Freitag, 30. Mai 2014

Krimi: Kostas Charitos von Petros Markaris

Petros Markaris erschafft mit Kostas Charitos einen einfachen Athener Kommissar, der seine Fälle jeweils gründlich löst.  Auch wenn sein Vorgesetzter schon lange meint, der Fall sei einfach oder bereits geklärt, gibt Charitos nicht auf und ermittelt weiter. Er steht oft zwischen seiner Arbeit und seiner Familie (Frau und erwachsene Tochter), noch öfter aber zwischen seiner Frau und seiner Tochter. 

Alles was Griechenland bewegt, wird von Petros Markaris in den Krimis aufgenommen. So wird jedes Buch zu einer spannenden gesellschaftskritischen  Auseinandersetzung mit dem aktuellen Zeitgeschehen und jeder der fiktiven Fälle könnte gut auch so stattgefunden haben. Markaris bringt uns durch Kostas Charitos viel echtes Griechenland näher. 

Alle die mich kennen wird es nicht wundern, dass mir "Die Kinderfrau" am besten gefallen hat. Petros Markaris, der selbst in Istanbul geboren wurde und hier zur Schule ging, verbindet in diesem Kriminalfall die griechisch-türkische Vergangenheit: Charitos besucht mit seiner Frau Adriani Istanbul und wird in eine spannende Ermittlung hineingezogen.

Informatives Interview auf 3sat mit Petros Markaris

Bisher erschienen:
- Hellas Channel
- Nachtfalter
- Live!
- Balkan Blues
- Der Grossaktionär
- Die Kinderfrau
- Faule Kredite
- Zahltag
- Abrechnung 

Mittwoch, 28. Mai 2014

Die Gabe der Zeichnerin von Martina Kempff

Klappentext:
Der Dombau zu Aachen: das größte Rätsel, das Karl der Große der Nachwelt hinterlassen hat. Wie konnte es damals gelingen, die mächtige Steinkuppel zu wölben? Den Schlüssel hält die begabte Tochter eines Baumeisters aus Bagdad in Händen. Doch als junge Frau ist es ihr unmöglich, ihren Vater zu unterstützen. Deshalb reist sie als Mann verkleidet an den Hof des großen Karolinger Königs – und lernt den Sohn des königlichen Baumeisters kennen, für den sie bald mehr empfindet, als gut für die gemeinsame Sache ist.





Da ich schon begeistert über die Welfensaga/Karolinger-Frauen-Trilogie von Martina Kempff war, muss ich ihr neuestes einfach lesen. Ich wurde nicht enttäuscht! 

Der Fernhändler Isaac und der Baumeister Iosefus werden zusammen mit dessen Sohn Esra und seiner Haussklavin Dunja von Kalif Harun al Raschid nach Aachen zu König Karl dem Grossen gesandt. Sie sollen Karl bei seinem grossen Traum, dem Bau eines grossen Gotteshaus behilflich sein. Was zuerst niemand weiss, dass Ezra kein Junge sondern ein Mädchen ist. Ihre Mutter starb bei der Geburt und gab ihr den Namen Teresa. Fortan zieht Dunja das Kind auf und Iosefus gibt Teresa als Jungen aus. Ezra hat das Talent ihrer Mutter geerbt: Zeichnen. Und einen Traum. 
Zusammen mit Odo von Metz und seinem Sohn Lucas bauen Iosefus und Ezra am mächtigen Dom, dessen Highlight eine grosse Kuppel sein soll.

Wie sie das um das Jahr 800 herum bewerkstelligt haben, die Liebe zwischen Ezra und Lucas sowie Einblicke in Karls Leben, Reisen, Politik und Bauwesen zur damaliger Zeit - all dies hat Martina Kempff in diesen aussergewöhnlich guten historischen Roman über den Dombau zu Aachen gepackt. Wie auch ihre Karolinger-Frauen-Trilogie ist dieser Roman exakt recherchiert und gibt beim Lesen das Gefühl "genauso könnte es gewesen sein". Für Leser der Trilogie gibt es sogar ein Wiedersehen mit Gerswind und Luitgard. Auch der Humor kommt nicht zu kurz: besonders als Isaac Abul Abbas, den weissen Elefanten, von Bagdad nach Aachen transportieren muss. 

Fazit: Ein toller spannender historischer Roman und eine krönende Zugabe der Welfensaga! 5 Punkte. 



Dienstag, 27. Mai 2014

Not amused: Die verborgene Sprache der Blume von Vanessa Diffenbaugh

Klappentext:
Victoria Jones kennt von Geburt an nur Waisenhäuser und Pflegefamilien. Wie ein Gegenstand wurde sie von einer Bleibe zur nächsten weitergereicht. Schon als Kind hat sie sich deshalb zu einer wortkargen, menschenscheuen Kratzbürste entwickelt. Einzig für Blumen interessiert sie sich, und für deren Sprache, denn die hat sie von Elizabeth gelernt, dem einzigen Menschen, von dem sie je Liebe erfahren hat. Mit achtzehn Jahren ist Victoria obdachlos und ganz auf sich allein gestellt - bis sie einen Job in einem kleinen Blumenladen findet. Auf dem Markt der Blumenhändler lernt sie schliesslich einen jungen Mann kennen. Erstaunt stellt sie fest, dass Grant ebenfalls die Sprache der Blumen versteht. Gegen ihren Willen keimt in Victoria nach langer Zeit wieder Hoffnung: auf Liebe, auf eine Familie, auf ein Zuhause… Doch ihre Vergangenheit, ihre schmerzvollen Erinnerungen an Elizabeth holen sie immer wieder ein. Kann es Grant gelingen, sie trotzdem zu lieben - so unberechenbar, so verstockt, so verletzlich, wie sie ist?

An Victorias achtzehntem Geburtstag muss sie aus dem Heim ausziehen: weil sie sich vorher nicht um eine Arbeitsstelle bemüht hat, steht sie auf der Strasse und ist obdachlos. Sie bekommt eine Aushilfsstelle in einem Blumengeschäft und lernt an der Blumenbörse Grant kennen. Mit Hilfe der Blumensprache kommunizieren sie miteinander und merken bald, dass sie sich von früher her kennen. 
Nun wird ihre vergangene Geschichte in Rückblenden aufgerollt. Damit wurde ich nicht warm. Vieles davon konnte ich nicht nachempfinden: Unglaubwürdig zum Beispiel, dass ein Waisenhauskind mit 18 Jahren einfach auf die Strasse gestellt wird und keinen Beistand mehr hat. Dazu schlichtweg zuviel sozialkompetente Unfähigkeit bei allen Charakteren, von der Autorin mit einer Überdosis Melodramatik versalzen.
Das einzig Schöne im Buch waren die Beschreibungen von den Bedeutungen der Pflanzen. Grant und Victoria haben zuerst ausschliesslich durch die Blumen miteinander kommuniziert, was mir sehr gut gefallen hat. Doch als es danach darum ging, die Vergangenheit von beiden zu erzählen, kam die oben genannte Unfähigkeit dazu, inklusive der Unglaubwürdigkeit durch einige abstruse Situationen.
Der Schlussteil war zwar einigermassen wieder lesbar, aber die Enttäuschung über das Buch mit dem schönen Titel war bereits zu gross, als dass es der Schluss wieder wettgemacht hätte. 

Sehr gestört haben mich im Ebook die Ziffern, mit der jede Pflanze fortlaufend nummeriert war. Wenn man auf die Ziffern klickte, kam man zum Ende des Buches wo jede Pflanze beschrieben war. Aber da z.B. Rosen öfters auftauchten, kam die gleiche Ziffer jedesmal wieder vor - es hätte mir genügt pro Pflanze eine Ziffer zu schreiben und nicht bei jeder Erwähnung die Nummerierung fortzusetzen. Es störte den Lesefluss enorm, wenn z.B. ein Blumenstrauss mit sieben oder mehr verschiedenen Blumen erwähnt wurde und hinter jeder eine Zahl stand. 

Fazit: Die Grundidee des Buches - Kommunikation durch Blumen - hat mir gefallen, aber die Umsetzung fand ich unrealistisch. 3 Punkte. 

Not amused. 

Montag, 26. Mai 2014

Montagsfrage 26.05.2014




Gibt es Autoren, die du lieber im Original liest?

Ja klar, alle deutschsprachigen Autoren ;-) 
Englisch oder Französisch lese ich nur noch wenn mir im Urlaub der Lesestoff ausgeht und ich auf Hotelbibliotheken zurückgreifen muss. Da ich mittlerweile  aber elektrisch lese, hab ich jetzt immer genug Lektüre dabei, so dass ich nicht mehr darauf zurückgreifen muss und ich weiterhin genüsslich deutsch lesen kann. 
Und ihr? 

Sonntag, 25. Mai 2014

Die unverhofften Zutaten des Glücks von Deborah McKinlay

Klappentext:
Aus einer Laune heraus schreibt die Britin Eve dem amerikanischen Bestsellerautor Jack Cooper einen Leserbrief. Und er antwortet! So beginnt eine wunderbare Freundschaft. Beide teilen die grosse Leidenschaft für das Kochen und gutes Essen -und beide stecken mitten in einer existenziellen Lebenskrise. Sie spenden sich gegenseitig vorsichtig Trost und Rat, wodurch ihre Beziehung immer inniger wird. Schliesslich schlägt Jack ein Treffen in Paris vor. Doch das, fürchtet Eve, kann niemals stattfinden…
Eigentlich sollte die Verlobung ihrer einzigen Tochter ein wunderschönes Ereignis für die sechsundvierzigjährige Eve sein. Stattdessen brechen jedoch alte familiäre Konflikte auf und drohen alles zu zerstören. Hilfe kommt von gänzlich unvermuteter Seite: Ganz spontan hat Eve dem Bestsellerautor Jack Cooper einen lobenden Leserbrief geschrieben - und er hat geantwortet. Beide teilen die grosse Liebe zum Kochen, das für sie Lebensfreude, Trost und ein fester Anker in unruhigen Zeiten ist. Über ihre Briefe entwickelt sich langsam eine immer tiefere Beziehung. Eve offenbart Jack ihre familiären Probleme - und auch Jack spricht offen über seine Lebenskrise: drohender 50. Geburtstag, dazu Scheidung und Schreibblockade. Sie können sich gegenseitig helfen; aber sie können, fürchtet Eve, niemals zusammenkommen. 


Auf dem schön gezeichneten Cover ist ein Pfirsich zu sehen. Und mit solch einem Pfirsich beginnt der Briefaustausch zwischen Eve, die in England wohnt und Jack, dem amerikanischen Schriftsteller. Es entwickelt sich eine besondere Brieffreundschaft die sich um Bücher, Essen und das Leben im Allgemeinen und Besonderen dreht. 
Durch ihren Briefkontakt öffnen sich beide zum ersten Mal Fremden gegenüber und sie erkennen, dass sie sich ihren Ängsten stellen müssen. Diese Entwicklung ist wunderbar beschrieben. Sie werden "Erwachsen" und merken, dass für die wahren Zutaten des Glücks jeder sein eigenes Rezept finden muss.

Ein unaufregend schöner Lesegenuss! 4 Punkte.

Freitag, 23. Mai 2014

Krimi: Die tödliche Tugend der Madame Blandel von Marie Pellissier

Buchbeschrieb:
Paris, Place des Vosges: Seit vielen Jahren wacht die Gardienne Lucie über das Wohl des Hauses Nr. 3 und seiner Bewohner. Als die Leiche der kaltherzigen Vanessa Blandel aus der Seine geborgen wird, befürchtet Lucie das Schlimmste. Denn sie hat in der Wohnung der Blandels Spuren verwischt - und Kommissar Legrand wird sie für die Täterin halten! Es steht Spitz auf Knopf. Lucie muss unbedingt vor der Polizei herausfinden, wer Vanessa auf dem Gewissen hat …





Ein herrlich erfrischender Krimi! Erfrischung könnte Paris gebrauchen, denn es ist drückend heiss. An der Place des Vosges Nr. 3 arbeitet die portugiesische Hausmeisterin Lucie seit 40 Jahren. Sie liebt ihren Job, arbeitet gewissenhaft und übernimmt sogar Zusatzarbeiten wie Bügeln für ihre Hausbewohner. Ausnahmsweise auch für die hochnäsige Vanessa Blandel, die einzige Person im Haus, die Lucie gar nicht mag. Ein paar Tage später fischt man Vanessas Leiche aus der Seine. Aus Angst Spuren verwischt zu haben, ermitttelt Lucie auf eigene Faust heimlich drauflos. Sie landet aber erst mal für einen Tag in der Klinik, Diabetes wurde diagnostiziert. Ihr Mann Antonio möchte dass Lucie deswegen kürzer tritt, doch sie will nicht; ihr Job ist ihr Leben. All das zusammen macht Lucie ungewohnterweise nervös und vergesslich, und sie fürchtet ihre Kündigung. Vanessa hatte ihr noch gedroht sie beim Hausverwalter zu melden...
Kommissar Legrand - neu in Paris, arrogant, unsensibel und besserwisserisch möchte den Fall schnell aufklären, damit er vor seinem Vorgesetzten gut dasteht, wenn der aus dem Urlaub zurück kommt. Doch da er sich lieber den Magen vollschlägt bevor er zu einem Tatort gerufen wird und bei den Ermittlungen immer den einfachsten Weg wählt, ist ihm Lucie immer einen Schritt voraus. 

Fast jede Figur im Krimi trägt ein Geheimnis mit sich herum. Um welche Geheimnisse es sich dabei handelt wird erst spät und peu à peu offenbart. So bleibt das Buch durchgehend spannend.

Fazit: Ein rasanter humorvoller Krimi mit einer nicht nur den Hausbewohnern, sondern auch mir - ans Herz gewachsener Protagonistin! Es schreit nach einer Fortsetzung :-) 4 Punkte.



Donnerstag, 22. Mai 2014

Not amused: Zeit deines Lebens von Cecelia Ahern

Klappentext: 
Zauberhaft, geheimnisvoll und mit einer berührenden Botschaft, das ist der wunderbare Roman der jungen irischen Weltbestsellerautorin. Denn manchmal muss man jemand ganz Besonderem begegnen, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben. Lou Suffern ist ein »BWM«, ein Beschäftigter Wichtiger Mann. So wichtig und beschäftigt, dass er den 70. Geburtstag seines Vaters vergisst, seine Frau leichthin betrügt und seinem kleinen Sohn noch nicht ein einziges Mal die Windeln gewechselt hat. Eines Tages verwickelt ihn ein Obdachloser namens Gabriel in ein Gespräch. Lou fühlt sich dem Unbekannten seltsam verbunden und verschafft ihm kurzerhand einen Job – was nun wirklich nicht seine Art ist. Doch auch Gabriel hat ein Geschenk für Lou: ein rätselhaftes Mittel, durch das Lou ein anderer wird.

Die Story ist schnell erzählt: Geschäftsmann trifft auf Obdachlosen Gabriel (von allen Gabe genannt; soll wohl den Engel Gabriel darstellen), der ihm aufzeigt, dass sein Leben aus dem Ruder läuft. Nur Arbeit und keine Zeit für die Familie, stattdessen mehr als nur flirten mit der Sekretärin, die Theateraufführung der Tochter verpassen, Geburtstagfestplanung für seinen Vater seiner Schwester entreissen und die Organisation seiner Sekretärin überlassen… Die Geschichte von Lou und Gabe wird an Weihnachten von einem Polizist einem Jungen, der festgenommen wurde, weil er einen gefrorenen Truthahn in das Wohnzimmerfenster seines Vaters geschmissen hat, erzählt.

Die Polizei-Truthahnjunge-Geschichte hätte es nicht gebraucht, oder Frau Ahern hätte nur daraus ein Buch schreiben können. Die wäre sicherlich spannender gewesen, als die Lou-Gabe-Geschichte. Die Lou-Gabe-Story wird gegen Schluss hin einfach nur billig ("Klongeschichte") und obwohl ich bei emotionalen Themen öfters ein Tränchen verdrücke, hat mich das Ende emotionslos und kopfschüttelnd zurückgelassen.

Das Buch hinterlässt mich unzufrieden, die Aussage des Buches ist klar und (zu) deutlich. Sie wird etliche Male zu oft erwähnt. Zur selben Thematik hab ich schon bessere, weil tiefgehendere Bücher gelesen. Und jetzt weiss ich auch, wieso das Cover rot ist und nicht blau wie ihre andern Bücher: rot = stopp, nicht kaufen. 3 Punkte.

Not amused.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Krimi: Agatha Raisin und…… von M.C. Beaton

M.C. Beaton präsentiert seit letztem Jahr eine neue Krimiserie, die in den englischen Cotswolds beheimatet ist. Durch die Umgebung erinnerte es mich anfänglich sehr an die Mitchell & Markby-Reihe von Ann Granger. Doch bald schon entpuppt es sich als eigenständige Reihe. 
Agatha Raisin, eine toughe Geschäftsfrau, die sich frühzeitig zur Ruhe setzt und hofft sich in den Cotswolds bald heimisch zu fühlen und zur "Landfrau" zu werden, kommt zu Beginn sehr gestresst rüber. Sie möchte unbedingt dazugehören und tut alles um zu gefallen, doch die Dorfbewohner sind misstrauisch. In Band 1 entschliesst sie sich darum, bei einem Backwettbewerb mitzumachen und somit beginnt ihr neues Leben als Möchtegern-Detektivin. Im Nachfolge-Band wird sie ein wenig ruhiger, doch Agatha kann einfach nicht stillsitzen. Agatha ist keine einfache Akteurin, sie nervt teilweise sehr vor lauter Hummeln im Hintern. Ich lass mich mal überraschen wie sie in Band 3 drauf ist.
Eine humorvolle Cosy-Krimireihe!

Bisher erschienen sind Band 1 und 2. Am 18. Juli 2014 erscheint Band 3.

Band 1, Agatha Raisin und der tote Richter:
Ein eigenes Cottage in den malerischen Cotswolds - davon hat Agatha Raisin schon immer geträumt. Jetzt ist dieser Wunsch endlich wahr geworden. Womit die Ex-PR-Beraterin aus London allerdings nie gerechnet hätte, ist die Abneigung ihrer neuen Nachbarn: Die Dörfler wollen offenbar lieber unter sich bleiben… Doch Agatha ist es gewohnt, ihren Kopf durchzusetzen. Um Eindruck zu schinden, reicht sie beim örtlichen Backwettbewerb eine Feinkost-Quiche ein, die sie als ihre eigene ausgibt. Dumm ist allerdings, dass einer der Preisrichter stirbt und in Agathas Quiche Gift gefunden wird. Nun muss sie nicht nur zugeben, dass sie gemogelt hat, sondern auch versuchen, den Mordverdacht gegen sich auszuräumen.

Band 2, Agatha Raisin und der tote Tierarzt:
Auch nach einigen Monaten in den Cotswolds hat sich Ex-PR-Agentin Agatha Raisin noch immer nicht recht an das beschauliche Landleben gewöhnt. Doch es geht voran, Agatha konnte sogar eine Essenseinladung vom neuen Dorftierarzt ergattern, einem äusserst attraktiven Mann.
Pech nur, dass dieser wenig später bei der Behandlung eines Rennpferdes stirbt. Ein Unfall, sagt die Polizei, doch Agatha zweifelt, dafür sind die Todesumstände zu verdächtig. Schliesslich ermittelt sie auf eigene Faust - und gerät damit ins Visier eines hundsgemeinen Gegners.

Band 3, Agatha Raisin und die tote Gärtnerin:
Home Sweet Home. Als Agatha Raisin nach einer anstrengenden Weltreise ihr Cotswolds-Cottage betritt, ist sie heilfroh, endlich wieder zu Hause zu sein. Die Freude währt allerdings nicht lange, denn in Agathas Abwesenheit hat ihr attraktiver Nachbar James doch tatsächlich mit einer anderen Frau angebandelt! Mary Fortune heißt das blutjunge Ding, das leidenschaftlich gern gärtnert - ganz im Gegensatz zu Agatha. Trotzdem ist diese sich sicher, die unliebsame Konkurrentin in der bevorstehenden Gartenschau zu übertrumpfen. Doch dazu kommt es erst gar nicht, denn ausgerechnet Agatha stolpert eines Nachts über Marys Leiche - und die steckt kopfüber in einem Blumenkübel. 

Montag, 19. Mai 2014

Die Montagsfrage 19.05.2014



Plus oder Minus? 
Habt ihr euren SUB seit Anfang Jahr abbauen können oder ist er gestiegen? 

Zumindest auf dem Kindle hat mein SUB (=Stapel ungelesener Bücher) deutlich abgespeckt, der auf dem iPad ist "in Bearbeitung", ich bin fleissig am abbauen. Nur auf Skoobe wächst mein SUB bzw. meine Merkliste immer weiter an. Mein (wohl unerreichbares) Ziel ist, den iPad-SUB auf Nullbestand zu bekommen, um dort nur noch mit Skoobe zu lesen und an der Merkliste "arbeite". 
Niemand wird nun überrascht sein, wenn ich sage, dass der Kindle-Bücher-Nachschub natürlich schon geplant ist :-) So hält es sich wohl immer ungefähr die Waage.

Sonntag, 18. Mai 2014

Rose Harbor und der Traum vom Glück von Debbie Macomber

Klappentext: 
Nach einem schweren Schicksalsschlag beschließt Jo Marie Rose, noch einmal neu zu beginnen um endlich ihren Frieden zu finden. Sie zieht in das beschauliche Küstenörtchen Cedar Cove und eröffnet ein gemütliches kleines Bed & Breakfast – das Rose Harbor Inn. Bald schon kann sie ihre ersten Gäste begrüßen, die beide aus Cedar Cove stammen – Abby Kincaid und Joshua Weaver. Dass beide nicht ganz freiwillig in ihre Heimatstadt zurückkehrten, merkt Jo Marie sehr schnell. Ein turbulentes Wochenende steht ihnen bevor, doch am Ende schöpfen alle drei neue Hoffnung für die Zukunft …

Wahrlich turbulente und aufwühlende Tage für alle drei Hauptpersonen. Jeder der drei trägt sein Päckli mit sich: Abby und Joshua kommen nur schweren Herzens nach Cedar Cove zurück. Beide sind in Cedar Cove aufgewachsen, zogen später weg. Abby, die sich immer noch verantwortlich für den Autounfall fühlt, bei dem ihre beste Freundin Angela gestorben ist und denkt, dass nach wie vor sämtliche Einwohner auf sie wütend sind. Nur ungern reist sie zur Hochzeit ihres Bruders an. Joshua, der nach einem Streit mit seinem Stiefvater nur noch zur Beerdigung seiner Mutter und seines Stiefbruders zurückkam. Michelle, eine frühere Nachbarin ruft ihn an und bittet dass er vorbei kommt, denn sein Stiefvater sei sehr krank. 
Für die junge Witwe Jo Marie sind es ihre ersten Gäste in ihrem Bed & Breakfast. Sie muss sich erst zurecht finden in Cedar Cove, doch die Einwohner sind ihr freundlich gesinnt. 

Alle drei müssen sich mit ihrer Vergangenheit versöhnen, Frieden schliessen und bekommen die Chance auf einen Neuanfang.
Mir gefiel das Buch sehr gut. Obwohl alles vorhersehbar ist, wird es nicht kitschig und berührt. Vorsichtshalber Taschentücher bereitlegen… 

Einiges bleibt am Schluss offen und es zeichnet sich ab, dass es eine Fortsetzung geben wird - "Rückkehr nach Rose Harbor" erscheint am 15. Dezember 2014. Und ist direkt auf meine Wunschliste gehüpft. 

UPDATE 1: Der zweite Band ist leider nicht wie gehofft erschienen. 
UPDATE 2: Blanvalet legt die Bücher neu auf. Das hier beschriebene "Rose Harbor und der Traum vom Glück" wird als "Winterglück" am 19. Oktober 2015 erscheinen, "Rückkehr nach Rose Harbor" als "Frühlingsnächte" am 15. Februar 2016 und Band drei wird "Sommersterne" heissen und erscheint am 16. Mai 2016. 




Mich erinnerte "Rose Harbor und der Traum vom Glück" an "Der Club der gebrochenen Herzen" von Deborah Moggach. Auch dort geht es um Neuanfänge. Geschichten über B&B's eignen sich gut fürs Vermischen verschiedener Schicksale :-) Beide Bücher sind sympathische Erzählungen, die ans Herz gehen. 





Im sehr berührenden B&B-Roman "Der Sommer der Frauen" von Mia March steht zwar auch ein B&B im Mittelpunkt, doch im Gegensatz zu den beiden nun Vorgestellten dreht sich die Geschichte fast ausschliesslich um die Familie weniger um die Gäste. 


Fazit:
B&B-Romane - bisher fast immer ein Garant für schönes Lesevergnügen! 
("Fast immer" deswegen: Nur eins hat mir gar nicht gefallen: "Die Pension am Deich" von Sigrid Hunold-Reime)

Samstag, 17. Mai 2014

Viviens himmlisches Eiscafe von Abby Clements

Klappentext: 
Als Imogen und Anna das wunderschöne Eiscafé ihrer Großmutter an der Strandpromenade von Brighton erben, stellt sie das vor eine schier unlösbare Aufgabe. Das alte Café quillt zwar über vor Charme – keineswegs jedoch von Gästen. Die beiden Schwestern setzen alles daran, Viviens Erbe zu retten und ihm zu altem Glanz zu verhelfen. Also fliegt Anna nach Italien, um an einem Gourmet-Eiscreme-Kurs teilzunehmen, und ihre Rezepte verzaubern bald nicht nur die Kunden, sondern auch einen ganz besonderen Mann 





Als Grossmutter Vivien stirbt, hinterlässt sie ihren Enkelinnen Anna und Imogen ihr Eiscafé. Doch Anna ist eben erst zur Marketingleiterin befördert worden und Imogen arbeitet als Fotografin in Thailand. Die Glaceteria hat schon bessere Zeiten gesehen und die beiden Enkelinnen wissen zuerst gar nicht was sie damit machen sollen. Behalten oder verkaufen? Sie beginnen mit der Renovation und mühen sich zeitgleich mit ihren Privatleben ab bis dann alles zu einem Happend führt.

"Viviens himmlische Eiscafé" war unterhaltend, aber nicht mehr. 

Annas Zeit in Florenz ist für Glacéliebhaber das Interessanteste an der Story. Mir fehlte das gewisse Etwas, das den Unterschied von einem netten Buch zu einem guten Buch ausmacht. "Ein Kuss unter dem Mistelzweig" derselben Autorin fand ich eine minime Spur besser. 
Doch bei beiden kommen keine wirklichen Emotionen rüber. Obwohl eigentlich alles vorhanden ist - unterschiedliche Charakteren, viele Schicksalschläge, unterschiedliche Lebensentwürfe etc. - und viel Möglichkeit bestände, den Charakteren mehr Leben und Tiefgang einzuhauchen, bleiben die Geschichten flach. 

Fazit: Eine nette Lektüre, die man von der Hotelbibliothek ausleiht, damit man am Strand oder im Flugzeug was zu lesen hat. 3.5 Punkte.

Freitag, 16. Mai 2014

Not amused

Eigentlich schreib ich lieber über Bücher, die mir gefallen haben, als über solche, die es nicht taten. Doch manchmal kommen Rückfragen zu nicht rezensierten Büchern aus meiner Lesebiografie. Deshalb erschaffe mit "Not amused" eine neue Rubrik, in dem ich ein paar Worte zu Büchern schreibe, die ich sonst eher stillschweigend abhaken würde.

Not amused 

war ich im Frühling zum Beispiel über folgende Bücher, Rezis dazu folgen in nächster Zeit: 


- Das Schatzbuch der Köchin von Martine Bailey
Die verborgene Sprache der Blume von Vanessa Diffenbaugh
Zeit deines Lebens von Cecelia Ahern




Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra von Robin Sloan

Klappentext:
Als Clay Jannon seinen Job als Webdesigner verliert, meldet er sich auf eine Stellenanzeige hin bei Mr. Penumbra, der in San Francisco eine alte, verstaubte Buchhandlung betreibt, die rund um die Uhr geöffnet ist. Clay übernimmt die Nachtschicht, und bald ist ihm klar, dass hier irgendetwas nicht stimmt: Die Kunden kaufen nichts, sondern leihen die Bücher nur aus, drei Stockwerke hohe Regale beherbergen riesige Folianten, die keine Texte beinhalten, sondern nur ellenlange Reihen aus Buchstaben. Nach und nach findet Clay heraus, dass Mr. Penumbra und seine Kunden einem uralten Geheimnis auf der Spur sind. Mit der Unterstützung seiner Freundin Kat und seines ältesten Kumpels Neel, sowie der Weisheit von Mr. Penumbra, macht sich Clay daran, dieses Geheimnis zu lüften. Ein Geheimnis, das bis in die Anfangszeiten des Buchdrucks zurückreicht.
Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra ist ein spannendes literarisches Rätsel und ein inspirierendes und philospohisches Buch voller einzigartiger Charaktere und visionärer Ideen.

Wie wohl alle Leseratten werde ich ganz hibbelig, wenn ich ein Buch über Buchhandlungen entdecke. Wenn dann auch noch Bücher auf dem Cover zu sehen sind, ist meine Neugier definitiv geweckt. So griff ich gespannt zu "Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra" über das kontrovers gesprochen wird. 

Das Buch ist wirklich seltsam, eher ein Buch für Informatikfreaks. Eigentlich wollte ich es abbrechen, denn ich stehe nicht auf diese Technik-über-den-Klee-loben-Propaganda. Doch der Gwunder auf die Lösung des Rätsels war stärker und ich las weiter. Auf der einen Seite steht die moderne Technik, auf der anderen Seite die "alten" Papier-Bücher. Es geht um einen mysteriösen Geheimbund der mit Hilfe aller möglichen Computerprogrammen und natürlich Google erforscht werden soll. Wie dann des Rätsels Lösung aufgespürt wurde, liess mich einige Male schmunzeln. 

Fazit: Google allmächtig? Lasst euch überraschen! Mich hat das Buch gut unterhalten - es ist eine Ode an die Schrift. 4 Punkte. 

Donnerstag, 15. Mai 2014

Himmlische Juwelen von Donna Leon

Klappentext: 
Caterina Pellegrini ist Musikwissenschaftlerin ohne feste Anstellung. Da bietet sich ihr ein Job mitten in ihrer Heimatstadt Venedig: Zwei geldgierige Cousins streiten sich um den Nachlass eines fernen Vorfahren. Caterina bekommt Zugang zu zwei unerforschten Truhen, die womöglich Schätze bergen. Der Besitzer der Truhen, ein ehedem hochberühmter Komponist, entpuppt sich als schillernde Gestalt. Je tiefer Caterina in die Truhen vordringt, desto brisantere Fragen stellen sich. Hatte jener Vorfahr etwas mit dem berühmtesten Mordfall der damaligen Zeit zu tun? Und welche Rolle spielt der elegante Rechtsanwalt Moretti, den die beiden Cousins eingeschaltet haben?



Donna Leon ohne Commissario Brunetti - Donna Leon einmal anders.
Das Buch entstand aufgrund der Freundschaft der Opernsängerin Cecelia Bartoli mit der Autorin und Musikliebhaberin Donna Leon. Cecelia Bartoli nahm eine CD mit Arien von Agostino Steffani auf und überredete Donna Leon eine Roman über ihn zu schreiben. 

Hintergrundberichte zum Downloaden vom Diogenes-Verlag: Donna Leon über Agostino Steffani und Donna Leon und Cecelia Bartoli

Viele Rezensionen benoten den vorliegenden Roman schlecht. Zu Unrecht, finde ich. Wer hier einen weiblichen Protagonisten im Stil von Brunetti erwartet liegt falsch. Wer sich nicht für klassische Musik interessiert ebenso. Wer sich nicht für Geschichte erwärmen kann auch. 

"Himmlische Juwelen" ist ein Roman über das Leben des Barockkomponisten und Bischofs Agostino Steffani (1654 - ca. 1728) eingepackt in eine Rahmenhandlung: Caterina arbeitet gelangweilt in Manchester und greift zu, als ihr in der Fondazione Musicale Italo-Tedesca in Venedig eine neue Stelle angeboten wird. Sie soll in zwei Truhen nach dem Testament von Agostino Steffani suchen. Ihre Arbeitgeber und deren Anwalt erscheinen ihr dubios. Mit Hilfe ihrer Schwester Caterina, Ordensschwester und Professorin in Tübingen, kommt sie dem so gar nicht langweiligen Leben Agostinos auf die Spur.

Das Buch ist angenehm zu lesen, mit witzigen Details wie z.B. die humorvolle E-Mail-Unterhaltung mit ihrer Schwester, in der auf eine angenehme leichte Weise viel Theologie steckt.
Da ich über die Hannoversche Dynastie bisher nicht viel wusste, wurde mein geschichtliches Wissen darüber ein wenig aufgestockt. Und ich weiss nun auch wie das Schloss Charlottenburg in Berlin zu seinem Namen gekommen ist.

Fazit: Ich mag Bücher, in denen bisher eher unbekannte historische Gestalten ein Gesicht bekommen und deren Geschichte in eine interessante und/oder witzige Rahmenhandlung eingefügt wird und dabei das eigene Wissen auf unterhaltende Weise ergänzt. Genau das bietet "Himmlische Juwelen". 4 Punkte. 



Mittwoch, 14. Mai 2014

Schwester Melisse von Tanja Schurkus

Klappentext: 
Als unter Napoleon alle Klöster säkularisiert werden, verlässt sie den Orden. In der Schlacht von Waterloo pflegt sie unter größtem Einsatz Verwundete. 1825 kommt sie nach Köln und nutzt ihre guten Kenntnisse aus der Klosterapotheke und Pflanzenheilkunde, um ihr "Melissenwasser" als Arznei herzustellen. 
Je erfolgreicher ihre Firma ist, umso lauter stellt sich ihr die Frage: Darf sie als Frau, die einmal das Gelübde der Armut abgelegt hat, ein profitables Geschäft betreiben? Wie sieht Gottes Weg für ihr Leben aus?
Die Firmengründerin von Klosterfrau Melissengeist war eine ungewöhnliche Frau. Tanja Schurkus erzählt die packende Geschichte der Ordensfrau Maria Clementine Martin.


"Klosterfrau Melissengeist" - wer kennt die blau-weisse Schachtel samt durchsichtigem Fläschchen nicht?

Dass hinter diesem Kräuterheilmittel tatsächlich eine Klosterfrau samt ihrer Geschichte steckt, wusste ich allerdings nicht. Kloster vereint mit Pflanzen-heilkunde sind bekannt. Doch das sich damals eine Klosterfrau derart unternehmerisch betätigt (und damit erfolgreich war/immer noch ist) ist speziell.

Maria Clementine Martin, Schwester Melisse, erhält für ihren Einsatz in der Schlacht von Waterloo eine Rente vom preussischen König. Dies ermöglicht ihr, Gerätschaften und Pflanzen anzuschaffen, die sie für ihr Melissenwasser benötigt. Dass sie es aber trotzdem nicht einfach hat, zeigt dieser Roman.

Fazit: Eine interessante und gut verpackte Hintergrund-Lektüre zu einem altbekannten "einfachen" Heilmittel. 4 Punkte. 

PS: Einige Tropfen Klosterfrau Melissengeist auf einem Würfelzucker eingenommen soll gegen Muskelkater helfen. Ein Geheimtipp von anderen Klosterfrauen - von Schwestern des François de Sales - Orden!

Montag, 12. Mai 2014

Die Montagsfrage 12.05.2014

Jeden Montag stellt Nina von libromanie eine Bücherwelt-Frage, die BloggerInnen auf ihren Blogs beantworten. Mir gefällt diese Aktion und ich würde mich freuen, wenn ihr per Kommentarfunktion oder auf meiner Facebookseite mitantwortet.



  Die Frage von Montag, 12. Mai 2014 lautet:

Autor oder Autorin: Von wem lest ihr mehr Bücher?

Eindeutig mehr Autorinnen! Frauenpower ist angesagt :-) Ich achte bei der Auswahl meiner Bücher nicht auf das Geschlecht des Autors, sondern auf Titel und Buchbeschrieb. Anscheinend sprechen mich deutlich mehr Bücher an, die von Frauen geschrieben wurden. Selbst bei meiner Pädagogik/Sport/Tanz-Fachliteratur sind die Frauen in Überzahl. Nur bei der theologischen Fachliteratur in meinem Gestell sind mehr Autoren vertreten. Bewusst ist mir ein Schreibunterschied zwischen Männlein und Weiblein erst zweimal aufgefallen, bei "Und es hat Om gemacht" und bei "Mistralmorde". Da dachte ich tatsächlich: "Sowas konnte nur ein Mann schreiben". Ansonsten lese ich nach Gusto und ich hab sicher etwa gleich viele Lieblingsautoren wie Lieblingsautorinnen. Doch lesen tue ich definitiv mehr von Frauen geschriebene Bücher. 





Sonntag, 11. Mai 2014

Not amused: Für immer, vielleicht von Cecelia Ahern

Klappentext: 
Gegen Alex und Rosie sind Harry und Sally Waisenknaben. Denn die beiden Verliebten kennen sich seit ihrem sechsten Lebensjahr -- und können doch, so scheint es, wie die Königskinder nicht zueinander finden. Zuerst siedelt Alex mit seinen Eltern von der grünen Insel nach Amerika über, dann verhindert die Schwangerschaft von Rosie, dass sie ihm folgt. Dann heiratet Alex, und als er wieder frei ist für die große Liebe, ist Rosie verheiratet. So bleiben ihnen eigentlich nur Emails, Chats und SMS-Nachrichten, um das zarte Band der Liebe nicht zerreißen zu lassen. Und dann steht plötzlich ein Mann vor Rosies Tür. „Und nun, als die magische Stille sie nach so vielen Jahren erneut einhüllte, konnten sie nichts weiter tun als einander anschauen“, heißt es in Cecilia Aherns Roman Für immer vielleicht: „Und sie lächelten.“

Zugegeben: das Buch ausschliesslich in Form von Briefen, E-Mails, SMS und Chat-Nachrichten zu schreiben ist witzig. 

Doch man kann es übertreiben. Der obige Buchbeschrieb fasst das 448-seitige Buch wunderbar zusammen. Mehr passiert im Buch nicht. Eine ständige Wiederholung als zwanghafte Verlängerung des Buchbeschriebs. Rosie und Alex rasseln von einer Fehlentscheidung in die nächste. Sie kriegen sich nicht mit 10, nicht mit 18, nicht mit 20, nicht mit 30 und auch nicht mit 40 Jahren. In der Mitte des Buches hätten sie mindestens zum dritten Mal zueinander gefunden - man liest und denkt, jetzt, endlich! 
Doch man hat noch mindestens 200 Seiten vor sich und kein Ende in Absicht… 

"Für immer vielleicht" ist wie Kaugummi, man kann ihn gaaaaaaaaaaaaanz lange ausdehnen. Nur schmeckt der Kaugummi nicht mehr so gut wie vor dem Dehnen. Genauso ist es mit diesem Buch. Hätte Frau Ahern eine Kurzgeschichte daraus gemacht, ich wäre begeistert. Aber hier sind mindestens 200 Seiten zu viel. (Mein iBook-Layout hatte über 800 Seiten und somit mindestens 400 zuviel)

Wäre dies mein erstes Buch von Cecelia Ahern, ich würde nichts mehr von ihr lesen. Aber da ich von "P.S. Ich liebe dich" und "Hundert Namen" sehr begeistert bin weiss ich, dass sie es besser kann. Wer noch nichts von ihr gelesen hat: "Für immer vielleicht" auslassen und sich andere Bücher von ihr schnappen. Sie kann toll und interessant und auch tiefgründig schreiben, bloss nicht im Vorliegenden.

Not amused. 2 Punkte.

Samstag, 10. Mai 2014

Krimi: Richter Antoine Verlaque von Mary L. Longworth

Die in Kanada geborene und früher in den USA wohnhafte Mary L. Longworth lebt seit 1997 in Aix-en-Provence. Hier spielen ihre Kriminalromane mit Richter Antoine Verlaque in der Hauptrolle. Weitere wichtige Personen sind seine Freundin, die Jura-Professorin Marine Bonnet und Kommissar Bruno Paulik. Interessant sind die Konstellationen der Protagonisten: Pauliks Frau Hélène ist Winzerin und Marines Mutter Theologiedozentin. Verlaques Hintergrund erinnert ein wenig an Inspector Linley von Elizabeth George.

In all den bisher erschienenen drei Bänden wird viel und in alle möglichen Richtungen ermittelt, es gibt jeweils mehrere Verdächtige, so dass es immer spannend bleibt. Auch die französische Lebensweise kommt nicht zu kurz. So ist es kein Wunder, dass das inoffizielle Büro der Jura-Fakultät das Café le Mazarin ist, wo man morgens vor der Arbeit gerne auf einen Café hingeht.
Am besten gefallen hat mir bisher Band 2, der Hauptschauplatz ist die theologische Fakultät in Aix. Wohl deswegen :-) Es geht einerseits um die Nachfolge des Dekans, um ein zu vergebendes Stipendium und - für Theologen interessant - ein wenig um den Streit von Zisterzienser mit den Cluniacensern.

Kurzweilige und sehr schön geschriebene Kriminalfälle mit Hauptsitz in Aix-en-Provence! 


Band 1, Tod auf Schloss Bremont:

Etienne de Bremont, ein bekannter Dokumentarfilmer, stürzt nachts aus dem Dachfenster des unbewohnten Familienschlosses in der Nähe von Aix-en-Provence in den Tod. War es ein Unfall, ein Selbstmord oder gar Mord? Schnell gerät François de Bremont, der tief verschuldete Bruder des Toten, in Verdacht. Der junge und charismatische Untersuchungsrichter Antoine Verlaque, der in dem Fall ermittelt, bittet seine Ex-Geliebte, die Juraprofessorin Marine, um ihre Unterstützung, den die kennt die Familie Bremont seit ihrer Kindheit. Marine hilft Antoine jedoch nur ungern, den noch immer hat sie Schmetterlinge im Bauch, wenn sie ihm begegnet. Der charmante, kurzweilige Auftakt einer Krimiserie, die auf jeder Seite den Süden Frankreichs, seine Sonne und seine berauschenden Düfte lebendig werden lässt.

Band 2, Tod in der Rue Dumas:

Professor Moutte, Dekan der theologischen Fakultät der Uni von Aix-en-Provence, wurde ermordet. War der Täter einer der Bewerber um sein Amt und seine schöne Wohnung in der Rue Dumas? Denn Professor Moutte hat den Zeitpunkt, an dem er in den Ruhestand gehen will, immer wieder aufgeschoben. Oder war einer der Studenten der Mörder, die auf das hochdotierte Dumas-Stipendium hoffen? Vielleicht war der ehrenwerte Professor auch in den Handel mit gefälschten Antiquitäten verstrickt? Und dann wird auch noch Professor Mouttes Sekretärin von einem Auto überfahren. Richter Antoine Verlaque, Kommissar Bruno Paulik und die schöne Juraprofessorin Marine Bonnet stehen vor einem komplizierten Fall. Südfranzösische Atmosphäre, Kochkunst und liebe in einem wunderschönen Provence-Krimi.

Band 3, Tod auf dem Weingut Beauclaire:

Auf dem Weingut Beauclaire werden teure, alte Weine gestohlen. Ausserdem treibt in der Gegend um Aix-en-Provence ein brutaler Frauenmörder sein Unwesen. Für Untersuchungsrichter Antoine Verlaque und seine Freundin, die attraktive Juraprofessorin Marine Bonnet, bleibt keine Zeit mehr, die Schönheit des provenzialischen Sommers zu geniessen. Ein Kriminalroman mit südfranzösischer Atmosphäre, Spannung und charmantem Personal. 

Donnerstag, 8. Mai 2014

Die Bernsteinsammlerin/heilerin von Lena Johannson

Die Bernsteinsammlerin: 
Lübeck 1806: Die Thuraus sind eine Familie, die durch den Handel mit Wein reich und mächtig geworden ist. Ihre Tochter Femke aber, deren meeresgrüne Augen schon so manchen fasziniert haben, zaubert aus dem Bernstein, den sie am Ostseestrand sammelt, wahre Meisterwerke, denen man sogar magische Fähigkeiten nachsagt. Als die Familie aufgrund der Bedrohung durch Napoleons Truppen in wirtschaftliche Bedrängnis gerät, ist es Femkes Talent, das den Thuraus das Überleben sichert. Femke ahnt nicht, dass sie ein Findelkind ist und dass ein dunkles Geheimnis in ihrer Herkunft sie mit dem Stein verbindet, der ihr Schicksal ist …


Die Bernsteinhändlerin:
Lübeck zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Die kleine Johanna wächst wohlbehütet bei ihren Großeltern auf. Von ihren Eltern weiß sie nur, dass die Mutter wenige Tage nach Johannas Geburt gestorben ist. Als Johanna erwachsen wird, soll sie eine Ausbildung als Bernsteinschnitzerin machen – und versteht absolut nicht, warum sie als Mädchen in eine handwerkliche Lehre gehen muss. Sollte ihr Schicksal wirklich an den geheimnisvollen Bernsteinanhänger gebunden sein, den ihre Mutter ihr hinterlassen hat?




Da ich zwei sehr schöne Bernstein-Ringe "mein" nenne, haben mich die beiden Buchtitel sehr angesprochen und sie auf meine Merkliste gepackt. Als ich vor einigen Wochen auf WDR ein Bericht über das Bernsteinfischen gesehen hab, war das Grund genug endlich mit Lesen anzufangen. 

Es erwartete mich ein in Deutschland und Frankreich handelnder Roman in zwei Teilen, vollgepackt mit vielen historischen Begebenheiten wie etwa die Entstehung des Ostseebades Travemünde, die französische Belagerung in Lübeck, allgemeine französische Politik zur Zeit Napoleons wie auch Informationen zum Weinbau, der Bernsteinfischerei, Kräuterkunde und das mühsame Reisen der damaligen Zeit.
Je eine starke, eigenwillige Frau ist Mittelpunkt der Romane. In "Die Bernsteinsammlerin" ist es Femke, ein von einer Kaufmannsfamilie adoptiertes Mädchen. Femke entwickelt sich zu einer begnadeten Bernsteinschnitzerin. Zuerst eher als Hobby belächelt, kann sie damit ihre Familie durch den Krieg bringen. In "Die Bernsteinhändlerin" ist es Johanna, Femkes Tochter. Sie hat das Talent ihre Mutter nicht geerbt, interessiert sich stattdessen für Pflanzenheilkunde und findet so ihren Platz im Leben. Um dieses Grundgerüst herum spinnt Lena Johannson eine unterhaltsame Geschichte. 
Prall gefüllt mit vielen unterschiedlichen Schauplätzen wird es beim Lesen nie langweilig. Die beiden Bände umfassen historischer Roman, Krimi und Liebesgeschichten in einem. Was andere Autoren in fünf bis sechs Bücher schreiben, packt Lena Johannson in zwei hinein.
Die beiden Bücher kann man zwar unabhängig voneinander lesen, aber ich empfehle ganz klar, die beiden als ein Buch zu betrachten. Die beiden Romane sind miteinander eng verknüpft und erst auf den letzten Seiten von Teil 2 endet das erste Buch. Eine klare Leseempfehlung von mir! 4 Punkte.

Dienstag, 6. Mai 2014

Der Sommer der Blaubeeren von Mary Simses

Klappentext: 
Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden …



Nach dem Tod von Grossmutter Ruth möchte Ellen deren letzten Wunsch erfüllen und fährt nach Beacon um Chet Cummings einen Brief zu bringen. Dass der aber nie zuhause ist nervt Ellen. Vorerst genervt ist sie auch über ihre plötzliche Bekanntheit in Beacon - verursacht durch einen ihr peinlichen Unfall. Dadurch kommt sie aber ins Gespräch mit den Ortsansässigen, die Dinge über ihre Grossmutter erzählen, die ihr unbekannt sind. Ruth konnte anscheinend nicht nur die besten Blaubeermuffins backen, sondern auch einiges mehr. Neugierig geworden, entschliesst Ellen sich länger in Beacon zu bleiben bis sie mehr über Ruth herausgefunden hat und endlich den Brief übergeben kann.

Blaubeermuffins und Blaubeerfelder spielen eine zentrale Rolle in dem wunderschönen leicht geschriebenen Roman. So wie andere Blaubeermuffins verschlingen, hab ich das Buch (viel zu schnell) verschlungen. Ich hätte mich gerne noch länger im "Blaubeeren-Städtchen" Beacon aufgehalten. 

Fazit: Ein gefühlvoller Roman, in dem das Schmunzeln nicht zu kurz kommt. Blaubeermuffins parat stellen, Tee-Kaffee-Wasser dazu und dann ganz schnell mit Lesen anfangen! 
4.5 Punkte.


Sonntag, 4. Mai 2014

Lucinda Riley und ihre Bücher

Lucinda Riley ist bekannt für ihre Zeit-Ebenen-Romane. 
Ihr zweites Buch "Das Mädchen auf den Klippen" war mein Erstes. Ich hab es verschlungen und freute mich auf "Das Orchideenhaus". Nach einigen Seiten war ich enttäuscht, denn es folgte exakt dem Schema des bereits gelesenen. Schema: Schicksalsschlag - junge Frau kehrt heim - entdeckt Tagebuch/Briefe etc. - taucht in die Vergangenheit ein - viele Irrungen - dann Happy End. An sich ja gut, aber wenn man zwei Bücher vor sich hat, die so exakt nach demselben Muster verlaufen, verliert man die Leselust. Anscheinend war ich nicht die Einzige, die so empfand: eine Bekannte hat in der richtigen Reihenfolge gelesen und sie war beim Klippenbuch zuerst sehr enttäuscht. 
Ich legte das Buch für circa 2 Monate zur Seite und las es dann weiter. Mit diesem Abstand konnte ich mich auf das Buch einlassen, im Wissen, dass es nach Schema X abläuft. "Das Orchideenhaus" war schlussendlich auch sehr gut, mir hat aber "Das Mädchen auf den Klippen" doch besser gefallen. 

Beim dritten Buch "Der Lavendelgarten" überlegte ich lange, ob ich es überhaupt lesen soll, ich befürchtete, dass es wieder mit Schema X weitergeht. Doch der Titel (mit "Lavendel" und "Garten" waren gleich zwei "Codewörter" enthalten) machte mich gwundrig. Ich wurde positiv überrascht, das Buch verliess die Sicherheit des Schemas. Trotzdem noch ihrem Stil, dem Zeitebenen-Wechsel treu, aber doch anders. Und gut. Sehr gut.

"Die Mitternachtsrose" befreite sich noch ein wenig mehr vom Schema der ersten beiden Romane. Das Buch spielt in England und Indien. Bei Zeit-Ebenen-Geschichten frage ich mich am Schluss öfters, ob mir die Vorgeschichte oder die jetzige in der Gegenwart besser gefallen hat. Bei "Die Mitternachtsrose" fällt diese Frage ganz weg, denn Lucinda Riley gelingt es die beiden Handlungs-stränge so miteinander zu verweben, dass einem die Zeitunterschiede gar nicht so auffallen wie z.B. in "Das Orchideenhaus".

Bisher ja schon von Lucinda Riley sehr begeistert, übertraf "Das italienische Mädchen" alle meine Erwartungen. Es ist Frau Riley erstes Buch, das nur in der Gegenwart handelt. Die Geschichte wird fortlaufend erzählt, einzige Einschiebungen sind einige Briefe an einen Nico. Das Buch ist hervorragend, mal etwas ganz anderes aus der Feder von Lucinda Riley. Siehe dazu auch die entsprechende Rezension.

Die Cover der Bücher - alle gefallen mir sehr gut - zeigen diese Entwicklung ebenfalls an: Auf den ersten beiden sieht man je einen geschwungenen Treppenaufgang, beim dritten nur noch einige Stufen. Die Treppe fehlt bei den beiden neuen Büchern dann ganz, dafür sieht man je einen See. Geblieben ist aber eine Blüte, die ins Bild hereinragt. 

Eine tolle Autorin, deren Bücher garantiert spannende Unterhaltung bietet. Absolut empfehlenswert! 

Bisher erschienene Bücher:
- Das Mädchen auf den Klippen
- Das Orchideenhaus
- Der Lavendelgarten
- Die Mitternachtsrose
- Das italienische Mädchen 

"Latest News": 
Am 8. Dezember wird ihr nächstes Buch erscheinen: "Der Engelsbaum".
Auf dem Cover sieht man eine Balustrade wie bei "Das italienische Mädchen", dazu die obligate Blüte. Die Landschaft zum ersten Mal winterlich, mit Schnee überdeckt, der See gefroren. Laut Buchbeschrieb beginnt die Geschichte wohl auch im Winter. Da passt das Erscheinungsdatum perfekt! Das Cover hab ich der Vollständigkeit unten mit aufgeführt.

Samstag, 3. Mai 2014

"Liebster Award"


Von das Seitenfresserchen wurde ich für den "Liebster Award" nominiert. Eine witzige Idee um kleinere Blogs bekannter zu machen! Herzlichen Dank!

So funktioniert die Aktion:
1. Setze einen Link zu der Person, die dich nominiert hat auf deinen Blog.
2. Beantworte elf Fragen, die diese Person dir gestellt hat.
3. Nominiere auch du elf Blogger mit weniger als 200 Followern.
4. Stelle ihnen ebenfalls elf Fragen.
5. Informiere die Nominierten über die Weitergabe des Liebster Awards.

"Das Seitenfresserchen" hat mir folgende Fragen gestellt:
1. Wie bist du auf den Titel deines Blogs gekommen?
Meine Titelideen waren leider schon alle vergeben. Aber dann inspirierte mich das Buch "Muscheln in meiner Hand" von Anna Morrow Lindbergh zu meinem Blogtitel "Bücher in meiner Hand". Muscheln sind wie Bücher. Jede Muschel fühlt sich anders an, genau wie Bücher. Ich glaube, ich schreibe mal einen Post darüber :-)

2. Worum ging es in deinem ersten Blogpost?
Ums willkommen heissen auf meinem Blog. Hier zu lesen.

3. Worüber bloggst du?
Über Bücher. Welche ich gut fand, welche weniger, welche mich überrascht, verzaubert, verärgert, inspiriert etc. haben. 

4. Was spricht dich bei anderen Blogs persönlich besonders an?
Einerseits muss mich das Layout optisch ansprechen, andererseits der Inhalt. Z.B. Bücherblogs in denen Bücher vorgestellt werden, die ich auch gerne lese. Oder Beautyblogs, die ähnliche Produkte verwenden wie ich - Naturkosmetikblogs sprechen mich eher an als Blogs über konventionelle Kosmetik.

5. Wie und wo vernetzt du dich mit anderen Bloggern?
Da bin ich noch am Anfang. Aktionen wie "Iron Blogger", "Blogger schenken Lesefreude" oder auch dieser Award sind ideal dazu. 

6. Was macht für dich einen guten Blogpost aus?
Wenn er inhaltlich gut dosiert ist. Er darf nicht zu viel Blabla enthalten, bis er dann endlich mal zum Punkt kommt. 
Es gibt z.B. Koch-Blogs, da wird unendlich lange über ein Rezept, dessen Inspiration etc. geschrieben, bis dann nach gefühlten 100 Meter scrollen endlich das Rezept sichtbar wird. Ich möchte zuerst das Rezept sehen, damit ich weiss, ob ich es nachkochen möchte oder nicht. Dann lese ich auch gerne mehr drüber. 

7. Welche Interessen verfolgst du in deiner Freizeit?
Lesen, lesen, lesen… Viel Freizeit hab ich neben meiner Familie nicht, doch wenn dann lese ich oder mache Sport/tanze oder treffe Freunde. 

8. Wenn du ein Buch über dein Leben schreiben würdest, welchen Titel würde es bekommen?
"I did it my way" 

9. In welchem Film würdest du gern mal eine Woche leben?
In jedem Film in dem Hugh Grant mitspielt :-)

10. Welche Person bewunderst du und warum?
Bewundern eigentlich keine, aber beeindrucken tun mich Leute wie Mutter Theresa.

11. Welche Comichelden-Fähigkeit hättest du gern?
Reden in Sprechblasen? 


Meine Nominierten sind:
Meine Fragen an euch:
1. Worüber bloggst du?
2. Welches ist dein Lieblingspost von dir?
3. Welches ist dein Lieblingsbuch?
4. Was liest du gerade?
5. Welchen Protagonist magst du gerne?
6. Wohin möchtest du gerne mal in den Urlaub fahren?
7. Dein Lieblingsglacé/Lieblingseis?
8. Was magst du lieber: Meer oder Berge oder Stadt?
9. Was ist deine Lieblingsfarbe?
10. Hast du einen Geheimtipp für regnerische Tage?
11. Was war dein Traumberuf als Kind? 
  

Viel Spass beim Mitmachen!