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Montag, 31. August 2026

Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Klappentext:
Der Aufzug klemmt, die Kaffeemaschine tropft, im Büro stapeln sich die Beschwerden, aber niemand tut etwas. Laura Clark ist weg. Einfach so. Ihr Ehemann Mark kämpft mit Handwerkern, die sein Haus überrennen, Tochter Sian sucht verzweifelt in Wäschebergen nach Antworten, und im Büro geht alles drunter und drüber. Niemand, nicht mal ihre beste Freundin, weiß, wo Laura abgeblieben ist. Nur langsam kommt Lauras Umfeld ein unerhörter Gedanke: Könnte ausgerechnet Laura, die sich immer aufopferungsvoll um alles und jeden gekümmert hat, ihr Leben, ihre Familie und ihre Freunde einfach hinter sich gelassen haben?


Der Klappentext hörte sich interessant an - ich kann Laura Clark definitiv verstehen, dass sie abgehauen ist. 

Der Anfang des Romans liest sich gut, denn alle wundern sich, wieso Laura nicht auf der Arbeit erscheint, nicht bei der Mutter irgendwas hilft oder zuhause abends nicht das Essen auf den Tisch stellt und anscheinend vergessen hat, vorher den Kühlschrank aufzufüllen, die Wäsche zu waschen und und und....

Was sich auf den ersten Seiten noch witzig liest, wird mit der Zeit sehr repetitiv, denn alle vermissen Laura auf die eine oder andere Art und Weise. 

So sehr ich die Idee und den Anfang liebte, so sehr langweilte ich mich irgendwann von Seite zu Seite mehr. Mit den Charakteren, insbesondere Laura Familie, wurde ich auch nicht warm. Die ganze Familie, Mutter, Tochter und der Ehemann, alles sehr unsympathische Zeitgenossen. 

Vielleicht waren sie alle zu überspitzt gezeichnet, aber für mich war es ein Grund mehr, nicht mehr weiter zu lesen und so habe ich nach 43% das Buch abgebrochen. 

Irgendwann, wenn ich mal viel Zeit habe, werde ich die restlichen 57% noch überfliegen, um zu schauen, ob da doch noch mehr als nur motzendes Vermissen gekommen wäre oder doch nicht. Laut den Rezensionen, die ich mir nach dem Abbruch angesehen habe, mach ich mir nicht allzu viel Hoffnung. 

Fazit: Tolle Idee, aber mehr bzw. eine schnellere Handlung anstatt das "nur" vermissen hätte mir besser gefallen und dann wäre ich wohl auch bei der Stange geblieben und hätte zu Ende gelesen. 
3 Sterne.



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