Montag, 25. Mai 2015

Montagsfrage 25.05.2015


Liest du Bücher einzeln nacheinander oder mehrere parallel?

Die Frage passt grad gut, denn dass heute bereits Montag ist - ich habe wegen dem Feiertag noch immer Sonntag - und somit die Montagsfrage drankommt, fiel mir ein, als ich auf lovelybooks einen Status-Update meiner Bücher, die ich gerade lese, machte. 
Somit wäre die Frage auch schon beantwortet ;-) Ja, meist lese ich parallel. Es ist aber eher saisonal abhängig: 
Ab Frühling, also sobald die Sonne wieder Kraft hat und fleissig scheint, lese ich im Parallelmodus. Der Grund dazu sind meine Reader. Wenn die Sonne blendet, dann lese ich draussen und unterwegs nur mit dem Kindle. Zuhause dafür auf dem iPad. Im Winter lese ich eher nacheinander, da ich wegen mangelndem Sonnenlicht gut auch draussen auf dem iPad lesen kann. 






Montag, 18. Mai 2015

Montagsfrage 18.05.2015


Hand aufs Herz, wie viele Bücher besitzt du?

Puh, das ist ein schwierige Frage! Wenn ich alle Bücher, die ich seit Ende meiner Schulzeit (und das ist knapp 30 Jahre her), zusammen zählen müsste, würde ich einige Häuser damit füllen. Doch da ich immer nur wenige (im Vergleich zu anderen Haushalten waren es immer noch viel - die Umzugshelfer stöhnten jedesmal ob so vielen Bücherkisten...) behalten habe und in den letzten Jahren einerseits wegen Umstellung auf elektronisches Lesen und Platz machen für die Bücher vom Nachwuchs nochmals viele weggegeben habe, habe ich aktuell in den Bücherschränken nur noch meine alten Lieblingsbücher, einige ausgewählte Studienbücher, Lehrmittel und Kochbücher. Einzeln zählen mag ich die jetzt nicht, doch es sind drei grosse Billys. eBooks zählen geht einfacher - es befinden sich ca. 400 eBooks in meiner Sammlung. Und auch bei eBooks behalte ich nicht alle. Bücher, die mir nicht gefallen habe, lösche ich. 
Das ist übrigens das erste Mal, dass ich meine Bücher ungefähr zähle. In all den Jahren kam ich noch auf die Idee, dies zu tun - denn es sagt trotz der geschriebenen Zahl nicht viel aus. 

Samstag, 16. Mai 2015

Krimi: Tante Poldi und die sizilianischen Löwen von Mario Giordano (Tante Poldi 1)

Klappentext:
Meerblick. Sonne. Ruhe. Mehr will Poldi nicht, als sie kurz nach ihrem sechzigsten Geburtstag von München nach Sizilien zieht. Dabei hat sie aber nicht mit der Familie ihres verstorbenen Exmannes gerechnet. Denn die, Sizilianer durch und durch, wollen Poldi natürlich das Dolce Vita nahebringen. Das wars dann mit der Ruhe. Als wäre damit nicht genug: Eines Tages verschwindet Valentino, der Poldi in Haus und Garten ausgeholfen hat, spurlos. Ist etwa in die Fänge der Mafia geraten? Poldi macht sich auf die Suche - und kreuzt dabei schon bald den Weg des attraktiven Commissario Montana. Der will zwar nicht, dass Poldi ihre Nase in den Fall steckt, aber wenn ein bayerischer Vulkan erst mal ausbricht, ist er kaum zu stoppen. 


Mario Giordano schuf mit "Tante Poldi und die sizilianischen Löwen" den Auftakt zu einer neuen, witzigen Krimireihe.

Im Vordergrund steht Isolde Oberreiter, von allen nur Tante Poldi genannt. Nach dem Tod ihres Mannes Peppe, einem Halodri, zieht sie nach Sizilien. Alleine ist sie nicht, denn ihre Schwägerinnen lassen keine Langeweile aufkommen. Poldi ist extrovertiert, auffällig gekleidet - von Schwermut, wie es zwar immer heisst im Buch, keine Spur. 

Ich glaube auch nicht, dass sie tatsächlich depressiv ist, sondern durch ihre Art von himmelhochjauchzend zu Tode betrübt einfach alles übertreibt und somit Emotionen verstärkt. Seien es positive Erlebnisse, die dann samt und sonders ausgeschmückt werden, oder negative, die sie dann schlimmer erscheinen lässt, als sie tatsächlich sind. Poldi trägt Perücke (Wieso eigentlich? Nur um aufzufallen?), trinkt gerne und oft Alkohol, lässt ihn aber sympathischerweise weg, wenn es drauf ankommt. Eine extravagante ältere Frau mit bayrisch-sizilianischem Lokalkolorit wird hier zur Ermittlerin erkoren.

Als Poldi endlich ein schönes Häuschen gefunden und sich eingelebt hat, verschwindet plötzlich Valentino, der für Poldi Arbeiten im Haus erledigt hat. Auf der Suche nach ihm lernt sie Valérie kennen, die ihr zu einer Freundin wird. Vor deren Haus ist ein Torlöwe verschwunden. Poldi vermutet dass Valéries Nachbar Russo für das Verschwinden von Löwe und Valentino verantwortlich ist. Ist sie auf der richtigen Spur? Schliesslich war Poldis Vater Hauptkommissar bei der Kripo Augsburg, da hat sie das Ermitteln quasi im Blut und kann es nicht lassen Kommissar Montana dreinzufunken. Torlöwe wie auch Valentino tauchen wieder auf, soviel sei verraten. Jedoch nicht wo und in welchem Zustand.  

Erzählt wird die Geschichte von Poldis Neffen, der zwischen München und Torre Archirafi einmal monatlich hin- und herfliegt. Bei seinen Besuchen bei Poldi erzählt sie ihm jeweils was geschehen ist und schmückt ihre Berichte ein wenig aus. Der Neffe, Möchtegern-Autor, schweift leider auch sehr oft ab. Aus einem Satz oder einem Wort wird oft eine seitenlange, blumige Abhandlung. Mir wurde das zuviel und habe diese Ausführungen mit der Zeit nur noch quergelesen und mich aufs Wesentliche, die Krimihandlung konzentriert. Diese war nicht langweilig - solange man alles andere ausblendet.  

Mir hätte das Buch sicher besser gefallen, wenn es direkt, ohne Umweg über den Neffen, geschrieben worden wäre. 

Fazit: Ein amüsanter Cosy-Krimi mit extravaganter Ermittlerin unter der sizilianischen Sonne, der mit weniger Nebensächlichkeiten und weniger "Mei" einen halben Punkt mehr von mir bekommen würde.
3.5 Punkte. 

Vielen Dank an den Bastei Lübbe Verlag!

Reihenfolge:

Mittwoch, 13. Mai 2015

Das Olivenhaus von Margherita Balbi

Klappentext:
Schmale rosafarbene Häuser, umgeben von Olivenbäumen, in der Luft der Duft von Rosmarin, Ginster und Lavendel, der Blick über die Hügel bis hinunter zum strahlend blauen Meer – all das möchte Anna nicht mehr nur im Urlaub genießen. Sie kauft sich ein Haus in einem ligurischen Dorf, dazu einen Olivenbaum - bald einen ganzen Hain. Nachbar Ottavio bietet ihr an, sie in die Kunst des Olivenanbaus einzuweihen. Im Gegenzug hat er eine Bitte: Sie soll eine Kontaktanzeige für ihn aufgeben. Nach einem turbulenten Sommer mit Wildschweinen im Gemüsegarten, wechselnden Damenbesuchen bei Nachbar Ottavio und einer sehr ungeschäftlichen Annäherung mit einem Geschäftsfreund, stellt sich für Anna heraus, dass ein Olivenzweig manchmal nicht nur zu innerem Frieden führt, sondern auch zur Liebe.


Eine Warnung vorneweg: Nicht lesen, wenn ihr auf Diät seid oder euch Low Carb ernährt. Ihr werdet bei der Lektüre schwer geprüft! Im Buch geht es ganz oft um Essen, um gutes Essen - es wird viel gekocht. 

Anna verbringt seit längerem ihren Urlaub in einem kleinen Dorf in Ligurien. Da sie das Leben dort liebt, kauft sie sich ein Häuschen in Albereto superiore und fühlt sich sehr heimisch. Das soll wohl auch das schöne Cover mit dem Blick aufs Meer aus dem geöffnetem Fenster suggerieren. Auch ihre Nachbarn sehen Anna dank ihres Einsatzes im Garten und Dorf bald nicht mehr als Fremde an und so hat sie viele Freunde gewonnen. Ottavio, einer ihrer Bekannten, schlägt ihr einen Tausch an: sie schreibt für ihn eine Kontaktanzeige und er hilft ihr dafür in ihrem Garten. 

Das Buch handelt mehrheitlich von über 50jährigen Singles, die ihr Leben entweder weiterhin so leben wie bisher oder es durch eine Trennung umgekrempelt habe. Alle scheinen glücklich zu sein und nichts zu vermissen.

Neben extrem vielen Gesprächen und dem Philosophieren über das Leben und über die Liebe werden die Schönheit des Landes und die Einfachheit des Lebens im Dorf beschreiben. Der Leser erfährt viel über die Geschichte des Olivenanbaus und die Zerstörung der Landschaft durch den Wegzug der jungen Bevölkerung, und die damit verbundene Aufgabe der Feld- und Hainbearbeitung.  

Von seinem Inhalt her hätte das Buch viel Potential um zu einem Lieblingsroman zu werden, doch es berührte mich nicht oder zumindest nur oberflächlich.

Man merkt, dass die Autorin (unter dem Namen Dorette Deutsch) bisher nur Reisebücher veröffentlicht hat und dies ihr erster Roman ist. Alles im Roman, was mit Land, Reisen und Landwirtschaft zu tun hat, ist sehr liebevoll ge- und beschrieben. Doch es schwächelt bei dem was für mich zu einem guten Roman einfach dazugehört: das Zwischenmenschliche und alles was mit Gefühlen zu tun hat. Trotz aller Schilderungen und schönen Gedanken bleibt der Roman auf Abstand zum Leser. 

Ich hatte auch nicht das Gefühl unbedingt weiter lesen zu wollen, zum Beispiel Abends, so wie bei anderen Büchern, die man gar nicht mehr aus der Hand legen will. 

Das Buch macht aber auf jeden Fall Lust auf Kochen mit Kräutern und Zitrone. So stehen bei mir seit vorletzter Woche das erste Mal nicht nur ein Topf wie sonst üblich, sondern gleich 3 Töpfe Thymian auf dem Balkon! 

Fazit: Eine schöne Lektüre für den Sommer.
4 Punkte. 

Montag, 11. Mai 2015

Montagsfrage 11.05.2015


Kaufst oder leihst du Bücher lieber?


Eindeutig kaufen. 
Ganz früher hatte ich eine Freundin, mit der ich Bücher getauscht habe. Doch sie lebt schon seit 20 Jahren im Ausland und tauschen wurde umständlich, bzw. nicht mehr möglich. Bei anderen Büchern ausleihen fällt flach, da mein Umfeld kaum liest und ich selbst nicht gerne Bücher ausleihe.

Ich bin mit nur einer kleinen Schulbibliothek aufgewachsen, für Erwachsene gab es keine Bibliotheken in der Umgebung und in die Schulbibliothek kam man auch nur als Schüler rein - zudem hatte ich mich schnell durchgelesen und als junge Erwachsene interessierten mich die Kinder-/Jugendbücher eh nicht mehr. So war ich mich gewohnt meine Bücher zu kaufen. Da ich in einer Buchhandlung meine Lehre machte, war neue Bücher kaufen auch nicht umständlich, ich war ja schon vor Ort :-)
Später, als ich in eine Stadt umzog und den Beruf wechselte waren die Bibliotheken nicht in der Nähe, doch beim erneuten Umzug in die nächste Stadt hab ich dann aufgrund meines Studiums öfters mal Bibliotheken aufgesucht. Bibliotheken gibt es hier in allen Stadtteilen, aber ich mag sie nach wie vor nicht. Meist hatten sie die Bücher, die ich will nicht und die, die sie da haben sehen nicht sehr "appetitlich" aus. Deshalb kaufe ich meine Bücher, dann weiss ich was ich habe. 

Mittlerweile hab ich für mich aber eine tolle Leihoption gefunden - die virtuelle Bibliothek namens Skoobe. Hier kann ich eBooks ausleihen, sie haben ein grosses Angebot und ich muss nicht auf Bücher warten, wie das bei Onleihen üblich ist. Auch kann ich das Buch sofort zurück geben ohne eine Frist abzuwarten und kann sie mir immer wieder ausleihen. Wer sich dafür interessiert, kann Skoobe mit diesem Code gratis austesten. So mag ich Bibliotheken :-) 

Samstag, 9. Mai 2015

Die Frauen der Rosenvilla von Teresa Simon

Klappentext: 

Anna Kepler, Erbin einer alten Schokoladendynastie, hat gerade ihre zweite Chocolaterie in der Dresdner Altstadt eröffnet. Auch die Familienvilla hat Anna wieder in Familienbesitz gebracht. Als sie den legendären Rosengarten, der der Villa einst ihren Namen gab, neu anlegt, stösst sie auf eine alte Schatulle. Sie enthält das Tagebuch einer Frau, die vor hundert Jahren in der Villa gelebt hat. Doch Anna hat noch nie von dieser Emma gehört und begibt sich auf Spurensuche. Dabei stösst sie auf ein schicksalhaftes Familiengeheimnis...



Ich liebe Schokolade (aber nur dunkle mit mindestens 64%) und von daher war es fast ein Muss für mich dieses Buch zu lesen. Das Thema Schokolade kam zu meiner Freude auch nicht zu kurz. Zum Glück sass ich den grössten Teil der Lektüre im Flugzeug - hätte ich das Buch zuhause gelesen, hätte es mich wohl sehr viel Disziplin gekostet nicht an den HB zu fahren und mich bei Sprüngli oder Läderach mit vielen Trüffes oder Pralinen einzudecken. Sorgt also schon mal vor, bevor ihr mit dem Lesen dieses Romans beginnt.

Anna eröffnet nicht nur ihr zweites Café in Dresden, sondern zieht in die ihr vom Grossvater vererbte Rosenvilla und beginnt den Garten neu mit Rosen zu bepflanzen. 

Sie findet Tagebuchblätter, die sie mit Hilfe ihrer Freundin Hanka ordnet und entdeckt die verwirrende Geschichte ihrer Vorfahrinnen und das gut gehütete Geheimnis ihres Grossvaters. Zufällig lernt Anna einen Amerikaner kennen, der seine Leidenschaft zur Schokolade zum Beruf gemacht hat. Doch wieso schleicht er um die Rosenvilla herum? 

Am Anfang hatte ich ziemlich Mühe den vier unterschiedlichen Zeitebenen zu folgen. All die vielen verschiedenen Frauen- und Männernamen die in den Anfangssequenzen der neuen Tagebuchblätter auftauchten, verwirrten mich. Wer wie mit wem wann zusammengehört - das war anstrengend. Ohne Rückblättern und Namen aufschreiben hätte ich wohl aufgegeben. 

Mittlerweile hab ich gelesen, dass die Autorin sogar empfiehlt sich die Namen und Zugehörigkeiten zu notieren. Aber ehrlich, von einem guten Buch erwarte ich, dass ich es durchlesen kann ohne mir für das Verständnis Notizen machen zu müssen - oft hat man auch gar kein Schreibzeug dabei, wir lesen ja nicht am Schreibtisch, zumindest seltener als an anderen, oft bequemeren Orten. Diese Unübersichtlichkeit ist für mich ein grosses Manko!

Doch sobald ich die Eckdaten der vier Frauen zusammen hatte, wurde das Lesen einfacher und bald schon war ich gespannt wie alles am Ende zusammenkommt. 

Im Buch wird einiges Wissenswertes zu Schokolade und der Rosenzucht eingeflochten. Sehr gut gefallen haben mir die historischen Infos über Dresden. So macht das Buch richtig Lust auf eine Reise nach Dresden. Auf der man sich mit einer heissen Schokolade, von Anna gezaubert, in den Garten der Villa setzt und die Rosen bewundert. Und danach einen Abstecher in Hankas Buchhandlung.

Fazit: Interessante Geschichte mit zu vielen zeitgleich neu eingeführten Figuren, was den Lesefluss stört. 
4 Punkte. 

Freitag, 8. Mai 2015

Krimi: Mord in Honeychurch Hall von Hannah Dennison (Kat Stanford 1)

Klappentext:
Kat Stanford will mit ihrer Mutter ein Antiquitätengeschäft eröffnen, als diese überraschend einen einsamen alten Landsitz kauft. Honeychurch Hall ist mehrere hundert Meilen von London entfernt, und seine exzentrischen Bewohner hüten jede Menge Geheimnisse. Als die Leiche der Haushälterin entdeckt wird, scheint jeder von ihnen ein Motiv für den Mord zu besitzen. Auf der Suche nach dem Mörder muss Kat feststellen, dass sie nicht einmal mehr ihrer eigenen Mutter trauen kann.




Das Cover und die Inhaltsangabe machten mich neugierig auf diese neue Krimiserie. Doch aufgepasst: wem Honey Driver schon zu nervös erscheint, darf sich nicht auf diese Serie einlassen - hier ist alles noch chaotischer, gepaart mit Möchtegern-Adel.

Dass ihre Mutter Iris, die bisher kaum alleine leben konnte und nichts auf die Reihe brachte, spontan umgezogen ist, erfährt Kat erst als es schon zu spät ist. Nun hat Iris auch noch den Arm gebrochen - beides Grund genug, dass Kat sofort hinfährt und Iris zur Vernunft bringen will, sprich sie zurück nach London nehmen möchte. Iris hat aber nicht einfach nur ein kleines Cottage gemietet, sondern ein Haus auf dem Anwesen von Honeychurch Hill in Devon. 

Das Haus ist eine Bruchbude und müsste dringend saniert werden. Eigentlich dürfte man da gar nicht drin wohnen, so viel ist morsch und kaputt. Doch Iris lässt sich nicht davon abbringen und will hier wohnen bleiben. Sie scheint auch sonst viele Geheimnisse zu haben... 

Immerhin gibt Iris zu, dass sie sich den Einzug leichter vorgestellt hat, denn Nachbar Eric macht ihr das Leben schwer. Er stellt das Wasser ab und ist noch für weitere Unannehmlichkeiten zuständig. 

Kat lernt Harry kennen, der Sohn von Lord Rupert und Lady Lavinia. Da sein Kindermädchen Gayla verschwunden ist, "darf" Kat eines Abends einspringen und lernt das Anwesen samt Bedienstete kennen. Die Angestellten scheinen allesamt miteinander verwandt zu sein - mir war das zu viel, ich hab irgendwann abgehängt. Nicht nur Gayla ist verschwunden, sondern auch Antiquitäten aus dem Herrenhaus. Schon länger und immer wieder. Auch Kats Lieblingsteddybär Jazzbo wird nicht mehr aufgefunden, nachdem Harry ihn am ersten Tag gleich ausgeliehen hat.

Eine Schmierenkomödie vom Feinsten. Es kam mir vor, als ob ich im Theater sitze und einer Vorstellung zuschaue. Überspitzte, skurille Figuren kamen im schnellen Wechsel auf die Bühne. Dazu viele Geheimnisse, verschwundene Dinge und ein Mord. 

Doch dieser reicht nicht aus, um daraus einen Krimi zu machen. Obwohl am Schluss der Mord und alle weiteren überraschenden Geheimnisse aufgelöst wurden, blieb es für mich eine Komödie. 

Mir gefällt zwar das deutsche Cover, doch finde ich das der englischen Ausgabe aussagekräftiger. Darauf sieht man den Park und die baufälligen Gebäude, die mich mehr auf den Inhalt einstimmen als das relativ kühl gehaltene deutsche Cover. 

Fazit: Auch wenn mich "Mord in Honeychurch Hall" nicht als Krimi überzeugt, mich aber trotzdem unterhalten hat, gebe ich Band 2 "Schatten über Honeychurch Hall", das im Januar 2016 erscheint, eine Chance. Vielleicht kommt da mehr Krimifeeling durch. 
3.5 Punkte. 

Reihenfolge:
Band 1: Mord in Honeychurch Hall
Band 2: Schatten über Honeychurch Hall