2021 ist irgendwie schnell vergangen. War 2020 traurig durch viele Verluste, werde ich 2021 als eintönig in Erinnerung haben. Vor allem wegen der Pandemie, den damit verbundenen Lockdowns und Kontaktbeschränkungen, aber auch aus gesundheitlicher Sicht. Es war zwar nichts wirklich Schlimmes, aber enorm aufreibend. Verschlimmerungen von Allergien (mit der Folge noch weniger Nahrungsmittel-Auswahl zu haben als eh schon) wie auch diverse und langandauernde Verletzungen, die mich einschränkten.
Für Abwechslung sorgten zum Glück die Bücher, die ich gelesen habe. Reisen war 2021 praktisch ja nur in Büchern möglich, das habe ich ausgenutzt und literarisch circa 26 Länder besucht.
Am häufigsten war ich in England, ganze 47 Mal. In Frankreich 30 Mal, gefolgt von 27x Deutschland und 23x Amerika. Bella Italia besuchte ich 16x, die Schweiz 8x. Griechenland und Spanien je 6x, Israel 4x, Portugal und Irland je 3x. Vereinzelt war ich noch in Österreich, Kanada, Schweden, Neukaledonien, Patagonien, auf Fidschi, in Japan, Kroatien, Marokko, Luxemburg und in den Niederlanden literarisch unterwegs..
Insgesamt hatte ich im vergangenen Jahr erneut mindestens um die 200 Bücher in meiner Hand.
Da ich Sach- und Kochbücher nicht zu meiner Lesebiografie zähle, komme ich ohne die auf ganz gelesene 190 Bücher plus 10 abgebrochene. Das sind 200 Bücher und somit 11 mehr als im 2020. Rein gefühlsmässig hätte ich weniger als 2020 vermutet.
2021 schrieb ich 179 Blogbeiträge, davon 122 Rezensionen. Das sind weniger als 2020 und u.a. der längeren Sommerpause im 2021 und meiner Armverletzung in den letzten Monaten geschuldet.
Das waren die Zahlen, jetzt zu den Highlights.
Erst aber noch ein Fun-Fact: 2021 hab ich innerhalb weniger Tage zwei Bücher mit demselben Titel gelesen: "Die Roseninsel" (von Anna Reitner) und "Die Roseninsel" (von Gabriele Diechler) - beide im Frühling rezensiert.
Insgesamt hatte ich vierzig 5-Punkte-Bücher (von der hohen Zahl bin ich jetzt richtig überrascht!), aus denen ich einige Favoriten herauspicke:
Meine Krimi-Highlights:
- Ein Whisky auf den Tod von Melinda Mullet
- Der Schatz von Bellapais von Yanis Kostas (aka Alexander Oetker)
Meine Romane-Highlights:
- Für Glück ist es nie zu spät von Heike Abidi
- Das Leben leuchtet sonnengelb von Pauline Mai
Meine Historische-Romane-Highlights:
- Bella Donna. Die Schöne von Florenz von Catherine Aurel (Die Töchter Italiens 1)
- Die Verlorenen von Stacey Halls
Meine Weihnachtsromane-Highlights:
- Die Schneeflocken-Melodie von Anna Liebig
- Das Fest der Weihnachtsschwestern von Sarah Morgan
Meine Lieblingsserien:
- Rabbi Klein - Mitte Januar neuentdeckt!
Ein Buch, das mir trotz "nicht genügender" Punktezahl in Erinnerung bleibt:
- Ein niederträchtiger Mord von Cora Harrison (Mutter Oberin Aquinas 1)
Autoren-Neuentdeckungen:
Alfred Bodenheimer
Pauline Mai
Die, die (fast) immer gut schreiben und deshalb auch im 2020 überzeugten:
Julie Caplin
Miriam Covi
Patricia Koelle
Claudia Winter
Sophie Bonnet
Alexander Oetker
und viele mehr...
Die Flops im 2021:
Für immer und ein Wort von Anne Sanders - hatte dafür aber das schönste Cover im 2021.
Was ich 2021 SuB-unabhängig lesen wollte und nicht, bzw. nur zum Teil, geschafft habe:
"Angefangene" Autor*innen zu Ende lesen und Reihen zu Ende lesen.
Letzte gekaufte Bücher im 2021:
- Die Töchter der Hoffnung von Maria Nikolai
- Mord will keine Zeugen von Ann Granger (Jessica Campbell 7)
Die #12für2021 hab ich geschafft, musste im Dezember aber noch zwei Bücher dafür lesen. 2020 klappte dies nicht, deshalb wollte ich die Challenge jetzt unbedingt abschliessen. Da ich den ersten Band der Firefly Lake-Reihe auf der Liste hatte, hab ich Band 2 und 3 auch gleich gelesen, also waren es somit #14für2021. Die weiteren Bände der Rosenthal-Reihe hab ich auch noch gelesen, die waren aber nicht auf meinem SuB, die hab ich mir zusätzlich besorgt. Rezensiert habe ich bisher keine dieser 14 Bücher.
2022 werde ich mich dem SuB-Abbau widmen. Dazu kommt noch ein Extra-Beitrag.
Soviel zu meinem 2021 - wie war euer 2021?
💜

