Montag, 31. August 2015

Montagsfrage 31.08.2015



Wie sieht deine perfekte Strandlektüre aus?

Idealerweise soll sie mich einfach gut unterhalten! 
Früher, als ich noch mit Papierbüchern unterwegs war, hab ich darauf geachtet, dass es einfach eine unterhaltende Geschichte war, die ich wahrscheinlich kein zweites Mal lesen würde. Denn da konnte ich die Bücher gleich am Urlaubsort in den Bücherschrank stellen und nicht wieder nach Hause nehmen. 
Nun mit dem eReader ist das natürlich anders, ich hab immer meine vollständige Bibliothek dabei und kann gerade das lesen, auf was ich Lust habe.  Auch habe ich so nie mehr das Problem keine Lektüre mehr zu haben. Einfach perfekt!

Donnerstag, 27. August 2015

Kinderbuch: Die frechen Krabben auf Gespensterjagd von Barbara Rose

Klappentext:
Die frechen Krabben machen Ferien auf dem Schloss der Gräfin Zieselwitz. Die Mädchen erobern begeistert das Schloss und untersuchen, ob in den Türmen und Verliesen nicht noch ein paar uralt vermüffelte Ritter hausen. Doch aus dem Spass wird bald gruseliger Ernst: Sie begegnen nachts einem Gespenst und werden samt Schweinchen Emil im stockdunklen Kellerverlies eingesperrt. Da ist es doch gut, dass sich die Affenbande auch gerade auf Schloss Rittersberg rumtreibt. 




Im zweiten Band dürfen die Frechen Krabben" mit Familie Floh Schloss Rittersberg hüten. Die Besitzerin Gräfin Zieselwitz, die ihnen in Band 1 das "Paradies" verschafft hat, hat ihre Haushälter entlassen, da diese viele Gegenstände aus dem Schloss geklaut haben. Da die Gräfin nun aber wieder in der Weltgeschichte herum gondelt, braucht sie jemanden, der in dieser Zeit im Schloss wohnt. Wie praktisch, dass gerade Sommerferien sind. Die frechen Krabben möchten das Schloss erforschen und hoffen ein klitzekleines Bisschen auf ein Gespenst. So eins gehört doch einfach zu einem Schloss! Doch als sie bei ihren nächtlichen Erkundigungen immer wieder seltsame Geräusche hören und weisse Wesen sehen wird ihnen doch mulmig zumute. Trotzdem lassen sie sich nicht von ihrem Vorhaben abkommen, auch nicht, als sich weiterer Besuch ankündigt. Herr Floh hat Familie Peters samt ihren Zwillingen Ben und Paul plus ihrem Kumpel Bro, kurz die ganze "Affenbande", eingeladen. Auch im Band 2 braucht es ein sehr spannendes Abenteuer bevor sich alle damit abfinden die Ferien friedlich zusammen im Schloss zu verbringen. 

Nachdem in Band 1 die Protagonisten vorgestellt wurden und deshalb die Abenteuer zu kurz kamen, geht es nun in Band 2 richtig los. 
Bereits das Eingangskapitel, in dem Zwergschwein Emil erneut die Hauptrolle übernimmt, beginnt rasant. Dann folgt fast Schlag auf Schlag eine neue Herausforderung und ein grosses Abenteuer für die vier Krabben, welches sie aber nur mit Hilfe der Affenbande lösen können. 

Wie gedacht viel spannender als der erste Band. Auch hier sind die Erwachsenen nur "Beiwerk", die nur in Erscheinung treten falls nötig. So macht es den Kindern Spass dieses Abenteuer zu lesen. Liebevoll sind auch die zu den Szenen passenden Illustrationen. 
Altersmässig würde ich da Zielpublikum zwischen 6 und 8 Jahren ansetzen, für 9jährige ist es zu kurz. Doch für Kinder, die nicht gerne lesen und wenn, dann lieber nur kurze Bücher, ist das Buch hervorragend geeignet, da sich auf den wenigen Seiten viel ereignet. 

Kinderbuch: Die frechen Krabben von Barbara Rose

Klappentext:
Milli, Lilli, Emma und Lotte sind ganz normale Freundinnen. Wenn man davon absieht, dass Milli und Lilli tupfengleich aussehen und in Begleitung ihres Schweinchens Emil auftreten. Als das Grundstück mit ihrem Apfelbaum-Treffpunkt an die Eltern der doofen Zwillinge Ben und Paul verkauft wird, ist guter Rat teuer. Doch zum Glück ploppen bei Milli die Ideen schneller aus dem Hirn als das Konfetti einer Karnevalskanone. So gründen sie "Die frechen Krabben" und landen am Ende im "Paradies", dem herrlichsten Bandenquartier von hier bis Timbuktu.



Meine Tochter liest mindestens so gerne wie ich. So las sie gespannt die Leseprobe zum neuen Kinderbuch "Die frechen Krabben" und die hat ihr so gut gefallen, dass sie mich bat, mit ihr zusammen einen Leseeindruck zu verfassen, damit sie sich damit für den Gewinn des Buches bewerben konnte. Sie wollte unbedingt weiter lesen. Sie freute sich sehr, als wir erfahren haben, dass sie gewonnen hatte. 
Kurz darauf trudelte auch schon ein Umschlag vom Herder Verlag ein. Beim Öffnen waren wir kurz verwirrt, denn es war Band 2 und nicht der erste, für den wir den Leseeindruck geschrieben haben. Es stellte sich heraus, dass der Verlag, das falsche Buch geschickt hatte und war bereit uns den ersten Band nachzusenden. Freude herrschte! Nur kam der während unseres Sommerurlaubs an und so dauerte es, bis wir den Gesamteindruck des Buches aufschreiben konnten. 
Und somit gibt es jetzt ein neues Label auf meinem Blog, das Label "Kinderbuch", sozusagen Teamwork Mutter-Tochter :-) Ab und an werdet ihr unsere Eindrücke zu Kinderbüchern hier lesen können. 

Die Zwillinge Milli und Lilli wohnen an der gleichen Strasse wie ihre Freundinnen Emma und Lotte. Als sich die chaotischen Vier, wie ihre Lehrerin sie nennt, eines Morgens auf dem Weg zur Schule sind, werden sie fast von einem Jungen überrannt, was sie absolut unhöflich finden. Als sie merken, dass dieser Paul neu mit ihnen in der Klasse ist, sind sie nicht sehr begeistert. Noch weniger, als sie merken, dass Paul einen Zwillingsbruder namens Ben hat, der am nächsten Tag auch die Schulbank mit ihnen drückt. Der Ärger wird noch grösser, als sie herausfinden, dass das Gelände, auf dem die Mädchen ihren Treffpunkt haben, von den Zwillingsbubeneltern gekauft wurde und darauf ein Haus erstellen wollen. Und in der Schule erwartet der Schulleiter, dass alle Schüler zum Schulfest hin eine Sitzgelegenheit für den Schulhof bauen. Wie gut, dass Milli und Lilli dies alles just dann ihrer Mutter erzählen, als Gräfin Zieselwitz im Laden ist. Die Gräfin hat da so eine Idee... 

Dass Zwillinge, und diese gleich doppelt, im Buch vorkommen, fand meine Tochter toll. Auch spannend war, dass nicht so alltägliche Haustiere wie Zwergschweine, Schildkröten und Äffchen vorkommen und wie man sich schlussendlich zusammenraufte. 

Man merkt, dass das Buch der Einsteigeband ist. Viel Platz wird dem Vorstellen der diversen Beteiligten gegeben. Dafür kommt die Handlung ein wenig zu kurz, bzw. löst sich gegen Schluss alles ein wenig zu schnell und fast zu einfach auf. So dass man hier gar nicht viel schreiben kann ohne die ganze Handlung zu verraten. Aber dafür steht jetzt die Grundlage für jedes weitere Buch dieser Serie. Man darf gespannt sein! 
Das Buch taugt auch gut zum Vorlesen, da die Kapitel nicht so lang sind. 

Das Lied der Sturmvögel von Anna Levin

Klappentext:
Die Journalistin Lisa Freiberg führt in Berlin ein aufregendes Leben. Doch als ihre beste Freundin stirbt, fällt ihre Welt in sich zusammen. Völlig verzweifelt flieht sie in die Ferne. In der farbenprächtigen Natur Madeiras hofft sie, ihren Frieden wiederzufinden. Eines Tages begegnet sie auf einer ihrer Wanderungen einem alten Mann, der einsam am Fuße der Berge lebt und malt. Hermingo ist blind, doch dank seines fotografischen Gedächtnisses kann er seine Erinnerungen wieder zum Leben erwecken. Mit ihm taucht Lisa in seine tragische Vergangenheit ein und findet dabei den ihr vorbestimmten Weg – und die Liebe.


Nachdem mich "Das Korallenhaus" sehr begeisterte, musste ich noch in derselben Woche Anna Levins zweites Buch lesen. Ich wurde nicht enttäuscht!

Auch hier ist das Cover ähnlich und sehr ansprechend, nur passt die fossilierte Muschel nicht ganz so gut zum Inhalt wie die Fächerkoralle beim Korallenhaus. Inhaltlich jedoch ist der Roman top.

In "Das Lied der Sturmvögel" begleiten wir Lisa in ihren Urlaub nach Madeira. Nachdem ihre beste Freundin gestorben ist und ihr im Job jemand anders vor die Nase gesetzt wird, kündet sie und nimmt sich Ferien. Mit dabei ihr Fotoapparat, mit dem sie auf der Insel ein wenig fotografieren möchte. Sie trifft im Dorf auf Hermingo, ein blinder Korbflechter. Sie freunden sich schnell an und Lisa besucht ihn immer wieder. Hermingo spürt an Lisas Worten wie es ihr geht und spürt auch, dass da was ist zwischen Filipe und Lisa. Sie hingegen spürt, dass Hermingo ihr etwas verschweigt, und so forscht sie selbst - ganz in journalistischem Eifer - danach. Sie weiht Filipe, ein Ornithologe und Freund Hermingos, ein. Filipe findet diese Suche nicht so toll, ist aber trotzdem gespannt was damals passiert sein könnte. Trotzdem darf Lisa Filipe zum Nationalpark begleiten und lernt dabei viel über die seltenen Vögel der Insel. 

Spannend erzählt Anna Levin Hermingos Geschichte, eingepackt in Lisas Erlebnisse und ihrer Suche nach sich selbst auf der Insel. Ein bisschen Dramatik kommt gegen Schluss auch noch auf - zuviel verraten werde ich an dieser Stelle aber nicht.

Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, ist die unfertige Geschichte rund um Rosa Baumgart. Auch wenn Lisa nichts mehr von Tim darüber hören möchte, ich bin neugierig und hätte gern gewusst, was da gelaufen ist.

Wieder einmal hat mich Anna Levin überzeugt und ich wünsche mir noch weitere so spannende Bücher von ihr. Vielleicht schreibt sie ja bald noch mehr Romane, die auf den kanarischen Insel spielen - eine Kanaren-Serie gibt es nämlich noch nicht, oder?  :-)
4.5 Punkte.

Montag, 24. August 2015

Montagsfrage 24.08.2015


Gab es in letzter Zeit ein Buch, dessen Handlung nicht hielt, was die Inhaltsangabe versprochen hat?


Die gibt es leider immer wieder. Das letzte Buch, das mich diesbezüglich enttäuschte, war "Das Haus hinter dem Maulbeerbaum". Hier war der Klappentext zwar nicht falsch, aber dennoch stellte ich mir ein andere, friedlichere Geschichte vor. 

Getäuscht hat mich auch "Ein Weihnachtskuss für Clementine", das suggeriert es sei ein Weihnachtsroman - es beginnt und schliesst lediglich an Weihnachten. 
Dann waren da noch "Ein Tag im März" und "Der Ruf der Pflanzen"

Auch noch andere wie z.B. "Das Bienenmädchen": Da Rachel Hore zu meinen Lieblingsautorinnen gehört, hab ich mir das Buch auch trotz des dürftigen Klappentexts gekauft. Ich dachte, bei Rachel Hore kann ich nicht enttäuscht werden. Doch dann kams: der- oder diejenige, die für den Klappentext verantwortlich war, hat das Buch auf keinen Fall gelesen, denn hier ist in der Beschreibung sogar ein falscher Name angegeben. Da liest man und wartet auf Alice und merkt, dass Angeline diejenige ist. Zudem hat der Prolog schlicht zu viel verraten, so dass man am Anfang schon genau wusste, was passieren wird. 

Aber am allermeisten enttäuscht war ich von "Die Duftnäherin". Im Klappentext wird versprochen, dass Anna Seife in Kleider einnäht und diese Kleider Anklang finden. Auch der Titel verheisst, dass es sich hier um einen historischen Roman handelt, der etwas mit Duft und Nähen zu tun hat. Weit gefehlt. Das versprochene Thema wird im gesamten Buch etwa in 7 Sätzen abgehandelt. Im Rest des Buches ging es hauptsächlich um Mord und Totschlag. Muss ich da noch erwähnen, dass ich enorm enttäuscht war? 

Montag, 17. August 2015

Montagsfrage 17.08.2015


Welche Buchreihe hast du zuletzt beendet?

Kommt drauf an, wie die Frage gemeint ist. Handelt es sich um Buchreihen
- die a) wirklich fertig sind, also von denen es keine Nachfolgebände mehr gibt?
oder
- b) deren aktuell letzten Band ich gelesen habe, aber die Reihe noch weitergeht?

Bei b) ist es die Serie um Commisssaire Pierre Durand, Band 2 "Provenzialische Geheimnisse von Sophie Bonnet. Den Band hab ich gestern ausgelesen. 

Bei a) muss ich lange überlegen. Viele der Serien sind noch nicht abgeschlossen, aber so genau weiss man das ja nie...  
Wahrscheinlich ist es die "Zauberhaft"-Serie von Christina Jones. Auf Deutsch erschien der letzte Band 2013, es war "Blütenzauber und Liebeswunder". 
Welche Serie definitiv zu Ende ist, ist "Und sei getreu bis in den Tod - Mitchell & Markbys letzter Fall" von Ann Granger! Von ihnen hätte ich gerne noch mehr gelesen :-)



Heute sind die Schulsommerferien zu Ende. Juhu! 
So sehr man sich erst auf die Ferien freut, fünf Wochen sind schon sehr lange. Dieses Jahr war es nun auch noch extrem heiss, so dass man gar nicht viel machen wollte und sich gelähmt fühlte: Die Ferien im Ausland waren kurz, die Badis hier überfüllt, die Anreise in die kühleren Berge dauerte fast zu lange und nur zu oft gaben die Klimaanlagen der Züge auf. So bin ich nun froh, dass die Temperaturen wieder tiefer sind und man durchatmen kann, die Wohnung langsam abkühlt und das Kind ab heute wieder zur Schule geht - und ich meinen Alltag wieder hab! Die Arbeit und der Blog kamen in den letzten Wochen viel zu kurz, nun hab ich viel aufzuarbeiten. So viel, dass ich gar nicht weiss, wo zuerst beginnen ;-) 
Habt eine gute Woche! 


Montag, 10. August 2015

Montagsfrage 10.08.2015


Welche Figuren sind eins deiner Lieblingsbuchpärchen?

Da kann ich mich gar nicht entscheiden!
Ich mag das Ermittlerpaar von Anne Granger, Meredith Mitchell und Alan Markby, genauso wie Deborah Crombies Duncan Kincaid und Gemma James. Zu letzteren hab ich während dem Lesen der Serie schon fast eine verwandtschaftliche Beziehung aufgebaut. 
Von Nora Roberts "Jahreszeitenzyklus" mag ich alle vier Paare, am meisten aber  die beiden aus "Herbstmagie" Lauren und Del.
Auch Jennifer und Oliver von Eric Seagals berühmter "Love Story" muss ich erwähnen.
Meine Favoriten sind aber definitiv Francesca Johnson und Robert Kincaid von Robert James Waller "Brücken am Fluss" und Allie und Noa, die beiden aus "Wie ein einziger Tag" von Nicolas Sparks. Diese beiden Geschichten werde ich nie vergessen. 

Samstag, 8. August 2015


Da die Temperaturen immer noch anhalten, gibt es nun noch eine weitere Woche 


HITZEFREI


auf meinem Blog. Die Montagsfragen stell ich wie gewohnt ein, Rezensionen folgen spätestens ab Woche 34 wieder. Mir ist momentan schlichtweg zu heiss, um mich vor den Computer zu setzen... 


Montag, 3. August 2015

Montagsfrage 03.08.2015


Wie schafft es eine Hauptfigur, sich bei dir unbeliebt zu machen?

Indem sie extremst naiv sind und ständig falsche Entscheidungen treffen, falls sie überhaupt in der Lage sind welche zu treffen. Und nichts, aber auch gar nichts auf die Reihe bringen und dann entweder drüber jammern oder sogar  stolz sind darauf. 
Dann gibt es noch die, die nie über ihre Probleme, Gefühle oder Empfindungen reden und nichts klären (aber unter Umständen jahrzentelang darunter leiden) - denn wenn sie es täten, wäre das Buch nach allerspätestens vier weiteren Seiten zu Ende, weil sich die Probleme durchs Reden sofort auflösen würden....