Donnerstag, 31. Dezember 2015

Lesebiografie Dezember 2015

- Weinseller 2016 von Chandra Kurt 
- Der tödliche Tanz des Monsieur Berard von Marie Pellissier (Band 2)
- Bella Clara von Petra Durst-Benning 
- Der Kommisssar und der Orden von Mont-Saint-Michel (Normandie-Krimi Band 3) von Maria Dries 
- Winterküsse im Schnee von Karen Swan 
- Mord im Anzug: Honey Driver ermittelt (Band 12) von Jean G. Goodhind 
- Tod zwischen den Zeilen von Donna Leon (Band 23) 
- Endlich mein von Donna Leon (Band 24) 
- Im freien Fall von oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte von Jessica Park 
- Blaues Blut - Ein Fall für die Kalte Sofie von Felicitas Gruber 
- Schnee an der Riviera (Nelly Rosso ermittelt Band 1) von Rosa Cerrato 

Mittwoch, 30. Dezember 2015

Krimi: Agatha Raisin und die tote Urlauberin von M.C. Beaton (Band 6)

Klappentext:
Agatha Raisin ist fassungslos: Ihr Verlobter James hat sich einfach aus dem Staub gemacht. Nach Zypern. Dorthin, wo sie die Flitterwochen verbringen wollten. Bevor er die Hochzeit platzen liess. Doch Agatha wäre nicht Agatha, wenn sie tatenlos zusehen würde, wie ihr Glück den Bach runtergeht. Beherzt packt sie ihre Koffer und reist James hinterher. Doch Agathas Traum von der romantischen Versöhnung unter mediterraner Sonne ist schnell ausgeträumt: Kaum gelandet, muss sie sich mit englischen Urlaubern und einem Mörder rumschlagen, der es auf ebendiese abgesehen hat...


Band 6 dieser Krimiserie führt uns nach Zypern. James ist geflüchtet, er konnte wohl mit den Ereignissen aus Band 5 (Huch, ich merke grad, dazu hab ich gar nichts geschrieben, aber kurzes Fazit: Band 5 war spannend und erlebnisreich), in dem Agathas verschwundener Ehemann Jimmy urplötzlich auftauchte, obwohl ja eigentlich James mit Agatha vor dem Traualtar stehen sollte, nicht umgehen. Kurze Zeit später ist Jimmy tot. Natürlich gelang es Agatha auch diesen Fall aufzulösen, doch James ist beleidigt. Deshalb nun seine Flucht nach Zypern. 
Agatha reist ihm nach und bevor sie ihn suchen will, bucht sie eine Schiffstour auf der sie weitere Briten kennenlernt. Auch Abends trifft sie auf die kleine Gruppe. Doch plötzlich bricht eine Frau der Gruppe tot zusammen. Agatha und James ermitteln unter zypriotischer Aufsicht, doch tut dies auch ihnen als Paar gut? Sind sie überhaupt noch ein Paar?

Schnell ist klar, wo der Mörder zu suchen ist. James hat derweil noch mit seinem unzuverlässigen Vermieter eine Rechnung offen. Doch James Abwesenheit wird mit der Anwesenheit von Sir Charles wettgemacht und so wird der Fall nicht langweilig.

Bei diesem Band spürt man gut, dass die Serie schon lange geschrieben wurde. Im Flugzeug und am Flughafen durfte man damals Rauchen und auch die griechische Drachme war noch in Gebrauch.

Es war schön, Agatha mal nicht in den Cotswold ermitteln zu sehen, sondern in einem ganz anderen Umfeld. Wieder bedient sie sämtliche Klischees. James enttäuschte mich und so langsam wäre es schön, wenn sie sich entweder offiziell trennen oder sonst endlich aufhören damit, gegenseitig jeweils die beleidigte Leberwurst zu spielen. 

Fazit: Amüsanter Cosy-Krimi, doch so langsam ist nun gut mit "wird noch was aus Agatha und James?".  
4 Punkte. 




Montag, 28. Dezember 2015

Montagsfrage 28.12.2015


Welche Bücher sind 2015 deine Jahreshighlights?

Dieses Jahr habe ich sieben Bücher mit 5 Punkten bewertet. Das sind Bücher, deren Geschichten mich entweder total überrascht haben, die mich berührt haben oder die mir schlicht und einfach ganz gut gefallen haben. Darunter ist gerade mal ein Krimi, die andern sechs sind Romane. 

Es sind:
- Die Rosenfrauen
- Das Flüstern der Wände
- Bloody Rosemary
- Nachts nach Venedig
- Coco und das Geheimnis von Glück
- Weihnachtszauber wider Willen
- Winterküsse im Schnee

Überrascht war ich von "Coco und das Geheimnis von Glück" und "Winterküsse im Schnee". Von "Coco" erwartete ich nicht viel - umso schöner als es sich dann als Juwel herausstellte. Bei "Winterküsse" hatte ich Vorurteile und las es glücklicherweise dennoch - es kommt fast an Karen Swans erstes Buch heran! "Nachts nach Venedig" fand ich wunderschön und hätte sehr gerne noch mehr von all den Protagonisten gelesen; Veronica Henry haucht ihren Charakteren enorm viel Charakter ein :-)  Im zweiten Band der Oxfordkrimis "Bloody Rosemary" stimmte schlichtweg alles, ebenso bei "Die Rosenfrauen" und "Das Flüstern der Wände": tolle, fesselnde Geschichten. 

Im Weiteren habe ich dieses Jahr für mich "neue" Autoren entdeckt, auf deren Nachfolgewerke ich sehr gespannt sind. Zum Beispiel Anna Levin ("Das Korallenhaus" und "Das Lied der Sturmvögel"), von der ich sicher ihr drittes Buch auch lesen werde  - ihre Geschichten spielen in Gegenden, die sonst in Romanen nicht oft vorkommen. Und vielleicht gibts ja auch ein neues Buch von Marie Lavalle, deren "Das tiefe Blau des Meeres" mich auch sehr beeindruckt hatte, aber wegen der Gegenwartsgeschichte nicht die volle Punktzahl erreichte.

Welche Bücher haben 2015 bei euch einen bleibenden Eindruck hinterlassen?

Freitag, 25. Dezember 2015

Die Rose von Darjeeling von Sylvia Lott

Klappentext:
Darjeeling in den Dreißigern. Kathryn, eine junge Engländerin voller Träume, lebt auf der Teeplantage ihres Vaters. Sie ist begeistert als zwei deutsche Reisende bei ihnen Halt machen: der attraktive Gustav, der Kontakte für seinen Teehandel knüpfen will, und sein bester Freund Carl, der auf der Suche nach einer neuen Rhododendrenart ist. Allem Widerstand zum Trotz folgt sie den jungen Männern auf ihre gefährliche Expedition in den Himalaya – und merkt dabei, wem ihr Herz gehört. Doch die Plantage ihres Vaters steht vor dem Ruin, und in Deutschland bricht der Krieg aus …



Rhododendren mag ich überhaupt nicht, schreiben kann man den Namen eh schon kaum und dann erinnern sie mich immer an die Wohnungen und Geschenke alter Tanten. Wenn man ein Topf bei Ihnen sah, war man sicher, dass man bald selbst mit einem Topf roter Rhododendren beschenkt wird. Ich mag die Pflanze immer noch nicht, aber ich kenn auch nur die eine Sorte, die es bei uns in jedem Blumenladen gibt. 
Und wieso lese ich dann ein Buch über diese unsagbare Blume? Ganz einfach: weil die Autorin Sylvia Lott heisst und weil mich ihr Buch "Die Glücksbäckerin von Long Island" extrem gut gefallen hat. 
Nach der Lektüre mag ich die Rhododendron immer noch nicht, aber ich weiss zumindest, dass es unzählige Sorten davon gibt und nicht nur die mir bekannte "Altweiberpflanze" und ich werde mir zukünftig andere Arten gerne anschauen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.

Der Prolog des Buches findet um 1990 in England statt. Doch die Geschichte spielt hauptsächlich in Darjeeling anno 1930 und in Ostfriesland um 2010. Im Buch wird die Geschichte von Kathryn, Carl und Gustav erzählt. 
Wie im Klappentext schon erwähnt, bekommt die Teeplantage Besuch von zwei deutschen jungen Männern. Kathryn freut sich über diesen abwechslungsreichen Besuch. Ihr gelingt es, die beiden auf ihre Expedition nach Sikkim zu begleiten. Diese Reise ist für alle drei erlebnisreich, doch die politische und persönliche Situation bringen sie jeweils zurück in ihr Heimatland. Doch ihr Leben lang werden die drei zukünftig immer wieder an diese Reise denken; diese Reise hat ihr Leben geprägt.
Jahre später reist Kathryns Enkel Max nach Ostfriesland um einige Wochen vor der Gartenschau nach einer speziellen Rhododendronart, der "Rose von Darjeeling" Ausschau zu halten, die es in der Gegend noch irgendwo geben sollte. Dieses Abenteuer mit kriminalistischen Zügen bringt auch Licht in die Vergangenheit von Kathryn, Carl und Gustav.

Sylvia Lott hat gründlich recherchiert und ihre Charaktere gut ausgefeilt, überdies sorgt ihr erzählstarker Schreibstil für gehörig Spannung auf allen 640 Seiten.
Neben Rhododendren-Forschung, Teewissen und politischen Situationen erfährt man auch einiges über Land und Leute des südlichen Himalaya-Gebiets. Sehr schöne Landschaftsbeschreibungen gehören ebenso dazu. 
Doch nicht nur thematisch bietet das Buch einiges. Die drei Familien im Zentrum der Geschichte sorgen für viele Emotionen, Hochs und Tiefs, und überraschende Wendungen in ihren Leben. Zu guter Letzt versteckt die Autorin in ihren Zeilen auch noch eine wunderbare Liebesgeschichte. 

Fazit: Ein mitreissender Roman voll mit Abenteuern und deshalb ein grosses Lesevergnügen!
4.5 Punkte










Montag, 21. Dezember 2015

Krimi: Mord vor Drehschluss von Rebecca Michéle


Klappentext:
Das beschauliche Lower Barton steht Kopf, denn die Hollywood-Diva und Oscar-Preisträgerin Miranda Stanforth hat sich angesagt. Im Herrenhaus Higher Barton wird der Roman "Rebecca" von Daphne du Maurier mit Miranda in der Hauptrolle neu verfilmt, und selbst Mabel Clarence kann sich der Faszination der Schauspielerin nicht entziehen. Allerdings scheint der Star ein Geheimnis zu verbergen. Als Miranda plötzlich spurlos verschwindet, deutet alles auf ein schreckliches Verbrechen hin. Mabel Clarence' Spürsinn ist erneut gefragt, denn die Schauspielerin hatte nicht nur Freunde. Und Motive, Miranda aus dem Weg zu räumen, gibt es zahlreiche. 


"Mord vor Drehschluss" ist Band 5 der Mabel Clarence-Serie (dazu gehört auch die Geschichte des Hausgeistes von Lower Barton - doch in Band 5 wird der Geist zum ersten Mal nicht erwähnt) und einer der spannendsten Fälle für Mabel. 


Auf Lower Barton soll ein Film gedreht werden, Mabel und Haushälterin Emma Penrose sind schon sehr nervös - Schauspieler zu beherbergen soll nicht ganz leicht sein. Doch dann wird Victor angefahren und Mabels Sorge gilt vor allem ihm. Plötzlich ist auch noch Schauspielerin Miranda verschollen. Was ist wohl passiert?


Die Idee ein Filmteam auf Lower Barton einzuquartieren und einige Szenen im Haus zu drehen, ist toll, denn so ein Anwesen eignet sich hervorragend dazu und ausserdem hört man ja immer wieder, dass viele Schauspieler Allüren haben. Eine perfekte Szenerie also für einen Kriminalfall. 


In diesem Band merkt man Mabels Sorge um Victor an - sie ist abgelenkt und das Filmteam überlässt sie vorerst getrost den Pemroses. Auch als Miranda verschwindet, braucht es eine Weile bis Mabel wieder zu ihrer alten Form auflauft. Dadurch leidet die anfängliche Spannung ein wenig. Victor hingegen ist in dieser Geschichte oft zu mürrisch drauf. Ich verbuche es mal unter "Spätfolgen des Unfalls" und hoffe, er wird im nächsten Band wieder zugänglicher. Dafür gibt es tolle Neuigkeiten von Victors Patensohn Alan, der auch in diesem Band mitmischt. 


Der Fall an sich ist bester Britcrime - jeder kommt als Bösewicht in Frage und erst mit der Zeit kommen alle Geheimnisse ans Licht. Mabel wird mir immer sympathischer.


Fazit: Unterhaltsamer und ab der zweiten Hälfte spannender Krimi.
4 Punkte. 


Montagsfrage 21.12.2015


Wirst du 2016 an Challenges teilnehmen?

Nein. Vor einigen Wochen gab es eine ganz ähnliche Frage und auch diese werde ich genau gleich (aber kürzer) beantworten: Nein. Denn mir geht der Lesestoff nicht so schnell aus und ich entscheide gerne selbst was ich wann lese.



Freitag, 18. Dezember 2015

Der Palazzo am See von Sophia Cronberg

Klappentext:
Die junge Historikerin Stella bekommt den Auftrag, am Comer See eine Familienchronik zu verfassen. Bei ihren Recherchen stösst sie auf eine dunkle Legende: Seit dem 12. Jahrhundert lastet ein Fluch auf der ehrwürdigen Familie di Vaira. Seither kam der jeweils Erstgeborenen noch im Kindesalter ums Leben. Auch die schöne, weltgewandte Tizia die Vaira entkommt diesem Fluch nicht. Während eines Bootsausflugs ertrinken ihr Mann und ihr kleiner Sohn. Stella ist vom tragischen Schicksal der Frau tief berührt. Doch als sie alte Tagebücher im Palazzo findet, erscheint ihr Tizia plötzlich in einem anderen Licht. 


Das Buch erzählt zwei Geschichten: Um 1923 herum die Geschichte vom Hotel-Zimmermädchen Bérénice, die eines Tages von der Schauspielerin Tizia Massina gebeten wird, ihr die Haare aufzustecken. Da ihr die Frisur gefällt, stellt Tizia Bérénice kurzerhand als ihre Zofe ein. So erlebt Bérénice hautnah mit wie Tizia ihren späteren Mann Gaetano di Vaira kennenlernt und ihr neues Leben im Palazzo auf der Insel beginnt. Doch einige Situationen erscheinen Bérénice komisch und sie wird neugierig. Die Charaktere ihrer Mitbewohner laden geradezu ein: der meistens stille und abwesende Gaetano als Familienoberhaupt, der seiner ersten, verstorbenen Frau anscheinend noch immer nachtrauert; sein Sohn Aurelio, der trotz Anwesenheit seiner Vaters fast vaterlos aufwächst; Tizia, die lebenslustige neue Frau im Palazzo; Bruder Ettore, Gaetanos leiblicher Bruder und Mönch, der zwar nett zu Bérénice ist, aber sie mag ihn trotzdem nicht; Tamino, der Verwalter, der gerne mit Bérénice flirtet, aber nicht nur mit ihr...

Die zweite Geschichte spielt in der Gegenwart und erzählt von Stella, die für drei Monate auf das Anwesen der di Vairas zieht um dort deren Familienchronik aufzuschreiben. Schnell lernt sie Matteo, den attraktiven Enkel von der spröden Flavia di Vaira kennen. Flavias Auftrag ist kurz und wortkarg, aber Matteo redet dafür umso mehr. Stella ergeht es wie Bérénice früher: irgendwas kommt ihr komisch vor. Umso mehr als sie fast von einem Blumentopf erschlagen wird. Wer im Haus möchte nicht, dass Stella die Familienchronik erstellt? Gibt es da ein oder sogar mehrere Geheimnisse? Neben Matteo und Flavia kommen da nur noch Haushälterin Clara, die ganz offen gegen Stella ist, Claras Tochter und Butler Fabrizio in Frage. Umso mehr ist Stellas Neugier geweckt und sie möchte die Chronik so schnell wie möglich fertigstellen. Doch viele Fragen sind offen: lastet tatsächlich ein Fluch auf der Familie? Und warum gehört die Seidenproduktion mit der die Familie ihr Geld verdiente, nicht mehr ihnen?


Die beiden Geschichten sind sehr gut miteinander verknüpft, so gut, dass man gar nicht sagen kann, dass eine der beiden besser wäre als die andere, denn sie sind so miteinander verwebt, dass sie am Schluss wirklich nur als Ganzes gesehen werden kann. Die Story nahm immer wieder überraschende Wendungen und so war es spannend, diesen erlebnisreichen Roman zu lesen. Der Autorin gelang es eine komplexe Geschichte zu erfinden, die sehr stimmig ist.


Doch - ich weiss nicht, an was es genau lag, etwas fehlte dem Roman. Er hat sicher auch ein paar Längen, aber die sind nicht schuld an meinem Empfinden. Irgendwie berührte mich "Der Palazzo am See" trotz allem "Spannendsein" nicht und ich kann es nicht einmal begründen.



Fazit: Ein vielschichtiger und sehr spannender Roman, aber bei mir blieben die Emotionen leider aus. 3.5 Punkte. 


Ein Exemplar von "Canterbury Serenade" gewonnen hat

Sich über eine Ausgabe von "Canterbury Serenade" freuen darf:

Alexandra


Herzlichen Glückwünsch und viel Spass beim Lesen :-)


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Canterbury Serenade meets Bloody Rosemary


Wer meinen Post von gestern zu "Canterbury Serenade" gelesen hat, weiss, dass ich positiv überrascht war, als Ella aus Canterbury plötzlich bei Heidi in Oxford zu Besuch war. Die Szene aus Bloody Rosemary von Katharina M. Mylius am Gloucester Green-Busbahnhof war mir eh schon positiv in Erinnerung, denn dort bin auch ich in Oxford angekommen und wurde von Freunden begrüsst. Dass Heidis Übernachtungsgast aber die Ella aus "Canterbury Requiem/Serenade" ist, hätte ich nie vermutet. So war die Überraschung bei mir sehr gross und gwundrig wie ich bin, habe ich gleich bei den Autorinnen nachgefragt.

Zuerst dachte ich mir ja - man stellt ja so seine Vermutungen an - ob die beiden Autorinnen wohl eine und dieselbe Person ist, die unter verschiedenen Pseudonymen schreibt, aber die Fotos der beiden sahen so ganz anders aus und auch die Biografien passten nicht so. So wollte ich wissen, wie sie auf die geniale Idee gekommen sind, und Gitta Edelmann antwortete mir folgendes:

Liebe Layla
ich freue mich, dass die Verbindung von Bloody Rosemary und Canterbury Serenade dir gefallen hat. Und ja, wir sind tatsächlich zwei völlig verschiedene Autorinnen. Wir kennen uns bisher noch nicht einmal persönlich, haben aber für unser Crossover eine ganze Menge E-Mails ausgetauscht.
Die Idee, Ella und Heidi/Frederick einmal zusammenkommen zu lassen, ergab sich in einem meiner Gespräche mit dem Verlag, als ich Canterbury Serenade plante und ins Exposé eine Chorreise von Ella nach Oxford schrieb, weil ich selbst im Oktober 2014 mit meinem Chor in Oxford war und wunderbar recherchieren konnte. Wer genau den Vorschlag machte, weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall kamen wir auf die Idee, dass Ella ja in Oxford auf Katharinas Hauptfiguren treffen könnte. Katharina gefiel diese Idee auch und so überlegten wir, wie Ella eher zufällig und ganz privat an die Inspectors von der Thames Valley Police geraten könnte. Schließlich durfte Heidis Mutter, die laut Katharina kulturell interessiert ist, die Chorbegegnung organisieren. Und weil die privaten Unterkünfte bei solchen Reisen nicht immer "aufgehen", landete Ella eben bei Heidi.
Wir haben den Begegnungsteil genau abgesprochen, so dass er in unsere beiden Handlungen passte und eine echte Rolle spielen konnte. Da Bloody Rosemary schon im Frühjahr, Canterbury Serenade aber erst im Herbst erschien, schrieb Katharina die erste grobe Version der gemeinsamen Szenen. Ich habe diese erweitert und meine Ideen dazu ergänzt, dann haben wir hin und her überarbeitet und gefeilt, bis wir schließlich beide zufrieden waren und diesen Teil in unsere Manuskripte einbauen konnten.
Uns hat das beiden viel Spaß gemacht und Ella und Heidi haben sich richtig gut verstanden. Wenn Ella mal wieder eine Frage an die Polizei hat und sich nicht an Alex Drake wenden will, kann sie jetzt einfach Heidi anrufen!
Dieses Crossover ist nicht die einzige Besonderheit zu Canterbury Serenade. Die Kurzgeschichte, die Ella in diesem Buch schreibt, gibt es tatsächlich als ebook: Ella Martin - Tee mit Ernest. Es ist toll, dass solche Spielereien mit dem Goldfinch/Dryas Verlag möglich sind!
Herzliche Grüße
Gitta

Ja, da haben die beiden tatsächlich einen tollen, innovativen Verlag! Und auch die Zusammenarbeit von beiden Autorinnen finde ich vorbildlich. Nun freue ich mich noch mehr auf jeweils den dritten Band der Canterbury - und Oxfordserie. 

Ich hoffe, ihr seid neugierig auf die beiden Krimiserien geworden und lest bald selbst nach!

Zumindest eine/r von euch Leser/innen hat die Chance, "Canterbury Serenade" bald selbst zu lesen - denn es gibt eine broschierte Ausgabe zu gewinnen! Der Dryas/Goldfinch Verlag war so lieb ein Exemplar als Gewinn zur Verfügung zu stellen, danke vielmals :-)


Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, hinterlässt unter diesem Post einen Kommentar bis morgen Donnerstag (17.12.2015) um 21:00 Uhr - morgen Abend werde ich den Gewinner ermitteln und hier auf dem Blog nennen.


Teilnahmebedingungen:

Ihr seid mindestens 16 Jahre alt und hinterlässt auf diesen Post einen Kommentar bis 17. Dezember 2015 um 11:00 Uhr. Ausserdem habt ihr eine Postadresse in der Schweiz, Österreich oder Deutschland. Die ausgelosten Gewinner werden am 18. Dezember mit Vorname auf dem Blog genannt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und anschliessend gelöscht. 

Dienstag, 15. Dezember 2015

Krimi: Canterbury Serenade von Gitta Edelmann

Klappentext:
Die erfolgreiche Autorin Ella Martin recherchiert für ihre neue Romanreihe in Canterbury. Als sie beim Einkaufen auf deutsche Touristinnen trifft, die ihre Reiseleiterin Eve vermissen, bietet sie ihnen an, für sie zu dolmetschen. Auch die Polizei und das Reisebüro benötigen ihre Deutschkenntnisse und im Nu steckt Ella mitten in den Ermittlungen zu einem Raubüberfall, dem die Reiseleiterin Eve zum Opfer gefallen ist. Dabei will Ella eigentlich nur ihren Roman schreiben. Doch langsam, aber sicher kommt ihr der Verdacht, dass Eve ermordet wurde. Neben der Aufklärung des Verbrechens muss Ella auch entscheiden, ob sie nach Bonn zurückkehren oder in Canterbury bleiben soll. Dort hat sie nicht nur Freunde gefunden, sondern auch einen Mann, der gern mehr für sie sein möchte …

Der zweite "Krimi" mit Ella Martin in der Hauptrolle. Bei "Canterbury Requiem" war ich ja nicht überzeugt von Ellas Detektivspielerei. Im zweiten Band macht sie sich aber besser, und das ist vor allem ihrer Neugier geschuldet:


Als sie im Supermarkt drei deutsche Frauen trifft, hilft Ella ihnen nicht nur mit der Selbstabfertigungskasse sondern bietet ihnen an, bei der Reiseagentur nachzufragen, wo die Reiseleiterin steckt. Doch auch die wissen nicht wo die sonst sehr zuverlässige Eve steckt. Immerhin bekommt sie Eves Adresse und macht sich auf den Weg, sie rauszuklingeln. Doch anstatt Eve steht die Polizei in der Tür. Die sind froh, dass Ella ihnen bei der Befragung der Reisegruppe helfen will und schneller als ihr lieb ist, hat Ella einen weiteren Job gefasst - sie begleitet die Reisegruppe einige Tage als Reiseführerin. Ideal für sie, so kann sie in der Gruppe und in Eves Privatleben gezielt Fragen stellen und kommt schlussendlich dem Mörder auf die Spur. 

Privat läufts Ella nicht so gut, sie trifft sich zwar mit Tom, doch lieber würde sie einen andern Mann daten... Auch müsste sie sich entscheiden, ob sie nach Deutschland zurück fährt oder ihren Aufenthalt in Canterbury verlängert.

Das Buch war spannend in allen Bereichen, alles war vorhanden was es für einen guten Cosy-Krimi braucht. Ich habe nichts gefunden, über das ich gestolpert wäre, ich fand das Buch schlüssig und ich konnte das Buch auch kaum weglegen. "Canterbury Serenade" hat eindeutig mehr Krimiflair als "Canterbury Requiem" - und hier nahm ich Ella die "Ermittlungen" wirklich ab. Aber auch die Rahmenhandlung, die Ausflüge mit der Reisegruppe und auch ihre Männergeschichten, war stimmig. Ich hab auf jeden Fall Lust bekommen, mir Canterbury einmal anzusehen. 


Mitten im Roman stutzte ich - ich fand mich mitten in Bloody Rosemary wieder. Wau! Ich staunte nicht schlecht, denn ich hätte beim Lesen von Bloody Rosemary nie gedacht, dass die Ella, die zu Besuch kommt, DIE Ella aus Canterbury ist. Tolle Überraschung! 


Aber Ella musste ja wieder zurück und sich um die Reisegruppe kümmern, was sie sehr gut gemacht hat. Sogar für einen Abstecher nach London reichte es. 

Ich bin gespannt, ob sie in Zukunft öfters Reisegruppen begleiten wird. Und noch einiges mehr nimmt mich Wunder - sowas wie ein Cliffhanger lässt den Leser im Wissen zurück, dass mindestens noch ein dritter Band folgen wird :-) 

Fazit:

Ein gelungener Cozy-Kriminalfall, den ich sehr gerne gelesen habe. Das i-Tüpfchen für mich war die Verbindung zu den Oxfordkrimis! 
Eine mega tolle Idee - wer darauf gekommen ist, lest ihr morgen direkt von Gitta Edelmann!
4 Punkte plus Extrapunkt für die gelungene Verbindung = 5 Punkte 

Adventskalender-Türchen Gewinner



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Eigentlich wollte ich diese Verlosung ganz modern machen und mit dem Random-Generator auslosen. Doch das ist so kalt und emotionslos. So hab ich kurzerhand Lose gebastelt und meine kranke Tochter als Glücksfee angestellt um die Gewinner zu ziehen. Das macht viel mehr Spass! 

Gewonnen haben:


Bärbel: Mord en Rose

Lenchen: Traum am Horizont

Anja: Notizbuch 

Herzlichen Glückwunsch zu eurem Gewinn!





Pssst: Alle, die leer ausgegangen sind: Das Christkind meint es gut und deshalb gibt es diese Woche ein Printbuch zu gewinnen. Bleibt dran :-)  


Montag, 14. Dezember 2015

Montagsfrage 14.12.2015




Bist du mit Büchern kritischer geworden, seit du bloggst?

Nein, denn ehrlich (und somit auch kritisch) war ich schon immer. Das ist einerseits ein Charakterzug von mir, andererseits musste ich bereits in der Lehre im Buchhandel meinen Kunden Bücher empfehlen oder auch nicht. Die spürten genau, ob man Ihnen einfach was andrehen will (was ich nie tat) oder ob man seine ehrliche Meinung dazu sagt. Letztere kam immer besser an! Das hiess nicht, dass bei einer Kritik die Bücher nicht gekauft wurden, sondern sie dachten dafür mehr über ihren persönlichen Kaufgrund nach. 
Beim Bloggen kann man sich natürlich aussuchen, ob man über jedes Buch das man gelesen hat etwas schreibt oder nur über die "guten" Bücher. Ich persönlich finde es auch beim Bloggen wichtiger ehrlich zu sein als nur Positives zu schreiben. Denn auch wenn man ganz anderer Meinung sein sollte als andere Leser/Blogger, so ergibt sich doch ein besseres Gesamtbild über ein Buch.  


Habt ihr das Adventskalendertürchen vom Blogger-Adventskalender letzte Woche bei mir entdeckt? Bis heute Abend könnt ihr noch am Gewinnspiel teilnehmen. Und wer leer ausgehen sollte.... pssssst... auch diese Woche gibt es nochmal etwas zu gewinnen.... 


Sonntag, 13. Dezember 2015

Jahrhundertwind-Trilogie Teil 3: Bella Clara von Petra Durst-Benning


Klappentext: 
1906: Clara Gropius kann die Herrschsucht ihres Mannes nicht mehr ertragen und lässt sich scheiden. Sie verliert alles, vor allem das Sorgerecht für ihre Kinder. Mittellos versucht sie, an ihre Ausbildung in der Apotheke ihrer Eltern anzuknüpfen. Doch als geschiedene Frau ist sie ein Skandal. Niemand will sie einstellen, sie wird wie eine Ausgestossene behandelt. Nur ihre Freundinnen Josephine und Isabelle stehen wir bei. Und tapfer hält Clara an ihren Träumen fest, sie zieht an den Bodensee und baut sich dort ein neues Leben auf. Mit einer selbstgemachten Creme beginnt es, ihre Schönheitsrezepte finden grossen Anklang, schliesslich revolutioniert Claras Naturkosmetik die Gewohnheiten ihrer Kundinnen. Aber zu keinem Zeitpunkt trösten Erfolg, Ruhm und die Aufmerksamkeit der Männer sie über den grossen Verlust in ihrem Leben hinweg. Clara sehnt sich nach ihren Kindern. 

Dieser dritte Teil der Jahrhundertwind-Trilogie erschien bereits im März 2015. Obwohl ich nach Beenden des zweiten Teils "Die Champagnerkönigin" kaum erwarten konnte Band 3 zu lesen, lag er nach Erscheinen nun fast neun Monate bei mir auf dem SUB. Als ob ich etwas geahnt hätte...

Wer die ersten beiden Teile (zu Teil 1 "Solang die Welt noch schläft" hier entlang) gelesen hat, weiss, dass Clara unter ihrem Ehemann litt. Nun hält sie es nicht mehr aus und lässt sich unter einem Vorwand scheiden. Ob der so wirklich nötig war oder sie einfach einen schlechten Anwalt hatte - wer weiss. Jedenfalls entscheidet der Richter zu ihren Ungunsten und auch das Wenige, das ihr noch zusteht, bekommt sie nicht - Gerhard Gropius weiss es zu verhindern. Auch hier hätte ich mehr von Claras Anwalt erhofft. Nun muss sich Clara ihren Lebensunterhalt selbst verdienen und weil sie in Berlin keine Chance auf eine Arbeitsstelle hat, zieht sie nach Meersburg an den Bodensee und kann im Hotel von Lilo, Josefines Freundin, mitarbeiten. Claras Herz schlägt für die Kosmetikherstellung und so hat sie schon bald, eigentlich ganz modern, zwei Arbeitstellen: im Hotel und als Mithilfe bei einem Apotheker. Bald bekommt sie die Chance sich selbstständig zu machen, denn ihre Cremes verkaufen sich sehr gut. Clara hat viele Ideen, die sie gerne umsetzen möchte - mit Hilfe ihrer neu gewonnenen Freude erschafft sie sich viel und die Ideen gehen ihr trotzdem nicht aus. Doch leider gerät sie bald an einen schlechten Freund und der scheint alles zu zerstören.

Der Roman beginnt gut und so, dass ich ihn kaum weglegen mochte. Doch dann tauchen plötzlich Personen auf, bei denen man schon beim ersten Lesen spürt, dass die sehr negativ behaftet sind und früher oder später einige Schwierigkeiten in Claras Leben anrichten werden. Ja, und genau von diesem Augenblick an hatte ich keine Lust mehr weiterzulesen. 
Ausgelesen hab ich dennoch, aber die Lust am Buch war mir vergangen. Wenn Clara irgendwann einen gewissen Stefano kennengelernt hätte und seine Geschichte in Rückblicken eingestreut gewesen wäre, wäre der Roman für mich weitaus spannender gewesen. Mir wurde viel zu viel vorweggenommen, auch wenn ich zuerst noch nicht ganz wusste, wie es umgesetzt wird und sobald ich es wusste, dachte ich nur noch "Mensch Clara, wach auf!". Nicht mal die Bedenken ihrer Freundinnen Isabelle und Josefine hat sie ernst genommen. Sofern war Clara leider nicht nur sehr innovativ sondern doch auch ein grosses Stück naiv, was ich ihr mit ihrer neuen Selbstständigkeit nicht mehr zutraute. Ihr späteres Durchgreifen war mir zuwenig. Auch schien mir die Zukunft ihres  Ex-Ehemannes Gerhard Gropius nicht sehr glaubhaft. 

Schade um das "Vorwegnehmen", denn der Schreibstil ist wie immer bei Petra Durst-Benning sehr gut und auch ihre Themenwahl in diesem Band - der Umgang mit neuen Errungenschaften wie Autos, Telefone, Fotoapparate und natürlich auch die Kosmetik, und allgemein die langsam auftauchende Mündigkeit der Frauen dazumals - ist hervorragend und stimmig umgesetzt. 
Der Autorin gelingt es auch in diesem Band, dass der Leser den Jahrhundertwind deutlich spürt. Vor allem die Kosmetik-Thematik von "Bella Clara" fand ich als "Selberrührerin" und Seifensiederin interessant. Der Schauplatz wurde lebensnah dargestellt und macht Lust auf einen Ausflug nach Meersburg. Eigentlich ein schöner Roman, wäre da nur nicht die verhängnisvolle Geschichte gewesen... 

Fazit: Alles in allem gesehen eine fantastische Trilogie, doch "Bella Clara" ist darin der schwächste Teil. Weil für mich nach circa einem Drittel schon zuviel vorweggenommen wurde und meine Leselust deutlich schwand gibt es von mir für Band 3 nur 3.5 Punkte. 

Trilogie-Fazit: Vieles was heute so selbstverständlich für uns ist, war vor rund 115 Jahren noch verboten oder gab es noch gar nicht. Die vollständige Jahrhundert-Trilogie ist deshalb ein toller dreiteiliger "Zeitzeugen"-Roman. Für alle, die sich für das Leben der Frauen und den Fortschritt rund um die Jahrhundertwende interessieren, und dies in einer unterhaltenden Romanform geniessen wollen, seien die drei Bücher absolut empfohlen. 

Freitag, 11. Dezember 2015

Adventskalender 11. Türchen


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Heute ist der 11. Dezember und mein Adventskalender-Türchen ist dran! 

Damit euch bei all den feinen Rezepten, die bereits im Adventskalender gepostet wurden, der Lesestoff nicht ausgeht, könnt ihr bei mir Geschenke gewinnen! Da bei Gewinnspielen meistens nur Printbücher verlost werden und begeisterte Reader-Leser somit oft im Nachteil sind, gibt es heute zwei eBooks und ein tolles Notizheft zu gewinnen, die mir die entsprechenden Autorinnen zur Verfügung gestellt haben. Aber schaut selbst:

eBook "Mord en Rose" von Bernadette Olderdissen
Morgens um vier in einem Flughafen aufzuwachen, ist für die reisewütige Journalistin Kira Tolle nichts Besonderes. Eine Leiche als Schlafnachbar schon.  
Ein Blick auf die Anschrift am Gepäck des offenbar Ermordeten genügt, und Kira fliegt in dessen Heimatstadt Toulouse, um Nachforschungen anzustellen. Dort tappt sie im Umfeld des Toten in einen Sumpf mysteriöser Geschichten, so trübe wie das Wasser des Canal du Midi, aus dem kürzlich ein Mann mit aufgeschlitzter Kehle gefischt wurde. Doch was kann der Flughafen-Tote damit zu tun haben? Kira verstrickt sich in einem Netz von Beziehungen und Spuren, bis sie selbst um ihr Leben fürchten muss.
 


eBook "Der Traum vom Horizont" von Alexandra Fischer: 
»Träumt nicht jeder von uns vom Horizont? Davon, dass es dort anders ist, womöglich gar besser? Ich tat es«, flüsterte Rosa von Bahlow und dachte daran, dass jede ihrer drei Töchter einen Mann liebte. In Anbetracht der Umstände jedoch jede von ihnen den falschen.
Apia, 1901: Die adelige Familie von Bahlow kommt aus Potsdam in die Kolonie Deutsch-Samoa, um dort einen Neuanfang zu wagen. Während der ehrgeizige Karl von Bahlow davon besessen ist, sich als Pflanzer einen Namen in der Kolonie zu machen, erleben seine Frau Rosa und die drei Töchter Grethe, Helene und Martha den Umzug in die neue Heimat auf ihre ganz eigene Weise. Die fremdartige Kultur der Südsee verändert jede der vier Frauen, beschwört schicksalhafte Begegnungen herauf und zeigt ihnen den Zauber der Liebe. Besonders ein geheimnisvoller Weltenbummler beeinflusst das Schicksal der Familie nachhaltig, während sich die Ereignisse schließlich überstürzen und im Ausbruch des ersten Weltkrieges gipfeln, der alles auseinanderzureißen droht.

Notizheft "Kräuter der Provinz" von Petra Durst-Benning:














Alles was ihr dafür machen müsst, ist, einen Kommentar zu hinterlassen, in dem steht, welche der drei Gewinne ihr gerne haben möchtet.


Teilnahmebedingungen:
Ihr seid mindestens 16 Jahre alt und hinterlässt auf diesen Post einen Kommentar bis und mit 14. Dezember 2015. Die ausgelosten Gewinner werden am 15. Dezember mit Vorname auf dem Blog genannt. Die eBooks werden euch dann direkt von den Autorinnen per eMail zugeschickt, das Notizbuch werde ich per Post versenden (Haftung für den Versand schliesse ich aus). Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Persönliche Daten werden nur für das Gewinnspiel verwendet und anschliessend gelöscht. Der/Die Gewinner/in von "Mord en Rose" bekommt das eBook als "neues-Jahr-Geschenk" (mehr dazu im Gewinnnermail)

Viel Glück bei der Teilnahme!
Und morgen erwartet euch Türchen 12 bei Hanne's Lesegenuss  :-)




Mittwoch, 9. Dezember 2015

Krimi: Der tödliche Tanz des Monsieur Bernard von Marie Pellissier (Gardienne Lucie, Band 2)

Klappentext:
Hinter der glänzenden Fassade der Pariser Oper wird nach einer Premierenvorstellung der für sein exzessives Leben bekannte Ballettdirektor Guillaume Bernard tot aufgefunden. Mit ihrem untrüglichen Gespür für die Aufklärung von Verbrechen nimmt sich Gardienne Lucie der Sache an. Sie kannte Guillaume schon lange, wohnte er doch im Haus an der Place des Vosges, wo sie seit über 40 Jahren als Hausmeisterin das Regiment führt. Lucie will unbedingt wissen, was mit dem Ballettdirektor passiert ist. Und taucht tief in die Vergangenheit der Pariser Ballettszene ein, wobei sie sich gefährlich weit in den Kreis der Verdächtigen begibt …


Der zweite Band (zu Band 1 hier entlang) in welchem Gardienne Lucie ihre Ermittlungsfähigkeiten einsetzen kann: 

An der Place des Vosges Nr. 3 hat Lucie viel zu tun: sie kümmert sich um ihre Familie, hilft ihren Mietern bei der Wäsche und beim Einkauf, und Nachts sorgt sie für Ruhe. Zusätzlich springt sie spontan als Putzhilfe an der Oper ein, weil dort die Putzmannschaft streikt. Kaum ist sie vor Ort, stirbt ihr Mieter und Balletdirektor Guillame Bernard. Lucie ruft sofort Komissar Léon Legrand an, denn sie glaubt nicht an einen Unfall. Und schon steckt sie mittendrin und kann gar nicht geniessen, dass Choreografin Amandine, deren Kinderfrau Lucie früher war, wieder für kurze Zeit an der Place des Vosges wohnt. Zum Glück bekommt sie auch nicht mit, dass ihr neuer Verwalter sie zweimal aufsucht, doch ihre Mieter, allen voran der Komponist Monsieur Rosenberg, springen für sie in die Bresche.

Der Schauplätze dieses Krimis sind ausschliesslich die Place des Vosges und die Pariser Oper. Schön fand ich, dass einem nicht nur die Ballettwelt, sondern auch die Architektur des Palais Garnier, der die Oper beherberg, näher gebracht wurde.  
Auch all die Intrigen, die sich an so einem ehrwürdigen Ort abspielen könnten, wurden humorvoll und interessant beschrieben.

Weniger gefallen hat mir, dass Kommissar Legrand in diesem Band als liebestrunkener Trottel beschrieben wurde. Auch wenn er Lucie nicht wirklich mag - das hat er nicht verdient. Aber zum Glück standen ihm ja Lucie und seine Mitarbeiterin Aurélie Petit zur Seite. Legrand befand sich auch was Lucie betrifft in der Gedankenmühle gefangen: wieso ist Lucie überzeugt, dass es ein Mord war? Wieso verhört Lucie Amandine an der Place des Vosges? Wen schützt sie? Ist Lucie wohl schuld? Hat sie gar ein Komplott gebildet? ... 

Den Krimi empfand ich als sehr spannend. Die Autorin verstand es bestens immer wieder andere mögliche Verdächtige aufzuzeigen, und oft dachte ich, dass meine anfängliche Vermutung doch nicht stimmt. Das tat sie schlussendlich aber doch und ich freute mich riesig darüber! Aber bis dahin grübelte ich oft an meinen detektivischen Fähigkeiten ;-)  

Für den dritten Band wünsche ich mir, dass Lucie und Legrand sich mehr vertrauen. Aber vielleicht haben beide am Ende des vorliegenden Band dazu gelernt. 

Fazit: 
Ein erfrischender Kriminalfall mit einer bodenständigen und mit viel Gottvertrauen ausgestatteten Ermittlerin.  
4 Punkte.


Montag, 7. Dezember 2015

Montagsfrage 07.12.2015


Welche Frage im Bezug auf Bücher und Lesen würdest du gerne mal bei der Montagsfrage sehen und warum?

Gute Frage. Ich hab ja schon einmal eine Frage dazu beigetragen, aber so schnell aus dem Ärmel geschüttelt - hm, da muss ich erst mal überlegen. 
Auf die Schnelle würde ich wohl, wenn mir keine Frage einfällt, auf den "In 365 Tagen durch das Jahr"-Thread vom Büchertreff zurückgreifen und mich dort inspirieren lassen. 
Ich würde dann so Fragen stellen wie zum Beispiel diese:

- Ein Buch, eines Autoren aus einem Land, in dem du gerne Urlaub machst oder machen würdest?

- Kennst du ein Buch, in der Kunst eine Rolle spielt? Kannst du es empfehlen?

- Welches ist dein Lieblingsbuchcover?

- Hast du ein Buch gelesen, dessen Titel das Wort "Dezember" (bzw. entsprechenden Monat einfügen) enthält?  Passt der Titel zum Inhalt?

Und nach ein paar Minuten mit dem Thema beschäftigt sein, kommen mir sogar noch selbst einige Ideen: 
Der Lovelybook-Leserpreis wurde kürzlich gewählt (oder generell Buchpreise vergeben).
- Welche Bücher aus den verschiedenen Kategorien würdest du dieses Jahr wählen? 
- Würdest du Kategorien auslassen oder neue Kategorien einfügen? 

Manchmal, so scheint es, sind Buchtitel Zufallssache. 
- Welcher Buchtitel hat aus deiner Sicht so gar nichts mit dem Inhalt des Buches zu tun? 
- Welcher Buchtitel erschloss sich dir erst nach genauem Lesen des Buches?
- Welcher Buchtitel passt aus deiner Sicht perfekt zum Buch? 
oder:
- Welches Cover würde viel besser zu einem anderen Buch passen? 

Da sind ja nun doch einige Fragen zusammen gekommen. Ich bin ja gespannt, ob  wir die eine oder andere Frage aller heutigen Montagsfragen-Teilnehmer im Laufe des neuen Jahres "offiziell" beantworten dürfen :-)  Habt eine gute Woche! 






Sonntag, 6. Dezember 2015

Lesebiografie November 2015

- Der Palazzo am See von Sophia Cronberg
- Delicously Ella von Ella Woodward
- Der Beauty Detox Plan von Kimberly Snider
- Beauty Detox Foods von Kimberly Snider
- Crazy, sexy, gesund von Kris Carr
- Dein Yoga, dein Leben von Tara Stiles


Dienstag, 1. Dezember 2015

Advent, Advent - ein Klick entfernt: der Blogger-Adventskalender 2015

Logo

Auch dieses Jahr nehme ich teil am Blogger-Adventskalender von Tintenhain! Zusammen mit 23 anderen BloggerInnen erwarten euch viele Überraschungen hinter den Türchen und versüssen euch die Adventszeit. 

Heute ging das erste Türchen auf dem Tintenhain-Blog auf. Schaut nach, ihr könnt ein Buch gewinnen! 

Wo das zweite Türchen aufgeht, steht in ihrem Post, ich verrate es euch aber schon: auf dem Buchtempel-Blog. Dort seht ihr morgen wo die dritte Tür aufgeht. Oder ihr klickt auf die entsprechende Zahl auf dem Weihnachtsstrumpf auf Tintenhains Blog. Auch auf Facebook könnt ihr dem Adventskalender folgen.


Viel Spass beim Türchen öffnen auf unserem gemeinsamen Adventskalender und eine wunderschöne Adventszeit!

Montag, 30. November 2015

Montagsfrage 30.11.2015


Liest du auch Bücher, die nicht aktuell sind, aber nicht zu den Klassikern zählen?

Klar, vor allem meine Lieblingsbücher von früher lese ich gerne immer wieder. Und hätte ich mehr Zeit würde ich öfters ältere Bücher lesen. Mich würde zum Beispiel reizen, die ganze Schwester Fidelma-Serie am Stück zu lesen, nur wäre ich da recht lange beschäftigt ;-) 

Grad Krimiserien machen Spass, wenn man sie am Stück lesen kann, so wie ich es mit Mitchell & Markby von Ann Granger gemacht habe. Die Serie begann 1991 und endete 2004. Die ersten 6 Bücher hab ich jeweils gelesen als sie rausgekommen sind, also jährlich eins. Dann machte ich eine Pause bis 2001, und hab dann die restlichen gelesen, aber nicht nacheinander. Dies holte ich vor 3 Jahren nach und es machte so viel Spass, alle 13 Bände am Stück zu lesen wenn man grad aktuell die Geschehnisse des Vorgängers noch im Kopf hat. Wenn man bei Serien immer ein Jahr warten muss, hat man doch immer einige Details vergessen. Danach habe ich auch noch Ann Grangers weitere Serien am Stück gelesen, die Fran Varady-Serie war da auch schon beendet. 
Gerne würde ich auch Kay Scarpetta-Serie von Patricia Cornwell nochmals lesen, nur gibt es die nicht als eBook. 

Aber auch ältere Einzelbücher nochmals oder ganz neu zu lesen, weil man sie verpasst hat oder noch zu jung war um sie zur Erscheinungszeit zu lesen, macht Spass. Zu lesen wie wir damals ohne Handy, Computer und vieles anderes aufgewachsen sind und das Leben trotzdem lebenswert war. Gerade bei Krimis oder Liebesgeschichten ist es interessant, dass man den Täter oder das Date für Samstagabend auch ohne DNA-Tests oder SMS fand ;-) 


Wer noch Anregungen für ältere Bücher braucht - hier ein Paar Beispiele:
"Paris" von Julien Green
"Der Club der toten Dichter" von N.H.Kleinbaum
"Der Alchimist" von Paulo Coelho 
"Verzauberter April" von Elizabeth von Arnim 
"Wie ein einziger Tag" von Nicholas Sparks 
"Grüne Tomaten von Fannie Flagg
"Die Brücken am Fluss" von Robert James Waller
"September" von Rosamunde Pilcher 
"Das Paradies" von Barbara Wood
"Der Hochzeitssari" von Anjali Berjee 
"Koriandergrün und Safranrot" von Preethi Nair
"Die Glasbläserin" von Petra Durst-Benning
"Die Löwin von Aquitanien", "Die Puppenspieler" und "Mondlaub" von Tanja Kinkel



Die letzten zwei Wochen war es ruhig auf meinem Blog, doch der Advent steht nun vor der Türe und ich nehme wieder teil am Blogger-Adventskalender, der morgen startet. Alle Infos dazu erwarten euch morgen auf meinem Blog! 

Montag, 23. November 2015

Montagsfrage 23.11.2015


Gab es dieses Jahr für euch ein Buch/Bücher, das/die ihr als totalen Flop bezeichnen würdet?

Ja, die gibt es. Leider.
Zum einen "Das Haus hinter dem Maulbeerbaum" von Helen Abele und zum anderen "Die Kleiderdiebin" von Natalie Meg Evans. 
Eins hab ich abgebrochen, weil es mich einfach nicht abholen konnte und auf Distanz blieb: "Winterglanz" von Elin Hildebrand. Da war ich vor allem enttäuscht, weil mir ihr Buch "Das Sommerversprechen" eigentlich gut gefallen hat.