Montag, 18. April 2016

Montagsfrage 18.04.2016


Wenn du liest, stellst du dir dann bewusst alles vor oder passiert das eher automatisch? Oder liest du einfach ohne Kopfkino?

Bei mir läuft das Kopfkino ganz automatisch. Zu jedem Buch entsteht somit in meinem Kopf mein eigener Film, der ganz ohne überbezahlte Schauspieler abläuft. Nur wenn mir die Gegend, in der das Buch spielt nicht bekannt ist, schau ich auf der Landkarte nach, wo die Geschichte angesiedelt wurde, um mir so allfällige Fahrdistanzen, Nähe zum Meer etc. besser vorstellen zu können; ansonsten verlasse ich mich ganz auf meine eigene Imagination. 
Spannend finde ich es, wenn das Buch an einem mir bekannten Ort spielt und ich Strassen, Häuser und Abkürzungen kenne. Zweigt der Romanheld dann wohl auch dort ab, wo ich selbst die Strasse überqueren würde oder woanders? 

Genau das, nämlich meine eigene Vorstellungskraft zu aktivieren während ich lese, macht für mich Lesen aus. 
Wie ist das bei euch?

Diese Woche ist ganz viel los in meinem Leben: 
Die halbe Verwandtschaft feiert in dieser Woche Geburtstag. Das heisst: Karten schreiben, Geschenke einpacken, Essen gehen...
Heute ist in Zürich Sächsilüütä (=Sechseläuten), abends um 18:00 Uhr wird der Böögg verbrannt und danach wissen wir wie schön der Sommer wird. Dooferweise regnet es seit gestern quasi durch und so könnte es sein, dass der Böögg ganz schön lange hat bis er den Kopf verliert. 
Morgen Abend besuche ich eine Lesung mit Benedict Wells. Ich hab ihn ja in Leipzig kennengelernt. Mittlerweile habe ich seinen neuen Roman gelesen und bin gespannt auf die Lesung. 
Mittwoch, Donnerstag und Freitag erwarten euch Rezensionen von Neuerscheinungen, bevor dann am Samstag der Welttag des Buches mit der Aktion "Blogger schenken Lesefreude" gefeiert wird. Schaut am Samstag vorbei, ich habe etwas ganz Spezielles für euch vorbereitet, mehr dazu in diesem Kurzinterview.

Kommentare:

  1. Hallo,

    mir ergeht es dabei ähnlich. Das schönste am lesen ist das automatisch entstehende Kopfkino!

    Hier der Link zu meiner Antwort:
    http://zeilensehnsucht.blogspot.de/2016/04/challenge-montagsfrage-kw-16.html

    Liebst, Phyllis.

    AntwortenLöschen
  2. Huhu,

    es ist doch eher selten, dass ich wirklich ganze Strassen kenne wo die Handlung spielt. Deswegen find ich sowas eher störend.

    Hier ist mein Beitrag:

    https://lesekasten.wordpress.com/2016/04/18/montagsfrage-vorstellungskraft-bewusst-automatisch-oder-kopfkino/

    LG Corly

    AntwortenLöschen
  3. Ich finde es auch eher störend, wenn ich den Handlungsort zu genau kenne. Weil, wehe da stimmt dann irgendetwas nicht ... ;-) Und schon ist die Konzentration weg!

    AntwortenLöschen
  4. @Phyllis:
    dann sind wir uns ja einig :-)

    @Corly:
    Ich mag das total gern wenn ich die Locations kenne, und wenn ich dann vor Ort bin habe ich wieder Kopfkino weil ich mir die Szenen nochmals vorstelle.

    @Denise:
    Bist du dann enttäuscht, wenn was nicht stimmt? Ich finds eher amüsant und überlege, was mir nun besser gefällt :-)

    AntwortenLöschen