Montag, 26. Januar 2015

Montagsfrage 26.01.2015


Von welchem Buch/welcher Reihe möchtest du dich nie trennen?
Welches Buch in deinem Gestell würdest du nie weggeben?

Da ich oft schon umgezogen bin und mittlerweile nur noch mit e-Readern lese, stehen in meinen Billys eh fast nur Bücher, von denen ich mich nicht trennen möchte. Eine Auswahl davon zähl ich euch auf: 
Das sind zum einen die Avalon-Serie von Marion Zimmer Bradley, Bücher von Jostein Gaarder, Peter Tremaynes Schwester Fidelma-Reihe und zum andern ganz viele Einzeltitel wie "Ein einziger Tag" von Nicolas Sparks, "Ein verzauberter April" von Elizabeth von Arnim, "Paris" von Julien Green, "Club der toten Dichter" von N.H. Kleinbaum und "Der Alchimist" von Paulo Coelho. 
Es gäbe noch ein paar mehr, aber das waren jetzt mal die Wichtigsten :-)


Im Januar wurde es ein wenig still auf meinem Blog - ich hab zwar gelesen, aber "nur" fachbezogenes zu meinem neuen Hobby, dem Seifesieden. Ich nahm an einem Kurs teil und zuvor frischte ich mein Wissen darüber auf (hab mich vor ein paar Jahren schon mal damit beschäftigt, mich dann aber doch nie getraut) und nach dem Kurs las ich mich weiter ein die Materie. Die Beschaffenheit der Öle und Fette, weitere pflanzliche Zusätze, Kombinationsmöglichkeiten, Düfte, Farben, Muster etc. etc. etc. Zur Theorie kommt dann noch die Praxis dazu und danach noch viel mehr Ideen... und somit verbringt man weitere unendliche Stunden mit sich vertiefen auf entsprechenden Seiten und eigene Bücher und Notizbücher vollkraxeln mit Ideen zur der nächsten ultimativen Seife... ;-) Irgendwie hat man darüber nie genug gelesen ausgelernt.

Deshalb soll der bevorstehende Monat auf meinem Blog so etwas wie ein "Pflanzenmonat" werden, bevor es dann im März wieder wie üblich weitergeht. Meine Postings im Februar möchte ich den Pflanzen widmen: indem ich über Bücher berichte, die sich mit Pflanzen beschäftigen. Sei es ein Buch über ätherische Öle, über Naturkosmetik, vegane Kochbücher, evt. Romane die sich mit Pflanzen beschäftigen und vielleicht finde ich sogar einen passenden Krimi :-)


Montag, 19. Januar 2015

Montagsfrage 19.01.2015


Mit welchem Ende einer Geschichte warst du zuletzt gar nicht einverstanden und warum? 

Das war der Schluss "Die Samenhändlerin" von Petra Durst-Benning. 
Das ganze Buch über machte eine unsympathische, fast schon verrückte, quasi-Nebenbuhlerin, Seraphine, dem Glück und dem Fleiss von Hannah im Weg. Alle leiden unter Seraphine, v.a. ihr Mann Valentin. Ich hab mich schon das ganze Buch über über Seraphine geärgert und als ich mich dann endlich gefreut habe, dass alle sich von ihr und ihren Bösartigkeiten lossagen, passiert das:  Valentin verlässt Seraphine und reist nach Amsterda, wo er sich erstmals für eine andere nette Frau interessiert und sich am Verlieben ist. Doch leider wird er schwer krank und da besinnt sich Seraphine urplötzlich. Das Ende bleibt offen. Man weiss nicht, ob Valentin überlebt, und wenn ja, ob Seraphine ihn freigibt oder nicht. 
Das hat mich grad noch mehr geärgert. Endlich passiert was Positives und dann so ein doofes Ende.

Im Nachfolgeband erfährt man in einem Nebensatz "von Onkel Valentin und Seraphine". Es scheint, als ob er überlebt hat und mit Seraphine zusammen nach Hause gefahren ist. 

Mittwoch, 14. Januar 2015

Krimi: Der Seidenspinner von Robert Galbraith

Klappentext:
Als der Buchautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Portärts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören - zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen.
Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit,  um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken - eines Mörders, wie Strike ihm noch die zuvor begegnet ist…

Ich freute mich sehr auf diesen zweiten Band der neuen Serie und wurde kaum enttäuscht.

Robins bevorstehende Hochzeit löst bei Cormoran und ihr selbst keine wirkliche Vorfreude auf und das Verhältnis zwischen ihnen ist zwischenzeitlich angespannt. Trotzdem läuft die Teamarbeit erneut ausgezeichnet. 
Cormoran ermittelt im winterlichen London diesmal in Verlegerkreisen. Der verschwundene Autor wird ermordet - und dies genau so, wie er in seinem Manuskript beschrieben hat. 

Wir lesen hier also quasi zwei Bücher - Quines Manuskript und jenes, das wir in den Händen halten. Galbraith/Rowling ist es hervorragend gelungen, dem Leser glauben zu machen, dass es Quines Manuskript und alle seine anderen Bücher auch wirklich gibt. 

Ein paar Längen weist der Krimi leider auf und deshalb gibt es "nur" 4 Punkte. 

Montag, 12. Januar 2015

Montagsfrage 12.01.2015




Welche Nebenfigur mögt ihr aktuell am liebsten lesen und warum?

Das ist klar Eadulf - angelsächsischer Mönch aus Seaxmund's Ham und Ehemann von Fidelma von Cashel, ehemalige irische Nonne, Schwester des Königs Colgu und dalaigh (Anwältin). Eadulf selbst ist gerafa (Amtsrichter) und Mediziner. Mit diesen Voraussetzungen ergänzen sich die beiden perfekt und geben ein tolles Ermittlergespann ab, anno 700 herum in Irland. 
Eadulf ist so ein bisschen wie Watson bei Sherlock Holmes. Der eine geht nicht ohne den anderen. 
Ich mag ihn sehr. Doch leider kommt er neben Fidelma oft ein wenig zu kurz, obwohl er wichtige Fragen stellt oder Informationen aufdeckt, die zur Lösung eines Falles ausschlaggebend sind. 

Die "Schwester Fidelma-Serie" von Peter Tremayne umfasst mittlerweile 25 Bücher. Im aktuellen Band erfahren wir dass Eadulf einen Bruder hat (erschienen im Dezember 2015). Wer "Bruder Cadfael" mag, wird "Schwester Fidelma" lieben.



Dienstag, 6. Januar 2015

Lesebiografie Dezember 2014


- Ein Weihnachtskuss für Clementine von Karen Swan 
- Weihnachtsglitzern von Mary Kay Andrews 
- Winterfunkeln von Mary Kay Andrews 
- Winterzauber wider Willen von Sarah Morgan 
- Hosianna!: Ein Papst-Krimi von Johanna Alba 
- Winterwind von Petra Durst-Benning 
- Der Seidenspinner von Robert Galbraith
- Solange du Wunder schenkst von Sheila Roberts 
- Eine himmlische Verführung von Laura Florand 
- Abrechnung von Petros Markaris 
- Tödliche Oliven von Tom Hillenbrand 

Montag, 5. Januar 2015

Montagsfrage 05.01.2014



Gibt es Erzähltechniken, die dich beim Lesen stören?

Ich mag nicht, wenn aus Sicht einer namenlosen Person erzählt wird. Wenn diese Person dann alles nur "denkend" schreibt und somit direkte Reden gänzlich fehlen, mag ich es erst recht nicht. 
Ich mag auch keine ellenlangen verschachtelten Sätze mit möglichst vielen, möglichst intellektuell tönenden oder wahlweise kreativ-originellen Wortkreationen. Zwischendurch mal eine Wortkreation oder ein solcher Satz, aber nicht grad das ganze Buch hindurch.
Was ich auch nicht mag sind Cliffhanger am Schluss. Ein Ende das offen bleibt und einen fast dazu nötigt den nächsten Teil auch zu lesen. Oder noch schlimmer: wenn das was offen bleibt beim nächsten Teil gar nicht oder nur in einem Nebensatz mitten im Buch mal erwähnt wird. 

Keine Erzähltechnik, mehr ein Layoutproblem in eBooks, dass mir öfters begegnet und mich enorm stört: Kein Absatz, wenn die Erzählung an einem andern Punkt weitergeht als sie im Satz zuvor aufgehört hat. Da sitzt man des öfteren mit jemanden abends in der Küche und sieht durchs Fenster den Vollmond. Im nächsten Satz ist es bereits mitten am Tag und eine oder mehrere andere Personen kaufen auf dem Markt Gemüse. Oder machen irgendwas, bloss mit null Verbindung zum vorhergehenden Satz. So kam ich schon des Öfteren beim Lesen ins Straucheln und musste die gleiche Stelle drei-viermal lesen bis ich checkte, dass da ein Absatz und eine Leerzeile fehlt. 

Aber zum Glück gibt es ja auch gaaanz viele Bücher ohne jegliche Macken :-)