Die alljährlich wiederkehrende Frage am Jahresende über persönliche Lese-Highlights und Flops finde ich immer schwer zu beantworten.
Denn es wird immer nach nur einem Buch gefragt. Doch das kann ich so nicht beantworten, denn für mich unterscheide ich in Genres und habe mindestens je einen Titel für Krimis, Romane und historische Titel parat. Dann gibt es ja auch noch Reihen, die man begonnen oder abgeschlossen hat, oder neuentdeckte AutorInnen. Oder aber man ist enttäuscht von den neuen Büchern der LieblingsautorInnen.
Denn es wird immer nach nur einem Buch gefragt. Doch das kann ich so nicht beantworten, denn für mich unterscheide ich in Genres und habe mindestens je einen Titel für Krimis, Romane und historische Titel parat. Dann gibt es ja auch noch Reihen, die man begonnen oder abgeschlossen hat, oder neuentdeckte AutorInnen. Oder aber man ist enttäuscht von den neuen Büchern der LieblingsautorInnen.
Wenn man viel liest, ist die Auswahl erst noch viel grösser, als wenn man vielleicht im Jahr ein Buch pro Monat liest. Aber bei 200 gelesenen Bücher im 2019 hatte ich "nur" zwei 1-Punkte-Bücher und sechs 2-Punkte-Bücher. Von meinen 3-Punkte-Bücher bin ich ja auch nicht begeistert, die sind schlecht geschrieben (oder viel zu langweilig oder oder...), aber wenn ich nur 2 Punkte oder weniger vergebe, dann waren sie wirklich wirklich wirklich mies.
Beginnen wir mit dem totalen Flop, das eine 1-Punkt-Buch, bei dem ich mich frage, wie der Autor bloss einen Verlag gefunden hat, der sein Buch veröffentlicht: "Der Papst, die Prophezeiung und das Nest der Waschbären" von Peter Simon. So ein Schwachsinn.
Enttäuscht bin ich von "Mister Franks Talent für Harmonie" von Rachel Joyce. Ich mag ihre bisherigen Bücher sehr, und fand die Idee von Mister Frank eigentlich auch gut, doch der Roman ist brutal langweilig. Die letzten 80 Seiten haben es dann schlussendlich doch noch schlechte 3 anstatt äusserst miese 2 Punkte werden lassen. Es ist meine Enttäuschung des Jahres.
Der Platz der langweiligsten Serie bekommt im 2019 Brunetti. Schon die letzten drei, vier Bände waren nicht mehr so ansprechend, aber Band 28 "Ein Sohn ist uns gegeben" von Donna Leon hat den Vogel in Sachen Langweiligkeit geschossen.
Bleiben wir bei den Serien. 2019 habe ich es geschafft, alle begonnenen Serie zu Ende oder halt bis jeweils dem aktuellen Band zu lesen und up to date zu sein. Aktuell lese ich gerade "Menu surprise" von Martin Walker, den elften Band von Bruno, Chef de police. Damit werde ich heute fertig und somit zähle ich ihn auch noch dazu. Die Serie um Bruno ist ähnlich wie Brunetti auch zäh geworden, aber irgendwie will ich doch immer noch weiter lesen, es könnte ja sein, dass die Krimis wieder interessanter werden.
Tolle Serien sind zum Glück in der Überzahl. Allen voran die "Sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Da blicke ich mit einem weinenden Auge aufs 2020, da Ende Jahr der letzte Band erscheinen wird. Jeder der bisher erschienenen Bände war toll, auch zuletzt "Die Sonnenschwester". Begeistert hat mich auch Julie Caplins "Romantic Escapes"-Serie, deren weitere Bände bald weiter übersetzt werden.
Das ist das Stichwort für "neuentdeckte AutorInnen", denn Julie Caplin schreibt auch als Jules Wake, deren Roman "Covent Garden im Schnee" ich im November gelesen habe und begeistert davon war. Ich könnte jetzt noch einige weitere AutorInnen aufzählen, die ich dieses Jahr entdeckt habe, darunter einige Debüt-Schriftstellerinnen. Da warte ich jetzt aber noch die zweiten oder dritten Romane ab, um zu sehen, ob sie wohl bald zu meinen Lieblingsautorinnen gehören. Neuentdeckt, mehrere Bücher gelesen und alle für gut befunden habe ich von: Viola Shipman, Julia Fischer, Michelle Marly und Anne Barns. Bei den Krimi-AutorInnen sind es: Yanis Kostas aka Alexander Oetker, Natasha Korsakowa und Catalina Ferrera.
Insgesamt hatte ich im 2019 fünfzig 5-Punkte-Bücher. Die Ehre bekamen 30 Romane, 13 Krimis, 5 Historische Romane und 2 Sachbücher/Musikkalender. Siebzehn davon kommen in meine Highlights-Liste:
Meine Krimi-Highlights:
- Spanische Delikatessen Catalina Ferrera
- Römisches Finale von Natasha Korsakowa
- Tod unter dem Aphroditefelsen von Yanis Kostas
- Die Tote mit dem Diamantcollier von Eve Lambert
- Kretische Feindschaft von Nikos Milonas
- Jubilate von Johanna Alba und Jan Chorin
Meine historischen Romane-Highlights:
- Effi liest von Anna Moretti
- Madame Piaf und das Lied der Liebe von Michelle Marly
- Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard
- George Sand und die Sprache der Liebe von Beate Rygiert
Meine Romane-Highlights:
- Der Geschmack unseres Lebens von Julia Fischer
- Love to Share von Beth O'Leary
- Ein Tropfen vom Glück von Antoine Laurin
Plus drei Zeitebenenen-Romane:
- Die Sonnenschwester von Lucinda Riley
- Die Lilie von Bela Vista von Sylvia Lott
- Die Fliederinsel von Sylvia Lott - erhält von mir auch den Preis des besten ersten Satzes!
Die tollste Einleitung (und "Ausleitung") eines Romans hat:
- Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer von Jenny Colgan
Nun bin ich gespannt, was für Bücher das neue Jahr hervorbringt. Einige davon liegen bereits auf dem SuB, aber auch tolle Neuerscheinungen sind zu erwarten. Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf das neue Lesejahr!
Beginnen wir mit dem totalen Flop, das eine 1-Punkt-Buch, bei dem ich mich frage, wie der Autor bloss einen Verlag gefunden hat, der sein Buch veröffentlicht: "Der Papst, die Prophezeiung und das Nest der Waschbären" von Peter Simon. So ein Schwachsinn.
Enttäuscht bin ich von "Mister Franks Talent für Harmonie" von Rachel Joyce. Ich mag ihre bisherigen Bücher sehr, und fand die Idee von Mister Frank eigentlich auch gut, doch der Roman ist brutal langweilig. Die letzten 80 Seiten haben es dann schlussendlich doch noch schlechte 3 anstatt äusserst miese 2 Punkte werden lassen. Es ist meine Enttäuschung des Jahres.
Der Platz der langweiligsten Serie bekommt im 2019 Brunetti. Schon die letzten drei, vier Bände waren nicht mehr so ansprechend, aber Band 28 "Ein Sohn ist uns gegeben" von Donna Leon hat den Vogel in Sachen Langweiligkeit geschossen.
Bleiben wir bei den Serien. 2019 habe ich es geschafft, alle begonnenen Serie zu Ende oder halt bis jeweils dem aktuellen Band zu lesen und up to date zu sein. Aktuell lese ich gerade "Menu surprise" von Martin Walker, den elften Band von Bruno, Chef de police. Damit werde ich heute fertig und somit zähle ich ihn auch noch dazu. Die Serie um Bruno ist ähnlich wie Brunetti auch zäh geworden, aber irgendwie will ich doch immer noch weiter lesen, es könnte ja sein, dass die Krimis wieder interessanter werden.
Tolle Serien sind zum Glück in der Überzahl. Allen voran die "Sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Da blicke ich mit einem weinenden Auge aufs 2020, da Ende Jahr der letzte Band erscheinen wird. Jeder der bisher erschienenen Bände war toll, auch zuletzt "Die Sonnenschwester". Begeistert hat mich auch Julie Caplins "Romantic Escapes"-Serie, deren weitere Bände bald weiter übersetzt werden.
Das ist das Stichwort für "neuentdeckte AutorInnen", denn Julie Caplin schreibt auch als Jules Wake, deren Roman "Covent Garden im Schnee" ich im November gelesen habe und begeistert davon war. Ich könnte jetzt noch einige weitere AutorInnen aufzählen, die ich dieses Jahr entdeckt habe, darunter einige Debüt-Schriftstellerinnen. Da warte ich jetzt aber noch die zweiten oder dritten Romane ab, um zu sehen, ob sie wohl bald zu meinen Lieblingsautorinnen gehören. Neuentdeckt, mehrere Bücher gelesen und alle für gut befunden habe ich von: Viola Shipman, Julia Fischer, Michelle Marly und Anne Barns. Bei den Krimi-AutorInnen sind es: Yanis Kostas aka Alexander Oetker, Natasha Korsakowa und Catalina Ferrera.
Insgesamt hatte ich im 2019 fünfzig 5-Punkte-Bücher. Die Ehre bekamen 30 Romane, 13 Krimis, 5 Historische Romane und 2 Sachbücher/Musikkalender. Siebzehn davon kommen in meine Highlights-Liste:
Meine Krimi-Highlights:
- Spanische Delikatessen Catalina Ferrera
- Römisches Finale von Natasha Korsakowa
- Tod unter dem Aphroditefelsen von Yanis Kostas
- Die Tote mit dem Diamantcollier von Eve Lambert
- Kretische Feindschaft von Nikos Milonas
- Jubilate von Johanna Alba und Jan Chorin
Meine historischen Romane-Highlights:
- Effi liest von Anna Moretti
- Madame Piaf und das Lied der Liebe von Michelle Marly
- Frida Kahlo und die Farben des Lebens von Caroline Bernard
- George Sand und die Sprache der Liebe von Beate Rygiert
Meine Romane-Highlights:
- Der Geschmack unseres Lebens von Julia Fischer
- Love to Share von Beth O'Leary
- Ein Tropfen vom Glück von Antoine Laurin
Plus drei Zeitebenenen-Romane:
- Die Sonnenschwester von Lucinda Riley
- Die Lilie von Bela Vista von Sylvia Lott
- Die Fliederinsel von Sylvia Lott - erhält von mir auch den Preis des besten ersten Satzes!
Die tollste Einleitung (und "Ausleitung") eines Romans hat:
- Weihnachten in der kleinen Sommerküche am Meer von Jenny Colgan
Nun bin ich gespannt, was für Bücher das neue Jahr hervorbringt. Einige davon liegen bereits auf dem SuB, aber auch tolle Neuerscheinungen sind zu erwarten. Ich bin jedenfalls gespannt und freue mich auf das neue Lesejahr!










