Montag, 30. Januar 2017

Montagsfrage 30.01.2017


Hast du bestimmte Bücher aus deiner Kindheit, die schöne Erinnerungen hervorrufen? 

Auf jeden Fall! 

Ich bin mit den Büchern der Serie "Geheimnis um..." von Enyd Blyton aufgewachsen, und ich bin sicher, die sind schuld, dass ich heute noch am liebsten Rätselkrimis, heute neudeutsch Cosy Crime genannt, lese. 
Dann wuchs ich natürlich wie fast alle Schweizer Kinder mit den Schweizerdeutschen Guät-Nacht-Gschichtli von Sylvia Sempert auf. 


Im selben Verlag erschien Ende der 70er ein Vorlesebuch mit Erzählungen diverser Autoren. Eine der Geschichten spielte irgendwo in Russland, es ging um einen Jungen, der zu Stein verwandelt wurde und somit nicht mehr fühlen und auch nicht mehr weinen konnte. Den Namen der Geschichte hab ich leider vergessen, doch sie beeindruckte mich extrem. Meine Mutter hat lange Jahre fast alle meiner Kinderbücher aufbewahrt, doch genau dieses Buch verschwand. Schade, ich hätte die Geschichten gerne wieder gelesen, um nachzulesen wie die Geschichte wirklich wahr und ob sie mich immer noch so berührt wie damals. 
Später folgten die Fünf Freunde, Hanni und Nanni, dann TKKG und Die Drei ???, in der Oberstufe die "Asterix"-Serie, doch die meisten Erinnerungen habe ich tatsächlich wenn ich an Dicki und Purzel aus "Geheimnis um..." denke. 

Viele werden heute wahrscheinlich Astrid Lindgren und ihre Bücher nennen. Zu meiner Kindheit sahen wir aber nur die Verfilmungen von ihren Büchern (die Bücher lasen wir komischerweise alle erst in der Teeniezeit): Pippi Langstrumpf natürlich, aber besonders Michel aus Lönneberga gehört zu meinen Kindheits-TV-Sendungen, die mir in Erinnerung sind. Unvergesslich auch "Das Spiilhuus" mit Franz Hohler und "ich sägä nüt"- René.
Aufs Ohr gedrückt, sprich als Hörspiel, waren die Kasperli-Kassetten mit Jörg Schneider als Kasperli und auch die Räuber Hotzenplotz-Kassetten der absolute Hit, Potz Pulverdampf und Pischtolä-Rauch! 

Welche Bücher, Hörspiele oder Sendungen verbindet ihr mit eurer Kindheit? 


Und sonst so:
Heute Abend findet die Lesung mit der Autorin Minna Lindgren im Kaufleuten in Zürich statt. Ich bin gespannt, was sie so zu erzählen hat. Ihre Romane, die im Altersheimmilieu spielen, sind recht speziell und ich hätte da noch die eine oder andere Frage dazu. Die Links zu den Rezensionen zu ihren beiden Büchern findet ihr rechts  in der Seitenliste, ebenso die Rezension zum fünften Teil der Xavier-Kieffer-Krimiserie von Tom Hillenbrand. 

Literarisch unterwegs bin ich gerade in Amerika und bald wieder in Frankreich: In Mary Kay Andrews "Auf Liebe gebaut" begleite ich BeBe beim Renovieren eines Motels. Der Anfang ist saudoof, weswegen ich eine Pause eingelegt habe, aber gestern unterwegs weitergelesen habe. Es wird langsam besser. 

Danach werde ich "Bitterer Calvados", der dritte Band der Kommissar-Leblanc-Serie von Catherine Simon, beginnen. 

Euch allen eine gute Woche - der Frühling naht! Es wird immerhin wärmer, wenn auch noch nicht Frühling ;-) 


Kommentare:

  1. Hallo,

    dann viel Spaß heute bei der Lesung.

    Enid Blyton stand auch bei mir ganz oben auf der Liste, als ich ein Kind war. "Dolly" war mir da die Liebste überhaupt. "Die Fünf Freunde" fand ich damals total doof - nur den Hund mochte ich :)

    Mein Beitrag

    Ganz liebe Grüße aus Tirol
    Marie

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  2. Hallo,

    ja, ich habe auch fast alle Lindgren Bücher viel später gelesen und kannte als Kind nur die Filme. (Und ich dachte schon, das hätte nur an meiner Familie gelegen.)

    Viel Spaß auf der Lesung
    Lilly
    Falls Du Lust hast, hier geht es zu meinem post: http://lillysjoeberg.blogspot.de/2017/01/montagsfrage_30.html

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  3. Hallo , ich habe Dich über Twitter gefunden und freu mich nun auch bei Dir hier zu lesen. Mein Leseeinstieg begann in den sechziger Jahren mit *Jim Knopf und der Lokomotivführer* von Michael Ende. Seitdem bin ich infiziert , das hat sogar nun zu einem Leseblag geführt. Über Deinen Besuch würde ich mich freuen. DU bist auch auf meiner Blogliste verlinkt...
    Herzlich
    Angela

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  4. Huhu,
    hoffe, die Lesung war prima und du hattest Spaß.
    Enid Blyton ist ja echt der Klassiker :)
    LieGrü
    Elena

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  5. Hallo ihr Lieben

    @Marie:
    Danke, die Lesung war sehr amüsant! Die fünf Freund fand ich schon okay, nur kamen sie halt nicht an "Geheimnis um..." heran :-)

    @Lilly:
    Nein, das lag nicht an deiner Familie! Ich mag mich auch nicht dran erinnern, die Bücher bei meinen Freunden gesehen zu haben. Bei uns waren die Filme ganz aktuell im TV und viel anderes gabs ja noch nicht zu sehen, von daher schon verständlich, dass auch die Buchhandlung die Bücher erst später hatte.

    @Angela:
    Danke fürs Mitlesen! Ich bin auf Twitter "über dich gestolpert" und hab dich gleich abonniert :-) Jim Knopf kannte zuerst ich auch nur vom TV, die Augsburger Puppenkiste.

    @Elena:
    Ja, ich hatte Spass, es war sehr lustig mit all den finnischen, für mich unverständlichen, Dialogen!
    Ich bin ja schon gespannt, was meine Tochter in etwa 15 Jahren sagt, wenn man sie nach literarischen Kindheitserinnerungen fragt.

    Liebe Grüsse und einen schönen Dienstag - hier hat es nach zwei Tagen Dauerregen endlich zu regnen aufgehört!
    Anya

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  6. Geheimnis um..., Hanni und Nanni, Fünf Freunde, TKKG, die drei Fragezeichen und Blitz der schwarze Hengst haben mich neben den Karl May Büchern durch meine Kindheit begleitet.

    Genauso wie "Das Spiilhuus". Das habe ich mir angeschaut und aus heutiger Sicht fand ichs nur noch schlecht. Als Kind hingegen war das meine absolute Lieblingssendung und ich habe jede Folge gesehen. An die im Link gezeigte konnte ich mich nach all den Jahren sogar noch erinnern. Schon spannend, wie sich die Wahrnehmung verändert!

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  7. Hoi Anita :-)
    schön, dass du mich "besuchen" kommst! Da fällt mir ein, ich wollte dir ja noch einige Links schicken - werden ich kommende Woche nachholen, diese Woche war hier alles ä chli turbulent.
    Ich erinnere mich gerne ans Spiilhuus - es passte in die 70er-Jahre und kann sich deshalb optisch natürlich nicht mit den heutigen Sendungen messen lassen. Auch sind wir heutzutage extrem verwöhnt, was die Auswahl der Medien angeht, die heute im Überfluss angeboten werden.
    Also, Links kommen noch - ä guati Wuchä und liäbä Gruass, Anya

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  8. Mit Bücher verbinde ich nur Positives aus der Kindheit! Es ging so weit, dass wir Lese-Verbot VOR dem Frühstück bekamen, weil wir sonst zu spät kamen.....ja, heute mit meinen Mädels muss ichs gleich machen!
    Wir verschlagen Hanni und Nanni und waren teils schon traurig, nicht selber in einem Internat zu leben;)) Die schwarzen Brüder und Brüder Löwenherz sind die Bücher, die mich am nachhaltigsten beeindruckt hatten. So im Nachhinein bin ich nicht mehr traurig, ohne Fernseher aufgewachsen zu sein. Als Kind wars hart....
    Grüessli
    Monika

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  9. Hallo Monika
    Lese-Verbot würde bei meiner Tochter nichts bringen, ich überleg es mir jeden Morgen neu..... Zum Glück sind jetzt erst mal Schulferien ;-)
    "Die schwarzen Brüder" sind an mir vorbei gegangen, von denen hab ich erst in meinen 20ern gehört.
    Übrigens kann man auch ohne TV viel lesen! Ich hab als Kind einiges mehr gelesen als eine Freundin, die wie du ohne TV aufgewachsen ist.
    Liebe Grüsse
    Anya

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