen Juli - geniesst den Sommer!






Freitag, 30. Juni 2023

Lesemonat und Monatsrückblick Juni 2022

Nachdem der Mai lesetechnisch in allen Bereichen toll war, war ich guten Mutes für den Juni. Die erste Woche hab ich viel gelesen, die zweite bedeutend weniger, dafür viel Rezensionen geschrieben. Die dritte Woche hab ich auch nicht viel gelesen und in der vierten und letzten Juniwoche praktisch gar nichts. Schuld waren vor allem einige Bücher, die mich nicht vom Hocker rissen und bei denen ich auch kein Verlangen hatte unbedingt so schnell wie möglich weiter lesen zu wollen. 


Dennoch waren die guten (4 Sterne) und sehr guten (5 Sterne) Bücher in der Überzahl, zum Glück! Gelesen hab ich im Juni bei sommerlichem Wetter (es war der fünftwärmste Juni in der Schweiz) oft auf dem Balkon, aber fast noch mehr unterwegs im Zug (immer ein Zeichen für viele Arbeitseinsätze), siehe Foto.

Gelesen hab ich in diesem Juni die folgenden 16 Bücher:

2 Sterne:
- Die Buchverliebten von Anja Baumheier (abgebrochen nach 50%) 

3 Sterne:
- Die Tage in der Buchhandlung Morisaki von Satoshi Yagisawa 
- Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie von Anne Stern 


3.5 Sterne:
- Der Fall San Marino von Dani Scarpa (Paolo Ritter 3) 
- Happy Place von Emily Henry 
- The Unhoneymoooners von Christina Lauren


4 Sterne:
- Aller Tage Hoffnung von Veronika Rusch (Die Bahnhofsmission 1) 
- Lacroix und der traurige Champion von Roland-Garros (Lacroix 6)
- Siena Carciofine und die Leiche im Hotel Paradiso von Laura Fiore (Siena Carciofine 2) 
- Bretonischer Ruhm von Jean-Luc Bannalec (Dupin 12) 
- Wo du mich findest von Anne Barns 
- Der Frühling bringt den Tod von Molly Flanaghan (Fiona 3) 
- Biblioteca criminale von Dino Minardi (Pellegrini 4) 




5 Sterne:
- Die geheime Partitur von Matthew Costello und Neil Richards (Cherringham 43) 


Der 43. Cherringham-Band hat mir sehr gut gefallen, die meisten davon liest man mal schnell zwischendurch und findet sie gut, aber der hier war mal wieder etwas spezieller. Überrascht hat mich Sophie Claire mit ihrem Sommerroman, kein grosses Hin und Her, sondern Charaktere, die miteinander sprechen, das fand ich toll. 

Bei den vier-Sterne-Bücher möchte ich "PS. über Apulien leuchtet die Liebe" heraus heben, das macht total Lust auf eine Apulienreise oder generell auf Ferien und ist eine schöne Geschichte. "Aller Tage Hoffnung" kommt eher wie ein Kriminalroman daher, hat mir vielleicht gerade deswegen gut gefallen, ebenfalls "Biblioteca criminale", in dem Pellegrini zum vierten Mal ermittelt. Auch ein tolles Thema, da freu ich mich wie bei Kommissar Dupin auf Nachschub im nächsten Jahr. "Wo du mich findest" ist mal ein etwas anderer Anne Barns-Roman. Es hat mir gefallen, aber ihre älteren Bücher haben einfach mehr Charme. 

"Happy Place", The Unhoneymooners" und "Der Fall San Marino" waren zwar unterhaltsam, aber sie konnten mich nicht restlos überzeugen, bekamen aber immerhin  nicht 3.5 Sterne. Seht gerne in meinen Rezensionen nach, was mich gestört hat.

Der Roman von Anne Stern "Dunkel der Himmel, goldhell die Melodie" hat mich wegen dem Thema Semperoper angesprochen, doch leider konnte mich die Geschichte gar nicht fesseln. Keine Spannung, zu viele Figuren, zu lose Enden - das sieht nach einem zweiten Band aus, aber ohne mich. Bei "Tage in der Buchhandlung Morisaki" von Satoshi Yagisawa dasselbe: theoretisch interessant und die ersten 40 Seiten waren es auch, doch dann flachen beide Storys ab. Bei Yagisawa gibt es im zweiten Teil plötzlich einen Switch, der praktisch nichts mit der ersten Hälfte zu tun hatte, das hab ich nicht verstanden. Deshalb gab es für beide nur ungenügende 3 Sterne.

Eine dritte Enttäuschung war "Die Buchverliebten". Ein schönes Cover allein macht nun mal noch keine gute Geschichte. Ich fand alles viel zu übertrieben, die Protas reizten sämtliche gegenseitige Grenzen total aus und der ach so humorige Schreibstil war so gar nicht mein Geschmack und total flach. Da der Überblick über die zweite Hälfte keine Besserung verhiess, hab ich nach der ersten Hälfte entnervt aufgegeben. 

Es war also alles vorhanden im Juni: von grottenschlecht bis überraschend toll. Zwei Rezensionen stehen noch aus, "Dunkel der Himmel..." und "Bretonischer Ruhm" (hier hat es übrigens nur knapp nicht für 5 Sterne gereicht). Die anderen Bücher werde ich nicht rezensieren. 

Mit in den Juli nehme ich "Bella Donna. Die Malerin von Rom". Zudem liegen schon einige Juli-Bücher bei mir lesebereit auf dem Reader - welche erfährt ihr in der Juli-Vorschau. 

Jetzt seid ihr dran: wie war euer Lese-Juli?  

Donnerstag, 29. Juni 2023

TTT Top Ten Thursday 29.06.23 - Zehn Favoriten aus dem ersten Halbjahr

Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtitel, Buchcover oder ähnlichem erstellt. 



Zeige uns deine zehn buchigen Favoriten aus dem ersten Halbjahr


Letztes Jahr hätte ich die Liste glaub nicht füllen können, doch dieses Jahr hab ich bereits viele tolle Bücher gelesen, hier eine Auswahl -  einige davon werden auch auf meine Jahres-Highlight-Liste kommen.






Hier gehts zu den Rezensionen: 
- Die Kinder von Beauvallon von Bettina Storks
- Das Glück in den Wäldern von Patricia Koelle
- Die Bibliothek der Hoffnung von Kate Thompson
- Die Töchter von Kew Gardens von Posy Lovell 
- Auf den Spuren der Königin von Clare Marchant
- Töchter des Glücks von Maria Nikolai (Bodenseesaga 2)
- Die kleine Bucht in Kroatien von Julie Caplin (Romantic Escape 5)
- Toskanische Sünden von Commissario Luca von Paolo Riva (Commissario Luca 2)
- Kretische Nacht von Nikos Milonas (Michalis Charisteas 5)
- Mallorquinische Strafe von Lily Alonso (Lluc Casasnovas 2)
- Atlas - Die Geschichte von Pa Salt von Lucinda Riley und Harry Whittaker 

Wie sieht es bei euch aus, habt ihr schon zehn Favoriten aus dem 2023?

(Während ihr das liest, bin ich auf Schulreise und werde meine TTT-Stöberrunde am Wochenende machen.)