Montag, 7. März 2016

Montagsfrage 07.03.2016


Bist du jemand, der seinen Buchbestand regelmässig ausmistet, oder behältst du lieber alle deine Bücher?

Ich gehöre zu den "Ausmistern" - ich bin zwischen 19 und 34 sehr oft umgezogen, quer durch die Schweiz, je nachdem wo ich gerade arbeitete oder studierte: von WGs in eine eigene Wohnung, dann in zwei WGs, von dort ins Studentenhaus, dann wieder in WGs, endlich in eine eigene kleine Wohnung bis ich schlussendlich mit meinem Partner zusammenzog. Seither sind wir nur  einmal noch umgezogen. In all den Jahren kamen natürlich viele Bücher zusammen und die jeweils alle mitzüglä (züglä = umziehen) war unmöglich - trotzdem haben alle Umzugshelfer über die schweren Kisten gestöhnt... "Die mit ihren vielen Büchern" hiess es. Dabei waren es imfall gar nicht mehr so viele, da ich dauernd Bücher weitergab, in die Brocki brachte oder im Urlaub in die Hotelbibliothek stellte. 

Mittlerweile habe ich fast nur noch Lehrmittel und Nachschlagewerke und ganz wenige Lieblingsbücher im Gestell. Der Platz ist beschränkt und wird immer weniger für mich, da meine Tochter mein Lesegen geerbt hat und für ihre Bücher auch mehr Platz beansprucht; ihr Büchergestell im Kinderzimmer ist bereits voll. Nächstens miste ich mal meine Kochbücher aus, da brauche ich nicht mehr alle, dann gibts wieder ein bisschen Platz.

Wie bin ich froh, dass wir schon vor einigen Jahren auf eReader umgestiegen sind! So braucht meine Bibliothek keinen physischen Platz mehr im Gestell sondern sammelt sich in der Cloud und auf meinen Lesegeräten. Schön ist, dass immer mehr ältere Bücher als eBooks erhältlich sind und so dürfen auch meine Lieblingsbücher auf den Reader ziehen und ich kann auf die im Büchergestell verzichten. Ausser bei Einzelnen, bei denen ich emotional noch dran hänge.

Ungelesene Bücher hab ich im Gestell nur etwa eine Handvoll; die lasse ich mal noch stehen und entscheide irgendwann ob ich sie noch behalte oder in die Bücherbrocki bringe. Auf dem Reader hatte ich anfangs einige ungelesene Gratisbücher, die ich nach einem Jahr wieder löschte - sie waren mir dann doch zu uninteressant und mir wurde bewusst, die werde ich nie lesen, also kann ich sie auch gleich löschen. So ist nicht nur mein Büchergestell sondern auch meine elektrische Bibliothek gut aufgeräumt. 

Wie sieht es bei euch aus?


Diese Woche gibt es auf meinem Blog eine Lucinda Riley-Woche:
Morgen eine Einleitung zu ihrer neuen siebenteiligen Serie "Die sieben Schwestern", Dienstag und Mittwoch Rezensionen zu den ersten beiden Büchern der Serie und Ende Woche eine zu ihrem allerneuesten Roman, "Helenas Geheimnis".

Kommentare:

Nisnis hat gesagt…

Hey,

was für ein schöner Beitrag von dir. Ich hege den Traum von einer Bibliothek und ich bezeichnet meine Bücher ebenso als meine wertvollen Schätze. Ich miste sie nie aus, ich verkaufe sie nicht sondern entstaube sie liebevoll wertgeschätzt weiter.

Viele Grüße

Nisnis

Tanja Buchinger hat gesagt…

Huhu Layla :)

das mit den vielen Umzügen kann ich nachvollziehen, da es mir ebenso ging. Der nächste steht uns bald bevor ^^
Ich kann mich nur schwer von Büchern trennen. Leider muss ich aber aus Platzgründen hin und wieder aussortieren. Bücher die ich sicher kein zweites mal lesen werde, müssen dann den neuen weichen.
Meistens verschenke ich sie an Freunde die Interesse daran haben oder packe sie in eine Flohmarktkiste.

Liebe Grüße und einen schöne Woche,
Tanja ♥

Layla hat gesagt…

@Nisnis:
Hast du schon den passenden Raum für deine Bibliothek in Sicht? :-)

@Tanja:
Dann wünsch ich dir "Guats züglä" (Guten Umzug)!