Montag, 12. September 2016

Montagsfrage 12.09.2016



Was muss ein Buch haben, um für dich zu einem Lese-Highlight zu gelten?


Diese Woche werde ich meine Rezi zu "Honigtöchter" von Cristina Caboni online stellen. Es ist genau so ein 5-Punkte-Buch bei dem alles stimmt, ich das Buch mit einem "Wow" schliesse und erst mal benommen bin und nicht sofort zu einem anderen Buch greifen kann. Ein Buch, bei dem man merkt, dass die Autorin mit ganzem Herzen hinter dem beschriebenen Thema steht. Ein Buch, an das man gerne denkt und ich wieder lesen würde. Was übrigens meine Tochter bei Büchern, die ihr extrem gut gefallen haben, sofort macht. Sie fängt direkt nach dem Auslesen wieder von vorne an! 

Die Maximalzahl von 5 Punkten vergebe ich selten, da bin ich knausrig. Wenn, dann muss ich wie oben beschrieben, das "WOW"-Gefühl haben, das Buch muss mich berühren und/oder überraschen, packen sowieso und es darf mich nie langweilen. Es ist "das gewisse Etwas", das man so schlecht in Worte packen kann und eine reine Bauchentscheidung. 
Bei den meisten Büchern kommt es oft noch auf den Schluss drauf an, ob es 4 oder 3.5 Punkte werden. Bei den 5-Punkte-Bücher weiss ich es einfach schon mittendrin. 

Übrigens bekommen Krimis von mir noch seltener 5 Punkte als Romane - in Krimis geht es mir mehr um den Fall, ob der stimmig aufgelöst wurde und sich die Ermittler nicht allzu doof anstellen. "Berühren" tut mich ein Krimi nicht oder halt auf eine andere Weise wie ein Roman. Deshalb sind 5-Punkte-Krimis bei mir Raritäten und dann auch wirklich, wirklich gut. Genau wie die seltenen 5 Punkte-Romane, im Jahr sind es vielleicht fünf oder sechs solch besondere Lesehighlights. 

Und wann bewertet ihr ein Buch mit 5 Punkten? 


Und sonst so:
Am Wochenende lief die Aktion #buchpassion heiss auf diversen Blogs und auf Twitter. Leider konnte ich nur einen Teil davon verfolgen, da mein Wochenende sehr ausgelastet war. Mein Beitrag zur Aktion geht daher erst heute online. Wir in Zürich haben heute einen halben Feiertag, für mich ist also noch Wochenende und ich somit nicht wirklich zu spät für #buchpassion ;-) 
Habt ihr die Aktion verfolgt oder sogar selbst mitgemacht? 





Kommentare:

  1. Für mich müssen Bücher mitreißend und tiefgründig sein, ich brauche interessante Charaktere, die Ecken und Kanten haben und vor allem muss mich der Schreibstil ansprechen. Die Geschichte muss spannend aufgebaut sein und der Autor darf nicht zu viel verraten und sollte dem Leser viel Spielraum lassen. Aber das ganze sind nur Formalitäten. Im Endeffekt brauche ich genau diesen "Wow"-Effekt, von dem du gesprochen hast, wenn ich das Buch zuschlage :)
    Liebe Grüße,
    Cora

    http://oh-fitzgerald.blogspot.de/

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  2. Hallo Anya,

    ich habe auch bei Buchpassion mitgemacht und einen langen Text geschrieben. Ich bin echt in Sorge, ob der nicht sogar zu lang geworden ist.
    Liebe Grüße
    Anja vom kleinen Bücherzimmer

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  3. Hallo Anya,

    als ich deinen Beitrag jetzt gelesen habe, ist mir bewusst geworden, dass ichwohl viel eher als du zu den 5 Sternen greife, und sogar auch verhältnismäßig oft bei Krimis.

    Den Wow-Effekt brauche ich auch, nur kann der bei mir aus ganz unterschiedlichen GRünden eintreten. Und noch einmal lesen würde ich das Buch dann wohl doch nicht... immerhin warten ja noch viele andere Bücher auf mich ;-)

    Liebe Grüße,

    Véro

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  4. @Cora:
    Ja, wenn der Wow-Effekt ausbleibt ist es zwar noch ein gutes Buch, aber eben noch nicht ein Highlight :-)

    @Anja:
    Egal ob lang oder kurz, Hauptsache man liest den Artikel gerne :-)

    @Véro:
    Das würde-ich-nochmals-lesen kann ja auch ganz theoretisch sein.

    Liebe Grüsse an euch alle und einen guten Start in die neue Woche
    Anya

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