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Dienstag, 4. August 2026

Ein Löffel Glück von Katharina Herzog (A Taste of Cornwall 2)

Klappentext:
Nachdem sie ihre Modelkarriere aufgeben musste, steht Annabelle Scott am Tiefpunkt ihres Lebens. Da tut sich eine verlockende Chance auf: Für die neue Kochshow Dining Delights, die in dem pittoresk-verträumten Küstenort Port Haven in Cornwall gedreht werden soll, wird eine Co-Moderatorin gesucht. Allerdings gibt es zwei Haken an der Sache: Annabelle kann nicht kochen. Und sie muss in den Ort zurückkehren, in dem sie aufgewachsen ist und dem sie vor zwanzig Jahren aus guten Gründen den Rücken gekehrt hat. Hier würde sie nicht nur ihre entfremdete Mutter wiedersehen, sondern auch den verschlossenen Fischer und Alpakazüchter Flynn, der ihr seit ihrer ersten Begegnung nicht aus dem Kopf geht.


Annabelle, bereits bekannt aus dem ersten Band, kehrt nach Port Haven zurück. Sie ist eine von drei Frauen, die zur Co-Moderatorin einer Kochshow gecastet werden. Mittlerweile versteht sie sich ja gut mit Sophie, die den dortigen Pub übernommen hat. Mit dem Moderator allerdings nicht, sie wagt es aber trotzdem, sich gegen ihn zu wehren. Dazu muss sie sich auch mit ihrer Mutter auseinandersetzen, denn die hat natürlich mitbekommen, dass Annabelle sich wieder in ihrer Heimat aufhält. Dabei erfährt man, wieso Annabelle vor vielen Jahren aus Port Haven flüchtete. Ihre Geschichte wurde im ersten Band ja ganz leicht angekratzt. 

Wie es in solchen TV-Shows halt so ist, wird nicht immer ehrlich gespielt oder es werden persönliche Dinge ausgegraben. Davor hat Annabelle weniger Angst, als Flynn sie hat, denn er lebt inkognito hier auf einer Farm und züchtet Alpakas. Wie wir aus dem ersten Band wissen, ist er nicht der einzige unter anderem Namen lebende Mensch in Port Haven.

"Ein Löffel Glück" ist zwar ein flüssig zu lesender Roman, aber es ist leider eine Geschichte, die zum Teil darauf aufgebaut ist, dass nicht über aktuelle Gefühle gesprochen wird. Das fand ich sehr schade. Die Autorin kann tolle Romane schreiben ganz ohne diese Tricks, und mir hätte es bedeutend besser gefallen, wenn die Betroffenen die Missverständnisse sofort klären und nicht erst quasi zur Versöhnung am Ende. 

Die Themen haben mich auch nicht angesprochen, wahrscheinlich soll die Reihe wohl eher jüngere Frauen im Alter bis maximal 35 Jahren begeistern.  

Fazit: Das Setting dieses zweiten Bandes hat mir gefallen, die Figuren mit ihren Verhaltensweisen weniger. 
Knappe 3.5 Sterne.


Reihenfolge:
Band 3: Ein Rezept für Herzklopfen

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