Sonntag, 11. April 2021

Josephine Baker und der Tanz des Lebens von Juliana Weinberg (Ikonen ihrer Zeit 3)

Klappentext:
New York, 1924. Mit kleineren Auftritten als Tänzerin versucht Josephine ihre Familie zu unterstützen, als sie nach Paris eingeladen wird. Bei der »Revue Nègre« tanzt sie in vorderster Reihe. Schon bald ist Josephine ein gefeierter und erfolgreicher Star. Sie besitzt einen eigenen Klub in Paris, nimmt Songs auf, spielt in Filmen mit und tritt auf der ganzen Welt auf. Doch egal wo sie hinkommt, ihre Darbietungen bringen ihr Anbetung und Missachtung zugleich ein. Schließlich wird Josephine vor die schwierigste Entscheidung ihres Lebens gestellt. Kämpft sie für ihre Überzeugung oder ihre Liebe?



Von Josephine Baker wusste ich bisher nicht viel. Eigentlich nur, dass sie als dunkelhäutige Tänzerin mit ihrem Bananenröckchen für viel Aufsehen sorgte. Über ihr Privat- und Liebesleben wusste ich hingegen gar nichts. 
 
Deshalb war ich sehr neugierig auf diese Romanbiografie von Juliana Weinberg. Die Autorin brachte mir Joseohine Baker sogleich näher. Eindrücklich wird zu Beginn geschildert, wie Josephine in den Slums von St. Louis aufwuchs. 

Sofort hat mich der Roman gepackt und obwohl ich ja bereits wusste, dass Josie, wie sie von ihren Freunden genannt wurde, eines Tages berühmt sein wird, hab ich mitgefiebert, als von ihren ersten Engagements als Revuetänzerin berichtet wurde und sie aufgeboten wurde, nach Paris zu kommen, um dort in der neugegründeten Revue Nègre zu tanzen. 

In Paris kann Josephine es kaum glauben, dass sie in einem Hotel wohnen und essen darf und als Schwarze nicht hinausgewiesen wird. Selbst Jahre später, als sie die berühmteste Frau in Europa war, war es ihr bei Besuchen in Amerika nicht möglich, ein Hotelzimmer zu bekommen und wurde noch immer nicht in Restaurants bedient. Ein Leben lang leidet sie unter der sozialen Segregation und setzt sich alsbald selbst für die Bürgerrechtsbewegung ein. 

Doch das ist längst nicht alles. Josephine führte ein ausschweifendes Leben, sie hatte fast immer mehr Träume und Wünsche als Geld und hörte nicht auf die Stimmen derer, die sie warnten. Sie war Tänzerin, Kriegsspionin, Sängerin, Geliebte, Mutter - nicht immer sympathisch, aber sie gab immer alles. Man muss sie nicht mögen, aber achten für das, was sie Gutes tat. 

So ist "Josephine Baker und der Tanz des Lebens" eine eindrucksvolle Lebensgeschichte, in die uns die Autorin auf den Spuren der legendären und extravaganten Miss Baker mitnimmt. 

Der Roman ist eine Art Zeitzeuge und allen geschichtsinteressierten Leser*innen wärmstens empfohlen.

Fazit: Zwischen Luxus und Rassenhass - eine abenteuerliche und emotionale Reise durch Miss Bakers unkonventionelles Leben. 
4 Punkte. 


Samstag, 10. April 2021

Sommerleuchten am See von Sarah Morgan

Klappentext:
Von Kindesbeinen an waren Becca und Clare beste Freundinnen. Doch kurz vor Beccas Tod hatten sie Streit, und Clare konnte sich nicht versöhnen. Für sie ist es trotzdem keine Frage, dass Beccas Mann Jack und ihre Kinder wie jedes Jahr den Sommer bei ihr und ihrer Familie am malerischen See im Lake District verbringen. Auch wenn Jack eine neue Frau mitbringt – was ihr, aber besonders der ältesten Tochter Izzy zu schaffen macht. Und dennoch scheint diese Flora genau der richtige Mensch zu sein, der da ist, als dunkle Geheimnisse aus der Vergangenheit ans Licht kommen.



Schauplätze des neuen Romans von Sarah Morgans sind Brooklyn NYC und der britische Lake District. 

In New York wohnt Floristin Flora, die sich mit Jack anfreundet, nichtahnend, was er für eine Geschichte hinter sich hat. Jack ist Witwer und Vater zweier Mädchen, von der siebenjährigen Molly und von Izzy, die gerade 17 wird. Später in der Geschichte reisen sie alle zusammen nach England zu Clare und ihrer Familie. Hier wollen sie drei Wochen Sommerferien verbringen, so wie es seit jeher Tradition war. Denn Clare war die beste Freundin von Becca, Jacks verstorbener Frau. 

Der Roman wird aus drei Perspektiven erzählt: Clare, Izzy und Flora.
 
Clare hat Bedenken Flora gegenüber, doch sich mit Flora anzufreunden, fällt ihr viel leichter als gedacht. Obwohl Clare es in ihrem Inneren weiss und oft auch von ihrer Mutter gesagt bekam, merkt Clare erst jetzt, wie das mit ihrer Freundschaft zu Becca wirklich lief. 

Izzy versuchte nach dem Tod ihrer Mutter, zuhause in den Staaten, die kleine Familie zusammen zu halten und sich unentbehrlich zu machen. Von Flora fühlt sie sich deshalb bedroht. Jack macht die Augen zu und denkt es sei normales Teenagerverhalten, obwohl ihn Flora oft darauf anspricht.

Flora kennt sich mit Trauer aus. Auch mit dem Gefühl, nicht gewollt zu sein. Sie ist liebenswürdig, aber auch sehr einsam, denn die Zeit hat sie geprägt und Flora verbiegt sich oft, um zu gefallen und gemocht zu werden. Irgendwann ist aber der Punkt da, wo das nicht mehr geht und sie vor einer Entscheidung steht.

Ein Sommer ohne Becca, dafür mit Flora - das ist nicht für alle der Beteiligten einfach. Insbesondere für Clare und Izzy. Beide hüten ein Geheimnis über Becca und denken, es wäre besser zu schweigen. Doch dann kommt alles ans Licht.

Sarah Morgan bietet starke Figuren, eine tiefgründige Geschichte, die mit viel Humor aufgelockert ist. Das Setting, das Haus am See, ist bezaubernd. 

"Sommerleuchten am See" ist ein kleines Familiendrama, in dem es um Verlust, Akzeptanz, Wut, Selbstliebe und Ehrlichkeit geht. Alles wurde realistisch geschildert, mir war an einigen Stellen aber zu viel Drama dabei. 

Dieser Roman hier ist ein bisschen anders, als von Sarah Morgen gewohnt. Es gibt bessere Romane von ihr, dennoch habe ich ihn gern gelesen. 

Fazit: Ein Roman mit starken Charakteren, tiefgründig, aber ein wenig anders, als von Sarah Morgan gewohnt. 
4 Punkte. 




Freitag, 9. April 2021

Liebe im kleinen Brautladen am Strand von Jane Linfoot (Wedding Shop 5)

Klappentext:
Es ist ohne Frage der romantischste Tag des Jahres! Und doch sind die Vorbereitungen auf den Valentinstag und eine neue arbeitsreiche Hochzeitssaison im Brides by the Sea in diesem Jahr beinahe zweitrangig. Denn noch viel wichtiger ist, dass der kleine gemütliche Brautladen an der Küste Cornwalls sein zehnjähriges Jubiläum feiern darf. Natürlich plant die Inhaberin Jess dafür die Party des Jahrhunderts, und selbstverständlich werden bei prickelndem Champagner und köstlichen Cocktails die Funken sprühen – und das nicht nur während des Feuerwerks!



Ich muss sagen, ich war erstaunt, dass Jess in ihrem "Wedding Shop"-Unternehmen schon wieder zwei helfende Hände unterbringen will. Eigentlich dachte ich letztes Jahr, dass der vierte Band mit seinem tollen Finale der letzte Band ist. 

Doch die Autorin hat noch eine Figur erschaffen, die, wie schon einige vor ihr, in der Umgebung von St. Aidan aufgewachsen und kaum erwachsen, weggezogen ist. 

Diese neue Protagonistin ist Milla. Sie zog nach Bristol und gründete mit einer Arbeitskollegin, Phoebe, ein Hochzeitsmesse-Unternehmen. Nachdem Millas Freund mit Phoebe fremdging und die beiden nun ein Baby erwarten, braucht Milla eine Pause und fährt für einige Wochen nach St. Aidan. 

Sogleich wird sie von Jess engagiert - Milla soll speziellen Kunden einen exklusiven Hochzeitsservice bieten. Tags drauf hat sie ihren ersten Kunden: Nic. Der will die Braut mit einer fixfertig vorbereiteten Hochzeit überraschen. Die Braut soll am Ende nur noch Ja-Sagen und sonst mit nichts zu tun haben. 

Leider stellt sich Nic als schwieriger Kunde heraus, keine Location kann ihn überzeugen. Und schwierig wird es für Milla, als sie merkt, dass sie Ben mag. Sehr sogar. Umgekehrt sieht es ähnlich aus, denn Ben flirtet mit Milla. Doch der heiratet doch bald...

Ich ahnte, um was es bei der Hochzeit, die Nic plant, geht. Offiziell und zeitgleich mit Milla erfährt man es aber erst im zweiten Drittel. Gedrittelt waren auch meine Stimmungen beim Lesen: im ersten Drittel war ich (aufgrund Oberflächlichkeiten) ziemlich genervt, im zweiten Drittel war ich interessiert (endlich wusste man, was Sache ist und sah wie die Figuren mit der Situation umgehen) und im letzten Drittel sehr emotional. 

Milla und Nic sind beide interessante Persönlichkeiten. Bis die zum Vorschein kommen, muss man aber durchhalten. Beide nerven zu Beginn, aber sobald man ihre Familiengeschichten erfährt und den wahren Charakter der beiden sieht, macht der Roman Spass. Milla zum Beispiel ist sehr verschwiegen, sie verrät kein Geheimnis, auch wenn es ihre Situation erheblich erleichtern würde. Nic ist für- und umsorgend, bei ihm kann es einem nur gut gehen. 

In "Liebe im kleinen Brautladen am Strand" ist wieder alles mit dabei: Neubeginn, Humor, Hektik, Romantik und viel Alkohol - dazu den Nervenkitzel, ob auch ja alles klappt bei den Hochzeiten und und und. 

Fazit: Ein erneut unterhaltender und am Ende emotionaler Aufenthalt in St. Aidan mit der mittlerweilen gut bekannten Crew des Brautladens am Strand.  
4 Punkte. 

Band 5: Liebe im kleinen Brautladen am Strand

Donnerstag, 8. April 2021

Die Träume der Bienen von Patricia Koelle (Inselgärten 3)

Klappentext:
Sila Beer, 44 Jahre alt, arbeitet als Tischlerin in Berlin. Als sie erfährt, dass sie im Oderbruch einen alten Hof geerbt hat, macht sie sich nicht nur auf eine Reise in ihre alte Heimat, sondern auch auf eine Reise in die Vergangenheit, in der schmerzhafte Erinnerungen wach werden, an die Kindheit in der DDR und die Flucht in den Westen. Doch auch die guten Erinnerungen kommen zurück: an die Bienen und Pflanzen, die sie als Kind begleitet haben. Aber Sila ist sich nicht sicher, ob sie im Hier und Jetzt einen Neustart wagen soll, und ob der Oderbruch für sie wirklich der richtige Ort ist, um glücklich zu werden. Als sie über einen Gartenblog die 27-jährige Lehrerin Lexi Rehling kennenlernt, die auf Fehmarn einen Garten betreut und ihren Schulkindern dort die Natur näherbringt, entsteht eine Freundschaft, die beide gleichermaßen inspiriert, zu neuen Taten und neuen Zielen.



Die Titel dieser Inselgärten-Serie sind nicht nur sehr poetisch, sie haben auch immer mit der im Buch erzählten Geschichte zu tun. In diesem dritten Band "Die Träume der Bienen" verleiht eine Biene der Protagonistin Sila ihren Künstlernamen, und nicht nur deshalb ist diese spezielle Bienenart eine wichtige Erinnerung an ihre Kindheit im Oderbruch, in der ehemaligen DDR. 

Seit ihrer Flucht aus der DDR, als sie noch ein Teenager war, lebt Sila in Berlin und arbeitet in einer offenen Werkstatt mit ihrem On-Off-Partner Devin sowie Indra und Oswin, zwei rüstige Senioren. Sila ist gelernte Tischlerin, verziert aber sehr oft mit Brandmalerei Schaukelstühle und Schilder. 

Aufgewachsen ist Sila in der DDR mit ihrer alleinerziehenden Mutter auf einem Loose-Hof. Als sie diesen Hof erbt, geht sie nach all den Jahren erstmals wieder zurück und stellt sich ihrer Vergangenheit. Sila möchte den Hof verkaufen, bringt ihn aber erstmal auf Vordermann. Beim jäten, Bäume zurückschneiden, Steinmauern ausbessern etc. hängt sie ihren guten und schlechten Erinnerungen nach, kommt mit sich und der Vergangenheit langsam ins Reine - und weiss was sie will. Bloss noch nicht wo. 

Dies ist den Leserinnen aber schnell klar. Auch merken diese rasch, wo sich die Träume der Biologielehrerin Lexi erfüllen würden. Lexi fährt alle paar Tage nach Fehmarn, wo sie einen Garten besitzt. Sie liebt ihn und noch viel mehr liebt sie es, zusammen mit ihren Schülern zu gärtnern und ihnen alles beizubringen. Sie ist eigentlich glücklich, träumt aber von mehr. 

Man spürt die Liebe der beiden Protagonistinnen zur Pflanzen- und Tierwelt. Beim Lesen hatte man die Rehe, Bussarde, Glühwürmchen und Bienen bildlich vor Augen und hörte das Nachtwächterhorn sanft ertönen. 

Am besten liest man deshalb den grössten Teil dieses Romans draussen im Garten, auf dem Balkon, auf einer Parkbank oder auf einer Wiese und freut sich, wenn sich während der Lektüre eine Biene oder ein Vogel vorbeifliegt. Wie ein Gruss, der sagt, "hey, ich weiss, du liest von mir und meinen Artgenossen". So jedenfalls erging es mir, als eine Biene beim Nektar suchen vor mir herum schwirrte.

Die Lebensgeschichten der zwei Frauen sind interessant und Patricia Koelle gelingt es wie immer, diesen Geschichten, wie direkt aus dem Leben gegriffen, einen spannenden Touch zu geben. 

Ebenfalls wie immer werden auch Ereignisse oder Schauplätze aus den Vorgängerbänden mit einbezogen. Man kann die Bände der Inselgärten-Serie als Einzelbände lesen - im Gegensatz zur Ostsee-Trilogie. Doch ich glaube, dass Mittendrin-Einsteiger nach der Lektüre die verpassten Bände auf jeden Fall nachlesen möchten, weil die Geschichten um die verschiedenen Gärten so ansprechend geschildert werden, dass man unbedingt wissen will, was es mit dem Mervin-Garten, dem Lese-Garten und allen anderen erwähnten Gärten auf sich hat. Ganz unabhängig von dem wunderschönen Schreibstil der Autorin. 

Das Beste am Ende dieses dritten Bandes: dass man weiss, dass es mindestens noch einen Garten und dessen Geschichte zu entdecken gibt, in einem weiteren Band namens "Das Geheimnis der Grashüpfer".  Und man von allen Protagonisten sicherlich nochmals hört und mitbekommt, wie es ihnen nach der letzten Seite ergangen ist. 

Fazit: Superschöne, blumige und sehr erdende Geschichte in einem wundervollen Schreibstil erzählt. 
5 Punkte. 


Top Ten Thursday 08.04.21 - Zehn Neuerscheinungen in diesem Jahr auf die du dich freust

"Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtiteln, Buchcovern oder ähnlichem erstellt. 



Zehn Neuerscheinungen in diesem Jahr, auf die du dich freust 






Einer dieser Romane erscheint im August, alle andern jetzt im April oder Mai, einer im Juni. Ich musste nicht mal das zweite Halbjahr hernehmen, obwohl dann auch einige tolle Bücher in den Handel kommen.

Endlich bringe ich mal Krimis unter - für heute habe ich sechs Krimis gewählt, alles Reihen-Fortsetzungen. Ihr seht sie in Reihe zwei und drei. "Mord frei Haus" ist ein Corona-Opfer und wurde von 2020 auf 2021 verschoben. Ganz oben findet ihr in meiner Krimi-Bibliothek die Links zu den Rezensionen der Vorgängerbände, falls ihr diese Krimis noch nicht kennt und daran interessiert seid. Ihr reist damit wahlweise nach Zypern, Kreta, in die Provence, nach Barcelona oder Cornwall.

In der ersten Reihe geht es mit "Bella Donna", ein neuer historischer Roman von Catherine Aurel, nach Florenz. Es ist der erste Band einer Trilogie, auf die ich sehr gespannt bin. Cristina Cabonis "Das Versprechen der Rosenfrauen" ist eine überraschende Fortsetzung von "Die Rosenfrauen" - schauen wir mal, ob mir die auch so gut gefällt wie der erste Teil. Als drittes geht es mit Julie Caplin nach Tokio Tee trinken. Eigentlich wäre dies der sechste Band, doch der fünfte Band "The Secret Cove in Croatia" wird nicht ins Deutsche übersetzt. Ich werde ihn auf Englisch lesen, hab ihn mir im März gekauft, denn ich möchte wissen, was daran nicht reihentauglich sein soll. 

Auf zwei Bücher freue ich mich extrem: 
"Die Bildhauerin" von Pia Rosenberger erscheint am kommenden Montag. Ich hab den Roman schon als Rezensionsexemplar bekommen und mach es mir damit am Wochenende gemütlich. Die Bildhauerin Camille Claudel steht im Mittelpunkt dieses Romans. Wer schon mal von Auguste Rodin gehört hat, müsste gleichzeitig auch von Camille gehört haben. Über diese grossartige Künstlerin gibt es bereits einen tollen Roman, "Der Kuss" von Anne Delbée, der hat aber schon einige Jahre auf dem Buckel - und seither gab es leider nichts mehr über meine Lieblingskünstlerin Camille Claudel zu lesen. Deshalb freue ich mich nun umso mehr.


Wie viele andere freue ich mich, bald den siebten und letzten Teil der Sieben-Schwestern-Serie von Lucinda Riley in den Händen zu halten. Durch die Pandemie wurde er um sieben Monate verschoben und erscheint neu nun am 24. Mai. I'm so excited! 

Auf welche neuen Bücher freut ihr euch in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten? 
Sind es mehr Einzelbände oder Reihenfortsetzungen? 


Donnerstag, 1. April 2021

Vorschau: Neuerscheinungen im April 2021

Mit den steigenden Fallzahlen überall, heisst das für die bevorstehenden Feiertage: statt wie sonst Familie und Freunde zu treffen, wird an Ostern daheim geblieben und gelesen. Das Wetter macht pünktlich ab Karfreitag brav mit, denn es wird wieder kühler. 


Das kommt entweder meinem SuB oder den Neuerscheinungen zu Gute. Von den März-Neuheiten habe ich noch nicht alle Neuzugänge gelesen. Die stehen auf meiner Osterleseliste und dazu mindestens ein SuB-Titel ("Zartbitter ist das Glück" von Anne Ostby). Feiertage und Ferien sind ideal - denn noch später als sonst ins Bett gehen heisst auch länger lesen und morgens ausschlafen, dann im besten Falle gleich noch ein wenig lesen, bevor man in den Tag startet. 

Meine April-Liste ist mit 27 Titeln um einen Titel länger als im März. Kein Wunder, denn einige Titel wurden auf den April verschoben, zwei davon hätten theoretisch im Frühling 2020 erscheinen sollen, andere wurden "nur" um einen Monat verschoben.   

Interessante Neuerscheinungen im April 2021:

 

  

 


  


 

 

 

Von den Romanen habe ich die von Karen Swan, Ruth Kornberger, Lotte Römer und Sheila O'Flanagan vorbestellt, die pressieren mir nicht mit lesen. Aber auch sonst werde ich nicht alle der vorgestellten Titel im April lesen, einige Romane vielleicht auch gar nicht (z.B. "Die Tochter meines Vaters"), andere vielleicht unter dem Jahr mal oder nächstes Jahr. 

Sie hören sich zwar alle gut an, aber inhaltlich sind die Geschichten teilweise wahrscheinlich "ähnlich" wie jene Bücher, die bereits auf meinem SuB warten. Deshalb habe ich mir vorgenommen, auf meinen (Bestell-) Fingern zu sitzen, und erst mal die Bücher einzelner Autorinnen vom SuB zu lesen, bevor ich ihre neuen Romane bei mir einziehen lasse (Meike Werkmeister und Pauline Mai zum Beispiel).

Ganz sicher in der nächsten Woche gelesen wird "Die Bildhauerin", die habe ich schon hier. Auch lesen im April werde ich einige Rezensionsexemplare wie "Ich traf Gott und sie heisst Miranda" und "Nur Augen für dich", sowie von den Krimis "Kretisches Schweigen", "Mord frei Haus" und "Bretonisch mit Aussicht". Alle anderen? Werden wir sehen - anhand meiner Rezensionen oder in den Monatsrückblicken :-) 

Wie sieht es betreffend Neuerscheinungen bei euch aus? 
Welche dürfen bei euch einziehen, welche kommen erst mal auf eure Merkliste? 

Frohe Ostern und ganz viel Spass beim Osterhasen suchen! 

Top Ten Thursday 01.04.21 - Zehn Bücher von Autoren, deren Nachname mit O beginnt

"Top Ten Thursday" ist eine Aktion von Aleshanee von Weltenwanderer. Jeden Donnerstag stellt sie eine Frage, zu der man als Antwort Bücherlisten mit 10 Buchtiteln, Buchcovern oder ähnlichem erstellt. 



Zehn Bücher von Autoren, deren Nachname mit O beginnt

Hach, das war doch gar nicht mal so schwer! Als ich die heutige Aufgabe sah, dachte ich, das würde noch schwieriger als die N-Nachnamen. Doch nein.
 
Ich musste noch nicht mal zu Klassikern wie Amoz Oz, George Orwell oder Joyce Carol Oates greifen, um meine Liste voll zu bekommen. Oder zu Richard Osman, dessen Krimi im Mai erscheint und dann bei mir einzieht. Also nicht der Autor, sein Buch ;-) 

Acht der unten stehenden O-Autoren hab ich bereits gelesen. Dazu hab ich die Obamas genommen, die beide auf meinem SuB liegen. Wie auch Anne Ostby - hier dachte ich eigentlich, ich käme dazu, ihren Roman noch im März zu lesen, doch nun werde ich "Zartbitter ist das Glück" über Ostern lesen. Es sind also sechs Romane, drei Krimis und die beiden Biografien von Mr und Mrs Obama.



 

 





Falls ihr neugierig geworden seid, hier die Links zu meinen Rezensionen:

Bernadette Olderdissen: Mord en Rose
Alexander Oetker:  Château Mort (Luc Verlain 2)
Angelika Overath: Sie dreht sich um
Beth O'Leary: Love to Share
Celil Oker: Lass mich leben, Istanbul (Remzi Ünal 5)
Anne Ostby: Zartbitter ist das Glück (SuB)
Michelle Obama: Becoming (SuB)
Barack Obama: Das verheissene Land (SuB)


Wie sieht es bei euch aus?