Montag, 16. Januar 2017

Montagsfrage 16.01.2017


Fühlst du dich hin und wieder von deinem SuB gestresst oder gefällt es dir, immer viel Auswahl da zu haben?

Ich fühle mich eher von solch SuB-Fragen gestresst 😉 denn es ist doch jeder verschieben: dem einen reichen zehn Bücher auf dem SuB, der andere wird erst glücklich wenn die Zahl im dreistelligen Bereich liegt. 

Da man heutzutage ja recht schnell an Nachschub kommt (eBooks per Onlinebestellung sogar mitten in der Nacht und Prints kann man notfalls auch Sonntags im Bahnhofskiosk kaufen), ist es auch nie ein Problem seinen SuB aufzustocken, sollte man sich mit der Höhe des eigenen SuB unglücklich fühlen.
Ich selbst kümmere mich kurz vor Reisen um meinen SuB - da ich im Urlaub nicht gross online bin, um mir eBook-Nachschub zu sichern, stocke ich vorher ein wenig auf, falls die Bücheranzahl bedrohlich tief sein sollte. 

Die "Höhe" des SuB hingegen ist mir egal. Momentan ist er für meine Gewohnheit eher hoch mit ca. 40 Büchern - ich nutzte im Dezember einige Preisaktionen, dafür verkleinerte sich meine Wunschliste extrem. Ich wünschte mir dann einfach viel mehr Zeit zum Lesen, aber stressen, ne, wieso auch? Gelesen werden die Bücher ja eh irgendwann!


Und sonst so:
Literarisch befinde ich mich gerade in Helsinki in einem Altersheim und begleite drei ältere Damen bei ihrem Alltag. Der Koch ist verstorben, einige Bewohner wurden urplötzlich in die Demenzabteilung überwiesen und Mitarbeitern wurde gekündigt. Irgendwas ist faul im Abendhain. Vor allem Siiri möchte herausfinden, was da vor sich geht - doch das Tempo ist extrem dem Alter der Protagonisten angepasst. 
So komme ich mit dem Lesen gefühlt auch nicht vorwärts und lese nun schon die ganze Woche am Buch und bin doch erst in der Hälfte. Und für einmal heisst es nicht, dass das Buch schlecht ist, weil ich nicht "vürschi" komme. Ich habe mir vorgenommen, das Buch heute auszulesen, komme was wolle! 

Dann kann ich nämlich gleich weiter nach Paris, wo ein grosses Festdinner des Gastroführers "Guide Gabin" stattfindet, an dem Xavier Kieffer eingeladen ist. Der neue Firmensitz hat beeindruckende Räumlichkeiten, sogar eine Galerie auf der eine Bibliothek eingerichtet wurde - die Szenen in Paris beginnen spannend und auf jeden Fall temporeicher als der Fall in Helsinki, wie ich am Samstag unterwegs schon anlesen konnte. 

Die Autorin der alten Damen, Minna Lindgren, kommt in zwei Wochen übrigens für eine Lesung nach Zürich, ins Kaufleuten. Bis dahin habe ich sicherlich auch den zweiten Band gelesen :-)

1 Kommentar:

sommerlese hat gesagt…

Hallo,

wer sich vom SuB stressen lässt, ist selber schuld. Mir geht es wie dir, eine gewisse Auswahl ist immer schön.

Liebe Grüße und viel Spaß bei der Lesung,
Barbara!