Montag, 21. Dezember 2015

Krimi: Mord vor Drehschluss von Rebecca Michéle


Klappentext:
Das beschauliche Lower Barton steht Kopf, denn die Hollywood-Diva und Oscar-Preisträgerin Miranda Stanforth hat sich angesagt. Im Herrenhaus Higher Barton wird der Roman "Rebecca" von Daphne du Maurier mit Miranda in der Hauptrolle neu verfilmt, und selbst Mabel Clarence kann sich der Faszination der Schauspielerin nicht entziehen. Allerdings scheint der Star ein Geheimnis zu verbergen. Als Miranda plötzlich spurlos verschwindet, deutet alles auf ein schreckliches Verbrechen hin. Mabel Clarence' Spürsinn ist erneut gefragt, denn die Schauspielerin hatte nicht nur Freunde. Und Motive, Miranda aus dem Weg zu räumen, gibt es zahlreiche. 


"Mord vor Drehschluss" ist Band 5 der Mabel Clarence-Serie (dazu gehört auch die Geschichte des Hausgeistes von Lower Barton - doch in Band 5 wird der Geist zum ersten Mal nicht erwähnt) und einer der spannendsten Fälle für Mabel. 


Auf Lower Barton soll ein Film gedreht werden, Mabel und Haushälterin Emma Penrose sind schon sehr nervös - Schauspieler zu beherbergen soll nicht ganz leicht sein. Doch dann wird Victor angefahren und Mabels Sorge gilt vor allem ihm. Plötzlich ist auch noch Schauspielerin Miranda verschollen. Was ist wohl passiert?


Die Idee ein Filmteam auf Lower Barton einzuquartieren und einige Szenen im Haus zu drehen, ist toll, denn so ein Anwesen eignet sich hervorragend dazu und ausserdem hört man ja immer wieder, dass viele Schauspieler Allüren haben. Eine perfekte Szenerie also für einen Kriminalfall. 


In diesem Band merkt man Mabels Sorge um Victor an - sie ist abgelenkt und das Filmteam überlässt sie vorerst getrost den Pemroses. Auch als Miranda verschwindet, braucht es eine Weile bis Mabel wieder zu ihrer alten Form auflauft. Dadurch leidet die anfängliche Spannung ein wenig. Victor hingegen ist in dieser Geschichte oft zu mürrisch drauf. Ich verbuche es mal unter "Spätfolgen des Unfalls" und hoffe, er wird im nächsten Band wieder zugänglicher. Dafür gibt es tolle Neuigkeiten von Victors Patensohn Alan, der auch in diesem Band mitmischt. 


Der Fall an sich ist bester Britcrime - jeder kommt als Bösewicht in Frage und erst mit der Zeit kommen alle Geheimnisse ans Licht. Mabel wird mir immer sympathischer.


Fazit: Unterhaltsamer und ab der zweiten Hälfte spannender Krimi.
4 Punkte. 


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